In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Die Meldungen von Samstag, 30. Mai, und Sonntag, 31. Mai.

Coronavirus in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Gutachten: Gastronomen haben Anspruch auf staatliche Entschädigung +++

21.03 Uhr: Von einem Tag auf den anderen mussten Gastronomen wegen der Corona-Beschränkungen ihre Lokale dicht machen. Wegen massiver Umsatzeinbrüche klagen viele, die Soforthilfen und Kredite reichten nicht. Der Hanauer Anwalt Harald Nickel sieht das genauso: In einem Gutachten kommt er zu dem Schluss, dass Gastronomen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes auch Anspruch auf staatliche Entschädigungen haben. Ein Beitrag aus der hessenschau.

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zum Video Corona-Gutachten gibt Gastronomen Hoffnung

hessenschau
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+++ Wie Studierende die Corona-Krise erleben +++

18.59 Uhr: Keine Freunde, kein Geld, keine Kinderbetreuung - Studieren in Pandemie-Zeiten bedeutet Einschränkungen, die nicht nur den Ablauf der Vorlesungen betreffen. Vier hessische Studierende erzählen in diesem Beitrag, wie sie das aktuelle Semester erleben und mit welchen Schwierigkeiten sie persönlich kämpfen.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

18.28 Uhr: Während wir Sie über die Entwicklung des Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Ein Ausschnitt aus den Meldungen vom Sonntag:

  • Papst Franziskus hat in der Corona-Pandemie einen Neuanfang für ein gerechteres Leben gefordert. In der Pandemie sei der "Rückzug auf die eigenen Bedürfnisse, die Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen anderer, das Nichteingestehen der eigenen Fehler und Schwächen" besonders schlimm, sagte der Pontifex bei der Pfingstmesse im Petersdom.
  • US-Präsident Donald Trump hat eine Verschiebung des ursprünglich für Juni geplanten G7-Gipfels in den USA auf den Herbst angekündigt. Gleichzeitig will er die Liste der Teilnehmer erweitern.
  • Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat angekündigt, den in dem Land geltenden Notstand bis zum 20. Juni verlängern.
  • Die Polizei in Stuttgart hat eine Party mit rund 500 Gästen aufgelöst. Sie hatten sich in der Nacht zum Sonntag auf einem öffentlichen Platz versammelt und dabei das Abstandsgebot missachtet.

+++ Reiseverkehr auch am Pfingstsonntag ruhig +++

17.29 Uhr: Der Reiseverkehr verläuft in Hessen auch am Pfingstsonntag ruhig. Am Frankfurter Flughafen waren für Sonntag statt der sonst üblichen 1.400 Starts und Landungen nur 255 geplant. Rund 14.600 Passagieren wurden erwartet, wie eine Sprecherin der Betreibergesellschaft Fraport mitteilte. Wegen der Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Krise hatte der größte deutsche Flughafen seinen Betrieb heruntergefahren, eines der beiden Terminals ist gesperrt. Auch auf den Autobahnen gab es am Sonntagmittag laut Übersicht des Online-Verkehrsservice der Behörde Hessen Mobil keine größeren Staus. Am Samstag war die Lage am Flughafen und auf den Fernstraßen ähnlich ruhig.

+++ Hebammen in der Krise +++

15.24 Uhr: Die Verdienstmöglichkeiten von Hebammen sind in der Corona-Krise knapper geworden. Wer vor allem Kurse anbietet zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung, musste auf Online-Angebote umsteigen, um weiter Einnahmen zu haben, wie die Vorsitzende des Verbands der Hessischen Hebammen, Martina Klenk, sagt. Zwar gebe es nun wieder die Möglichkeit, Schwangere und junge Mütter in Kursräumen zu betreuen. Doch wegen der Abstandsregeln lohne sich das nicht immer.

Klenk kritisierte, das Sozialministerium habe bei der Zuteilung von Schutzausrüstung zunächst nicht an die Hebammen gedacht. Sie hätten sich teils mit selbst genähten Masken behelfen müssen, um etwa weiter Wochenbett-Besuche durchführen zu können. So etwas könne man nicht online abwickeln, weil man etwa eine Neugeborenengelbsucht nur im direkten Kontakt erkenne.

+++ EKHN-Präsident: Hilfsbedürftige im Blick behalten +++

14.07 Uhr: Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat dazu aufgerufen, die weltweiten Folgen der Corona-Pandemie deutlicher in den Blick zu nehmen als bisher. Ihn stärke, dass Christen weltweit miteinander verbunden seien und sich besonders um die Hilfebedürftigen mühten, schrieb der Präsident der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN) in seiner Pfingstbotschaft. Die Menschen in Deutschland blieben weiter durch den Umgang mit dem Coronavirus sehr herausgefordert. Die biblische Pfingstgeschichte, dass Gott immer wieder zum Leben führe, könne helfen, mit der für alle belastenden Situation umzugehen.

+++ Infektionsfall in Lufthansa-Maschine +++

12.18 Uhr: Bei einem der rund 200 Passagiere aus Deutschland, die am Samstag mit einer Sondermaschine aus Frankfurt in der chinesischen Stadt Tianjin eingetroffen sind, ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Obwohl die Insassen vor dem Abflug in Frankfurt getestet worden waren, fiel eine weitere Untersuchung nach der Ankunft bei einem 34-Jährigen positiv aus, wie die städtische Gesundheitskommission am Sonntag berichtete. Der Ingenieur habe keine Symptome und sei zur Beobachtung in eine zentrale Quarantäneeinrichtung gebracht worden.

Der Flug war die erste Rückholaktion für in China tätige Manager, Techniker und andere Vertretern der deutschen Wirtschaft sowie deren Familienangehörige. Auch vier deutsche China-Korrespondenten waren an Bord.

+++ Verstöße gegen Corona-Regeln in Frankfurt +++

11.39 Uhr: Immer wieder muss die Polizei in Frankfurt auf das Befolgen der Corona-Regeln hinweisen. "Wir spüren natürlich, dass es die Menschen bei schönem Wetter aus ihren Wohnungen zieht", sagte ein Sprecher am Sonntag. Demnach mussten Polizisten auch in der zurückliegenden Nacht mehrfach Menschen ermahnen, die sich beispielsweise am Opernplatz oder am Hafenpark aufgehalten haben. Es habe sich insgesamt um 500 bis 1.000 Menschen gehandelt. Bei den Einsätzen sei es weitgehend friedlich geblieben.

Aus den übrigen Regionen wurden am Sonntagmorgen keine relevanten Verstöße oder Veranstaltungen gegen die Corona-Vorgaben gemeldet. 

+++ Bischof Bätzing ruft zu Vernunft in Krise auf +++

11.31 Uhr: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise eine vernünftige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Die Mehrheit der Bürger sei mit der vorübergehenden Einschränkung der Freiheit einverstanden, und die Maßnahmen seien erfolgreich, sagte Bätzing in seiner Pfingstpredigt am Sonntag im Limburger Dom. Nun, da die Gesellschaft allmählich wieder aufwache, wagten sich viele mit Kritik hervor, fröhlich Unbesorgte genauso wie tief Besorgte "und leider auch die extrem Ausgerichteten".

Er habe sich zuletzt oft gefragt, ob Kirche und Religion angesichts der erheblichen Einschränkungen für die Seelsorge systemrelevant seien, sagte der Limburger Bischof: "Diese Krisenzeit verschärft die Zeitansage an die Kirche. Wir müssen uns ihr stellen, sie durchdringen und miteinander darauf antworten." Die Kirche müsse sich weiter der Welt öffnen.

+++ Tourismusbetriebe spüren leichten Aufschwung +++

10.20 Uhr: Hessens Tourismusbranche blickt nach den Corona-Lockerungen optimistischer in die Zukunft. Zwei Drittel der befragten Betriebe meldeten bei der fortlaufenden Online-Umfrage wieder Buchungen, teilte die Hessen Agentur mit. Die Nachfrage sei zwar teilweise noch verhalten, aber die Zahl der Stornierungen gehe deutlich zurück. Die Umsatzeinbußen für das zweite Quartal lägen bei den meisten Betrieben jedoch zwischen 50 bis 100 Prozent im Vergleich zu den ursprünglich angestrebten Geschäftszielen. Fast 1.800 Betriebe aus allen hessischen Tourismusregionen beteiligen sich an der Umfrage.

+++ 30 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall +++

7.13 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit Covid-19 ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 30 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab im selben Zeitraum einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen auf 477 stieg. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.033 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 8.929 (rund 89 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben von Sonntag bei rund 14,1 Fällen im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

MELDUNGUNGEN VOM SAMSTAG, 30. MAI

+++ Vier Festnahmen bei Demonstrationen in Frankfurt +++

19.57 Uhr: Bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik sind in Frankfurt vier Menschen festgenommen worden. Zwei von ihnen hätten die Polizei während des Einsatzes gestört und angegriffen, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Ein weiterer Mann sei wegen Hausfriedensbruchs und ein Mann wegen der Störung einer Versammlung festgenommen worden. Zudem seien fünf Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen Abstands- und Mundschutzregeln eingeleitet worden. "Überwiegend waren die Demonstrationen aber friedlich", so der Polizeisprecher. Nicht alle Versammlungen am Samstag seien Demonstrationen gegen die Corona-Politik gewesen, hieß es weiter.

Insgesamt demonstrierten am Samstag demnach rund 550 Menschen in Frankfurt. Bei der größten Versammlung an der Weseler Werft kamen etwa 250 Menschen zusammen, um gegen die Corona-Beschränkungen zu protestieren. An der Alten Oper sei es zu einem Zusammenstoß zwischen den Teilnehmern und Gegendemonstranten gekommen, die Polizei sei eingeschritten um die Gruppen zu trennen.

Teilnehmende einer Demonstration gegen die Corona-Auflagen in Frankfurt

+++ Kaum Betrieb am Frankfurter Flughafen - wenig Pfingstverkehr +++

17.42 Uhr: Trotz des langen Wochenendes hat sich der Reiseverkehr wegen der Corona-Pandemie am Samstag in engen Grenzen gehalten. Der Frankfurter Flughafen berichtete von rund 260 geplanten Starts und Landungen an dem Tag. Wegen der Reisebeschränkungen hatte der größte deutsche Flughafen seinen Betrieb heruntergefahren, eines der beiden Terminals ist weiterhin gesperrt. An einem durchschnittlichen Tag des Vorjahres gab es rund 1.400 Flugbewegungen. Am Samstag herrschte im verbliebenen Terminal 1 geregelter Betrieb, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport. Fraport rechnet für die kommenden Wochen mit einem weiteren Ausbau des Angebots an Flügen.

Auch auf den Straßen in Hessen gab es nach Angaben von Hessen Mobil trotz Pfingstwochenende am Nachmittag keine größeren Staus. "Wir haben bis jetzt wenige Verkehrsmeldungen", sagte ein Sprecher der Polizei Wiesbaden am Samstagmittag. "Die meisten scheinen doch nicht zu reisen." Ähnliches berichteten auch die Polizeipräsidien in Offenbach und Gießen. Die Polizei in Fulda sprach zwar von einem etwas erhöhten Verkehrsaufkommen, aber bisher sei alles ohne Störungen verlaufen.

+++ Bouffier zufrieden mit Lufthansa-Kompromiss +++

16.51 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich zufrieden mit dem Kompromiss für die Lufthansa gezeigt. "Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Verfahren ohne die Auflagen der EU hätten durchziehen können", sagte er dem hr am Samstag. "Aber am Ende ist wichtig, dass nun Klarheit herrscht." Eine weitere Hängepartie hätte dazu geführt, dass die Lufthansa Konkurs anmelden müsse. "Da wären tausende von Arbeitsplätzen verlorengegangen."

Die Auflagen der EU sieht er gelassen. Dass die Lufthansa nun wegen der EU-Vorgaben bei Start- und Landerechten Abstriche machen und in Frankfurt und München auf je vier Flieger verzichten muss, sei "nicht schön", erklärte der CDU-Politiker. Aber: "Ich glaube es gefährdet weder die Lufthansa noch Fraport im Kern."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ministerpräsident Bouffier zum Lufthansa-Kompromiss

Stillgelegte Passagiermaschinen der Lufthansa stehen auf dem leeren Rollfeld des Flughafen Frankfurt.
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+++ Hessen halten sich trotz schönen Wetters an Beschränkungen +++

15.25 Uhr: Trotz Sonne und langem Pfingstwochenende halten sich die meisten Menschen in Hessen laut Polizei weiterhin an die Corona-Beschränkungen. "Bis jetzt haben wir noch keine Verstöße registriert", teilte ein Sprecher der Polizei Gießen am Samstagmittag mit. In Fulda gab es nur wenige Vorfälle. "Die Mehrheit hält sich an die Vorschriften", sagte ein Polizeisprecher. Vereinzelt gebe es aber immer Mal wieder Verstöße. Auch aus Wiesbaden hieß es am Samstagmittag: "Wir haben keine Hinweise auf Verstöße."

+++ Viele Gefangene zunächst von Haft verschont +++

8.47 Uhr: In Hessens Gefängnissen ist es derzeit leerer als sonst: Um die Justiz in der Corona-Pandemie zu entlasten, haben viele Haftanstalten einige ihrer Strafgefangenen bis auf weiteres entlassen. Grundsätzlich habe diese Regelung für Menschen gegolten, die eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, etwa weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen können, teilte das Justizministerium mit. Außerdem sei die Vollstreckung der Haft in Einzelfällen auch bei weiteren Gefangenen ausgesetzt worden, hieß es in einer Antwort des Justizministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion. Insgesamt 268 Häftlinge seien bis zum Stichtag 12. April über diese Regelungen auf freien Fuß gekommen.

+++ Weniger Arbeit für Corona-Testzentren +++

8.47 Uhr: Die Zahl der Corona-Tests in den 15 Testzentren in Hessen hat sich in den vergangenen Wochen deutlich reduziert. „Wir machen pro Tag zwischen 400 und 500 Tests“, erklärte Karl Matthias Roth, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen in Frankfurt. In den Hochzeiten der Pandemie waren es 1.200 gewesen. Hinzu kämen allerdings noch Tests, die in den Arztpraxen erfolgten. Trotz der geringeren Auslastung sollen die Zentren vorerst bestehen bleiben: "Wir haben sie noch und werden sie noch eine gewisse Zeit behalten." Corona-Testzentren waren im März über das Land verteilt eingerichtet worden. Sie sollten für jeden Bürger in einem Radius von 25 bis 30 Kilometern vernünftig erreichbar sein.

Der ärztliche Leiter zeigt in einem zum mobilen Testzentrum umgebauten Linienbus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Corona-Testkit.

+++ 6.300 Ordnungswidrigkeiten wegen Corona-Regeln +++

8.40 Uhr: Seit Inkrafttreten des hessischen Corona-Bußgeldkatalogs Anfang April sind rund 6.300 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen registriert worden. Davon wurden etwa 5.000 im April verzeichnet und 1.200 im Mai, wie das Innenministerium in Wiesbaden mit Blick auf den Stichtag 27. Mai mitteilte. Der größte Teil der Verstöße - insgesamt 5.857 - betraf die Kontaktbeschränkungen. Die Polizei zählte außerdem bislang 31 Verstöße gegen die Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutzes. In 426 Fällen wurde gegen angeordnete Schließungen verstoßen, wie das Ministerium mitteilte.

+++ Lufthansa nimmt EU-Auflagen für Rettung an +++

7.40 Uhr: Das Management der schwer angeschlagenen Lufthansa hat Auflagen der EU-Kommission für Staatshilfen angenommen. Das teilte die Fluggesellschaft in der Nacht zum Samstag nach einem Kompromiss zwischen der Bundesregierung und Brüssel mit. Die Lufthansa muss Start- und Landerechte in Frankfurt und München abgeben, der Aufsichtsrat muss aber noch zustimmen.

+++ 41 Neuinfektionen, keine weiteren Toten +++

7.15 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit Covid-19 ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 41 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab im selben Zeitraum keine weiteren Todesfälle, die Zahl blieb wie am Vortag bei 476. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.003 Fälle gezählt. Davon gelten etwa 8.800 (rund 88 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben von Samstag bei rund 12,5 Fällen in Wiesbaden. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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