In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Friseur-Innung warnt vor tausenden Entlassungen

    Um auf ihre prekäre finanzielle Lage aufmerksam zu machen, haben zahlreiche Friseure am Freitag in ihren geschlossenen Läden das Licht brennen lassen. Nach Angaben der Friseur- und Kosmetiker-Innung Kreis Bergstraße sind die Rücklagen inhabergeführter Betriebe inzwischen weitgehend aufgebraucht. "Sollten Finanzhilfen nicht schnellstens an die Friseurbetriebe ausgezahlt werden, sind tausende Entlassungen und Insolvenzen unausweichlich", teilte die Innung mit. Sie erneuerte ihre Forderung, bei der Zahlung der Überbrückungshilfe III nicht nur Fixkosten zu berücksichtigen, sondern auch einen Unternehmerlohn einzurechnen.

  • SPD fordert früheres Öffnen der restlichen Impfzentren

    Die SPD fordert, die Impfzentren in Hessen früher zu öffnen als von der Landesregierung geplant. Die gesundheitspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Daniela Sommer sagte, fast alle anderen Bundesländer hätten ihre Impfzentren bereits im Dezember oder Anfang Januar geöffnet.

    Die anderen Bundesländer hätten zudem von Beginn an eine dezentrale Öffnung ihrer Impfzentren verfolgt, während in Hessen nur sechs Zentren in Ballungsgebieten und Großstädten geöffnet seien. „Warum es alle anderen Bundesländer schaffen, den dort ebenso knappen Impfstoff dezentral an alle Impfzentren im gesamten Bundesland zu verteilen und Hessen nicht, ist unerklärlich“, sagte Sommer. Die Impfstrategie der Landesregierung sieht vor, die weiteren 22 Impfzentren am 9. Februar zu öffnen.

  • Bundeswehr hilft Offenbacher Pflegeheimen beim Testen

    Im Kreis Offenbach helfen 15 Soldatinnen und Soldaten in sechs Pflegeheimen bei Corona-Schnelltests. Das ist Teil eines bundesweiten Programms zur Unterstützung der Heime. Das Bundeswehr-Landeskommando Hessen teilte mit, es habe bisher Anfragen aus sechs weiteren Heimen in Hessen für rund 100 Soldaten erhalten. Auch die AWO Nordhessen hat angekündigt, für ihre 30 Heime Hilfe zu beantragen.

    Altenheime müssen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zweimal pro Woche testen. Dafür fehlt vielen Heimen das Personal. Sie haben zum Teil schon seit Mitte Dezember die Hilfe der Bundeswehr gefordert. Die Soldaten sollen nach drei Wochen von Freiwilligen abgelöst werden, die die Arbeitsagenturen zur Zeit rekrutieren. Ihr Einsatz soll bezahlt werden.

  • Hier gilt das Alkoholverbot in Wiesbaden weiter

    In Wiesbaden bleibt der Konsum von Alkohol auf bestimmten öffentlichen Plätzen verboten. Die Stadt teilte am Freitag mit, das Verbot gelte künftig an folgenden Orten:

    • auf dem Gebiet des "Historischen Fünfecks“ (begrenzt durch die Rheinstraße, die Schwalbacher Straße, die Röderstraße, die Taunusstraße und die Wilhelmstraße)
    • im Kulturpark
    • auf dem Bahnhofsvorplatz einschließlich der angrenzenden Bushaltestelle „Hauptbahnhof“
    • in der Reisingeranlage und Herbertanlage
    • auf der Fläche des Warmen Damm
    • auf der Fläche des Bowling Green
    • auf dem Blücherplatz mit Ausnahme des Schulgeländes
    • auf dem Wallufer Platz
    • in den Nerotalanlagen
    • in der "Eleonoren Anlage“, das heißt der Rheinanlage in Mainz-Kastel
    • auf dem Gebiet in Wiesbaden-Biebrich bis zum Rhein, das durch die Rheingaustraße begrenzt wird
  • GEW begrüßt möglichen Wechselunterricht

    Die Lehrergewerkschaft GEW hat die Ankündigung des Kultusministeriums begrüßt, dass die Schüler der Klassen 1 bis 6 - sinkende Infektionszahlen vorausgesetzt - ab dem 14. Februar in den Wechselunterricht gehen könnten. Erstmals seit einem Jahr gebe es nun eine längerfristige Perspektive für die Schulen, sagte die Vorsitzende Maike Wiedwald. Allerdings wäre es aus GEW-Sicht unsinnig, das Wechselmodell an den Grundschulen auf womöglich nur 14 Tage zu begrenzen. Die dann weiterhin notwendige Notbetreuung könne nicht kurzfristig "ein- und wieder abgeschaltet werden".

    Nach Angaben der Gewerkschaft sind an den Grundschulen derzeit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht. Im Rhein-Main-Gebiet seien es sogar 50 Prozent, Tendenz steigend. Der GEW lägen immer mehr Berichte über volle Klassen vor, in denen die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden könnten. In den Schulen solle auch deshalb eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt werden, fordert die Gewerkschaft. Schülern und Beschäftigten sollten diese kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

  • Maskenpflicht im Flugzeug missachtet - 25.000 Euro Bußgeld

    Weil sie sich an Bord eines Flugzeugs nicht an die dort geltende Maskenpflicht gehalten haben sollen, droht zwei Flugreisenden ein Bußgeld von jeweils 25.000 Euro. Die beiden 35 und 40 Jahre alten Männer waren mit einem Ferienflieger von Punta Cana in der Dominikanischen Republik nach Frankfurt geflogen, wie die Bundespolizei am Flughafen mitteilte. Während des Flugs sollen sie nicht nur das Tragen einer Maske verweigert, sondern auch die Anweisungen des Flugpersonals missachtet haben.

    Der Kapitän verständigte daraufhin die Polizei, die die beiden Männer am Donnerstag nach ihrer Landung in Empfang nahm und ein Verfahren gegen sie einleitete. Bevor sie ihre Heimreise nach Moskau antreten durften, musste jeder von ihnen 500 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Das Bußgeld ist nach Angaben eines Sprechers so hoch, weil das Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet wurde - und nicht als Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz geahndet wird.

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    Mutation aus Brasilien nachgewiesen

    Erstmals in Deutschland ist die in Brasilien kursierenden Corona-Variante entdeckt worden. Der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne) sagte, es handele sich um einen Reiserückkehrer aus Hessen. Die Person sei am Donnerstag aus Brasilien in Frankfurt angekommen, ergänzte die Virologin Sandra Ciesek.

    Eine PCR-Untersuchung im Labor habe ergeben, dass es sich um die Mutation handelt. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ähnelt die in Brasilien nachgewiesene Variante in ihren Veränderungen der aus Südafrika. Die Situation werde "weiter genau beobachtet".

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    zum Video Brasilianische Corona-Variante in Hessen

    hs 16:45 Uhr 22.01.2021 Thumbnails
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    Kultusminister strebt Wechselunterricht ab 15. Februar an

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat in Aussicht gestellt, dass es ab dem 15. Februar einen Wechselunterricht für die Schüler der Klassen 1 bis 6 geben könnte. In einer Schalte mit den hessischen Bildungsverbänden sagte er am Donnerstagabend, das Kultusministerium strebe dies an, sofern es das Infektionsgeschehen zulasse. Diese Entscheidung sei auch von den nächsten Bund-Länder-Beratungen abhängig.

    Angestrebt werde auch, den Wechselunterricht im März auf die siebte Klasse auszuweiten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 sollen nach Möglichkeit ebenfalls im März in den Präsenzunterricht zurückkehren dürfen. Welche konkrete Inzidenzzahl dafür erreicht werden muss, nannte das Kultusministerium nicht.

    Schülerinnen tragen im Klassenzimmer eine Alltagsmaske
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    Fast 3.000 Heimbewohner infiziert

    In den 833 Seniorenheimen in Hessen sind nach Angaben des Regierungspräsidiums Gießen zuletzt 2.919 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind knapp 5,2 Prozent aller Bewohner. Außerdem waren 1.377 Mitarbeiter infiziert (Stand: 20. Januar). Insgesamt leben 56.263 Menschen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe in Hessen. Seit Beginn der Pandemie wurden 2.563 Todesfälle von Bewohnern erfasst, die mit oder an Covid-19 verstorben sind.

  • Faeser fordert kostenlose FFP2-Masken für Hartz-IV-Bezieher

    Die SPD-Vorsitzende Nancy Faeser fordert vom Bund, kostenlose FFP2-Masken für Menschen zur Verfügung zu stellen, die staatliche Grundsicherung beziehen. Faeser sagte, nachdem Bund und Länder beschlossen hätten, das Tragen von FFP2- oder OP-Masken in bestimmten Bereichen des Alltags verpflichtend vorzuschreiben, dürfe man diejenigen, die auf finanzielle Unterstützung des Staates angewiesen seien, nicht mit den entsprechenden Kosten alleine lassen.

    "Infektionsschutz darf kein Luxus sein", sagte Faeser. Der Hartz IV-Regelsatz sehe gerade einmal 17 Euro im Monat für Hygiene- und Medizinartikel vor – damit ließen sich die zusätzlichen Ausgaben für die vorgeschriebenen Masken nicht bewältigen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Frage eines wirksamen Infektionsschutzes am Geldbeutel entscheidet“, so Faeser.

  • Wiesbaden testet Kontaktverfolgung durch Callcenter

    Die Stadt Wiesbaden arbeitet bei der Kontaktverfolgung von Infizierten seit Jahresbeginn mit einem externen, gemeinnützigen Callcenter zusammen. Dieses soll das Gesundheitsamt entlasten. Dabei handelt es sich um einen Pilotversuch, der gemeinsam mit dem Sozialministerium entwickelt wurde. Die Zusammenarbeit soll zunächst drei Monate laufen.

  • Digitaler OB-Wahlkampf in Hanau

    Selfies statt Kulis: Der Wahlkampf der Oberbürgermeister-Kandidaten in Hanau kann wegen der Corona-Pandemie nicht klassisch auf der Straße stattfinden. Die Kandidaten setzen deshalb voll auf Social Media. Doch wie gut funktioniert das?

  • Elternbeiräte fordern transparenten Stufenplan für Schulen

    In einem offenen Brief an den Kultusminister Alexander Lorz (CDU) fordern die Elternbeiräte von sieben hessischen Städten und neun Kreisen mehr Planbarkeit in Bezug auf die Schulöffnungen und -schließungen. Seit zehn Monaten würden die Entscheidungen darüber ad hoc getroffen, monieren die Elternvertreter.

    Zwar begrüße man, dass das Ministerium einen Stufenplan ausgearbeitet habe. Es fehle aber die Verlinkung mit Kennzahlen, anhand derer die Schulen selbst einschätzen könnten, welche Maßnahmen auf sie zukommen. Zudem scheitere das Streamen des Unterrichts in der Praxis oft an schlechten Internetverbindungen oder dem "Unwillen" der Lehrer. Die Eltern fordern deshalb, dass das Kultusministerium Onlineunterricht verbindlich anordnet.

  • Staatliche Beteiligungen gefragt

    In der Coronakrise ist die Nachfrage hessischer Unternehmen nach staatlichen Beteiligungen stark gestiegen. Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen GmbH (BMH) verzeichnete 2020 ein Anfragen-Plus von fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilte die Tochter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen in Wiesbaden mit. Die BMH stellt hessischen Unternehmen aus nahezu allen Branchen über verschiedene Fonds Beteiligungen zur Stärkung des Eigenkapitals zur Verfügung.

    Insgesamt seien im vergangenen Jahr 76 neue Beteiligungen zugesagt und damit der Vorjahresrekordwert von 67 Beteiligungen übertroffen worden. Das bewilligte Gesamtbeteiligungsvolumen lag mit 28,9 Millionen Euro ebenfalls erheblich über dem des Vorjahres von 23 Millionen Euro.

    "In der Corona-Krise haben viele hessische Unternehmen unverschuldet ihre Selbstfinanzierungskraft verloren oder keine Sicherheiten mehr für die Aufnahme von Krediten", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) . Hessen habe daher in der Corona-Krise spezielle Beteiligungsprogramme mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro zur Stabilisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen aufgelegt, betonte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU). Diese würden rege in Anspruch genommen.

  • Pflegeheime suchen Helfer

    Corona-Ausbrüche bei Bewohnern und Mitarbeitern sorgen teils für Personalnot in hessischen Alten- und Pflegeheimen. Mehrere Landkreise suchen Freiwillige, um Einrichtungen zu unterstützen, in denen sich Mitarbeiter infiziert haben, erkrankt oder in Quarantäne sind. So startete der Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen erneuten dringlichen Aufruf, weil eine Einrichtung in Bad Hersfeld Unterstützung brauche.

    "Gesucht werden Personen, die bereit sind, in dem betroffenen Heim auszuhelfen sowie Fachpersonal aus dem Pflegebereich", hieß es in der Mitteilung. Auf den Aufruf hin hätten sich binnen knapp einer Woche acht Personen gemeldet, darunter auch examinierte Krankenpflegekräfte, sagte ein Sprecher des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

    Auch im Landkreis Gießen sind Freiwillige hochwillkommen. Um Hilfsbedarf und -angebote besser koordinieren zu können, hat der Landkreis einen Pflegepool ins Leben gerufen und dafür gezielt unter anderem die Justus-Liebig-Universität, die Arbeitsagentur sowie Vereine angesprochen, wie eine Sprecherin des Landkreises sagte.

    Pflegerin schiebt Heimbewohner im Rollstuhl
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    Einnahmen durch Corona-Bußgelder

    Städte und Kommunen haben im vergangenen Jahr hessenweit mehr als 10.000 Verstöße gegen Corona-Verordnungen registriert. Insgesamt wurde damit seit Beginn der Pandemie ein siebenstelliger Eurobetrag an Bußgeldern verhängt. Verstoßen wurde den Angaben zufolge vor allem gegen das Kontaktverbot und die Maskenpflicht.

    Allein die Stadt Frankfurt zählte rund 6.200 Verfahren. Die Höhe der verhängten Bußgelder bezifferte eine Sprecherin des Ordnungsdezernats auf rund 900.000 Euro. Das benachbarte Offenbach registrierte rund 4.000 Verfahren und 400.000 Euro Strafen. Im Main-Taunus-Kreis wurden mehr als 900 Verstöße gemeldet - davon allein 330 im November und Dezember. An Bußgeldern wurden dort rund 90.000 Euro festgesetzt. Der Landkreis Fulda verhängte bei rund 250 Verfahren Geldbußen und Verwarngelder von mehr als 40.000 Euro.

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    1.531 Neuinfektionen, 61 weitere Todesfälle

    Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.531 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 61 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.318. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 163.853 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bereits 94.369 Menschen.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Fulda mit 275,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am höchsten. Es folgen der Kreis Werra-Meißner (171,9), die Stadt Offenbach (160,4), der Kreis Offenbach (155,7) sowie der Kreis Wetterau (151,5). Frankfurt hat erstmals seit Wochen wieder eine Inzidenz von unter 100 (98,1), Kassel liegt bei 73,7. Die landesweite Inzidenz liegt bei 119,1. Eine Übersicht gibt es hier.

  • So viele Kinder nehmen am Präsenzunterricht teil

    Die Präsenzpflicht für Kinder in den Klassen 1 bis 6 ist aufgehoben, doch viele Eltern nutzen die Möglichkeit, ihre Kinder dennoch in die Schule zu schicken. Nach Angaben des Kultusministeriums liegt der landesweite Schnitt der anwesenden Schülerinnen und Schüler bei rund 24 Prozent. In Frankfurt sind es 29 Prozent. In der Frankfurter Kirchnerschule sieht die Sache allerdings ganz anders aus, ein Großteil der Klasse kommt täglich zum Unterricht. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag der hessenschau.

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  • Studie: Lockdown steigert Ängstlichkeit

    Forscherinnen und Forscher der Universitäten in Mainz, Marburg und Essen sind in einer gemeinsamen Studie der Frage nachgegangen, wie sich der Lockdown auf das psychische Wohlbefinden auswirkt. Demnach waren Ängstlichkeit und Depressivität während der ersten Infektionswelle nach Beginn des Lockdowns in Deutschland erhöht.

    Besonders belastet zeigten sich Frauen, junge Menschen, geringer Gebildete und Menschen mit psychischen Störungen. Für eine Nachfolgestudie zu psychischen und körperlichen Langzeiteffekten suchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun Freiwillige ab 16 Jahren, die sich ihren Fragen stellen.

  • Zufahrtsstraßen zum Hoherodskopf wieder offen

    Angesichts gesunkener Corona-Infektionszahlen öffnet der Vogelsbergkreis wieder die Zufahrtsstraßen zum bei Ausflüglern beliebten Hoherodskopf. Auch die Zufahrten zur Herchenhainer Höhe würden wieder geöffnet, teilte der Kreis am Donnerstag in Lauterbach mit.

    Dies sei allerdings kein "Blankoscheck für unbedarftes Schnee- und Wandervergnügen", betonte Landrat Manfred Görig (SPD). "Die Regelungen für das Wochenende setzen eines voraus: Verantwortungsbewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern." Wenn es am Wochenende zu Menschentrauben vor Kiosken, Verkehrschaos und einem Ansturm auf den Oberwald komme, müsse die Lage neu bewertet werden.

  • Zeugnisse dürfen später ausgegeben werden

    Hessens Schulen können die Halbjahreszeugnisse ausnahmsweise auch erst im Februar ausgeben. Eigentlich werden die Zeugnisse am letzten Schultag des Halbjahres verteilt, das wäre der Freitag nächster Woche, der 29. Januar. Auch ein Versand per Post sei ausnahmsweise möglich, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit. Dies gelte etwa, wenn jemand krank sei, zur Risikogruppe zähle oder wenn das Zeugnis dringend benötigt werde.

  • Limburg-Weilburg hebt Ausgangsbeschränkungen auf

    Im Landkreis Limburg-Weilburg gelten ab Freitag, 22. Januar, keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, kann Landrat Michael Köberle (CDU) die Einschränkungen aufheben. "Bitte tun Sie alles dafür, dass sich die positive Entwicklung in unserem Landkreis fortsetzt", appellierte Köberle.

  • Top-Thema

    Im Dezember starben deutlich mehr ältere Menschen

    Ende 2020 sind in Hessen deutlich mehr Senioren gestorben als in früheren Jahren. Der Marburger Statistiker Helmut Uphoff sieht einen klaren Zusammenhang mit Covid-19. Welche Altersgruppen besonders von der Übersterblichkeit betroffen sind und wie die Prognose für die kommenden Monate aussieht, lesen Sie im Interview.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Entwicklung der Corona-Pandemie aus hessischer Sicht auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) möchte neuerliche Grenzkontrollen in der Corona-Pandemie möglichst verhindern, schließt sie aber weiter nicht aus.
    • Frankreich verlängert Gesundheitsnotstand bis 1. Juni. Die Nationalversammlung billigte fortgesetzte Sondervollmachten für die Regierung. Auf ihnen fußen die Schutzmaßnahmen, wie z.B. die landesweite nächtliche Ausgangssperre ab 18 Uhr.
    • Trotz des Lockdowns in Großbritannien nimmt die Zahl der Corona-Infektionen einer neuen Studie zufolge nicht ab, sondern hat zuletzt sogar noch zugelegt. Demnach wurde im größten Landesteil England zwischen dem 6. und 15. Januar jeder 63. Mensch positiv getestet. Das waren 50 Prozent mehr als Anfang Dezember.
  • Besucherzahlen im Zoo Frankfurt mehr als halbiert

    Die Corona-Pandemie macht Zoos und Tierparks schwer zu schaffen. Der Frankfurter Zoo hat am Donnerstag Bilanz gezogen. 2020, das bedeutete auch 16 Wochen ohne Besucherinnen und Besucher. In Zahlen heißt das: 2020 kamen 376.563 Menschen - 2019 waren es nahezu 825.000. Das entspricht einem Minus von 54,3 Prozent.

    Doch der Zoo kann sich in schwierigen Zeiten auf seine Freunde verlassen. Es gab eine enorme Anzahl an Tierpatenschaften. 3.064 Paten und Patinnen haben insgesamt 3.556 Tierpatenschaften abgeschlossen. Das sind fast 600 Tierpaten und über 700 Patenschaften mehr als im Vorjahr, teilte der Zoo mit. Die große Solidarität drücke sich auch durch Gutscheinkäufe und vermehrte Spenden aus.