In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Südafrikanische Coronavirus-Mutation erstmals in Hessen nachgewiesen

    In Hessen ist bei einem Patienten erstmals die Coronavirus-Variante B.1.351 nachgewiesen worden, die bisher vor allem in Südafrika aufgetreten und womöglich besonders ansteckend ist. Wie das Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mitteilte, war der Patient Ende Dezember aus Südafrika eingereist und liegt derzeit im Krankenhaus. Auch Kontaktpersonen seien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. "Die aktuellen Fälle verdeutlichen, dass wir absehbar immer wieder neue Coronavirus-Varianten finden werden", erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

    Diese Woche war in Hessen erstmals auch die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die in Großbritannien verbreitet ist. Klose appellierte an die Menschen, auf alle vermeidbaren Auslandsreisen zu verzichten. Außerdem soll verstärkt nach solchen Varianten gesucht und ein Ausbruch durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne möglichst begrenzt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag.

  • Weniger Covid-Patienten im Krankenhaus - Ministerium sieht keine Trendwende

    Die Zahl der Covid-19-Patienten in hessischen Krankenhäusern ist in den vergangenen zwei Wochen gesunken. Wie das Sozialministerium dem hr am Freitag auf Anfrage mitteilte, werden aktuell 2.163 Corona-Infizierte stationär behandelt - am 29. Dezember waren es noch 2.783. Vor allem auf dem Normalstationen liegen demnach weniger Covid-19-Patienten. "Die Zahl der Intensivpatienten sinkt weniger deutlich von 549 auf jetzt 507", so das Ministerium.

    Woher der Rückgang angesichts einer weiter hohen Zahl an Neuinfektionen kommt, ist unklar. "Für die weitere Planung gehen wir davon aus, dass es sich noch längst nicht um eine endgültige Trendwende handelt", heißt es vom Ministerium. Man habe die Krankenhäuser aufgefordert, sich auf eine konstante Zahl von Covid-19-Patienten einzurichten.

  • Schneegebiete: Viele Pisten und Parkplätze wieder gesperrt

    Gesperrte Hänge, Zufahrten und Pisten: Wintersportler und Ausflügler müssen am Wochenende in den hessischen Mittelgebirgen wieder mit Einschränkungen rechnen. Einen Überblick über die Sperrungen finden Sie hier.

  • Minister-Appell: Pflegekräfte sollen sich impfen lassen

    Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat die Mitarbeiter von Alten- und Pflegeeinrichtungen dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. "Ich möchte Sie eindringlich bitten: Nehmen Sie auch selbst die Möglichkeit wahr und lassen Sie sich zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit sowie der Ihrer Mitmenschen impfen. So tragen Sie dazu bei, sich, Ihre Familien und Freunde wie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen und die Menschen, die Ihnen anvertraut sind, effektiv vor dem gefährlichen Sars-CoV-2-Virus zu schützen", hieß es in einem Brief des Ministers an alle Pflegenden in den hessischen Alten- und Pflegeeinrichtungen, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

    Zugleich dankte der Minister den Pflegekräften für ihren Einsatz. "Die Pandemie betrifft jeden von uns im Alltag und im Berufsleben — Sie als Pflegekräfte in den Einrichtungen leider ganz besonders", hieß es in dem Schreiben. Bei der Betreuung und Pflege der Menschen in dieser schwierigen Situation gingen die Pflegekräfte an ihre physische und psychische Belastungsgrenze "und häufig auch darüber hinaus". Deshalb habe sich das Land Hessen auch dafür entschieden, den Corona-Pflegebonus aufzustocken und so das außergewöhnliche Engagement zu honorieren.

  • Top-Thema

    Nächster Corona-Gipfel schon am Dienstag

    Bund und Länder ziehen angesichts der Corona-Krise die Beratungen über das weitere Vorgehen vor: Am Dienstagnachmittag sind Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geplant, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin sagte. Ursprünglich war die nächste Bund-Länder-Schalte für den 25. Januar angesetzt.

    Hintergrund ist eine Diskussion über mögliche weitere Verschärfungen von Corona-Beschränkungen. Ein bereits verschärfter Lockdown ist vorerst bis zum 31. Januar vorgesehen. Seibert sagte, die Zahl der Neuinfektionen sei weiterhin viel zu hoch. Dazu komme das neue Risiko einer Virus-Mutation, die in Irland und Großbritannien zu einem extremem Anstieg der Fälle geführt habe. Nötig sei, noch mehr zu tun, um Kontakte zu reduzieren. Dazu gehöre unter anderem eine stärkere Nutzung von Homeoffice. Mehr dazu erfahren Sie bei tagesschau.de.

  • DGB kritisiert Präsenzpflicht für Abschlussklassen

    Trotz des Lockdowns sollen Schüler der Abschlussklassen - auch an Berufsschulen - vor Ort unterrichtet werden. Das untergrabe die Bemühungen, die hohen Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen (DGB). "Gerade die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Berufsschulen bereiten sich doch jetzt auf die Abschlussprüfungen vor", so der stellvertrende Geschäftsführer Sandro Witt am Freitag. Das gehe vergleichsweise gut zuhause, Fragen könnten im Distanzunterricht geklärt werden.

    "Aus unserer Sicht ist es kontraproduktiv, einerseits über den Lockdown die privaten Kontakte zwischen den Menschen zu beschränken und gleichzeitig Begegnungsräume zu schaffen, wo sich junge Menschen aus zahlreichen Haushalten auf engem Raum über Stunden aufhalten", so Witt.

  • Schwache Übernachtungszahlen treffen vor allem Frankfurt

    Angesichts der Corona-Beschränkungen ist die Nachricht wenig überraschend: Im November 2020 zählten die hessischen Beherbungsbetrieben nur rund 233.400 Gäste - 83 Prozent weniger als im November 2019. Die Übernachtungen nahmen verglichen mit dem Vorjahresmonat um 68 Prozent ab, wie das Hessische Statistische Landesamt am Freitag mitteilte.

    Die Rückgänge bei der Zahl der Übernachtungen trafen der Statistik zufolge vor allem Betriebe in Frankfurt (minus 82 Prozent), dem Main-Tanus-Kreis (minus 78 Prozent) und der Stadt Kassel (minus 75 Prozent).

  • Kloster Eberbach: Andreas Scholl gibt Mini-Konzert für Spender

    Dem Kloster Eberbach im Rheingau fehlen wegen des erneuten Lockdowns wichtige Einnahmen durch Eintrittsgelder und Veranstaltungen. Nun wirbt die Stiftung mit einer Belohnung für alle Geldgeber: Wer das Kloster über den Spendenbutton auf der Internetseite finanziell unterstützt, bekommt anschließend Zugang zu einem Mini-Konzert des Countertenors Andreas Scholl. Das teilte die Stiftung am Freitag mit. Zusammen mit seiner Frau, der Musikerin Tamar Halperin, singt er in dem aufgezeichneten Auftritt demnach unter anderem Franz Schuberts "Ave Maria".

    Konzert im Kloster Eberbach beim Rheingau Musik Festival
  • 900 Verstöße gegen Corona-Regeln im Main-Taunus-Kreis

    Der Main-Taunus-Kreis hat seit Einführung der Corona-Regeln mehr als 900 Verstöße registriert - die Hälfte davon allein seit Anfang November. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, liegt die Summe aller Bußgelder bei rund 90.000 Euro. In den meisten Fällen sei gegen die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit verstoßen worden - vor allem von Jugendlichen.

    Aber auch im Gewerbe habe es zahlreiche Verstöße gegeben, von unzureichenden Hygienekonzepten bis hin zu fehlenden Gästelisten. Das höchste Bußgeld habe bisher bei 2.418 Euro gelegen.

  • Wiesbadener Eltern fordern Wechselmodell in Kitas

    In einem offenen Brief hat der Stadtelternbeirat der städtischen Kindertagesstätten in Wiesbaden (SEB-KT) die aktuelle Regelung zur Öffnung der Kitas kritisiert. "Eltern müssen abwägen, ob sie aus altruistischem Pflichtbewusstsein fürs Allgemeinwohl auf die Nutzung der ihnen vertraglich zugesicherten Leistungen verzichten", heißt es in dem Schreiben. Zusätzlich würden berufstätige Eltern teilweise von Arbeitgebern unter Druck gesetzt, trotz des Lockdowns die Kinder in die Kita zu geben und zu arbeiten - denn die Kitas seien ja geöffnet.

    Der Elternbeirat fordert deswegen ein Wechselmodell für die Kitas und eine kostendeckende Nicht-Nutzungs-Pauschale für alle Familien, die ihre Kinder im aktuellen Lockdown deutlich seltener in die Kita bringen. Nach eigenen Angaben vertritt der SEB-KT die Interessen von rund 4.000 Kindern und deren Eltern.

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    Schule zwischen Anlaufproblemen und "Kuddelmuddel"

    Fünf Tage nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Hessen unter Corona-Bedingungen ziehen die Bildungsgewerkschaft GEW und das Land Hessen sehr unterschiedliche Fazits. "Wir haben ein Kuddelmuddel", sagte die GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch. Der Digitalunterricht ab der siebten Klasse funktioniere nicht, weil das hessische Schulportal nicht leistungsfähig und stabil sei. Zudem seien einige Schulen mit technischen Endgeräten ausgestattet, an anderen gebe es gar nichts.

    Das hessische Kultusministerium beschreibt die Situation anders: "Die Rückmeldungen waren, dass bis auf kleinere Anlaufprobleme beim Login des Schulportals die Lage an den Schulen sehr gut war", sagte ein Sprecher. Auch mit der Resonanz auf den Präsenzunterricht sei man zufrieden: In den Jahrgangsstufen eins bis sechs können Eltern wählen, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Bei 18 Prozent der Schüler sei das bisher der Fall gewesen. "Das heißt, die Eltern gehen sehr verantwortungsvoll mit der Situation um." Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Beitrag.

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    Kein "Abitur light" trotz Pandemie

    Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen in diesem Jahr in Hessen vom 21. April bis 5. Mai stattfinden. Das teilte das Kultusministerium in Wiesbaden mit. Schon im vergangenen Jahr sei festgelegt worden, dass die Abi-Klausuren angesichts der Corona-Pandemie erst nach den Osterferien geschrieben werden. "Damit wurde ein zusätzlicher Zeitraum von zwei Monaten geschaffen, den Lehrkräfte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Nacharbeiten und Vertiefen prüfungsrelevanter Unterrichtseinheiten nutzen können", sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

    Außerdem werde den Schulen in jedem Prüfungsfach ein zusätzlicher Aufgabenvorschlag zur Verfügung gestellt. Lorz betonte aber: "Mit uns wird es keinen 'Abschluss light' geben." Alle Anpassungen verfolgten das Ziel, sicherzustellen, dass sich alle Schüler trotz der herausfordernden Bedingungen bis zum Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen fundiert vorbereiten können.

    Abitur
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    1.626 Neuinfektionen, 63 Todesfälle

    Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.626 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Freitag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 63 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.843. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 156.127 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang 62.171 Menschen.

    Zwei Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - am Vortag waren es noch fünf gewesen. Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 313,7 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (200,1), Offenbach (177,9), Gießen (176,6) und Vogelsberg (175,1). Landesweit liegt die Inzidenz bei 136,5. Die Infografiken finden Sie hier.

  • Letzter Probelauf im Impfzentrum Darmstadt

    Im Impfzentrum in Darmstadt hat am Donnerstag der letzte Probelauf vor dem Impfstart am nächsten Dienstag stattgefunden. Geimpft wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungskräfte.

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  • Zwölf FFP2-Masken gegen Berechtigungsschein

    FFP2-Masken gelten als wirksames Mittel, sich und andere besser vor dem Coronavirus zu schützen. Alle versicherten Hessen ab 60 Jahren und Risikopatienten haben jetzt wieder die Möglichkeit, diese speziellen Masken zu erhalten. Nachdem es im Dezember drei Stück kostenlos gab, gibt es jetzt zwölf weitere - mit Berechtigungsschein.

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  • Corona bedroht Kinos

    Das Berger Kino in Frankfurt bleibt für immer geschlossen. Das Stadtteilkino, in dem zurzeit ein Corona-Schnelltest-Center untergebracht ist, musste Insolvenz anmelden. Unterdessen versucht das Lumos-Kino in Nidda, sich durch die Krise zu retten - mit neuen Ideen. Vor Corona lief das Geschäft gut. Jetzt haben sich die Betreiber ihre ganz eigene Überlebensstrategie einfallen lassen.

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    42.000 Menschen haben Impftermine

    Seit dem Start der Anmeldephase für die Corona-Impfungen haben insgesamt 42.000 Personen in Hessen Termine für die Erst- und Zweitimpfung gebucht. Das teilte das Innenministerium am Donnerstagabend mit. Bereits zuvor hatte das Ministerium mitgeteilt, die Buchungsanfragen per Telefon oder über das Internet liefen trotz der weiter großen Nachfrage zuverlässig. Mit Wartezeiten müsse aber weiter gerechnet werden. Insgesamt stehen Impfdosen für 60.000 Menschen zur Verfügung.

    Sobald 60.000 Frauen und Männer über 80 Jahre ihre Termine vereinbart haben, können bis auf weiteres keine Termine mehr gebucht werden. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich registrierte Bürger, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben laut Ministerium aber gespeichert. Erst wenn weitere Impfstofflieferungen eintreffen, kann das Terminierungsverfahren wieder starten.

  • Hessentags-Absage "foll schade": Fulda profitiert dennoch

    Der coronabedingte Ausfall des Hessentags wird in Fulda bedauert. Gelohnt hat sich das Projekt für die Stadt trotzdem. Denn es flossen Millionen an Fördergeldern - und weitere Unterstützung ist in Sicht.

  • Innenministerium widerspricht Landkreisen

    Das Innenministerium hat einer Pressemitteilung von südhessischen Landkreisen widersprochen, wonach es zu Doppelvergaben von Impfterminen gekommen sei. "Diese Aussagen sind nicht korrekt. Das Anmeldesystem schließt durch mehrere Sicherheitsmechanismen 'Doppelbuchungen' für Impftermine aus", teilte ein Sprecher mit. Außerdem sei es ausgeschlossen, dass eine Person mehrere Termine bucht. Impfberechtigte können ausschließlich einen Termin für die Erstimpfung und einen Termin für die Zweitimpfung vereinbaren.

  • Fristen für Corona-Hilfen verlängert

    Unternehmen können Anträge auf Corona-Hilfszahlungen des Bundes nun länger stellen als bislang geplant. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, wurde die Antragsfrist für die November- und die Dezemberhilfe bis 30. April verlängert. Bislang galt der 31. Januar für die Novemberhilfe als Enddatum, für die Dezemberhilfe war es der 31. März. Die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 kann nun bis 31. März beantragt werden - bisher lief die Antragsfrist bis 31. Januar.

  • Zunächst keine Kita-Beitragserstattung in Wiesbaden

    Die Landeshauptstadt Wiesbaden verzichtet vorerst auf eine Erstattung der Beiträge für Betreuungsangebote. Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD) warb am Donnerstag in einer Mitteilung um Verständnis und bezeichnete die finanzielle Unterstützung des Landes als "Mogelpackung". Die zugesagten Mittel, von denen Wiesbaden wohl ungefähr 600.000 Euro erhalten wird, reichten nicht aus, um alle Beiträge zu erstatten. "Das Land Hessen sollte den Ankündigungen Taten folgen lassen. Geld scheint auf der Landesebene ja keine Rolle zu spielen", so Manjura, der eine Verdopplung forderte.

    Da die Schulen und Kitas derzeit zudem offiziell nicht geschlossen seien, müsse die Stadt weiter den Löwenanteil der laufenden Betriebskosten zahlen. Sollte mehr Geld vom Land kommen, sei eine Erstattung möglich. Eine Abrechnung einzelner Tage werde es aber nicht geben.

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    RKI rät zu härterem Lockdown

    Das Verhalten der Bundesbürger im zweiten Corona-Lockdown ist nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts weiterhin zu inkonsequent, um die Pandemie zeitnah in den Griff zu bekommen. Auch die bisherigen Pandemie-Regeln gehen dem Bundesinstitut nicht weit genug. "Diese Maßnahmen, die wir jetzt machen - für mich ist das kein vollständiger Lockdown", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag. "Es gibt immer noch zu viele Ausnahmen und es wird nicht stringent durchgeführt." Mit Blick auf ansteckendere Mutationen des Coronavirus ergänzte er: "Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert."

    Das RKI hält deshalb auf der Basis von Rechenmodellen einen strengeren Lockdown für sinnvoll. Regeln, die zu weniger Kontakten führten, müssten verschärft werden, sagte Epidemiologe Dirk Brockmann. "Alle Modelle sind sich einig, dass das massiver und effektiver passieren muss."

  • Deutlich weniger Menschen im Homeoffice

    Im Vergleich zum Lockdown im Frühjahr arbeiten derzeit deutlich weniger Menschen im Homeoffice. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung bleiben aktuell nur rund 14 Prozent der Befragten im heimischen Büro, im April hatte diese Zahl noch bei 27 Prozent gelegen. Laut Michael Rudolph vom Deutschen Gewerkschafts-Bund Hessen Thüringen ist es zudem ein Problem, dass viele Firmen ihren Angestellten immer noch nicht ermöglichen, ihre Arbeit zuhause zu verrichten. "Das kann im Moment nicht sein."

  • Marburger Altenheim nach Notlage wieder coronafrei

    Nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem Marburger Altenpflegeheim hat sich die Situation dort wieder normalisiert. Die Einrichtung gelte inzwischen als "coronafrei", teilte ein Sprecher des Kreises Marburg-Biedenkopf am Donnerstag mit. Nach Angaben des Einrichtungsleiters sind die Mitarbeiter wieder im Dienst und die Bewohner aus der Isolation entlassen. Es habe mehrere Todesfälle unter den Bewohnern gegeben.

    Im Dezember war es zu einer Notlage in der Einrichtung gekommen, in der die meisten Beschäftigten und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Das Personal war entweder krankgeschrieben oder in Quarantäne. Nach einem Hilferuf der Einrichtungsleitung hatte der Kreis unter anderem Mitarbeiter der Gefahrenabwehr eingesetzt, um bei der Versorgung der Bewohner mit Essen und Trinken zu helfen. Andere Pflegeeinrichtungen, Institutionen und externe Dienstleister unterstützten mit Personal.

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    Probleme mit Termin-Doppelvergaben in Südhessen

    Die südhessischen Landkreise Bergstraße, Odenwald, Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau sowie die Stadt Darmstadt haben am Donnerstag Anlaufschwierigkeiten bei der Terminvergabe für Impfungen eingeräumt. Aufgrund des großen Andrangs und einiger IT-Probleme sei es zu Doppel- und Mehrfachvergaben gekommen, hieß es in einer gemeinsam Mitteilung. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) und die Landräte der Kreise warben um Verständnis und appellierten noch einmal an alle Bürger und Bürgerinnen, sich impfen zu lassen. "Lassen Sie uns diese Pandemie gemeinsam meistern."

    Mit Beginn der Impfungen von Personen außerhalb von Alten- und Pflegeheimen am kommenden Dienstag wird vorerst nur das regionale Impfzentrum in Darmstadt geöffnet haben. Am 8. Februar sollen dann möglichst auch die Zentren in Reinheim, Pfungstadt, Groß-Gerau, Erbach und Bensheim ihre Arbeit aufnehmen.