In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Kassel bereitet sich auf Briefwahl-Ansturm vor

    Am 14. März 2021 finden in Kassel planmäßig Kommunalwahlen statt. Wegen der Corona-Pandemie rechnet die Stadt damit, dass deutlich mehr Wahlberechtigte ihre Stimmen per Briefwahl abgeben werden. Für die nun insgesamt 91 statt sonst 50 Briefwahlbezirke führe das zu einem höheren Aufwand bei der Auszählung, erklärte Bürgermeisterin Ilona Friedrich (SPD).

    Gleichzeitig erwarte sie, dass nicht alle Wahlhelfer und Wahlhelferinnen aus den Vorjahren im kommenden Jahr wieder mithelfen würden. Etwa 500 dieser Ehrenamtlichen seien über 60 Jahre alt, sagte Friedrich. "Aus nachvollziehbaren Gründen dürften sie sich unter den aktuellen Umständen nicht alle für einen Einsatz bei den Wahlen entscheiden."

    Um einen reibungslosen Ablauf der Wahlen in Pandemie-Zeiten oganisieren zu können, benötige Kassel jedoch etwa 400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mehr als sonst, erläuterte die Bürgermeisterin weiter. Insgesamt würden rund 2.200 ehramtliche Helfer gebraucht werden.

  • Mehr Geld für Wiesbadener Tagesmütter und Tagesväter

    Tagesmütter und Tagesväter erhalten in Wiesbaden rückwirkend zum 1. Januar 2020 mehr Geld für ihre Arbeit unter Corona-Bedingungen. Das hat die Stadt Wiesbaden am Montag mitgeteilt. Gerade in den vergangenen Monaten sei die Kindertagespflege bedingt durch Corona mit spürbaren Mehrbelastungen verbunden gewesen, sagte Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD).

    Viele Tagesmütter und Tagesväter seien durch ihre Kinder selbst von den Schulschließungen betroffen gewesen oder hätten im eigenen Haushalt, der ja auch zugleich Arbeitsstätte ist, Angehörige von Risikogruppen. In Vollzeit führe die zusätzliche finanzielle Anerkennung zu einem Plus von 59,09 Euro pro Monat und Kind, in den Teilzeitangeboten zwischen 26,93 Euro und 17,39 Euro, wie die Stadt mitteilte.

    Zwei Tagesmütter spazieren mit insgesamt fünf Kindern einen Waldweg entlang. Im Vordergrund zieht eine von ihnen einen hölzernen Bollerwagen.
  • Top-Thema

    Bouffier erwartet Teil-Lockdown bis 20. Dezember

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) rechnet mit einer Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis etwa zum 20. Dezember. "Wir haben die steile Kurve der Infektionen gebrochen, aber wir haben immer noch viel zu hohe Zahlen", sagt Bouffier. "Aus meiner Sicht wird es darauf hinauslaufen, dass wir die vorhandenen Maßnahmen fortsetzen", sagt der CDU-Politiker mit Blick auf die Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch.

    Wegen der Vorgaben im vergangene Woche verabschiedeten Bevölkerungsschutzgesetz könnten Entscheidungen nur für maximal vier Wochen getroffen werden, erklärte Bouffier. "Deshalb gehe ich davon aus, dass wir eine Lösung finden, die jetzt Pi mal Daumen bis zum 20. Dezember geht und dass wir rechtzeitig davor uns entscheiden müssen, wie es dann weitergeht."

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf die Corona-Lage in Hessen blicken, schauen die Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und der Welt. Hier einige der Meldungen vom Montag:

    • Auch in Nordrhein-Westfalen sollen ab Mitte Dezember die ersten Impfzentren bereitstehen. In dem bevölkerungsreichen Bundesland sind insgeamt mindestens 53 Impfzentren geplant.
    • In Spaniens Region Katalonien, in der auch die Metropole Barcelona liegt, durften nach einer fünfwöchigen Zwangsschließung Cafés, Restaurants, Kinos, Theater und andere Einrichtungen wieder öffnen.
    • Weitere positive Daten aus der Impfstoffentwickelung: Der Impfstoff der britisch-schwedischen Pharmafirma AstraZeneca bietet nach eigenen Angaben einen rund 70-prozentigen Schutz.
  • SPD: Land muss Kommunen bei Impfzentren-Aufbau helfen

    Die SPD hat die Landesregierung dazu aufgefordert, die Kommunen bei der Errichtung der 30 Impfzentren zu unterstützen - finanziell und insbesondere personell, wie die Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser am Montag schriftlich mitteilen ließ. "Der Ministerpräsident hat in der Pressekonferenz erklärt, dass die Landkreise und kreisfreie Städte heute Morgen mit der Errichtung von landesweiten Impfzentren beauftragt wurden", erklärte die Oppositionspolitikerin.

    Wie die Unterstützung seitens der Landesregierung bei dieser "Mammut-Aufgabe" jedoch aussehen solle, habe er nicht gesagt. Seit Monaten seien die Personalengpässe im öffentlichen Gesundheitsdienst bekannt, kritisierte Faeser. Die Landesregierung mute den Behörden nun weitere schwere Belastungen zu. Zur Vorbereitung der großangelegten Impfaktion hat das Land bisher 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereitgestellt. Die Aktion wird am Ende ein Mehrfaches kosten, genaue Summen sind noch unbekannt. Eingekauft wird der Impfstoff vom Bund.

    Nancy Faeser (SPD) steht bei der Sondersitzung des Landtags zur Corona-Politik am Rednerpult
  • Überblick: So soll die Massenimpfung in Hessen ablaufen

    Acht Millionen Anti-Corona-Spritzen für vier Millionen Hessen: Schon Mitte Dezember soll die freiwillige Massenimpfung losgehen können. Aber noch ist vieles zu klären. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur landesweiten Impfstrategie lesen Sie nach der Pressekonferenz der Landesregierung zusammengefasst in unserem hessenschau.de-Beitrag.

  • Top-Thema

    Neues Corona-Testcenter in Wiesbaden

    In Wiesbaden gibt es ab Donnerstag (26. November) am RheinMain CongressCenter (RMCC) ein neues Covid-19 Testcenter. Das Testcenter werde von der Privatfirma Centogene betrieben, die bereits auch am Frankfurter Flughafen ein Testcenter unterhält, erklärte die Stadt Wiesbaden am Montag. Das Testcenter biete eine tägliche Testkapazität von bis zu 400 Abstrichen. Der Preis für einen Test betrage 69 Euro, das Testcenter sei täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Termine zum Testen müssten nicht vereinbart werden, eine Online-Voranmeldung könne jedoch Wartezeiten verkürzen, erklärte die Stadt.

  • Gewerkschaft: Zugbegleiter sind keine "Masken-Sheriffs"

    Nach Ansicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Frankfurt sind Zugbegleiter nicht für die Kontrolle der Maskenpflicht zuständig. "Unsere Kollegen und Kolleginnen in den Zügen sind keine Masken-Sheriffs. Wir lehnen die Pläne des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, von Zugbegleitern und Zugbegleiterinnen die Kontrolle der Maskenpflicht durchführen zu lassen, vehement ab", erklärte EVG-Geschäftsstellenleiter Alexander Beichel am Montag.

    Schon heute seien die Zugbegleiter vielfach Anfeindungen, Übergriffen und Gewalt von Reisenden ausgesetzt. Die Maskenkontrolle sei allein Aufgabe der staatlichen Ordnungsbehörden. In der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat des RMV dem Kontrollpersonal die Befugnis gegeben, 50-Euro-Strafen bei Maskenverweigerern zu erheben. Bislang durften Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz lediglich von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden, das Verhängen von Bußgeldern war den Ordnungsbehörden vorbehalten.

    Der RMV verteilt Einmal-Masken an seine Fahrgäste.
  • Bouffier ruft zu Impfbereitschaft auf

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat an die Bevölkerung appelliert, sich an der großangelegten Impfaktion zu beteiligen, um die Ansteckungsgefahr effektiv einzudämmen. "Ich respektiere, wenn jemand persönlich zu der Überzeugung kommt, sich nicht impfen lassen zu wollen", erklärte Bouffier, "aber ich glaube, dass wir vielen Menschen dadurch Gutes tun können." Das betreffe nicht nur die Personen selbst, sondern auch die Sorge um ihre Angehörigen.

    "Deshalb bitte ich darum, noch einmal darüber nachzudenken, sich nicht doch impfen zu lassen", so der Ministerpräsident. Nur durch eine große Impfbereitschaft könne eine Herdenimmunität in der Bevölkerung erzielt werden. Eine Impfpflicht werde es in Hessen und auch in ganz Deutschland nicht geben und könne es auch aufgrund der verfügbaren Kapazitäten gar nicht erst geben, wie Bouffier betonte.

  • Top-Thema

    Impfungen im Einladungsverfahren geplant

    60 bis 70 Prozent der hessischen Bevölkerung werden zunächst in der landesweiten Impfstrategie berücksichtigt. Zuerst geimpft werden sollen diejenigen, die im Bereich des Gesundheitswesens und in der kritischen Infrastruktur tätig seien, wie Volker Bouffier (CDU) am Montag erklärte. Dazu zählten zum Beispiel Ärzte, Pflegende in Krankenhäusern sowie Altenheimen oder Polizei- oder Feuerwehrkräfte. Weiter würden auch zunächst die sogenannten "vulnerablen Gruppen" wie zum Beispiel ältere Menschen gegen Corona geimpft werden, sagte Bouffier.

    Einzelne Personen würden aktiv im Rahmen eines Einladungsverfahrens zu einem Impftermin in dem Impfzentrum des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt eingeladen, erklärte Beuth. Die Einladungen würden nach einer noch nicht final ausgearbeiteten Priorisierung der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrats sowie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina geschehen. Eine Impfpflicht werde es nicht geben, die Impfungen seien freiwillig und mit einem ärztlichen Beratungsgespräch verbunden.

    Der Impfstart sei nach aktueller Planung für den 15. Dezember angesetzt, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Die Voraussetzung sei, dass bis dahin rechtzeitig eine Zulassung für einen Impfstoff vorliegen müsse. Die Impfungen sollen kostenfrei sein. Das Land plant circa 30.000 Impfungen in 30 Imfpzentren am Tag, von sieben bis 22 Uhr, über einen Zeitraum von acht bis neun Monaten.

  • Top-Thema

    Mobiler Impfdienst und "wohnortnahe" Impfzentren

    Rund 30 Impfzentren gehören zur Impfstrategie Hessens. Mindestens ein solches Zentrum soll in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt Hessens eingerichtet werden, wie Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag erklärte. So solle eine Impfung "wohnortnah" realisiert werden können.

    Darüber hinaus würden jedoch auch mobile Impfteams eingesetzt. Sie sollen zum Beispiel zu Senioren- und Altenheimen fahren oder zu Personen in privaten Haushalten, die nicht mehr mobil genug seien, um zu einem der landesweit rund 30 Impfzentren zu gelangen. Ministerpräsident Volker Bouffier, Innenminister Beuth (beide CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) äußerten sich am Montag in einer Pressekonferenz zur Impfstrategie des Landes. Die aktuelle Planung des Landes berücksichtigt Impfungen für zunächst 3,8 Millionen Menschen, wie hessenschau.de am Freitag erfahren hatte.

    Ministerpräsident Bouffier (rechts) und Sozialminister Klose (links) stellten gemeinsam mit Innenminister Beuth die Pläne für eine Impfstrategie vor.
  • Krankenhausgesellschaft: Hälfte der Kliniken geht bei Freihaltepauschalen leer aus

    Die Hessische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Wiedereinführung der Freihaltepauschalen, die den Kliniken Kosten ersetzen, wenn sie Betten für Covid-Patienten freihalten - fürchtet aber negative Folgen der bundesweiten Neuregelung für Hessen. Es bestehe die Gefahr, dass damit am Ende sogar weniger Betten für Covid-Patienten zur Verfügung stehen, sagte der Geschäftsführende Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Steffen Gramminger, der Nachrichtenagentur dpa. Die Bundes-Regelung sei nicht kompatibel mit dem - aus Sicht der Krankenhausgesellschaft sinnvollen - hessischen Versorgungskonzept.

    Denn die Freihaltepauschalen sind anders als im Frühjahr an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. So muss es in der Region viele Covid-Fälle geben und wenig freie Intensivbetten. "Das macht ja Sinn", sagt Gramminger, kritisiert aber eine dritte Bedingung: Die Freihaltepauschale bekommen Kliniken nur, wenn sie in den beiden höchsten Notfallstufen eingruppiert sind. "Damit fallen 50 bis 60 Prozent der Häuser in Hessen aus dieser Regelung raus." Gramminger sieht die Gefahr, dass es dadurch schneller zu Engpässen kommt, "weil die hohe Flexibilität des hessischen Modells mit der strukturierten Zusammenarbeit aller Krankenhäuser konterkariert wird".

  • Top-Thema

    552 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 552 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum wurden sechs weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben damit 1.033 Menschen an oder mit Covid-19.

    Hinweis: Für zahlreiche Kreise hat das RKI keine neuen Fälle gemeldet, so dass die ungewöhnlich niedrige Zahl der Neuinfektionen möglicherweise auf unvollständige Daten zurückgeht.

  • Top-Thema

    Länder für längeren und strikteren Teil-Lockdown

    Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios auf eine Vorlage für ihre Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch geeinigt. Demnach schlagen sie vor, um die Corona-Infektionszahlen und die Belastung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten nachhaltig nach unten zu drücken:

    • Verlängerung des aktuellen Teil-Lockdowns bis 20. Dezember;
    • private Treffen mit maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten ab 1. Dezember und bis 17. Januar;
    • Ausnahmen von dieser Kontaktbeschränkung nur an den Weihnachtsfeiertagen - allerdings mit Obergrenze von fünf oder zehn Menschen, ausgenommen Kinder bis 14 Jahre, und mit der Empfehlung, sich vor und nach den Feiertagen möglichst in eine mehrtägige Selbstquarantäne zu begeben;
    • verschärfte Maskenpflicht in öffentlichen Räumen und unter freiem Himmel, wo sich Menschen auf engem Raum begegnen ab 1. Dezember bis 17. Januar;
    • weitere Diskussionen um verschärfte Auflagen für Schulen, die Bund und Länder grundsätzlich offen halten wollen (mehr auf tagesschau.de).
  • Korbacher Krankenhaus testet App für Intensivpatienten

    In der Intensivmedizin kommt es oft auf jede Minute an: Ärzte müssen schnell entscheiden, welche Behandlung für den Patienten am besten ist. Eine hessische App soll dabei helfen - und bei Covid-19-Patienten zum Einsatz kommen. In Korbach laufen erste Tests.

  • Bullis, Brötchen, Bier - mit kreativen Ideen durch die Krise

    Corona stellt viele Unternehmen vor existenzielle Probleme, der erneute Teil-Lockdown macht alles noch schlimmer. Mit kreativen Ideen kämpfen Selbstständige ums Überleben - oder profitieren sogar in der Krise, wie drei Beispiele aus Nordhessen zeigen. Da wird eine Bar zur Lockdown-Bäckerei, eine Camper-Manufaktur kann sich vor Aufträgen nicht retten und eine kleine Brauerei stellt um auf Lieferdienst mit Online-Shop.

  • Demo gegen Corona-Maßnahmen in Frankfurt

    Etwa 1.000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Sonntag in Frankfurt gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Kundgebung habe am Mainufer begonnen, anschließend seien die Demonstrierenden durch die Innenstadt gezogen, sagte ein Sprecher. Die etwa zweistündige Demonstration verlief demnach friedlich. Die Teilnehmer hätten der Aufforderung der Sicherheitskräfte Folge geleistet, Masken zu tragen und ausreichend Abstand zu halten.

  • Top-Thema

    Gaststätten bekommen Zuschüsse für Investitionen

    Die hessischen Gaststätten erhalten in der Corona-Pandemie Zuschüsse vom Land zur Anschaffung von Kühlgeräten, Spülmaschinen, Herden und anderen Wirtschaftsgütern. Die Förderung bestehe aus einem Festbetrag von 1.500 Euro für Investitionen von mindestens 2.000 Euro, teilten Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) am Sonntag mit. Gerade die Gastronomie leide unter den Corona-Beschränkungen, betonte Al-Wazir. Investitionen müssten seit Monaten zurückgestellt werden.

    Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga begrüßte das Hilfsprogramm. Die Gastronomiebetriebe müssten auch in dieser Situation weiter investieren. Das gelte für die Betriebsausstattung ebenso wie in Hygienemaßnahmen, sagte Dehoga-Präsident Gerald Kink. Das Programm gebe Planungssicherheit.

    Für das bis Ende 2022 laufende Programm stellen Umwelt- und Wirtschaftsministerium insgesamt 3,4 Millionen Euro bereit.

  • Top-Thema

    Welle von Bäderschließungen befürchtet

    Hessische Bademeister fordern eine Bestandsgarantie für Schwimmbäder. Die Schließung der Schwimmstätten wegen Corona sowie die Umsetzung der Hygienemaßnahmen im Sommer hätten in vielen Bäderbetrieben zu einer Erhöhung des Defizits geführt, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes Hessen des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, Michaela Fisseler-Weinrich. Der Verband sieht die Gefahr, "dass es in der Folge zu einer Welle von Bäderschließungen kommen kann". Auf die Kommunen als Betreiber kämen schwierige Haushaltslagen zu.

    Der Verband befürchtet, dass es gerade bei freiwilligen sozialen Leistungen zu erheblichen Einschnitten kommen könnte und fordert "klare Betriebszusagen und auch weitere Unterstützungen für den flächendeckenden Erhalt der Bäder durch die Landesregierung und die Kommunen".

    Ein menschenleeres Schwimmbad
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    1.421 Neuinfektionen, 17 neue Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.421 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der in diesem Zeitraum registrierten Todesfälle ist weiterhin hoch: 17 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.027 Todesfälle gemeldet.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 370 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgt der Main-Kinzig-Kreis (257), vor dem Kreis Offenbach (253,8). Alle Daten finden Sie hier im Überblick.

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  • So hat Corona das Reiseverhalten der Hessen verändert

    Ob Vogelsberg oder Willingen - während der Corona-Pandemie haben einige Tourismusanbieter in Hessen von dem Trend zu nahe gelegenen Reisezielen profitieren können. Doch werden wir deshalb nach Corona künftig auf Fernreisen und Flüge verzichten? Dieser Frage gehen wir im Rahmen der ARD-Themenwoche auf den Grund.

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    Weihnachtsgottesdienst in der Paulskirche

    Der Weihnachtsgottesdienst der Frankfurter Paulsgemeinde wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich in der Alten Nikolaikirche stattfinden - sondern in der Paulskirche. Wie die Stadt Frankfurt am Samstag mitteilte, sollen dort gleich zwei Gottesdienste abgehalten werden. Wegen der Corona-Einschränkungen war die Paulsgemeinde auf der Suche nach einer Alternative, so Gemeindepfarrerin Andrea Braunberger-Myers: "Unser Infektionsschutzkonzept sieht für die Alte Nikolaikirche 32 Plätze vor. An Heiligabend kommen pro Gottesdienst aber bis zu 250 Personen." So entstand die Idee mit der Paulskirche. "Sie wollen, dass Ihre Gemeinde Heiligabend feiern kann, dass niemand alleine zu Hause sitzen muss", erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). "Dafür schließe ich Ihnen gerne die Paulskirche auf." Für die beiden soll es ein Anmeldeverfahren geben. Der Start dazu folgt in der kommenden Woche über einen Link auf der Gemeinde-Homepage.

    Paulskirche
  • Wissenschaftsinitiative: Ohne Tierversuche kein Corona-Impfstoff

    Der ersehnte Corona-Impfstoff wäre nach Einschätzung einer Wissenschaftsinitiative ohne Tierversuche nicht möglich. Der Zulassung erster klinischer Tests an Menschen "waren Tierversuche an Mäusen und Ratten vorausgegangen", berichtete die Initiative "Tierversuche verstehen". In einer späteren Phase seien Tierversuche mit Rhesusaffen durchgeführt worden.

    Bei der Entwicklung von Impfstoffen würden in Tierversuchen die Fähigkeit zur Auslösung einer Immunantwort, die Dosierung und das Impfschema sowie mögliche Nebenwirkungen untersucht. Das sei auch bei dem Impfstoffkandidaten BNT162b2 der Mainzer Firma Biontech der Fall gewesen, schreibt die Initiative unter Berufung auf Unterlagen des Paul-Ehrlich-Instituts, der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe mit Sitz in Langen (Offenbach).

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    Studentenjobs brechen durch Beschränkungen weg

    In Hessen gibt es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich weniger Studentenjobs als vor der Krise. Gerade in den für Studierenden wichtigen Branchen wie Gastronomie und Kultur fielen entsprechende Arbeitsplätze weg, erklärten Studentenwerke und Studierendenvertreter auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Eine Folge: "Unsere Sozialberatung verzeichnet in den letzten Monaten einen merklichen Anstieg von Studierenden, die sich Hilfe in Form von Beratung zu ihrer finanziellen Situation einholen", sagte Franziska Busch vom Studentenwerk Marburg. Wie viele Jobs mit Ausrichtung auf Studenten es in Hessen gibt, ist unklar. "Studentenjobs werden statistisch nicht erfasst", sagte eine Sprecherin der Agentur für Arbeit.

    Schild an einem Frankfurter Café: "Sorry, we are closed"
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    1.843 Neuinfektionen, 30 neue Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.843 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der in diesem Zeitraum registrierten Todesfälle ist weiterhin hoch: 30 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.010 Todesfälle gemeldet.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 310,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgt weiterhin der Kreis Offenbach (265,6) vor dem Main-Kinzig-Kreis (247,8). Alle Daten finden Sie hier im Überblick.

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