In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Dienstag, 19. Mai 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen vom 19. Mai:

+++ Sommerurlaub 2020 - so könnte es klappen +++

21.17 Uhr: Sonne und Sicherheitsabstand gehören in diesen Zeiten zusammen - auch, wenn es um die diesjährige Urlaubsplanung geht. Innerhalb Deutschlands sind Sommerurlaube vermutlich möglich, und auch die ersten EU-Länder öffnen ihre Grenzen wieder. Dabei gibt es allerdings einige Dinge zu beachten. Ein Beitrag aus der hessenschau.

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hesssenschau vom 19.05.2020
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+++ Aareal Bank sucht Aktionär für IT-Tochter Aareon +++

20.11 Uhr: Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank macht sich in der Corona-Krise auf die Suche nach einem Partner für seine IT-Tochter Aareon. Der Vorstand habe beschlossen, mit ausgewählten, langfristig orientierten Finanzinvestoren in Gespräche über eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft einzutreten, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Dienstagabend in Wiesbaden mit. Die Aareal Bank beabsichtige, Mehrheitsgesellschafterin von Aareon zu bleiben.

Die Aareal Bank treibt aktuell die Sorge um mögliche Kreditausfälle um. Im ersten Quartal brach der Überschuss der Bank wegen einer hohen Risikovorsorge für sogenannte faule Darlehen auf zwei Millionen Euro ein. Ein Jahr zuvor hatte hier noch ein Gewinn von 35 Millionen Euro gestanden.

+++ Überteuerte Dispokredite in der Coronakrise +++

19.45 Uhr: Durch die Coronakrise geraten viele Menschen unverschuldet in finanzielle Nöte. Wer sein Konto überziehen muss, wird von manchen Banken kräftig zur Kasse gebeten. Eine Auswertung der Bürgerbewegung Finanzwende zeigt: Die Volksbank Dreieich und die Raiffeisenbank Ried liegen mit ihren Dispozinsen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Zwei Sparkassen verlangen dagegen vergleichsweise geringe Gebühren. Mehr erfahren Sie in unserem Artikel.

+++ Theaterbesuch mit Maske +++

19.30 Uhr: Im Wiesbadener Staatstheater gab es am Montag den ersten Liederabend nach der Corona-Schließung. Das eigentliche Programm musste bis Anfang Juni gestrichen werden, aber nach den Lockerungen gibt es jetzt ein Ersatzprogramm - mit ausreichend Sicherheitsabstand und Maske:

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hessenschau kompakt von 16:45 Uhr
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+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

19.15 Uhr: Während wir Sie in unserem Ticker über die Entwicklung des Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog über das weltweite Geschehen. Hier ein kleiner Auszug, was am Dienstag wichtig war:

  • Vertreter mehrerer Unikliniken haben davor gewarnt, die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung zu unterschätzen. Es handele sich nicht um eine klassische Lungenentzündung wie bei einer Grippe, sondern die Krankheit sei höchstkomplex. Bei Patienten mit schweren Verläufen träten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Rückenmarks oder der Gefäße auf. Es komme sogar zu vorübergehenden Querschnittslähmungen oder auch zu Organversagen von Niere und Leber.
  • In Sachsen-Anhalt können Hochzeiten und Beerdigungen trotz der Corona-Pandemie wieder mit 100 Personen stattfinden. Ab dem 28. Mai sind auch private Feiern mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt. Dann wird auch das Einreiseverbot für Touristen aufgehoben.
  • Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Landeskabinett setzte den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herab. Bund und Länder hatten sich auf einen Grenzwert von 50 geeinigt, der auch in Hessen gilt.
  • In Russland sind nach offiziellen Angaben inzwischen rund 300.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Damit steht Russland im weltweiten Vergleich an zweiter Stelle hinter den USA.

+++ Lufthansa-Beschäftigte fordern schnelle Staatshilfe +++

18.59 Uhr: Die Lufthansa und ihre Betriebsräte fordern schnelle Entscheidungen zu der geplanten Staatshilfe in Milliardenhöhe. Die Arbeitnehmervertreter warnten am Dienstag in einem Offenen Brief vor einer Insolvenz oder einem Schutzschirmverfahren. Beides berge unkalkulierbare Risiken und würde wirtschaftlich und politisch das falsche Signal setzen, argumentierten die Beschäftigten.

In einer Botschaft an die Mitarbeiter hatte der Lufthansa-Vorstand um Carsten Spohr erklärt, dass man "in diesen Tagen" ein mit der Bundesregierung abgestimmtes Finanzierungskonzept erwarte. Der Vorstand stimmte die Belegschaft zudem auf weitere "schmerzhafte Restrukturierungen" ein. Man müsse für 2021 damit rechnen, dass noch 300 der 760 Lufthansa-Flugzeuge am Boden blieben.

Stillgelegte Passagiermaschinen der Lufthansa stehen auf dem leeren Rollfeld des Flughafen Frankfurt.

+++ Zwei Erzieherinnen im Main-Taunus-Kreis erkrankt +++

18.42 Uhr: Der Main-Taunus-Kreis meldet erstmals zwei Corona-Fälle in Kindertagesstätten. Wie der Kreis am Dienstag mitteilte, sei in zwei städtischen Kindertagesstätten in Flörsheim und in Eppstein jeweils eine Erzieherin erkrankt. Weitere bestätigte Fälle unter Kindern oder Erzieherinnen gebe es nach derzeitigem Stand nicht. Nach Angaben der Gesundheitsdezernentin Madlen Overdick (Grüne) wurden zwar Quarantänen verhängt. Da die Gruppen in den Kitas aber streng organisatorisch getrennt seien, könnten nicht betroffene Gruppen weiter betreut werden. Die Eltern seien informiert worden.

+++ Vatertagstour mit Abstand - Polizei setzt auf Einsicht +++

17.52 Uhr: Hessens Sicherheitsbehörden setzen zum Vatertag auf die Vernunft der Bürger in der Corona-Krise. Da es mittlerweile wieder mit den geltenden Abstandsregeln möglich ist, sich etwa zu Wanderungen zu treffen, sei am Donnerstag keine besondere Präsenz der Polizei geplant, sagte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Die Ordnungshüter setzten wie bisher auf den Dialog mit den Bürgern bei Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln. Bußgeld werde erst dann verhängt, wenn bei Kontrollen im Einzelfall ein bewusster oder wiederholter, willentlicher Verstoß festgestellt werde.

Vatertag

+++ 98.000 Unternehmen und Selbstständige erhalten Soforthilfe +++

17.31 Uhr: Das Wirtschaftsministerium hat rund 87 Prozent der Anträge auf Corona-Soforthilfe von Selbstständigen und Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewilligt. Von den 112.400 bearbeiteten Anträgen seien 98.000 positiv beschieden worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Insgesamt habe Hessen seit Ende März 882 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt. Die Welle an Hilfsanträgen sei inzwischen abgeflaut: Seit Anfang Mai gingen nur noch knapp 7.800 Anträge ein. In der ersten Woche vom 30. März wurden noch 79.000 Anträge gestellt.

Eine geschlossene Bank - davor Geldscheine

+++ Darmstädter Friedenslauf abgesagt +++

17.17 Uhr: Der für den 25. Juni geplante Darmstädter Friedenslauf fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Das gab der Veranstalter, das Forum Ziviler Friedensdienst, am Dienstag bekannt. Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler wären zu dem Spendenlauf erwartet worden. Sie und andere laufwillige Darmstädter ruft der Verein nun dazu auf, über die Online-Aktion "Mein Friedenslauf" ihren persönlichen Spendenlauf zu starten.

+++ Fasanerie öffnet auf Probe auch am Wochenende +++

17.02 Uhr: Am kommenden Wochenende öffnet der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie in Wiesbaden - zunächst auf Probe - zu den üblichen Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr. Bislang war der Park an den Wochenenden geschlossen, auch an Christi Himmelfahrt bleibt die Fasanerie zu. In der kommenden Woche soll entschieden werden, ob eine Öffnung an den Wochenenden generell wieder möglich ist.

Die Besucherzahl wurde wegen der Corona-Auflagen auf 500 Personen beschränkt. Die Besucher benötigen kostenlose Eintrittskarten, die sie in der Touristeninformation in Wiesbaden oder online erhalten. Außerdem sollten Besucher die Dauer ihres Aufenthalts auf drei Stunden beschränken.

röhrender Hirsch Fasanerie Wiesbaden

+++ Klose äußert sich zu den Lockerungen +++

16.44 Uhr: Die Landesregierung hat die Quarantäne-Pflicht bei Einreisen aus dem Ausland teilweise aufgehoben. Im Corona-Update des hr sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne), für Reisende aus dem Ausland außerhalb von EU und Schengenraum lasse sich momentan aber noch keine Lockerung absehen. "Das ist am Ende auch eine Entscheidung der Bundesregierung, denn die ist für die Außengrenzen zuständig." Im Audio geht es auch um eine weitere Öffnung der Kitas sowie die Maskenpflicht bei wärmeren Temperaturen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 19. Mai, 16 Uhr

Coronavirus
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+++ Präventiv-Tests: DFB plant Pilot-Projekt im Odenwald +++

16.19 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will nach eigenen Angaben sein "Netzwerk für Präventiv-Tests nutzen", um flächendeckende Corona-Tests durchzuführen. In einer Mitteilung vom Dienstag erklärte Präsident Fritz Keller: "Sollten sich Politik und Wissenschaft für den Weg der Präventiv-Testung entscheiden, wird der Fußball seinen Beitrag zum Gelingen dieser Maßnahme leisten." Nach Informationen der hr-Sportredaktion soll - vorbehaltlich des finalen Einverständnisses der Politik - dazu im Odenwald eine Art Pilot-Projekt gestartet werden, um flächendeckend Tests durchzuführen. Diese sollen nicht nur für Sportler sein, sondern für die gesamte Gesellschaft.

+++ Weitere Lockerungen bei der Kinderbetreuung +++

15.58 Uhr: Ab 25. Mai dürfen Kinder wieder ihre Tagesmütter, -väter oder -eltern besuchen. Das hat die Landesregierung am Montagabend beschlossen. "So entlasten wir die Eltern weiter und sorgen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag. Die Kinder dürften ihre Spielkameraden wiedersehen und in der Kindertagespflege umfassend betreut werden.

Für die Kinderbetreuung in Kitas greife nun außerdem eine Härtefallregelung für Familien, bei denen die Betreuung zu Hause nur "sehr eingeschränkt" funktioniere, sagte der Sozialminister. Die Entscheidung darüber treffe das Jugendamt. Außerdem gilt die Notbetreuung in den Kitas ab 25. Mai auch für Kinder mit Behinderung.

+++ Quarantäne-Pflicht bei Einreise teilweise aufgehoben +++

15.43 Uhr: Die Landesregierung hat am Montagabend Lockerungen bei den Quarantäne-Bestimmungen für Ein- und Rückreisende beschlossen. Das teilte die Landesregierung am Dienstag mit. Der Beschluss orientiere sich an einer gemeinsamen Entschließung des Bundes und der Länder. Demnach ist eine Ein- oder Rückreise aus einem EU-Mitgliedsstaat, einem Staat aus dem Schengen-Raum oder Großbritannien sowie Nordirland nach Hessen wieder möglich, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen.

"Allerdings gilt: Wer aus einer Region einreist, in der die Neuinfizierten-Zahl mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aufweist, muss sich in Quarantäne begeben. Die entsprechenden Länder werden im Lagebericht der Bundesregierung ausgewiesen und vom Robert Koch-Institut veröffentlicht", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Ansonsten gelte die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben, nur noch für Reisende aus Drittstaaten. Diese Änderung gilt zunächst bis 15. Juni.

Reisepass der Bundesrepublik Deutschland

+++ Corona macht die Straßen sicherer +++

15.27 Uhr: Im Vergleich zum Vorjahr hat es von Januar bis März 12,6 Prozent weniger Unfälle auf Hessens Straßen gegeben. So wenige seien es in einem ersten Quartal noch nie gewesen, teilte ein Sprecher des Statistischen Landesamtes am Dienstag mit. Der Wert sei der wohl niedrigste seit Beginn der Statistik im Jahr 1950. Ausschlaggebend für die niedrigen Zahlen sei das geringere Verkehrsaufkommen wegen der Corona-Krise. Die Zahl der Unfalltoten habe sich allerdings im März mit 16 ums Leben gekommenen Menschen nicht verändert. Die Zahl der Verletzten sei um ein Viertel gesunken.

+++ Bahn testet Reinigung mit UV-Licht +++

15.04 Uhr: Um Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, wird an zwei Rolltreppen am Frankfurter Hauptbahnhof eine spezielle Reinigung mit UV-Licht getestet. Die Anlage sorge dafür, dass die Handläufe der Treppen keimfrei seien, sagte Bahnhofsmanager Hartmut Schwarz am Dienstag. Sie sei voraussichtlich ab diesem Mittwoch in Betrieb und reinige die Handläufe der Treppen, die von der S-Bahn hinauf in die Bahnhofshalle führen. Sie werde zunächst für vier Wochen getestet, bevor sie an anderer Stelle in Frankfurt oder an anderen Bahnhöfen eingesetzt werden könne.

Die Zahl der täglichen Besucher und Fahrgäste, die den Frankfurter Hauptbahnhof passieren, beträgt wegen der Pandemie derzeit mit rund 100.000 nur rund ein Fünftel des normalen Aufkommens. Sie steige nach und nach wieder an, sagte Schwarz. Bis zum Pfingstwochenende rechne er mit einer weiteren Zunahme.

+++ Frankfurt hält erstmals WHO-Lärmgrenze ein +++

14.41 Uhr: Die Corona-Krise hat auch ihre positiven Seiten. Weil deutlich weniger Flugzeuge in Frankfurt starten und landen, ist der Schallpegel im April nach Angaben der Stadt an einigen Mess-Standorten um mehr als zehn Dezibel zurückgegangen. "Das bedeutet: Erstmals wurden an einigen unserer Lärmmessstationen in Frankfurt die WHO-Richtwerte von 40 Dezibel nachts und 45 Dezibel ganztags eingehalten, teils sogar unterschritten", sagte Ursula Fechter, die Fluglärmschutzbeauftragte der Stadt.

Die Anwohner nähmen dies als erhebliche Verbesserung wahr. Allerdings würde sich in den Messwerten auch die Corona-bedingte Lockerung des Nachtflugverbots bemerkbar machen. An einigen Stationen sei deshalb nur eine geringfügige Verringerung messbar. "Der Schutz der Nacht muss aber nach der Pandemie wieder im Vordergrund stehen", sagte Fechter.

Luftaufnahme: Flugzeuge parken auf dem Frankfurter Flughafen

+++ Eintracht-Pokal-Partie in München genehmigt +++

14.12 Uhr: Das Halbfinalspiel im Fußball-DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt kann nach einer Erlaubnis der Staatsregierung in der Münchner Arena stattfinden. Das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stimmte bei einer Sitzung am Dienstag der Austragung der Partie zu, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Das Spiel ist für den 9. oder 10. Juni geplant und muss wegen der Corona-Krise ohne Zuschauer im Stadion ausgetragen werden.

+++ 9.368 Corona-Fälle, 442 Tote +++

13.56 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin moderat. Sie lag am Dienstag bei 9.368, wie das Sozialministerium mitteilte. Das sind 31 Fälle mehr als am Montag. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 442. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in etwa einer Woche merken.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Mitteilung zufolge bei umgerechnet 14 Fällen im Odenwaldkreis und 13 in der Stadt Wiesbaden. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Vogelsbergkreis registriert, jeweils einer im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Lahn-Dill-Kreis.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind 87,5 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen. Weitere Details zur Verbreitung in den einzelnen Landkreisen und der Altersstruktur der Corona-Fälle finden Sie hier.

+++ Kinder-Akademie macht im Juni auf +++

13.41 Uhr: Die Kinder-Akademie Fulda öffnet ihre Pforten am 2. Juni unter Auflagen wieder für Besucher. Die Gäste müssen sich vorher anmelden, nur 48 Kinder und Erwachsene dürfen das interaktive Museum gleichzeitig betreten. Gezeigt wird beispielsweise die Ausstellung "Süß bis bittersüß - von Zuckern und anderen Naschereien", in der Kinder altersgerecht erfahren, in welchen Lebensmitteln sich Zucker verbirgt.

"Wir hatten große finanzielle Schwierigkeiten. Aber die Stadt hat uns unterstützt und das Überleben gerettet", sagte Leiterin Yvonne Petrina am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Zur Höhe der Unterstützung machte sie keine Angaben. Die Mitarbeiter seien nach wie vor in Kurzarbeit. Weil die Einrichtung als gemeinnützige GmbH organisiert sei, habe sie keine Corona-Soforthilfen aus öffentlichen Fördertöpfen erhalten.

Museum Kinder Akademie

+++ Sinkende Erlöse in der Industrie +++

13.20 Uhr: Wegen der Corona-Krise verzeichneten die Industriebetriebe zu Beginn der Corona-Pandemie deutliche Rückgänge bei Umsatz und Aufträgen. Das teilte das statistische Landesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Demnach erzielten die Industriebetriebe im März 2020 Erlöse von knapp 10,1 Milliarden Euro und damit 4,8 Prozent weniger als im März 2019. Besonders schwierig sei die finanzielle Situation der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie im Maschinenbau. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie sank im gleichen Zeitraum um zwei Prozent.

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+++ Psychiatrische Kliniken behandeln mehr schwere Fälle +++

13.05 Uhr: Die Corona-Pandemie schlägt vielen auf die Psyche - doch für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen sind Angst und Einsamkeit besonders schlimm. Weil die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus zu Beginn der Pandemie dazu führte, dass viele Patienten zuhause blieben, haben sich ihre Behandlungen wochenlang aufgestaut. Die Folge: In die Akut-Stationen der Kliniken kommen jetzt mehr schwere Fälle. Wie die Kliniken damit umgehen und was sie Betroffenen raten, lesen Sie in unserem Artikel.

+++ Wieder Tagungen und Führungen im Kloster Eberbach +++

12.50 Uhr: Im Kloster Eberbach in Eltville (Rheingau-Taunus) dürfen ab sofort wieder Tagungen stattfinden. Wie die Kloster-Stiftung am Montag mitteilte, werden ab dem 22. Mai auch wieder Individual- und öffentliche Führungen mit maximal 15 Gästen angeboten. Dabei gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Desinfektionsmittelspender für die Besucher stünden bereit. Masken würden zum Preis von zwei Euro an der Klosterkasse verkauft.

Kloster Eberbach

+++ Auch Basketball-Bundesliga darf wieder starten +++

12.39 Uhr: Die Basketball-Bundesliga darf ihre Saison nach der Corona-Pause wie geplant im Juni mit einem Turnier mit zehn Teams in München fortsetzen. Die bayerische Staatsregierung stimmte am Dienstag in einer Sitzung des Kabinetts den Plänen der BBL zu, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Damit können die Basketballer wie die Deutsche Fußball Liga die wegen der Coronavirus-Krise seit Mitte März unterbrochene Spielzeit doch noch beenden und einen sportlichen Meister ermitteln. An dem Turnier in München, das am ersten Juni-Wochenende beginnen soll, nehmen neben Ausrichter und Titelverteidiger Bayern München auch die Skyliners Frankfurt teil.

+++ Evangelische Kirche feiert Gottesdienste im Grünen +++

11.59 Uhr: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Himmelfahrtstag zahlreiche Gottesdienste im Grünen geplant. Angesichts immer noch geltender Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wollen Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz im Freien und mit Schutzkonzepten wieder Gottesdienste feiern, teilte die EKHN am Dienstag in Darmstadt mit. Unter anderem seien auch ein Picknick- und ein Moutainbike-Gottesdienst vorgesehen.

+++ Autobahnen werden wieder voller +++

11.41 Uhr: Hessens Autofahrer müssen laut ADAC Hessen-Thüringen am langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende seit Wochen erstmals wieder mit vermehrten Staus rechnen. Zwar werden die Straßen aufgrund der Corona-Krise nicht so voll werden wie an den Christi-Himmelfahrts-Wochenenden der Vorjahre. Dennoch müssen Autofahrer zeitweise mit erhöhter Verkehrsbelastung rechnen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. Besonders gefährdet sind demnach die Autobahnen rund um die Ballungsräume, wie im Rhein-Main-Gebiet, und längere Baustellenabschnitte. Der ADAC rechnet vor allem mit Tagesausflüglern und Pendlern, die das Wochenende für die Heimfahrt nutzen.

Verkehr auf einer Autobahn im Frühling

+++ Darum sind die Friseure teurer +++

11.15 Uhr: Seit gut zwei Wochen dürfen in Hessen die Friseure nach der Corona-Pause wieder ihre Salons öffnen. Das sorgte zu Beginn für einen wahren Ansturm. Aber: Nach der Auszeit haben viele Haarschneider ihre Preise erhöht. Das habe gar nicht so viel mit den fehlenden Einnahmen während der Pause zu tun, erklärt Kay-Uwe Liebau, Vorsitzender des Landesinnungsverband der Friseurhandwerker in Hessen, am Dienstag im Corona-Update des hr, sondern eher mit den neuen Auflagen. "Wir müssen die Masken, die wir tragen, bei jedem Kunden wechseln. Dazu kommen die Einmalumhänge und die Desinfektionsmittel. Das ist alles ein erhöhter Mehraufwand", so Liebau. "Viele meiner Kollegen – und ich auch – haben ihre Preise deswegen neu kalkuliert."

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Coronavirus
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+++ Online-Hauptversammlung der Deutschen Börse +++

10.54 Uhr: Die Deutsche Börse hat wegen der Corona-Pandemie ihre Hauptversammlung als Online-Veransaltung abgehalten. Ein letztes Mal unter der Leitung von Joachim Faber, dem scheidenden Aufsichtsratschef. Dieser betonte am Dienstag: "Wir müssen weiterhin jede Chance ergreifen, profitables Wachstum zu generieren." Der seit Anfang 2018 amtierende Konzernchef Theodor Weimer kündigte an, dass Zukäufe in der Strategie für die nächsten Jahre "eine wichtige Rolle spielen" werden. Der Manager sucht nach früheren Angaben unter anderem nach Verstärkung im Devisenhandel.

+++ Kein Abstand in Schulbussen: Eltern protestieren +++

10.32 Uhr: Abstand halten ist während der Corona-Pandemie das Gebot der Stunde. Beim Einkaufen, im Restaurant, in der Schule. Doch in den Schulbussen im Landkreis Limburg-Weilburg gilt das nicht. Hier muss zwar eine Maske getragen werden, aber ein Abstand von 1,5 Metern ist nicht vorgesehen. Der Kreis sagt, es seien zum einen nicht mehr Buskapazitäten da, um mehr Busse einzusetzen und außerdem seien die Busse durch den "Blockunterricht" auch nicht so ausgelastet, wie zu normalen Schulzeiten. Dagegen protestieren jetzt Elternvertreter und haben Briefe an den Landkreis geschrieben. Sie haben Angst um die Gesundheit ihrer Kinder.

+++ Bangen um Frankfurter Buchmesse +++

9.37 Uhr: Dichtes Gedränge in den Messehallen, Menschentrauben bei Lesungen, ausgebuchte Hotels und Gäste aus aller Welt: Solche Szenen wird es in diesem Herbst nicht geben. Falls die Frankfurter Buchmesse überhaupt stattfindet, wird sie anders sein. Aber wie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat angekündigt, "Ende Mai" über die mögliche Ausgestaltung der Messe zu entscheiden. "Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse", sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Wir werden alles tun, damit diese bedeutende Messe stattfinden kann." Die Meinung bei den Verlagen scheint gespalten: Die einen hoffen, dass die Messe wenigstens in abgespeckter Form stattfindet. Die anderen glauben, wenn internationale Aussteller nicht anreisen können und wenig Publikum kommen darf, macht die Messe keinen Sinn.

Frankfurter Buchmesse 2019.

+++ Bouffier stellt Wiederaufnahme von Schwimmen für Vereine in Aussicht +++

9.02 Uhr: Schwimmsport im Verein soll nach Ansicht von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wieder möglich sein. Nach seiner Überzeugung sollten die Schwimmbäder für das Vereinsschwimmen geöffnet werden, sagte der Regierungschef dem Radiosender FFH nach einer Mitteilung vom Dienstag. Er glaube, "dass wir das auch sehr bald tun". Zur generellen Öffnung von Freibädern bestehe in der Corona-Pandemie allerdings ein großer Unterschied. Denn hier könne es passieren, dass 1000 Menschen vor dem Kassenhäuschen stünden. Er glaube nicht, dass bis September die Freibäder geschlossen bleiben müssten. Die Öffnung müsse aber verantwortbar und hessenweit abgestimmt sein. "So weit sind wir noch nicht", sagte Bouffier.

+++ Brauer sehen teils große Umsatzeinbrüche +++

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zum Video Bier-Krise durch Corona

hessenschau kompakt von 16:45 Uhr
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8.18 Uhr: Die Brauer in Hessen und Rheinland-Pfalz stehen wegen der Corona-Krise unter Druck und gehen von drastischen Umsatzeinbrüchen aus. Auch wenn die Gastronomie in beiden Ländern nach Wochen des Stillstands langsam unter strengen Ausnahmebedingungen wieder anläuft, sehen Brauer noch lange kein zurück zur Normalität. "Jetzt hat es die Delle gegeben und ich weiß nicht, wo ich Licht am Ende des Tunnels sehen soll", sagte der Vorsitzende des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz, Wolfgang Köhler, der Nachrichtenagentur dpa. Deutschlandweit schätzt er derzeit die Umsatzeinbußen durchschnittlich auf rund 20 Prozent, in der Spitze könnten es bei Unternehmen aber auch bis zu 60 Prozent werden. Vor allem beim Fassbier gebe es Einbrüche.

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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