In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    1.415 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 111,6

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.415 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden fünf Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.853. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 353.057 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter deutlich von 103 auf 111,6. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (178,8), der Odenwaldkreis (158,1) und die Stadt Frankfurt (149,2). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf (40,7). Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Sorge auf den Intensivstationen

    Die Inzidenz der Coronazahlen steigt wieder stärker an – und auch in den Krankenhäusern wird eine zunehmende Zahl der Coronafälle beobachtet. Die Intensivstationen, wie in Wiesbaden, betrachten die Entwicklung mit Sorge. Mehr dazu im hessenschau-Beitrag:

    Videobeitrag

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    Corona - Sorge auf Intensivstationen

    hs
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  • Essen und Impfen

    Essen, impfen und einen Rapper Moses P. treffen: Die Bernd Reisig Stiftung lädt am Donnerstag obdachlose und hilfsbedürftige Menschen im Frankfurter Ratskeller zum Essen ein. Das Gesundheitsamt Frankfurt schafft bei der Veranstaltung zusätzlich ein Impfangebot. Geplant sind noch zwei weitere Termine. Mehr dazu im hessenschau-Beitrag:

    Videobeitrag

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    Essen für Hilfsbedürftige – mit Impfangebot

    hs
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  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 3,62

    Die durch das Robert-Koch-Institut ausgewiesene Hospitalisierungsrate ist erneut gestiegen. Der Wert lag bei 3,62, wie aus einer Übersicht des Sozialministeriums vom Donnerstag hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vor einer Woche betrug der Wert 2,35. Allerdings bildet die Hospitalisierungsrate die Entwicklungen zeitlich verzögert ab.

    Auf den Intensivstationen werden nach Angaben des Ministeriums derzeit 167 Patienten gesichert oder zumindest mit Verdacht auf eine Corona-Infektion behandelt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.

  • Gießener Uniklinik brüskiert Mitarbeiter mit Bonuszahlung

    Die Gießener Uniklinik will mit einer satten Einstiegsprämie von 5.000 Euro neue Pflegekräfte gewinnen. Corona mache es nötig, argumentiert das Krankenhaus. Die bestehende Belegschaft empfindet den Bonus als "Klatsche":

  • Lage auf Intensivstationen "spitzt sich wieder zu"

    In den hessischen Krankenhäusern wächst erneut die Sorge vor Engpässen. In den vergangenen Tagen sei die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik eingewiesen wurden, kontinuierlich gestiegen, und die Situation spitze sich wieder zu, warnte das Sozialministerium. Auf den Intensivstationen würden derzeit 167 Patienten gesichert oder zumindest mit Verdacht auf eine Corona-Infektion behandelt (Stand 28. Oktober 2021). "Der weit überwiegende Teil der Menschen, die intensivpflichtig werden, ist nicht geimpft", hieß es in der Mitteilung.

    Bei den geimpften Intensivpatientinnen und -patienten mit Covid-19 handele es sich fast ausschließlich um Menschen, die hochbetagt seien oder an einer chronischen Grunderkrankung leiden. "Alle Daten belegen den positiven Effekt der Impfung. Der Nutzen der Impfung überwiegt bei weitem die selten auftretenden Nebenwirkungen. Die Langzeitfolgen einer Covid-Erkrankung können sehr schwerwiegend ausfallen", mahnte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

  • Antrag von Landessondersitzung für Mittwoch

    Die Fraktionen von SPD und FDP haben beim Landtagspräsidenten eine Sondersitzung des hessischen Landtags für kommenden Mittwoch (3. November) beantragt. Die Sitzung soll um 14 Uhr starten, teilten die Sozialdemokraten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Wiesbaden mit. Im Parlament soll dann debattiert werden, wie künftig die Finanzierung der Corona-Hilfen in Hessen sichergestellt wird.

    Anlass ist, dass der Staatsgerichtshof das Corona-Sondervermögens des Landes Hessen als verfassungswidrig eingestuft hat. Das Land hat nach der Entscheidung von Hessens obersten Richtern nun eine Übergangsfrist bis Ende März 2022, um eine Neuregelung für die Finanzierung der Corona-Hilfen sicherzustellen.

    Tüte mit Hessen-Logo in einer Sitzreihe ds Landtags
  • Top-Thema

    Main-Kinzig-Kreis plädiert für 2G+

    Der Main-Kinzig-Kreis fordert die Landesregierung auf, eine praktikable Lösung für Kulturvereine und Veranstaltungen zu finden. Dabei sei es wichtig, auch die ungeimpften Kinder zu berücksichtigen. Als mögliche Lösung nennt der Kreis eine "2G+"-Regelung. Demnach könnten im Publikum ausschließlich genesene und geimpfte Personen sitzen, auf der Bühne aber auch ungeimpfte Minderjährige stehen.

    "Am sinnvollsten wäre eine schnellstmögliche landeseinheitliche rechtliche Klärung und Hilfestellung, wie altersgemischte kulturelle Programme unter 2G-Bedingungen möglich sind, ohne dass aktive Kinder und Jugendliche, ob nun bereits geimpft oder noch nicht, von der Programmgestaltung ausgeschlossen werden", heißt es in dem Schreiben an die Landesregierung.

    Ein Aufkleber mit der Aufschrift "2G" ist auf einer Tür zu sehen.
  • 167 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    In den hessischen Krankenhäusern liegen aktuell 167 Corona-Patienten auf den Intensivstationen (Stand Donnerstag). Davon werden 140 Menschen beatmet. Derzeit gibt es 238 freie Intensivbetten, von denen nach den Vorgaben des Planungsstabs 33 für Corona-Patienten vorgehalten werden müssen.

    Vergangene Woche lag die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen noch bei 140. Auf der Normalstation liegen 366 Patientinnen und Patienten mit einer gesicherten Corona-Infektion, bei 55 Personen besteht der Verdacht.

  • Top-Thema

    Väter-Boom bei Kinderkrankentagen

    In diesem Jahr haben sich so viele berufstätige Väter in Hessen für ihre Kinder freigenommen wie noch nie. Wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) am Donnerstag mitteilte, haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 25 Prozent der bei der KKH versicherten Väter Kinderkrankentage beansprucht. Damit liege Hessen im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld. Dass die Väter ihre Kinder zunehmend betreuen, sei auch der Corona-Krise geschuldet, hieß es. Fast zwei Drittel ihrer Kinderkrankentage hätten KKH-versicherte Väter aufgrund der Pandemie in Anspruch genommen.

    Aber auch schon zu Beginn der Krise und in den Jahren zuvor sei der Anteil der berufstätigen Männer, die sich wegen ihrer kranken Kinder freinahmen, in Hessen stetig gestiegen. So habe die Quote im ersten Halbjahr 2020 bereits bei rund 23 Prozent gelegen. 2019 vor der Pandemie seien rund 19 Prozent der Väter zu Hause geblieben, 2009 seien es gerade einmal um die 14 Prozent gewesen.

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    Mehr Krankentage bei Vätern

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  • Top-Thema

    Inflation auf Höchststand seit 28 Jahren

    Die Inflation in Hessen ist im Oktober auf den höchsten Stand seit mehr als 28 Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen um 4,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Einen ebenso hohen Wert hatte die Behörde zuletzt im März 1993 gemessen.

    Angeheizt wurde die Inflation erneut vor allem von stark gestiegenen Energiepreisen. Neben dem Anstieg der Energiepreise nach dem Corona-Schock im vergangenen Jahr spielt nach Angaben der Statistiker auch die Rücknahme der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung eine Rolle. Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise Schub zu geben, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt.

  • Verdi fordert Corona-Prämie für Flughafen-Personal

    Am Frankfurter Flughafen könnte es am kommenden Freitag (29. Oktober) zu den ersten Warnstreiks seit der Corona-Pandemie kommen. Die Gewerkschaft Verdi hat rund 600 Beschäftigte des Dienstleisters Wisag aufgerufen, die Arbeit zwischen 7.00 und 22.30 Uhr ruhen zu lassen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine deutliche Corona-Prämie von 1.500 Euro.

    Die beiden streikbedrohten Gesellschaften des Frankfurter Unternehmens leisten Bodenverkehrsdienste und Passagier-Services im Auftrag verschiedener Airlines. Da am größten deutschen Flughafen weitere Dienstleister aktiv sind, sind die Folgen für den Flughafenbetrieb noch nicht klar absehbar. Wisag deckt laut Verdi etwa 15 Prozent des Aufkommens ab. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben Ersatzpersonal schicken, rechnet aber mit unvermeidbaren Verspätungen.

    Passagiere am Flughafen Frankfurt
  • Arbeitsmarkt erholt sich von Corona

    Der Arbeitsmarkt erholt sich langsam wieder von der Corona-Pandemie: Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist weiter gesunken. Auch auf dem Ausbildungsmarkt zeigt sich ein positiver Trend. Dennoch gibt es noch immer Branchen, die nach Arbeitskräften suchen. Mehr dazu, lesen Sie hier.

  • Galeria will Corona-Pandemie hinter sich lassen

    Der krisengebeutelte Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof will die Corona-Pandemie hinter sich lassen und sich mit dem Konzept "Galerie 2.0" neu erfinden. So sollen künftig drei Warenhaustypen etabliert werden. Die vollständig umgebauten Pilotfilialen in Frankfurt, Kassel und Kleve (Nordrhein-Westfalen) haben am Mittwoch (27. Oktober) eröffnet. Aber hat das Kaufhaus überhaupt noch eine Zukunft?

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    Galeria Karstadt Kaufhof erfindet sich neu

    hs
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  • Sondervermögen: Keine Folgen für Kommunen erwartet

    Der hessische Städte- und Gemeindebund sieht nach dem Urteil des Staatsgerichtshofs zum Sondervermögen des Landes Hessen keine größeren Folgen für die Kommunen. "Es war politisch und rechtlich nie umstritten, dass die Kommunen infolge der Corona-Pandemie hohen finanziellen Unterstützungsbedarf haben", sagte Geschäftsführer David Rauber.

    Der Staatsgerichthof habe in seinem Urteil lediglich die rechtliche Umsetzung des Sondervermögens kritisiert. So müssten in dem Gesetz etwa die negativen Folgen von Steuerausfällen dargestellt werden. Auch müssten Soforthilfen etwa für Krankenhäuser und Nahverkehr womöglich etwas genauer und anders abgebildet werden, so Rauber.

  • Top-Thema

    1.600 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 103

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.600 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sieben Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.848. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 351.642 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 92,9 auf 103. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (178,8), der Odenwaldkreis (150,9) und die Stadt Frankfurt (142,5). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf (44,9). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Virologen warnen vor Corona-Lockerungen

    Volles Eintracht-Stadion, wieder mehr Stände auf dem Wiesbadener Marktplatz: Eine neue Gelassenheit in Sachen Corona macht sich gerade breit. Doch genau davor warnen Virologen, denn Inzidenz und Hospitalisierungsrate steigen.

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    Virologen warnen vor Corona-Lockerungen

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  • Opposition sieht sich bei Corona-Sondervermögen im Recht

    Die Opposition im hessischen Landtag hat die Entscheidung des Staatsgerichtshofs zum Corona-Sondervermögen nicht ohne Häme zur Kenntnis genommen und sie als "heftige Klatsche" und "deutliche Niederlage" für die Landesregierung bezeichnet.

    Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) betonte hingegen, wichtig sei, dass alle bislang beschlossenen Maßnahmen Bestand hätten. Es gebe jedoch Einiges zum Nacharbeiten. "Wir müssen eine Neuregelung schaffen."

    Der hessische Staatsgerichtshof hatte der Landesregierung eine Frist bis Ende März 2022 gesetzt, um das als verfassungswidrig eingestufte Corona-Sondervermögen durch eine Neuregelung ersetzen.

  • Top-Thema

    Proteste rund um 3G-Regelung an der Uni Kassel

    In Kassel haben am Mittwoch zwei Demonstrationen rund um die 3G-Regelung auf dem Campus der dortigen Universität stattgefunden.

    Bei einer Kundgebung, zu der die Gruppierung "Studenten stehen auf" unter dem Motto "Raus auf die Straße - Rein in den Hörsaal" aufgerufen hatte, demonstrierten laut Polizei 40 Personen dagegen, dass die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Präsenz nur Geimpften, Genesenen oder aktuell Getesteten erlaubt ist.

    An einem Gegenprotest, den die Studierendenvertretung Asta organisiert hatte, nahmen nach Schätzungen der Polizei 140 Personen teil.

    3G-Protest und Gegenprotest an der Uni Kassel
  • Top-Thema

    Corona-Sondervermögen des Landes ist verfassungswidrig

    Das milliardenschwere Corona-Sondervermögen des Landes Hessen ist verfassungswidrig. Das hat der Hessische Staatsgerichtshof in Wiesbaden entschieden. Das Sondervermögen verstoße gegen das Budgetrecht des Landtages, begründete Richter Roman Poseck die Entscheidung. Bis zu einer Neuregelung soll das Sondervermögen jedoch weiter gelten.

    Vorausgegangen war eine Klage der Oppositionsfraktionen im Landtag. Sie hatten der schwarz-grünen Landesregierung vorgeworfen, verfassungswidrig die Schuldenbremse umgangen und neue Schulden gemacht zu haben. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.

  • 162 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    Auf den Intensivstationen sind nach Angaben des Sozialministeriums (Stand Dienstag, 11 Uhr) 162 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Für Montag hatte das Sozialministerium wegen technischer Probleme keinen aktuellen Wert gemeldet. Bei 149 Patientinnen und Patienten wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 13 besteht der Verdacht.

    72,4 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 24,1 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 3,4 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 3,5

    Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsrate ist am Mittwoch erneut gestiegen. Der Wert lag bei 3,5. Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervor. Am Dienstag hatte das Sozialministerium wegen technischer Probleme beim RKI keine aktuelle Hospitalisierungsinzidenz gemeldet. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vor einer Woche lag der Wert bei 2,21. Allerdings bildet die Hospitalisierungsrate die Entwicklungen zeitlich verzögert ab.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.

  • Top-Thema

    Innenminister warnt vor Verschwörungsideologien

    Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und das Landesamt für Verfassungsschutz haben vor der Verbreitung von Verschwörungsideologien in Zusammenhang mit staatlichen Corona-Maßnahmen gewarnt. Staatliches Handeln zu hinterfragen sei völlig legitim und Ausdruck einer freien Gesellschaft, betonte Beuth heute anlässlich des Herbstgesprächs des Landesamts für Verfassungsschutz. "Querdenker und Corona-Leugner verbreiten aber auch wirre Verschwörungsideologien und rufen zum Widerstand gegen geltende Corona-Regeln auf."

    Diese zum Teil aggressive Agitation könne wie ein "Radikalisierungsbeschleuniger" wirken, mahnte der Minister. "Der feige Mord von Idar-Oberstein hat gezeigt, dass schwerste Straftaten aus dieser heterogenen Szene heraus möglich sind." Wer Hassreden oder Gewaltaufrufe wahrnimmt, solle sich umgehend an die Sicherheitsbehörden oder online an die Meldestelle "Hessen gegen Hetze" wenden. Im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein war im September ein Tankstellenmitarbeiter erschossen worden, nachdem er einen Mann auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte.

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    Beuth warnt vor Verschwörungsideologien

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  • Deutlich weniger Schnelltests in Teststationen

    Nach der Abschaffung der kostenlosen Bürgertests ist die Nachfrage nach Corona-Schnelltests in Teststationen deutlich zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommen der Testanbieter CoviMedical mit Sitz in Dillenburg und das Unternehmen ticket.io, das nach eigenen Angaben die Software für 1.500 Testzentren in Deutschland bereitstellt.

    Demnach ist die Zahl der Antigen-Schnelltests in diesen Testzentren seit dem Ende der Bürgertests am 11. Oktober um durchschnittlich 40 Prozent gesunken. Ähnliche Zahlen ergab vergangene Woche eine hr-Umfrage unter Testzentren. "Aufgrund der gerade wieder stark steigenden Fallzahlen und vermehrten Impfdurchbrüche halten wir das für ein alarmierendes Signal", sagte Christoph Neumeier, Geschäftsführer von CoviMedical. "Besonders in den kommenden Wochen und Monaten brauchen wir niedrigschwellige Testangebote, damit die vierte Welle gestoppt werden kann."

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    Impfbus startet im Kreis Gießen

    Im Kreis Gießen ist heute ein Impfbus gestartet, in dem kostenlos und ohne Termin gegen Corona geimpft wird. Jeden Tag hält der Bus in verschiedenen Orten im Kreisgebiet, damit auch Menschen in abgelegenen Gemeinden ein Impfangebot bekommen. Die ersten Stationen heute sind Großen-Linden und Langgöns, am morgigen Donnerstag hält der Impfbus in Großen-Buseck und Reiskirchen. Über die weiteren Halte bis Anfang Dezember informiert der Kreis Gießen online.