In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom Freitag, 12. Juni, zum Nachlesen.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Theater als Lieferservice +++

21.05 Uhr: Nach wochenlangen Schließungen dürfen die Theater zwar wieder öffnen - doch gerade für kleinere Spielstätten lohnt sich das oft nicht. Die Künstler müssen andernorts kreativ werden. Eine Schauspielerin aus Frankfurt hatte eine besondere Idee: Sie bietet jetzt einen Lieferservice an – das Theater für zu Hause.

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hs
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+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

18.14 Uhr: Während wir Sie über die Corona-Krise in Hessen auf dem Laufenden halten, blicken unsere Kollegen von tagesschau.de über die Landesgrenzen hinaus. Hier ein kleiner Auszug, was am Freitag außerhalb von Hessen wichtig war:

  • Auf einem Spargelhof in Bayern sind inzwischen 95 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 525 Mitarbeiter seien untersucht worden, teilte das zuständige Landratsamt mit.
  • Brandenburg startet freiwillige Corona-Tests in Schulen und Kitas. Lehrer und Erzieher dürfen sich in den kommenden drei Monaten freiwillig im Abstand von zwei Wochen testen lassen. Schüler und Kinder sollen stichprobenhaft untersucht werden.
  • Australien hat die Corona-Epidemie nach Einschätzung von Experten in den Griff bekommen. In der zurückliegenden Woche seien nur noch 38 Fälle bekannt geworden. 
  • Das Bundeskabinett hat die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Sie soll am 1. Juli in Kraft treten.
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+++ Vogelsbergkreis gilt als Corona-frei +++

17.33 Uhr: Seit sechs Wochen hat es im Vogelsbergkreis nach offiziellen Angaben keine einzige Neuinfektion mehr gegeben. Der letzte Erkrankte gilt seit Mittwoch als genesen. Der Kreis verzeichnete bislang fünf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus und 116 Genesene. Ebenfalls für Corona-frei hatte sich zuvor der Odenwaldkreis erklärt. Im Werra-Meißner-Kreis liegt derzeit nur noch ein Infizierter im Krankenhaus, 197 andere gelten als genesen.

+++ Corona-Auswirkungen auf Lübcke-Prozess +++

16.49 Uhr: Großes Medieninteresse an dem Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke: Für das Verfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt haben sich nach Angaben einer Gerichtssprecherin mehr als 200 Journalisten aus 70 verschiedenen Medien akkreditiert. Darunter seien auch sieben ausländische Medien, unter anderem aus den Niederlanden, der Türkei und der Schweiz. Angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen und der Abstandsregeln im Gerichtssaal kann nur ein Vertreter pro Medium bei der Sitzung des Gerichts anwesend sein - und auf der Pressetribüne im Verhandlungssaal stehen aktuell nur 19 Plätze zur Verfügung. Sollten in den kommenden Wochen oder Monaten die Sicherheitsabstände von 1,50 Meter aufgehoben werden können, stünden dort 60 Sitze zur Verfügung.

+++ Lilien-Coach Grammozis: "Leute leiden brutal" +++

16.23 Uhr: Zuschauer dürfen in der Fußball-Bundesliga und Zweiten Liga aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nicht ins Stadion. Ein Umstand, den auch Dimitrios Grammozis, Trainer des SV Darmstadt 98, nicht loslässt. "Wir wollen auch für unsere Fans alles geben. Die Leute leiden brutal darunter, nicht ins Stadion kommen zu dürfen", sagte der Lilien-Coach vor dem Geister-Heimspiel seines Teams gegen Hannover am Sonntag (13.30 Uhr).

Dimitrios Grammozis SV Darmstadt 98

+++ Hessische Theater spielen wieder - aber anders +++

16.02 Uhr: Einige hessische Theater haben es schon getan, andere nehmen nach den Corona-Lockerungen zum Wochenende ihren Spielbetrieb wieder auf. Die Bedingungen sind allerdings sehr speziell, wie Sie in unserem Artikel nachlesen können.

+++ Bus-Unternehmen sollen Stornokosten zügig erhalten +++

15.14 Uhr: Bus-Unternehmen, die eigentlich Schüler auf Klassenfahrten begleitet hätten, sollen möglich rasch die Stornokosten für die aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallenen Fahrten erhalten. Das fordert zumindest die hessische SPD, die dazu einen Antrag zur Beratung in den Hessischen Landtag eingebracht hat. "Die Busbranche ist durch die Corona-Krise besonders hart getroffen worden, vor allem durch die Absagen sämtlicher Klassenfahrten bis zu den Herbstferien. Die Landesregierung hatte zu Beginn der Pandemie angekündigt, hier schnell aktiv zu werden", erklärte Tobias Eckert, verkehrs- und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. "Uns erreichen aber zahlreiche Rückmeldungen von Unternehmern aus Hessen, dass zwischen Worten und Taten der Landesregierung noch große Lücken klaffen. Wir fordern umgehend ein einheitliches Verfahren zu organisieren, damit die Stornokosten für die abgesagten Klassenfahrten kurzfristig gezahlt werden können."

+++ Gewerkschaft fordert wöchentliche Tests für Pädagogen +++

14.48 Uhr: Erzieher und Lehrer an hessischen Bildungsstätten sollen sich laut einer Gewerkschaftsforderung jede Woche freiwillig auf Corona testen lassen können. "Damit kann hoffentlich einer zweiten Welle vorgebeugt werden, weil Infektionen schneller erkannt und nachvollzogen werden können", teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen in Frankfurt am Freitag mit. In Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Universitäten träfen viele Menschen aufeinander, ein Mindestabstand lasse sich nur schwer einhalten.

+++ Lufthansa will Corona-Tests vor Abflug anbieten +++

13.49 Uhr: Die Lufthansa will Passagieren vor Abflug in der Corona-Krise die Möglichkeit von Tests auf das Virus anbieten. Nach Informationen des Spiegel will das Unternehmen noch im Juni oder spätestens Anfang Juli an den Flughäfen in Frankfurt und München zusammen mit Partnern Testcenter betreiben, in denen sich Passagiere auf das Virus untersuchen lassen können. Das Ergebnis liege binnen vier Stunden vor. Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers richtet sich das Angebot vor allem an Reisende, die in Länder fliegen, die bei der Einreise einen Corona-Test verlangen.

Drei Lufthansa-Maschinen

+++ Wetzlar: 46 Anzeigen nach Shisha-Bar-Kontrollen +++

12.56 Uhr: Die Polizei in Wetzlar hat am Mittwochabend in vier Shisha-Bars Kontrollen aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten 46 Anzeigen an Gäste aus, alleine 43 davon in einer einzigen der vier Bars. Laut Polizei saßen die Gäste mit Angehörigen von mehr als zwei Haushalten an den Tischen oder hielten die Mindestabstände nicht ein. Auch auf den Betreiber der Bar kommen demnach gleich mehrere Anzeigen zu.

+++ Digitaler Anne Frank-Tag in Frankfurt +++

12.22 Uhr: Der von der Stadt Frankfurt und der Bildungsstätte Anne Frank gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern ausgerichtete Anne Frank-Tag findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Unter dem Motto "Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann …", thematisieren am 15. und 16. Juni zahlreiche Online-Veranstaltungen alte und neue Formen von Antisemitismus. Den Anne Frank-Tag gibt es bereits seit 2017.

+++ Rock auf der Burg muss verschoben werden +++

12.09 Uhr: Das Festival Rock auf der Burg muss aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Wie die Veranstalter am Freitag mitteilten, ist der neue Termin für das Musik-Festival auf der Burgruine in Königstein (Hochtaunus) nun der 10. Juli 2021. "Gerade nach dem erfolgreichsten Vorverkaufsstart in der Geschichte von Rock auf der Burg haben wir uns sehr auf dieses Jahr gefreut. Wir sind traurig, dass wir dieses Jahr auf unser Festival verzichten müssen", erklärten die Veranstalter in einem Statement.

+++ Kontrollen, aber keine Absperrbänder am Friedberger Platz +++

11.24 Uhr: Brückentag und bestes Sommerwetter: Die Hessen zieht es heute wieder ins Freie, in den Städten könnten die öffentlichen Plätze und Parks trotz Corona-Krise richtig voll werden. Die Polizei will die gelockerten Kontakt-Regeln weiter kontrollieren, wie die Beamten in Kassel, Wiesbaden und Frankfurt dem hr sagten. Am Frankfurter Party-Hotspot Friedberger Platz könnte das am Abend eine Herausforderung werden: "Wir werden kontrollieren, ob sich die Menschen dort nicht in Gruppen von mehr als zehn Personen zusammenschließen", kündigte Michael Jenisch, Sprecher des Ordnungsamtes, an. Bei Verstößen sollen die Einsatzkräfte "maßvoll eingreifen", indem sie die Besucher ansprechen. Absperrbänder auf der Rasenfläche sind laut Jenisch aber erst einmal nicht geplant.

Auch in Gaststätten sollen die Bestimmungen überprüft werden. "Natürlich kontrollieren wir auch weiterhin die Einhaltung der Hygieneregeln und die Existenz der Gästelisten in gastronomische Betrieben", so Jenisch. Es werde auch auf die Gruppengrößen geschaut. Seit Donnerstag dürfen sich in der Öffentlichkeit wieder zehn Personen treffen - unabhängig davon, aus welchem Haushalt sie stammen.

Menschen auf dem Friedberger Platz in Frankfurt

+++ Wie Corona den Traum vom Ausland beendete +++

10.18 Uhr: Uni geschafft, Schule beendet, viele junge Menschen zieht es vor einem neuen Lebensabschnitt ins Ausland: für ein Praktikum, um sich sozial zu engagieren oder um die Welt kennenzulernen. Doch in diesem Jahr kam Corona dazwischen. In unserem Artikel lesen Sie vier Erfahrungsberichte dazu.

+++ Rheingau-Taunus-Kreis bietet Ferienangebote +++

9.51 Uhr: In einigen Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises wird es trotz der Corona-Pandemie während der bald anstehenden Sommerferien doch noch ein deutlich kleineres und abgespecktes Freizeitprogramm mit unterschiedlichen Aktionen für Kinder geben. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, würde die geringe Zahl an Neuinfizierten dies zulassen. "Da sehr viele Familien wegen der Corona-Pandemie ihre Wohnungen zuletzt nicht verlassen konnten, war es für uns wichtig, dass wenigstens einige Ferienfreizeiten in einem kleinen Rahmen - unter Einhaltung der Vorgaben - stattfinden können", erklärte Jugendhilfe-Dezernentin Monika Merkert. "Eltern können sich in einigen Tagen vor Ort in ihren Kommunen informieren, wo es Angebote gibt", fügte Landrat Frank Kilian (parteilos) hinzu.

+++ Digitale Diskussionsrunde mit Kultusminister Lorz +++

9.02 Uhr: Bereits mehr als 500 Fragen von Eltern haben die Organisatoren einer digitalen Diskussionsrunde auf Zoom mit Kultusminister Alexander Lorz (CDU) gesammelt. "Wir waren selbst baff, wie groß die Resonanz war", sagte Rafaela Hartenstein vom Frankfurter Stadtelternbeirat gegenüber hr3. Vor allem diese Fragen beschäftigten die Eltern: Wie sieht eine vernünftige Kombination aus Homeschooling und Präsenzunterricht aus? Wie geht es nach den Sommerferien weiter und wie können die Eltern künftig besser eingebunden werden? Die Diskussion startet an diesem Freitag um 18.30 Uhr.

+++ Möbelhäuser nutzen vermehrt Sonntags-Regel +++

8.43 Uhr: Bis mindestens Mitte August dürfen Geschäfte in Hessen wegen der Corona-Pandemie auch sonntags öffnen. Die Sonderregelung, die anfangs vor allem für Supermärkte und Drogerien gedacht war, wird inzwischen vor allem von Möbelhäusern genutzt - zum Unmut der Gewerkschaften, wie Sie in unserem Artikel nachlesen können.

+++ 17 Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle +++

6.27 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 17 registrierte Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Es gab keine weiteren Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 489 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.313 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.500 (92 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 20,7 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Fulda mit 6,3. In Frankfurt liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 3,9. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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