Das Coronavirus hat Hessen erreicht. Unser Ticker-Meldungen zum Nachlesen vom 16. März 2020.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

MELDUNGEN VOM MONTAG, 16. MÄRZ

+++ Lange Schlangen vor Testzentren +++

Insgesamt 16 Corona-Testzentren gibt es derzeit in Hessen, einige davon befinden sich noch im Aufbau. Doch eines haben sie allesamt gemein: lange Warteschlangen. Allein in Frankfurt versammelten sich am Montagmorgen bis zu 200 Menschen vor einem Testzentrum. Teilweise hat das Gesundheitsamt sie herbestellt, teilweise hatten sie Kontakt mit einer infizierten Person. Viele kommen aber aus Angst. Das ist ein Problem, wie die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sagt: "Diejenigen, die Angst haben, tragen im Moment dazu bei, dass das System an seine Grenzen stößt." Die Vereinigung zweifelt den Sinn von Tests in dieser Phase sowieso an. Sie plädiert dafür, ab sofort Kranke abhängig vom Schweregrad zu behandeln.

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hessenschau vom 16.03.2020
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+++ Landtag in Schrumpfbesetzung +++

Wenn der Landtag kommende Woche zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt, wird er das wohl in deutlich verminderter Besetzung tun. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) geht davon aus, dass sich die Fraktionen für die Landtagssitzung auf eine verringerte Präsenz der insgesamt 137 Parlamentarier verständigen werden. Auch die Regierungsbank werde angesichts der Lage nur noch mit je zwei Kabinettsmitgliedern besetzt, teilte Bouffier am Montagnachmittag mit. Somit wolle man den Mindestabstand von 1,5 Metern wahren.

+++ Bouffier: Eine Milliarde Euro für Soforthilfe +++

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern, kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) einen Nachtragshaushalt an: "Wir wollen in Höhe mit einer Milliarde Euro schnell helfen", so Bouffier. Zudem würden weitere fünf Milliarden Euro für Kredite bereitgestellt.

+++ Klose: "Persönliche Kontakte einschränken" +++

"Wir haben an die Bevölkerung appelliert, persönliche Kontakte weitgehend einzuschränken", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) bei der Pressekonferenz. Das sei aber nicht gelungen. "Ich kann verstehen, dass man nach dem Winter nun die Sonne genießen will und sich im Freien treffen will. Aber wenn wir die Begegnungen von vielen Menschen nicht reduzieren, dann werden wir unserer Aufgabe nicht gerecht werden, das Virus einzudämmen. Das wird sich in ein bis zwei Wochen rächen." Er forderte deshalb die Menschen in Hessen noch einmal nachdrücklich dazu auf, soziale Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden.

Da die Inkubationszeit des Virus bis zu 14 Tage betrage, würden die am Montag ergriffenen Maßnahmen erst in ein bis zwei Wochen greifen, sagte Klose weiter. Zunächst könne die Zahl der Infizierten in Hessen daher weiter steigen. Ziel sei es jedoch, die "Kurve zu drücken und zu strecken" - also die Ausbreitung zu verlangsamen. "Wir sind darauf angewiesen, dass sich die Menschen vernünftig verhalten und sich der verordneten Quarantäne stellen", sagte Klose.

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Pressekonferenz 16.03.2020
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+++ Diese Corona-Maßnahmen gelten ab Mittwoch +++

In gemeinsamen Beratungen der Bundesregierung mit den Ländern sei eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst worden, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). "Wir haben diese Leitlinien für Hessen beschlossen. Sie sollen ab Mittwoch gelten, damit die Menschen noch einen Tag haben, um sich darauf einzustellen."

Konkret bedeute dies:

  • Das Sonntagsverkaufsverbot wird aufgehoben. Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Baumärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen und Banken bleiben geöffnet, außerdem Poststellen und Waschsalons.
  • Auch Dienstleister wie Optiker, Friseure und Handwerker können weiterarbeiten. Alle anderen Geschäfte werden jedoch geschlossen.
  • Es schließen außerdem alle Bars, Clubs, Museen, Theater, Kinos, Ausstellungen, Sportstätten und Spielplätze. Auch Zusammenkünfte wie Sportveranstaltungen und kirchliche Veranstaltungen werden verboten.
  • Für Pflegeeinrichtungen wie Seniorenheime und Krankenhäuser gilt ein weitreichendes Besuchsverbot.
  • Für Gaststätten gilt eine Beschränkung: Alle Restaurants, Kantinen und Mensen müssen nach 18 Uhr schließen. "Auch die Gaststätten haben einen Versorgungsauftrag. Menschen müssen irgendwo essen können", sagte Bouffier. Essen abholen dürfe man daher auch nach 18 Uhr. Auch Lieferdienste seien von dem Verbot nicht betroffen.
  • Übernachtungsangebote wie Hotels und Pensionen dürfen nicht mehr für touristische Zwecke genutzt werden.

"Wir wissen, dass das eine sehr tiefgreifende Sammlung von Maßnahmen ist. Wir glauben, dass wir Stand heute damit gut fahren", sagte Bouffier. Es könne aber sein, dass die Maßnahmen in Zukunft noch verschärft werden müssten.

Weitere Informationen

INFOS VON BUND UND LAND

Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Corona-Vorgehen vom Montag finden Sie auf bundesregierung.de. Eine Zusammenfassung der Beschlüsse vom Montag hat die Landesregierung auf hessen.de veröffentlicht.

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+++ Bouffier: "Außergewöhnliche Zeiten" +++

"Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen" - mit diesen Worten eröffnete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Pressekonferenz zu weiteren Corona-Maßnahmen in Wiesbaden. "Die Lage ändert sich nahezu stündlich. Wir müssen besonnen, aber auch rasch handeln." Entscheidend sei, die Ausbreitung des Virus so früh wie möglich eindämmen. "Eigentlich müsste man sagen 'am besten trifft sich niemand mehr'. Ob wir diesen Zustand vermeiden können, weiß ich nicht." Es könne sein, dass man in einigen Tagen zu der Erkenntnis komme, die Zusammenkünfte der Menschen noch weiter zu begrenzen. Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Hessen für die bisher geleistete Mitarbeit zu bedanken.

Bouffier Klose

+++ Einschränkungen im Nahverkehr +++

Im Bahnverkehr soll es am Dienstag keine größeren Ausfälle geben. Das hat die Deutsche Bahn mitgeteilt. Züge im Nah- und Fernverkehr sowie S-Bahnen sollen wie gewohnt fahren. Im hessischen ÖPNV wird es dagegen Ausfälle geben:

  • Nach Angaben des Nordhessischen Verkehrsverbunds NVV ändert sich ab Dienstag, 17. März, der Fahrplan in und um Kassel. Betroffen seien das RegioTram-Angebot sowie der öffentliche Nahverkehr in der Stadt Kassel, teilte der NVV mit. Die KVG werde mit Bussen und Bahnen nur noch zwischen 6:30 Uhr und 20:30 Uhr nach einem Ersatzfahrplan unterwegs sein, der einem erweiterten Sonntagsfahrplan entspreche. Alle RegioTram-Linien verkehren ab Dienstag nur noch im Stundentakt zwischen 6 und 21 Uhr und enden im Innenstadtbereich am Auestadion.
  • Die Buslinien der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft werden nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbunds RMV ab Dienstag, 17. März, auf den Ferienfahrplan umgestellt. Gleiches gilt für den städtischen Busverkehr in Rüsselsheim. Auf der Website des RMV werden alle Fahrplanänderungen aufgrund des Coronavirus laufend aktualisiert.
  • Busse und Bahnen in Frankfurt werden ab Mittwoch, 18. März, nach dem Sommerferien-Fahrplan verkehren. In Abstimmung mit der Stadt ziehen die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) damit die Konsequenzen daraus, dass der Unterricht in den Schulen des Landes ausgesetzt ist und generell weniger Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Der Ausfall weiterer Fahrten in den kommenden Tagen ist möglich und auch stärkere Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit werden auch die Auskunftssysteme nicht immer den aktuellen Stand wiedergeben können.

+++ VGF setzt Fahrscheinkontrollen aus +++

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) setzt ihre Fahrscheinkontrollen vorerst aus. Wie die VGF am Montag mitteilte, gelte aber weiterhin die Fahrkartenpflicht. Außerdem werden einige Serviceangebote eingestellt. Ziel sei es, den Kontakt zwischen Mitarbeitern und Fahrgästen zu verringern, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Maßnahmen gelten laut VGF zunächst unbefristet.

Ein VGF-Mitarbeiter geht über einen leeren U-Bahnsteig im Frankfurter Hauptbahnhof (Archivbild)

+++ Trotz Coronavirus Andrang im Gartencenter +++

In "Corona-Zeiten" zuhause bleiben und den Garten pflegen - das scheint bei dem frühlingshaften Wetter für viele Familien eine willkommene Abwechslung zu sein. Bereits am Wochenende war der Kundenandrang im Gartencenter deutlicher größer als üblicherweise.

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hessenschau kompakt - 16:45 Uhr vom 16.03.2020
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+++ Eintracht stellt gesamten Sportbetrieb ein +++

Nachdem bereits am vergangenen Freitag das Fußball-Leistungszentrum von Eintracht Frankfurt den Trainingsbetrieb eingestellt hat, folgen nun auch alle anderen Sportarten des Vereins. Ab sofort sei jeglicher Trainingsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Zuvor war bereits der Ligabetrieb von den jeweiligen Landessportverbänden abgesagt oder zeitweise ausgesetzt worden.

+++ Landgericht Limburg vertagt Mordprozess +++

Wegen der Corona-Pandemie hat das Landgericht Limburg einen anstehenden Mord-Prozess abgesagt. Die insgesamt 18 Hauptverhandlungstermine seien aufgehoben worden, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Prozess um tödliche Schüsse im mittelhessischen Wetzlar hätte am kommenden Donnerstag beginnen sollen. Dem Gerichtssprecher zufolge sollen die drei Angeklagten verantwortlich sein für Schüsse, die Anfang September 2019 in Wetzlar auf ein ausparkendes Auto abgefeuert worden waren.

+++ Zahlreiche Läden werden geschlossen +++

Bund und Länder haben in einer gemeinsamen Erklärung neue Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bekanntgegeben. Demnach soll eine Vielzahl an Geschäften geschlossen werden. Ausnahmen gelten für wichtige Läden, die der Versorgung der Menschen dienen, wie etwa Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen.

#Covid19de : Die Bundesregierung hat mit den Ländern weitere Leitlinien zur einheitlichen Beschränkung sozialer Kontakte im öffentlichen Leben vereinbart. Alle Details unter https://t.co/q7GhoPqXwe . #Coronavirus #Covid19

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Bars, Clubs und Kneipen müssen schließen. Restaurants dürfen nur noch bis 18 Uhr geöffnet bleiben. Gottesdienste werden ausgesetzt, ebenso wie Treffen von Vereinen und Busreisen. In dem Beschluss heißt es, "Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften" sind untersagt.

+++ Mindestens 20 Tafeln geschlossen +++

Immer mehr Tafeln leiden unter den Auswirkungen des Coronavirus – viele müssen ganz schließen. Er wisse bisher von 20 Lebensmittel-Ausgabestellen, die dies bereits getan hätten, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Tafel Hessen, Erich Lindner, der Nachrichtenagentur epd. Für die Zeit nach dem Virus würde er sich für einen Neustart staatliche Unterstützung wünschen. In Hessen gibt es 57 Tafeln, davon sind 51 Mitglied im Landesverband.

Darüber hinaus hat die Diakonie Hessen die Schließung ihrer Tafeln in Hessen angeordnet. Einem Sprecher zufolge gehe es dabei um den Schutz der ehrenamtlichen, meist älteren Mitarbeiter. Außerdem gingen die Spenden an Lebensmitteln landesweit zurück.

+++ Flughafen: Mehr Ausnahmen vom Nachtflugverbot +++

Wegen der Corona-Krise soll es am Frankfurter Flughafen vermehrt Ausnahmen vom Nachtflugverbot geben. Das betreffe Fluggesellschaften, die wegen Verzögerungen durch die Auswirkungen des Coronavirus nach 23 Uhr starten oder landen müssen, wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Das sei besonders in den nächsten Tagen wichtig, wenn Flüge mit Passagieren erwartet würden, die ihren Urlaub im Ausland vorzeitig abbrechen mussten, sagte Minister Tarek Al-Wazir (Grüne). "Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Daher ist es wichtig, den Flugbetrieb für die vom Coronavirus betroffenen Starts und Landungen rund um die Uhr aufrecht zu erhalten."

Er betonte außerdem, dass der Frankfurter Flughafen betriebsbereit bleiben müsse und werde. "Er ist einer von wenigen Infektionsschutzflughäfen in Deutschland und muss daher besondere Kapazitäten zum Schutz der öffentlichen Gesundheit vorhalten." Zu diesen Kapazitäten gehören zum Beispiel Räume für Untersuchungen, Erstversorgung oder die Lagerung von Materialen, die zur Versorgung gebraucht werden.  

+++ Facebookgruppe für Ihre Fragen zum Coronavirus +++

Informiert bleiben, Fragen stellen, im Austausch sein: In unserer Facebook-Gruppe "Coronavirus in Hessen" bündeln wir Informationen aus Hessen und ordnen sie ein. Wir freuen uns auf zielgerichtete und wertschätzende Diskussionen.

+++ 342 Corona-Fälle +++

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist bis Montagmittag auf 342 gestiegen. Das waren 60 Fälle mehr als am Sonntagnachmittag. Nach Angaben des Sozialministeriums gab es die meisten neuen Fälle in Wiesbaden (12). Jeweils 9 Neuinfektionen wurden aus den Kreisen Fulda, Hochtaunus, Lahn-Dill und Schwalm-Eder gemeldet. Zum Gesundheitszustand der Betroffenen machte das Ministerium keine Angaben.

+++ Notbetreuung läuft gut an +++

Die hessischen Schulen sind nach Auskunft des Kultusministeriums am Montag überwiegend problemlos in den Coronakrisen-Betrieb gewechselt. Das sagte Ministeriumssprecher Stefan Löwer in Wiesbaden mit Blick auf Rückmeldungen aus den 15 Schulämtern. Die Zahl der Kinder, die in die Notbetreuung gebracht wurden, habe sich sehr in Grenzen gehalten. Die Schulämter hätten von einem Kind bis zu acht Jungen und Mädchen pro Schule berichtet. Dies sei wichtig für das Ziel, Menschengruppen derzeit möglichst zu vermeiden, sagte Löwer.

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hessenschau kompakt - 16:45 Uhr vom 16.03.2020
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+++ Landesregierung informiert über weitere Maßnahmen +++

Die Landesregierung berät heute über weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Im Anschluss an die Kabinettssitzung will Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ab 17.30 Uhr über die Beschlüsse informieren.

+++ Lufthansa streicht weitere Verbindungen +++

Der Lufthansa-Konzern streicht sein Flugangebot noch weiter zusammen. Das Tochterunternehmen Austrian Airlines stellt den Flugbetrieb bis zum 28. März komplett ein. Auch die übrigen Strecken würden noch weiter ausgedünnt, teilte die Lufthansa mit.

Demnach soll nur noch jeder zehnte geplante Fernflug stattfinden und ungefähr jede fünfte Nah- und Mittelstreckenverbindung. Ursprünglich hatte die Lufthansa im Sommerflugplan rund 26.000 Flüge in der Woche geplant.

Austrian Airlines wird Flugbetrieb vorübergehend einstellen. Lufthansa Group reduziert ihr gesamtes Flugprogramm nochmal deutlich und fliegt tausende Kreuzfahrtpassagiere nach Hause. LH Cargo führt alle geplanten Flüge durch. #WeAreInThisTogether https://t.co/SZBSSDnXUy

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+++ Schülervertretung begrüßt Schulschließungen +++

Die hessische Schülervertretung begrüßt die flächendeckenden Schulschließungen angesichts der Coronavirus-Pandemie. "Auch wenn Schüler eine sehr niedrigere Sterberate haben, dienen sie als Überträger des Virus und dementsprechend sollten so viele Vorkehrungen wie möglich getroffen werden, das Virus einzudämmen", sagte der Landesschulsprecher Paul Harder der Nachrichtenagentur dpa.

Mit Blick auf den Schulstoff, der in die Zeit der Schließungen fällt, hätte sich die Schülervertretung aber mehr konkrete Vorgaben des Kultusministeriums gewünscht, sagte Harder. Derzeit läge die Herangehensweise in der Hand der jeweiligen Schulen. Vor allem die Abiturienten sähen den rein digitalen Kontakt zu den Lehrkräften kritisch und hätten die Befürchtung, nicht richtig vorbereitet zu werden.

+++ Opel-Werk in Rüsselsheim ab morgen zu +++

Am Dienstag schließt die Opel-Mutter PSA das Werk in Rüsselsheim. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. PSA begründete die Entscheidung damit, dass in den vergangen Tagen ein rasanter Anstieg an Corona-Fällen in der Nähe einiger Produktionssätten beobachtet worden sei. Außerdem gebe es Schwierigkeiten mit den Lieferketten und die Nachfrage am Automobilmarkt sei rückgängig. Auch in anderen Ländern schließt PSA Werke, zum Beispiel in Frankreich, Spanien und Polen. Die Zwangspause gilt vorerst bis zum 27. März.

Rüsselsheim-Ortsschild vor Opel-Entwicklungszentrum

+++ Behörden informieren über App +++

Die hessische Landesregierung will wichtige Informationen rund um das Coronavirus auch über die Sicherheitsapp hessenWarn verbreiten. "Gerade in der gegenwärtigen Situation ist es sehr wichtig, dass die Bevölkerung ohne Umwege unaufgeregt und umfassend über konkrete Verhaltensweisen und Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit neuartigen Corona-Virus informiert wird", so Innenminister Peter Beuth (CDU). Vor allem in Zeiten von Fake-News sei es von zentraler Bedeutung, den Bürgerinnen und Bürgern schnelle und verlässliche Informationen bieten zu können. Die App steht kostenlos im Google Play Store und im App Store zum Download.

+++ Fredi Bobic: Corona-Pause "völlig alternativlos" +++

Eintracht Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic hält die derzeitige Unterbrechung der Fußball-Bundesliga wegen des Coronavirus für "völlig alternativlos". Das schrieb er in einem Gastbeitrag beim Kicker. Es gehe nicht um Sport oder eine Meisterschaft, sondern um die Gesundheit aller. Andere Funktionäre wie Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund oder Bayerns Karl-Heinz Rummenigge hatten zuvor unter anderem auf die große finanzielle Bedeutung und sonst ausbleibende TV-Gelder verwiesen. Mehr dazu:

+++ 250.000 Euro für Corona-Forschung +++

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek erhält eine Viertelmillion Euro für ihre Corona-Forschung und die Suche nach wirksamen Medikamenten. Die Mittel stammen aus einem Fonds, den die Bad Homburger Unternehmerin Johanna Quandt angelegt hatte, wie die Universität am Montag mitteilte. "Mit den Mitteln aus dem Johanna Quandt Jubiläums-Fonds können wir kurzfristig qualifizierte Nachwuchswissenschaftler für diese Arbeiten einstellen. So können wir die Screenings sowie anschließende präklinische Untersuchungen schnell durchführen", sagte Ciesek. Das Ziel sei, möglichst zeitnah mit klinischen Studien an Probanden und Patienten zu beginnen.

+++ Hinweis in eigener Sache +++

Liebe Hessinnen und Hessen,

die Maßnahmen, die dazu dienen, dass sich das Coronavirus langsamer ausbreitet, machen auch vor unserer Redaktion nicht halt. Viele von uns haben Kinder, die in den Kindergarten oder die Grundschule gehen und jetzt betreut werden müssen. Zudem gibt es auch in unserer Redaktion Kolleginnen und Kollegen, die wegen Vorerkrankungen besonders achtsam sein müssen. Und wir müssen für den Fall vorbereitet sein, dass es einen Corona-Fall im Team gibt. Mit anderen Worten: Uns geht es wie vielen anderen Unternehmen und Familien in Hessen.  

Ein Teil unserer Redaktion arbeitet daher seit Montag von zuhause, einige der Kolleginnen und Kollegen kümmern sich um ihre Kinder – oder versuchen beides unter einen Hut zu bekommen. Wir werden Ihnen natürlich weiterhin zuverlässige und verlässliche Informationen zu allem liefern, was in Hessen passiert. Im Fokus steht die Berichterstattung über das Coronavirus und die Frage, welche Auswirkungen es auf Ihr Leben hat. Im besten Fall merken Sie gar nicht, dass wir unsere Arbeitsabläufe massiv verändert haben. Falls doch, möchten wir Sie um Verständnis bitten.  

Viele Grüße von Ihrer Online- und Social-Media-Redaktion

+++ Lufthansa-Frachtflieger verkehren nach Plan +++

Anders als bei den Passagierflügen hält die Lufthansa ihre Frachtverbindungen unverändert aufrecht. Trotz der sich täglich ändernden Einreisebestimmungen in den Zielländern sei es bislang gelungen, den Flugplan einzuhalten, sagte ein Sprecher der Lufthansa Cargo.

+++ Uni Kassel verschiebt alle Prüfungen +++

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die Prüfungsphase an den hessischen Universitäten aus. Die Uni Kassel setzt bis zum 20. April alle Prüfungen aus. Ersatztermine würden die einzelnen Fachbereiche noch bekannt geben, teilte die Universität auf Twitter mit. An den Unis in Frankfurt, Marburg und Gießen sollen die Prüfungen dagegen unter besonderen Hygienemaßnahmen stattfinden. Die Universität Marburg teilte auf ihrer Website mit, Prüfungen würden gegebenenfalls auf mehrere Räume oder zeitlich aufgeteilt.

Der Prüfungsbetrieb wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Diese Maßnahme gilt zunächst bis zum 20. April, dieser Zeithorizont kann sich aber noch ändern. Sobald absehbar, werden die neuen Prüfungstermine über die Fachbereiche bekanntgegeben. Alle Infos: https://t.co/m3HuJcUkFX

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+++ TUI stellt Reiseprogramm weltweit ein +++

Spontan ist am Montagmorgen ein TUI-Flug von Frankfurt nach Hurghada über den Alpen umgekehrt. Das Unternehmen bestätigte auf hr-Anfrage, dass die Corona-Krise der Grund dafür ist. "Nachdem das Auswärtige Amt jetzt von allen nicht notwendigen Auslandsreisen abrät, hat TUI Deutschland entschieden, das weltweite Reiseprogramm bis einschließlich 27. März auszusetzen", sagte eine Sprecherin. Die Rückflüge der Kunden von Ägypten nach Deutschland würden aber weiter regulär durchgeführt.

+++ Bad Homburg schließt Spielplätze +++

Alle städtischen Spielplätze in Bad Homburg bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage von hessenschau.de. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. "Wir haben uns dazu entschieden, weil die Kitas ebenfalls geschlossen sind." Bei dem schönen Wetter befürchte man einen zu großen Andrang auf den Spielplätzen. Sportstätten, Kultureinrichtungen und das Seedammbad seien ebenfalls geschlossen worden.

Am geschlossenen Tor vor einem Spielplatz in Bad Homburg hängt ein Schild: Wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen.

+++ Dippemess abgesagt +++

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist die Jubiläumsausgabe der traditionsreichen Frankfurter Dippemess abgesagt worden. Die diesjährige 675. Dippemess im Frühjahr finde nicht statt, teilte die zuständige Frankfurter Tourismus+Congress GmbH am Montag mit. Auf diese Weise solle eine potenzielle Ansteckung von Besuchern, Schaustellern und allen Beteiligten ausgeschlossen werden. Das traditionelle Volksfest sollte vom 2. bis 26. April stattfinden.

+++ Apotheker: Kranke sollen nicht selbst kommen +++

Die Landesapothekerkammer Hessen ruft kranke Patienten dazu auf, Medikamente nicht selbst in der Apotheke abzuholen. "Im Krankheitsfall bitten wir die Patienten, nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn zu schicken", sagte Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer. "Telefonisch können sich die Patienten in der Apotheke vor Ort auch nach einem Botendienst erkundigen."

In Zeiten von Pandemien seien die Apotheken eine tragende Säule des Gesundheitssystems, sagte Funke. Das Risiko, dass Apotheken geschlossen werden müssten, sei zu groß. Damit Apotheker nicht selbst krank würden, habe die Kammer zudem bis Ende April alle Präsenzveranstaltungen wie Fortbildungen abgesagt.  

+++ Eingeschränkter Betrieb am Frankfurter Flughafen +++

Das Coronavirus wirkt sich auch auf den Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen aus. Ein Sprecher des Betreibers Fraport sagte, für Montag seien noch rund 1.000 Starts und Landungen geplant - 400 weniger als im Normalbetrieb. Außerdem seien die Flugzeuge deutlich leerer als sonst, denn statt der üblichen 170.000 Passagiere am Tag würden aktuell nur noch 90.000 erwartet. Auch in den Terminals sei deshalb deutlich weniger los als üblich.

+++ Jobcenter in Kassel schließen +++

Die Jobcenter und die Arbeitsagenturen in Kassel schließen ab Mittwoch alle Standorte für den Kundenverkehr. Nur für Notfälle bleibe die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bestehen. "Wir schaffen die Voraussetzungen, dass Ihre Fragen und Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden können, damit wir diese Kontakte minimieren können", hieß es am Montag in einer Mitteilung.

Eine Arbeitslosmeldung könne auch telefonisch erfolgen, alle persönlichen Termine würden gestrichen. "Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für unsere Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile."

+++ Condor streicht Flüge und holt Urlauber zurück +++

Der Ferienflieger Condor hat etliche Flüge in beliebte Feriengebiete gestrichen, weil deutsche Bürger dort nicht mehr einreisen dürfen. Betroffen sind unter anderem die USA, die Dominikanische Republik, die Türkei und Marokko, teils mit unterschiedlichen Fristen. Das Unternehmen schickt in diesen Tagen noch Flugzeuge in die Zielgebiete, um Urlauber zurückzuholen. "In die Türkei fliegen wir leer hin, um die Menschen nach Hause zu holen", sagte eine Sprecherin am Montag in Frankfurt. Man kooperiere auch eng mit den Reiseveranstaltern, die eine Vielzahl von Pauschalreisen absagten.

+++ Polizei bittet um Anrufe und Online-Anzeigen +++

Die Polizeistationen in Hessen sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus nur noch eingeschränkt zugänglich. Die Polizei in Süd- und Mittelhessen ruft dazu auf, Besuche auf den Polizeiwachen wenn möglich zu vermeiden - und in jedem Fall vorher telefonisch anzukündigen. Auf Twitter teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit, wer beispielsweise Anzeige erstatten wolle, könne dies auch online tun. So soll die Funktionsfähigkeit der Polizei trotz der Ausbreitung des Coronavirus aufrechterhalten werden. Bei Notfällen gelte selbstverständlich weiter der Notruf 110.

⚠HINWEISE DER #POLIZEI ⚠ Besuch einer Polizeistation? ➡ Bitte telefonisch ankündigen❗ Erreichbarkeiten der Polizeistationen: ➡ https://t.co/NhzQdmRTsO Für Anzeigen auch Onlinewache nutzen: ➡ https://t.co/AfLGVWj8Hk Hintergründe 👉 https://t.co/FhGrQS3nvA #Mittelhessen

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+++ Bouffier: Ausgangssperren nach Möglichkeit verhindern +++

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will auf Ausgangssperren möglichst verzichten. Diese Maßnahme "möchte ich zurzeit jedenfalls noch nicht", sagte er am Montag dem Sender Hit Radio FFH. "Die Ausgangssperre ist eine so starke Maßnahme, dass, wenn es geht, ich das verhindern will. Aber ich kann Ihnen nicht garantieren, dass es so bleibt."

Er sprach von einer "sehr ernsten Lage" angesichts der weiteren Ausbreitung des Virus und rief zu Solidarität auf: "Wir müssen jetzt zusammenhalten." Bouffier berichtete auch von seinem eigenen Verhalten: Er achte auf Händewaschen und darauf, Abstand zu wahren sowie möglichst keinen unmittelbaren Kontakt zu haben. Das betreffe auch seine 92-jährige Mutter, die er nun nicht mehr besuche.

+++ Übersicht: Was noch geht und was nicht +++

Schulen, Museen, Kitas, Veranstaltungen: Seit vergangenem Donnerstag hat die Landesregierung immer mehr Einschränkungen beschlossen. Auch über die verschiedenen Regelungen einzelner Städte, Kommunen, Bistümer und Kliniken haben wir im Ticker immer wieder berichtet. Hier nun eine Zusammenfassung, was in Corona-Zeiten noch geht und was nicht mehr.

+++ Stadtdekan kritisiert Corona-Schutzmaßnahmen +++

Der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz hat angesichts der landesweiten Versammlungs- und Veranstaltungsverbote wegen des Coronavirus vor einer "Sehnsucht nach dem Durchgreifen" gewarnt. Stattdessen müsse jeder einzelne Rücksicht nehmen und Verantwortung tragen, sagte er am Sonntag auf der bis auf weiteres letzten Sonntagsmesse im Frankfurter Dom. Er selbst habe keine Angst vor dem Virus. "Weil eh jeder krank wird und weil am Ende aller Tage auch das Leben nicht der Güter höchstes ist."

+++ Frauenfußball: Wie lange dauert die Corona-Pause? +++

Auch die Frauenfußball-Bundesliga ist in Corona-Pause - erst einmal nur bis zum 26. März. Der nächste Liga-Spieltag (27. bis 29. März) und die Viertelfinal-Partien im DFB-Pokal am kommenden Wochenende sind noch nicht offiziell abgesagt. Doch der Manager des 1. FFC Frankfurt, Siegfried Dietrich, rechnet damit, dass sich das noch ändern wird. Mehr dazu in unserem Artikel.

+++ "Schule daheim": Mehr Programm für Kinder +++

Wegen der Schul- und Kitaschließungen stellen mehrere Sender ihr Kinderprogramm um. Der WDR werde ab Mittwoch "Die Sendung mit der Maus" täglich vormittags ausstrahlen, teilte der Sender am Wochenende mit. Ab Montag baut der SWR sein Programm um: Ab 8 Uhr läuft "Tigerenten Club Spezial", danach folgen Planet Schule und Planet Wissen.

Der Sender ARD-alpha zeigt ab Montag unter dem Motto "Schule daheim" Wissens- und Lernsendungen für Schüler und Schülerinnen. Das Spezialprogramm läuft von 9 bis 12 Uhr und soll alle Fächer von Mathematik über Geschichte bis hin zu Biologie abbilden. Die Sendungen sind auch in der BR Mediathek zu finden. Weitere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf tagesschau.de.

+++ Luftfahrtbranche berät mit Bundesregierung über Hilfen +++

Die von der Coronavirus-Krise gebeutelten Fluggesellschaften können auf Staatshilfe hoffen. "Beim Branchendialog Luftfahrt möchte ich aus erster Hand hören, wie die Situation eingeschätzt wird," sagte der Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek, dem Handelsblatt. "Dabei werden wir natürlich mögliche Liquiditätshilfen und die Ausgestaltung des Kurzarbeitergeldes für die Branche diskutieren." Zudem könnten Steuern gestundet werden. Der CDU-Politiker will am Montagmittag Manager und Gewerkschafter aus dem Luftfahrtsektor im Wirtschaftsministerium empfangen.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte dem hr im Vorhinein: "Ich gehe davon aus, dass Fraport und Lufthansa in sehr großem Umfang Kurzarbeit beschließen werden. Es komme erstmal darauf an, "dass es jetzt nicht zu Kündigungen kommt". Deswegen sei das Kurzarbeitergeld so wichtig.

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (14. und 15. März 2020):
+++ Fallzahlen steigen um 50 Prozent +++ Gottesdienste abgesagt +++ Veranstaltungen ab 100 Personen verboten +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (13. März 2020):
+++ Kein Unterricht ab Montag, Kitas zu +++ Krankenhäuser verhängen Besuchsverbote +++ Kirchen sagen Gottesdienste ab +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (10. März bis 12. März 2020):
+++ Abiturienten vom Unterricht freigestellt +++ Absage von Großveranstaltungen bis 10. April +++ Kassel schließt Theater und Kinos +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (6. März bis 9. März 2020):
+++ Arzt-Praxis unter Quarantäne +++ Deutsche Bank sagt 150-Jahrfeier ab +++ Blutreserven halten 2,2 Tage +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (28. Februar bis 5. März 2020):
+++ 99 Schüler in Quarantäne +++ Lufthansa streicht Israel-Flüge +++ 1.000 Anrufe bei Hotline +++

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • Abstand halten beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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