In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Anträge auf Novemberhilfen ab sofort möglich

    Firmen im Teil-Lockdown und Selbstständige wie Künstler können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Erste Summen sollen ab Ende November gezahlt werden, und zwar in Form von Abschlägen - das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung.

    Konkret sollen Unternehmen einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10.000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Die Anträge können über eine bundeseinheitliche IT-Plattform gestellt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

  • Bergstraße: RKI-Inzidenzwerte nicht korrekt

    Mit Bezug auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben wir am Morgen gemeldet, dass die Inzidenz im Kreis Bergstraße auf 43,6 gesunken ist. Auf Nachfrage teilte der Kreis mit, dass die RKI-Daten zum Infektionsgeschehen im Kreis nicht korrekt seien. Es habe Probleme bei der Übermittlung gegeben, die mittlerweile behoben sein sollten. Der Kreis selbst gab die Inzidenz am Dienstag mit 123,1 an, aktuellere Werte lagen am Nachmittag noch nicht vor.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf die Corona-Lage in Hessen blicken, schauen die Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und der Welt. Hier einige der Meldungen vom Mittwoch:

    • Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hält die Zahl der in Deutschland durchgeführten Corona-Tests für zu niedrig. In Großbritannien werde doppelt so viel getestet.
    • Österreich will Anfang Dezember mit freiwilligen Corona-Massentests starten, zuerst in den Bundesländern Tirol und Voralberg.
    • Russland verzeichnet mit mehr als 500 Menschen Corona-Todesfällen innerhalb eines Tages einen neuen Höchststand.
  • Schulleiterin berichtet über Corona-Situation

    In der Pandemie sind die Schulen in den Fokus gerückt: Immer mehr Schüler und Verbände fordern einen Wechsel aus Präsenz- und Fernunterricht, um die Klassen und damit das Infektionsrisiko zu verkleinern. hr-Radioreporterin Hanna Immich hat mit einer Schulleiterin gesprochen, an deren Realschule in Frankfurt es seit den Sommerferien schon 20 Infektionsfälle gab. Wie sie mit der Situation umgeht und wieso das Gesundheitsamt in Frankfurt das Risiko anders einschätzt als das in Wiesbaden, hören Sie im Beitrag.

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Vor Bund-Länder-Treffen: Schulen im Fokus

    Lernen in Zeiten von Corona
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  • 1.722 Covid-Patienten im Krankenhaus

    In Hessens Krankenhäusern werden momentan 1.722 Covid-19-Patienten behandelt. Das teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit, Stand der Zahlen ist Dienstag. Damit ist die Zahl innerhalb von zwei Wochen um fast 280 gestiegen. 371 Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig sind. Ingesamt sind in den Krankenhäusern noch 5.479 Betten frei, darunter 281 Beatmungsbetten.

  • Zoo will Menschenaffen vor möglicher Infektion schützen

    Um mögliche Infektionen mit dem Coronavirus unter den Tieren zu vermeiden, hat der Frankfurter Zoo vorsorglich Sicherheitsvorkehrungen für seine rund 30 Menschenaffen getroffen. Danach erhalten Bonobos, Gorillas und Orang-Utans ihr Futter nur noch durch eine Schleuse. Pfleger müssen in den Gehegen der Menschenaffen FFP2-Masken tragen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

    Auch wenn bislang kein Fall bekannt sei, könnten diese Tiere "vermutlich auch an Covid-19 erkranken", sagte Kuratorin Sabrina Linn. Man müsse daher vorsichtig sein. Der Zoo Frankfurt beherbergt nach Angaben der Stadt unter anderem für das europäische Zuchtprogramm wichtige Bonobos. "Es wäre nicht nur für uns persönlich dramatisch, wenn sie an einer Corona-Infektion sterben würden, sondern auch für die europäische Bonobo-Population", sagte Linn. Gefährdet seien auch Katzen und marderartige Tiere. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag.

  • Top-Thema

    Bahnhöfe profitieren von Corona-Konjunkturpaket

    An 20 Bahnhöfen in Hessen laufen derzeit und in den kommenden Wochen Verschönerungsmaßnahmen und Renovierungsarbeiten, die durch das Sofortprogramm des Bundes finanziert werden. In Hessen werden insgesamt rund 2,8 Millionen Euro investiert, berichtete ein Bahnsprecher am Mittwoch. So werden am Hauptbahnhof Darmstadt Sitzbänke und Fenster nach historischem Vorbild erneuert. Bunter wird es am Bahnhof Limburg Süd - dort wird den Angaben zufolge unter anderem eine große Schallschutzwand von Graffiti-Künstlern neu gestaltet. Auch am Bahnhof Fulda soll mit frischer Wandfarbe und Graffiti die Optik verbessert werden.

    Bahnreisende können sich in Fulda, Kassel und Kassel-Wilhemshöhe dank neuer digitaler Anzeigen zusätzlich informieren, am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe entstehen auf den Bahnsteigen vier neue, windgeschützte Warteräume, hieß es über die laufenden Arbeiten. "Dank der zusätzlichen Mittel des Bundes werten wir gemeinsam mit dem regionalen Handwerk noch stärker unsere Bahnhöfe auf", sagte Stefan Schwinn, Leiter des Regionalbereichs Mitte der DB Station&Service AG.

  • Bundeswehr-Einsatz in Frankfurt verlängert

    Seit Mitte Oktober unterstützen 60 Soldaten das Frankfurter Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Kontakten. Da die Infektionszahlen in Frankfurt nach wie vor hoch sind, soll ihr Einsatz mindestens bis 11. Januar verlängert werden. Eine Übergabe der Tätigkeiten an Kräfte der Stadt sei aus Kapazitätsgründen nicht möglich, lautet nach Angaben der Stadt die Begründung des Hilfantrags, den Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) gestellt hat. Auch an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr werden die Soldaten im Einsatz sein, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

  • Wiesbaden plant Impfzentrum in Congress Center

    Die Stadt Wiesbaden will ihr Corona-Impfzentrum im Rhein Main Congress Center einrichten. Der Ort sei zentral, gut erreichbar, barrierefrei und modern ausgestattet, begründete die Stadt die Entscheidung am Mittwoch. Rund 1.500 Menschen sollen dort täglich geimpft werden können.

    "Die Fertigstellung des betriebsfertigen Impfzentrums bis Mitte Dezember sowie die dann zu erwartende Betriebsphase stellen die Landeshauptstadt Wiesbaden vor große – insbesondere personelle - Herausforderungen, für die eine Vielzahl an Kräften gebündelt werden müssen", so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Gesundheitsdezernent Oliver Franz (CDU).

  • Top-Thema

    Frankfurter Schüler drohen mit Streik

    Wegen der hohen Inzidenz in Frankfurt hat der Stadtschüler*innenrat gemeinsam mit Schülervertretungen mehrerer Schulen der Stadt erneut gefordert, den Unterricht im Wechselmodell abzuhalten. "Werden Sie unsere Forderung nicht ernst nehmen, sehen wir uns gezwungen, in einen Schulstreik zu treten", heißt es in einem Schreiben von Dienstagabend.

    Für viele Schüler sei der Schulweg neben der Schule das größte Risiko, da Busse und Bahnen während der Stoßzeiten oft überfüllt seien. "Wir haben Angst, selbst infiziert zu werden und unkontrolliert Mitschüler*innen und Familie anzustecken." Für den kommenden Montag rufen sie außerdem zu einer Demonstration vor dem Frankfurter Gesundheitsamt auf.

  • EKHN hält erste Online-Synode ab

    Am Mittwoch hat die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Herbsttagung begonnen, die in diesem Jahr zum ersten Mal komplett digital abgehalten wird. Per Videokonferenz sprechen die 140 Delegierten bis Samstag unter anderem über den Haushalt für das kommende Jahr. Interessierte können die Tagung über einen Live-Stream auf der Internetseite der EKHN verfolgen.

  • Hebammen fehlt es an Schutzausrüstung

    Gerade in der Corona-Pandemie setzen viele Schwangere auf die Hilfe von Hebammen. Doch die müssen Hausbesuche inzwischen zum Teil absagen - denn ihnen fehlt schlicht die Schutzausrüstung. "Wir Hebammen werden vergessen", kritisiert Martina Klenk, die den Hessischen Hebammenverband leitet. Vom Land gebe es keine Hilfe. Mehr zu der Problematik erfahren Sie in unserem Beitrag.

  • Top-Thema

    Opel bietet Flächen für Impfzentren an

    Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa: "Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen."

    Lohscheller bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität." Neben dem Stammsitz in Rüsselsheim hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach.

    Das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim.
  • Bouffier gibt neue Corona-Regeln bekannt

    Die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder wollen sich am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf voraussichtlich schärfere Corona-Kontaktbeschränkungen einigen. Die Beratungen sind von 14 Uhr bis etwa 18 Uhr angesetzt. Anschließend will Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Pressekonferenz geben, die Sie auf hessenschau.de im Livestream verfolgen können.

    Die Länderchefs hatten sich im Vorfeld auf eine Linie geeinigt, mit der sie in die Beratungen mit Merkel gehen. Darin sind etwa Regeln für Weihnachten und Silvester sowie der Umgang mit Feuerwerk festgehalten.

  • Virologe: "Ausnahmeregel für Weihnachten hochriskant"

    Bund und Länder wollen am Mittwoch den Corona-Winterfahrplan verabschieden. Viele der geplanten Maßnahmen sind vorab schon bekannt geworden, darunter auch die Ausnahmeregelungen für Weihnachten und Silvester. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hält die Sonderregelung für die Festtage allerdings für "hochriskant", wie er im Interview mit hessenschau.de sagt. Generell wünscht er sich weitere Maßnahmen, um die Zahl der Neuinfektionen zu drücken.

  • Top-Thema

    Rekordwert bei Todesfällen, 1.363 Neuinfektionen

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.363 gestiegen - und damit nicht mehr ganz so stark, wie noch in den letzten Tagen und Wochen. Allerdings sind im selben Zeitraum 40 weitere Menschen an oder mit Covid-19 gestorben, wie das Robert-Koch-Institut am 25.11., Stand 0 Uhr, mitteilte. Das ist der höchste Wert in Hessen seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden damit 1.111 Todesfälle gemeldet. Auch bundesweit erreichte die Zahl der Toten mit 410 einen Tageshöchststand.

    Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 279,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen Frankfurt (223,9), der Kreis Offenbach (222,6), der Kreis Groß-Gerau (220,5) und der Rheingau-Taunus-Kreis (218,5).

    Update: Mit Bezug auf die Zahlen des RKI hatten wir am Morgen gemeldet, dass die Inzidenz im Kreis Bergstraße auf 43,6 gesunken sei. Auf Nachfrage hat der Kreis mitgeteilt, dass die RKI-Daten zum Infektionsgeschehen im Kreis nicht korrekt seien. Es habe Probleme bei der Übermittlung gegeben.

  • Top-Thema

    Seniorenheime suchen bei Facebook nach Pflegern

    Nach dem verzweifelten Hilferuf aus Bad Sooden-Allendorf haben sich etwa 100 Menschen gemeldet, die als Pflegekräfte im Seniorenheim Rosengarten einspringen würden. Bürgermeister Frank Hix (CDU) sagte dem hr, darunter seien einige ausgebildete Fachkräfte. Für die vergangene Nacht hätten sich bereits Helfer gefunden. In dem Seniorenheim war das Coronavirus ausgebrochen, fast alle Senioren und Mitarbeiter hatten sich infiziert.

    Ähnlich schwierig ist die Situation in einem Seniorenheim in Linden (Gießen). Ein Mitarbeiter sagte, nach einem Massenausbruch unter Heimbewohnern und Pflegekräften sei es fraglich, wie lange die Bewohner noch versorgt werden könnten. Auch dieses Heim veröffentlichte einen Aufruf bei Facebook.

    Videobeitrag

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    zum Video Pflegenotstand in Bad Sooden-Allendorfer Seniorenheim

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  • "Panda-Mie" - Künstlerischer Protest in Frankfurter Restaurant

    Im Gastraum des Frankfurter Restaurants Pino dürfen derzeit - wie in allen anderen Restaurants - keine Gäste bewirtet werden. Dennoch sind dort alle Tische besetzt, und zwar mit über 100 Stoff-Pandas. Mit der Aktion, die den passenden Namen "Panda-Mie" trägt, will Betreiber Pino Fichera auf die schwierige Situation der Gastronomie aufmerksam machen. Eine Art "stiller Protest", wie Fichera selbst sagt.

    100 Pandabären sitzen an den Tischen im Frankfurter Restaurant Pino.

    Aber es geht nicht nur um Protest, es ist auch ein Hilferuf. Wer möchte, kann einen Pandabären kaufen und das Restaurant somit finanziell unterstützen. In dem Kaufpreis sei neben einem T-Shirt und einem Gutschein auch eine Sitzplatzgarantie für die Zeit nach dem Lockdown enthalten, so Fichera.

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video Pandamie – Künstlerische Protest-Aktion des Restaurants Pino in Frankfurt

    Pandabär auf Stuhl
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  • Fuldaer Impfzentrum in Waideshalle

    Fuldaer Corona-Impfzentrum in der Waideshalle

    Der Kreis Fulda hat sein Impfzentrum benannt. Die Waideshalle im Kultur- und Kongresszentrum Esperanto werde genutzt, berichtete die Kreisverwaltung am Dienstag. Der Ort ist zentral gelegen, dort gibt es einen großen Parkplatz und es ist nah zum Bahnhof. Pro Tag sollen dort rund 1.100 Menschen geimpft werden - und zwar sieben Tage pro Woche von 7 bis 22 Uhr.

    Die Verwaltung schätzt, dass sich etwa zwei Drittel der Bürger im Kreis impfen lassen wollen. Das wären gut 150.000 Menschen. Da pro Person zwei Impfdosen nötig sind, müssen 300.000 Impfungen verabreicht werden. Der Kreis sucht zur Unterstützung Freiwillige von Hilfsorganisationen oder Ärzte im Ruhestand zur Bewältigung der Aufgabe.

    Eine Impfpflicht besteht nicht, wie Landrat Bernd Woide (CDU) betonte. Der Kreis rechnet damit, das Impfzentrum mehr als acht Monate zu betreiben. Die Terminkoordination soll durch das Land Hessen erfolgen.

    Im Vogelsbergkreis soll laut Landrat Manfred Görig (SPD) in der Hessenhalle in Alsfeld ein Impfzentrum entstehen. Der Main-Kinzig-Kreis bereitet die Einrichtung zweier Impfzentren vor: Hanau und Gelnhausen sind vorgesehen.  

  • Top-Thema

    Schulverbände kritisieren Kultusminister scharf

    Sieben Verbände aus dem Schulbereich haben scharfe Kritik am Umgang von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) mit der Corona-Pandemie geübt. In einer sogenannten Frankfurter Erklärung vom Dienstag werfen die Verbände dem Minister vor, meist erst nachträglich auf das Pandemie-Geschehen zu reagieren und klare Entscheidungen aufzuschieben. "Wir fordern, dass der Gesundheitsschutz an den Schulen vor die pauschalisierte politische Zielsetzung eines unbedingt durchzuhaltenden Präsenzunterrichts gestellt werden muss", heißt es in der Erklärung.

    Die Einschätzung des Ministeriums, dass nach den Sommerferien aufgrund sinkender Infektionszahlen ein angepasster Regelbetrieb an den Schulen möglich sei, habe sich als "vollkommen falsch" herausgestellt. Mit den Problemen und Konflikten lasse das Ministerium die Schulen alleine. Zu den Verfassern der Erklärung gehören unter anderem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW) und der Interessenverband Hessischer Schulleitungen (IHS).

  • DLRG befürchtet steigende Zahl an Nichtschwimmern

    Angesichts landesweit geschlossener Schwimmbäder hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor einem steigenden Anteil an Nichtschwimmern unter Kindern gewarnt. "Wir befürchten, dass weite Teile eines Jahrganges keinen Schwimmunterricht erhalten können, was die ohnehin sinkende Schwimmfähigkeit der Bevölkerung weiter verschlechtert", sagte der Präsident des hessischen Landesverbands, Michael Hohmann, am Dienstag.

    In einer Petition forderte der DLRG-Landesrat, trotz der Corona-Pandemie Kinderschwimmkurse anzubieten, "um diesem womöglich eintretenden Trend frühzeitig entgegenzuwirken". Andernfalls könnte langfristig auch die Zahl der Ertrinkenden in Hessen steigen. 

  • Nach Corona-Fällen: Spiel der MT Melsungen verlegt

    Die Handball-Bundesliga hat dem Antrag der MT Melsungen stattgegeben und das Heimspiel der Nordhessen gegen den Bergischen HC wegen der jüngsten Corona-Fälle in der Mannschaft um drei Tage auf den kommenden Sonntag verschoben. Die MT-Spieler durften erst am Dienstag ihre zweiwöchige Quarantäne verlassen und hätten somit ursprünglich nur zwei Tage zur Vorbereitung gehabt. Die Mannschaft hatte sich am 11. November wegen eines positiven Corona-Tests bei Kapitän Finn Lemke in häusliche Isolation begeben müssen.

    "Wir freuen uns, dass sich sowohl der Bergische HC als auch die HBL und der übertragende Sender Sky flexibel gezeigt und so die Verlegung um drei Tage ermöglicht haben", sagte MT-Vorstand Axel Geerken. Für die weiteren, coronabedingt ausgefallenen Spiele der MT Melsungen bei der SG Flensburg-Handewitt, zuhause gegen den SC Magdeburg und bei der TSV Hannover-Burgdorf gibt es noch keine neuen Termine.

  • Kirchen schicken Adventspäckchen an Gemeindemitglieder

    Weil in diesem Jahr viele Adventsveranstaltungen flach fallen und die Menschen vorwiegend zu Hause bleiben, haben sich die Frankfurter Gemeinde Sankt Bonifatius und die Jugendkirche Jona etwas einfallen lassen und bieten eine Art Advent zum Mitnehmen: Jugendliche und Mitarbeiter packen 500 Adventspäckchen für Gemeindemitglieder, die sich im Vorfeld für diese Aktion angemeldet haben. Die Kirche kommt also zu den Leuten nach Hause.

    "Die Grundidee ist einfach, dass wir den Menschen eine Freude machen wollen", sagte Beate Buballa, Pastoralreferentin in Sankt Bonifatius, dem hr. In den Paketen seien vier kleine Briefe für die Adventssonntage, außerdem Kerzen und etwas Süßes. Die Anzahl der Anmeldungen hat die Initiatoren selbst überrascht. "Wir sind uns der Bedeutung auch erst bewusst geworden, als wir die Wand von Boxen hier aufgebaut gesehen haben", sagt Frank Kienast, Jugendbildungsreferent der Jugendkirche Jona.

    Paket an die Gemeindemitglieder
  • Online-Angebote für Offenbacher Eltern

    Das Offenbacher Netzwerk Elternschule hat eine Reihe digitaler Bildungsformate entwickelt, um Eltern trotz Kontaktbeschränkungen weiterhin die Möglichkeit zum Informieren und zum Austausch zu geben. Da gibt es etwa einen digitalen Krabbeltreff, eine Whatsapp-Familiengruppe auf Deutsch und Türkisch und einen Online-Kurs zum Umgang von Kindern mit Medien, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Auf der Internetseite der Stadt gibt es eine Übersicht zu den Angeboten.

    Kinder- und Jugenddezernentin Sabine Groß begrüßt die Initiative: "Es freut mich sehr, dass die Träger des Netzwerks Elternschule Offenbach neue Formate entwickelt haben, um Familien auch und gerade in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen."

  • Top-Thema

    Städte und Kreise müssen Impfzentren errichten

    Die Landkreise und kreisfreien Städte haben vom Land den Auftrag bekommen, jeweils mindestens ein Impfzentrum zu errichten, so dass hessenweit mindestens 26 Impfzentren entstehen. Das teilte das Innenministerium am Dienstag auf Anfrage des hr mit. Damit die angestrebte Zahl von mindestens 30 Zentren erreicht wird, sind in den bevölkerungsreichen Städten zusätzliche Impfzentren erforderlich. Die genauen Standorte der jeweiligen Impfzentren Städte und Kreise legen selbst fest.

    Die Stadt Frankfurt etwa bereitet sich bereits auf die Errichtung solcher Zentren vor. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Impfzentren der von uns allen erhoffte große Erfolg werden", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Dienstag. Weitere Details will die Stadt zeitnah bekannt geben. Auch die Stadt Wiesbaden steckt mitten in einem "Abstimmungsprozess", wie ein Sprecher am Dienstag sagte, und kann noch keine Details nennen.