In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    630 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 56,5

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 630 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 7.615. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 302.108 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 52,5 am Vortag auf 56,5. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (90,6), der Kreis Fulda (84,7) sowie die Stadt Frankfurt (76,0) auf. Nur der Werra-Meißner-Kreis liegt mit einem Wert von 7,0 noch unter der 10er-Marke. Den Überblick finden Sie hier.

  • Rüdesheim feiert Weinfest unter Corona-Bedingungen

    Noch bis zum Sonntag findet in Rüdesheim (Rheingau-Taunus) der "Summer of Riesling" statt. Unter Corona-Bedingungen darf auf dem Marktplatz gefeiert und Wein getrunken werden. Anders als in den vergangenen Jahren darf den abgesperrten Bereich nur betreten, wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Normalerweise stünden dort zehn oder elf Weinstände, jetzt seien es nur fünf, sagt Organisator Adolf Störzel. "Aber dass der Zuspruch so groß ist, freut uns. Wir können zeigen, dass wir noch da sind."

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  • Corona in Deutschland und der Welt

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    Audioseite Kassenärzte fordern Klarheit bei Booster-Impfungen

    Eine Jugendliche bekommt eine Spritze in den Oberarm
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    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom bisherigen Samstag:

    • Die Kassenärzte fordern von der Bundesregierung genaue Vorgaben für Auffrisch-Impfungen gegen das Coronavirus in den kommenden Monaten. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte der Rheinischen Post, die Praxen bräuchten Klarheit, wann es solche Booster-Impfungen geben solle und wem sie nutzen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angeregt, nicht nur Älteren und Vorerkrankten, sondern allen Menschen eine Auffrisch-Impfung anzubieten.
    • Um die lahmende Corona-Impfkampagne anzukurbeln, sollen sich Beschäftigte gegebenenfalls auch während der Arbeitszeit impfen lassen können. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte diesbezüglich: "Wir werden die Arbeitgeber anhalten, dass sie stärker an der Impfaufklärung mitwirken und Impfungen im Zweifelsfall auch während der Arbeitszeit ermöglichen."
    • In Australien ist es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen, die gegen Lockdowns protestieren. In Melbourne versuchte berittene Polizei, mit Tränengas die Menge auseinanderzutreiben. In Sydney hinderte ein großes Aufgebot an Bereitschaftspolizei kleinere Gruppen daran, sich zusammenzuschließen. Es gab hunderte Festnahmen. In Brisbane, wo allerdings kein Lockdown gilt, protestierten mehrere Hundert Personen friedlich.
  • Weniger Lehrer machen Zusatzausbildung für Schwimmunterricht

    Im Corona-Jahr 2020 haben deutlich weniger Lehrkräfte in Hessen eine Zusatzqualifikation für das Erteilen von Schwimmunterricht erworben als in den Jahren zuvor. Insgesamt hätten sich nur 39 Lehrerinnen und Lehrer qualifiziert, allerdings seien Lehrgänge im Frühjahr und Herbst pandemiebedingt ausgefallen, teilte das Kultusministerium in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion mit. In den fünf Jahren zuvor waren es zwischen 107 Lehrer (2017) und 86 Lehrer (2015) gewesen.

    hessenschau von 16:45 Uhr vom 21.07.2021
  • Top-Thema

    508 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 508 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um einen auf 7.615. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 301.478 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 50,8 am Vortag auf 52,5. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (87,5), der Kreis Fulda (78,0) sowie die Stadt Frankfurt (74,1) auf. Nur der Werra-Meißner-Kreis liegt mit einem Wert von 7,9 noch unter der 10er-Marke. Den Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Virologe Stürmer: Vierte Welle wird Gesundheitssystem belasten

    Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts begonnen. Das zeigt sich auch in Hessen: Seit Tagen steigen die Inzidenzen in vielen Städten und Kreisen wieder stärker an. Nach Fulda haben am Freitag auch Offenbach und Kassel die Marke von 70 überschritten.

    Zu einer Überlastung des Gesundheitssystems werde die vierte Welle aber nicht führen, sagte der Frankfurter Virologe Martin Stürmer in der hessenschau. "Dafür haben wir inzwischen doch zu viele Menschen geimpft. Aber wir werden das Gesundheitssystem wieder belasten, wir werden entsprechend Krankheitsfälle sehen. Das heißt man kann nur appellieren und dafür sorgen, dass sich viele Menschen, die jetzt noch unentschlossen sind, doch noch impfen lassen - für sich selbst und für die Gesellschaft."

    Stürmer sprach sich gegen einen weiteren flächendeckenden Lockdown aus. "Ich glaube, dafür ist die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr gering. Aber wenn man identifiziert, wo genau das Virus ausbricht, kann man wieder sehr gezielt Maßnahmen hochfahren."

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    zum Video Vierte Corona-Welle hat begonnen

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  • Spahn schließt neue Einschränkungen aus - für Geimpfte und Genesene

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schließt künftige Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für Genesene und Geimpfte aus. Das sagte er bei einem virtuellen Besuch bei der CDU Wiesbaden am Freitagabend mit Blick auf die vierte Corona-Welle.

    Drei von vier Erwachsenen hätten sich schon für eine Coronaimpfung entschieden. Für diese drei sei klar, dass es keine weiteren Beschränkungen mehr geben werde. "Wir impfen Deutschland gerade zurück in die Freiheit", sagte der Gesundheitsminister.

  • Voreilig Booster-Impfung in Offenbach angeboten

    Die Stadt Offenbach muss ihr Angebot für Booster-Impfungen für vulnerable, bereits vollständig geimpfte Gruppen wieder zurücknehmen: Wie die Stadt am Freitagnachmittag korrigierte, können die angekündigten Auffrischungsimpfung vorerst doch noch nicht starten. Dies hatte die Stadt am Freitagmorgen zunächst mitgeteilt. Nach einer Information der Landesregierung vom Freitagnachmittag warte das Land aber zunächst noch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission ab. Sobald eine Freigabe des Landes vorliege, würden weitere Informationen zu den Auffrischungsimpfungen bekanntgegeben werden, stellte die Stadt klar. Alle Informationen zu den bisherigen Plänen zur sogenannten Booster-Impfung lesen Sie hier nach.

  • Top-Thema

    Corona-Ausbruch bei Wilhelm Brandenburg

    In einer Fleischfabrik der Rewe-Metzgerei Wilhelm Brandenburg in Dreieich (Offenbach) muss die Produktion nach einem Corona-Ausbruch gestoppt werden. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, haben sich dort 61 Beschäftigte nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt habe daher im Einvernehmen mit dem Unternehmen gegenüber allen Beschäftigten in der Produktion am Standort Dreieich eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Alle bislang infizierten Beschäftigten lebten "zum großen Teil" im selben Hotel im Kreisgebiet, sodass sich dieser Hotspot vom übrigen diffusen Infektionsgeschehen im Kreis klar abgrenzen lasse, erklärte der Kreis.

    Das Produktionsgebäude der Großmetzgerei in Dreieich von außen.
  • 2.000 Luftfilter für Schulen im Hochtaunuskreis

    Zum Schulstart nach den Sommerferien stellt der Hochtaunuskreis seinen Schulen rund 2.000 mobile Luftfilter zur Verfügung. Sie sollen in Klassenräumen eingesetzt werden, wo kein Lüften möglich sei, erklärte der Kreis. "Dieses Thema bewegt viele Eltern und mit den wieder steigenden Infektionszahlen wachsen auch die Erwartungen nach klaren Planungen", sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU). Am 30. August kehren rund 24.500 Schüler und Schülerinnen im Kreis zurück in die Schule, das Land hat flächendeckenden Präsenzunterricht garantiert.

    Ein mobiler Luftfilter steht in einem Klassenraum. (dpa)
  • Frankfurt kritisiert zögerliche Cluböffnung

    Die Clubs dürfen wieder öffnen, doch viele bleiben wegen der strengen Corona-Auflagen wohl weiterhin dicht: Nach der Kritik der Clubbetreiber hat auch die Stadt Frankfurt die neuen Schritte der Landesregierung als zu zögerlich bewertet. Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) forderte am Freitag, einen Clubbetrieb ohne Abstands- und Maskenregelung zu erlauben - vorausgesetzt, die Besucher und Besucherinnen seien geimpft, genesen oder mit einem PCR-Test negativ getestet.

    "Von beziehungsweise zwischen Geimpften und Genesenen ist nach Aussage der Medizinerinnen und Mediziner nur eine sehr geringe Gefahr der Übertragung gegeben. Wenn wir dies nicht jetzt, wo alle ein Impfangebot hatten, ermöglichen – wann soll es denn dann geschehen?" In Städten wie Mannheim oder Heidelberg werde dies bereits so geregelt.

    Beim Feiern im Club müssen Gäste nach den neuen Beschlüssen Maske tragen, Clubs müssen fünf Quadratmeter Platz pro Gast berechnen und es wird von Ungeimpften und Nicht-Genesenen ein negativer PCR-Test verlangt.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom bisherigen Freitag:

    • Die Bundesregierung stuft Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln ab Dienstag als Hochrisikogebiete ein. Reisende, die weder genesen noch geimpft sind, müssen sich nach ihrer Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne begeben - ab dem fünften Tag kann diese durch einen negativen Corona-Test beendet werden.
    • Der Pharmakonzern Astrazeneca hat eine vielversprechende Behandlung gegen Covid-19 gefunden. In einer Studie habe das von ihm entwickelte Antikörper-Medikament vor Covid-19 gut geschützt, wenn die Probanden vorher keiner Infektion ausgesetzt waren, berichtete der Konzern.
    • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt vor den Auswirkungen der vierten Corona-Welle. Die Lage verschärfe sich gerade wieder. "Auf den Intensivstationen gehen die Covid-19-Zahlen erneut hoch. Dort liegen zu 90 Prozent Nichtgeimpfte." Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts hat die vierte Welle begonnen.
    • Der australische Bundesstaat New South Wales verlängert den Lockdown in Sydney bis Ende September. Es sei nach fast zwei Monaten nicht gelungen, den Ausbruch der Delta-Variante einzudämmen. Ab dem 23. August sollen in den zwölf am stärksten betroffenen Stadtbezirken Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr verhängt werden.
  • Lilien-Autogramm gegen Impfung

    Die Stadt Darmstadt will Familien mit Kindern zum Impfen motivieren - und lockt mit dem SV Darmstadt 98 ins Impfzentrum: Wer sich am 25. August zwischen 14 bis 18 Uhr gegen das Coronavirus impfen lässt, erhält anschließend eine Lilien-Autogrammkarte, einen Gutschein im Wert von fünf Euro für den Fanshop und kann vor dem Mannschaftsbus der Lilien gleich nach der Impfung noch ein Familienfoto machen. "Wir alle sehnen uns nach Normalität. Deswegen ist eine gesellschaftsübergreifende Solidarität das Gebot der Stunde", sagte Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch und appellierte zum Impfen.

  • Fan-Ansturm auf Eintracht-Tickets bleibt aus

    Es ist das erste Heimspiel nach 15 Geister-Heimspielen in Folge - und dennoch bleibt Eintracht Frankfurt wohl auf einigen Tickets sitzen. Am Freitagabend gegen Augsburg sind wieder 25.000 Zuschauer zugelassen. Doch die Fans meiden das Stadion aus unterschiedlichsten Gründen, die gewohnte Stimmung wird es wohl nicht geben.

  • Geldstrafe für "Flirt-Coach" wegen Soforthilfen-Betrugs

    Wegen Betruges mit Corona-Soforthilfen ist ein Anbieter von Flirt-Seminaren in Frankfurt zu 450 Euro Geldstrafe (90 Tagessätze) verurteilt worden. Das Amtsgericht entschied am Freitag außerdem, dass der 30-Jährige die 10.000 Euro Soforthilfe an das Regierungspräsidium in Darmstadt zurückzahlen muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Der Angeklagte hatte sich an die Behörde gewandt und behauptet, die Einnahmen aus den Seminaren seien weggebrochen und er könne seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen. Dabei verschwieg er jedoch laut Urteil den Umstand, dass er über das Internet weiter Flirt-Seminare anbot und daraus auch Einnahmen hatte. Vor Gericht räumte der Mann den Vorwurf des Subventionsbetruges ein.

  • Impfen per Drive-In am Offenbacher Mainufer

    Die Stadt Offenbach bietet Impfwilligen am Mainuferparkplatz eine weitere Impfmöglichkeit an - per Drive-In. "Mit dem Auto einfach vorfahren und geimpft werden – das geht auch auf dem Weg zu Besorgungen oder nach der Arbeit", erklärte Bürgermeisterin Sabine Groß (Grüne). Ab dem 25. August wird dort immer mittwochs von 16 bis 20 Uhr spontan gegen Corona geimpft.

  • 3-G-Regel gilt auch im Frankfurter Palmengarten

    Seit dem heutigen Freitag gelten in Frankfurt strengere Corona-Regeln: Für Kulturangebote sowie Veranstaltungen in Innenräumen gilt die Pflicht, einen Impf-, Genesenen- oder negativen Testnachweis vor Eintritt vorzulegen. Die Stadt Frankfurt wies am Freitag darauf hin, dass diese sogenannte 3-G-Regel auch für einen Besuch im Palmengarten gelte. Eine Trennung von Innen- und Außenräumen sei dort nicht durchsetzbar, erklärte die Stadt. So müssten alle Besucher und Besucherinnen entweder negativ getestet, genesen oder geimpft sein und dies auch am Einlass nachweisen können. Im Frankfurter Palmengarten können Gäste im 22 Hektar großen Garten rund 13.000 Pflanzenarten bestaunen, zum 150-jährigen Bestehen hat der Botanische Garten zuletzt sein neues Schmetterlingshaus eröffnet.

    Palmengarten Frankfurt
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    Strengere Regeln in Kassel ab Samstag

    Wegen steigender Neuinfektionen verschärft die Stadt Kassel ab Samstag die Corona-Regeln. Dann gilt im gesamten Stadtgebiet, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens - zum Beispiel für Sport in Innenräumen, beim Frisör oder im Restaurant - gilt die 3-G-Regel: Besucher und Besucherinnen müssen negativ getestet, geimpft oder genesen sein.

    Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von maximal 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (plus Geimpfte/Genesene) erlaubt. Die Inzidenz in der Stadt lag am Freitag mit einem Wert von 65,8 den zweiten Tag infolge über der kritischen 50er-Schwelle.

  • Münster: Weitere Infektionen in Wohngruppe

    Nach ersten Corona-Fällen in einer größeren Wohngruppe für Arbeitskräfte in Münster (Darmstadt-Dieburg) haben sich drei weitere Bewohner und Bewohnerinnen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Gemeinde teilte am Freitag mit, dass es nach der Reihentestung am Mittwoch inzwischen sechs bestätigte Infektionen gebe. Die erkrankten Personen seien in Isolation, weitere Testungen in der Wohngruppe liefen. In den kommenden Tagen werde ein mobiles Impfteam in die Einrichtung kommen, kündigte eine Sprecherin an. In der betroffenen Wohngruppe im Ortsteil Breitefeld sind nach Angaben der Gemeinde insgesamt 46 Beschäftigte aus zwei unterschiedlichen Industriewerken aus der Region untergebracht.

  • Pandemie beschleunigt Leerstand in Innenstädten

    In hessischen Einkaufsstraßen gibt es immer mehr Leerstand. Davon berichten etwa Frankfurt, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau und Fulda. Die Pandemie habe dieses Problem zwar nicht verursacht, aber beschleunigt, sagt zum Beispiel der Vorsitzende der City Kaufleute Kassel, Alexander Wild: "Aus meiner Wahrnehmung ist Corona hier der Katalysator einer zwingenden Entwicklung." Durch mehr Homeoffice sei auch ein Rückgang der Büroflächen zu erwarten.

    Hanau sorgt bereits vor, um etwa Immobilienspekulationen vorzubeugen: 2019 habe man ein Vorkaufsrecht beschlossen, sagt Daniel Freimuth von der Hanauer Marketing GmbH: "Das gibt uns einen Hebel in die Hand." Keiner wolle das nächste Nagelstudio oder den nächsten Handyladen.

    Wie leergefegt wirkt die Fußgängerzone am Vormittag in Kassel.
  • Corona trieb Prostituierte in die Illegalität

    Die Corona-Pandemie hat viele Prostituierte in die Illegalität getrieben. Das hat das Polizeipräsidium Frankfurt mitgeteilt. Da die Bordelle und Laufhäuser im Frankfurter Bahnhofsviertel schließen mussten, sei ein Straßenstrich mit bis zu 60 Prostituierten entstanden. Inzwischen sind die Türen im Rotlichtbezirk wieder offen. Trotzdem seien noch rund zehn Straßenprostituierte vor Ort, berichtete ein Sprecher. Deshalb würden die Behörden weiter dagegen vorgehen. Straßenprostitution ist im Frankfurter Bahnhofsviertel verboten.

    Im Jahr 2020 zählte die Frankfurter Amtsanwaltschaft zwischen 50 und 60 Strafverfahren wegen verbotener Prostitution, im ersten Halbjahr 2021 waren es rund 100. Die Zahlen würden zum Ende des Jahres zwar noch um Fehlmeldungen bereinigt, sagte eine Sprecherin. Es sehe aber nach einem Anstieg aus. Bordelle und andere Einrichtungen waren in Hessen seit März 2020 geschlossen und durften erst im Juni unter Auflagen wieder öffnen.

    Prostitution im Bahnhofsviertel Frankfurt
  • Top-Thema

    803 Neuinfektionen, landesweite Inzidenz über 50

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 803 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ging - vermutlich wegen korrigierter Daten - um zwei auf 7.614 zurück. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 300.970 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg deutlich von 44,1 am Vortag auf 50,8. Zwölf Kreise und kreisfreie Städte liegen über der für Einschränkungen kritischen Inzidenz von 50. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen weisen der Kreis Fulda (83,4) sowie die Städte Offenbach (72,2) und Frankfurt (70,0) auf. Nur der Werra-Meißner-Kreis liegt mit einem Wert von 9,9 noch hauchdünn unter der 10er-Marke. Den Überblick finden Sie hier.

  • 950 Euro Strafe für Maskenverweigerin mit falschem Attest

    Eine Maskenverweigerin ist vom Amtsgericht Frankfurt zu 950 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil sie ein falsches Attest vorgezeigt hatte. Sicherheitsmitarbeiter hatten die Frau im Dezember 2020 im Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens ohne den coronabedingt vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz angetroffen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Die 64 Jahre alte Rentnerin zeigte daraufhin ein ärztliches Attest vor. Recherchen ergaben aber, dass die Ärztin gegen ein Entgelt von fünf Euro Atteste ohne vorausgegangene Untersuchung ausstellte.

    Gegen die Medizinerin wurde deshalb ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet. Verurteilt wurde die Bahnkundin schließlich wegen Benutzung unrichtiger Gesundheitszeugnisse. Ein entsprechender Strafbefehl wurde am Donnerstag vor dem Amtsgericht Frankfurt rechtskräftig, nachdem die Frau ihren Einspruch zurückgenommen hatte.

  • Clubbetreiber beklagen Willkür bei neuen Auflagen

    Jetzt dürften in Hessens Clubs und Diskotheken wieder gefeiert werden. Aber Party mit Maske, strengen Test-Auflagen und halbleerer Tanzfläche? Die meisten Clubbetreiber winken enttäuscht ab. Der Grund: So lohnt sich die Öffnung nicht.

  • Top-Thema

    Frankfurt ab Freitag in 50er-Stufe

    Auch wenn die Inzidenz in Frankfurt am Donnerstag mit einem Wert von 49,5 knapp unter der kritischen 50er-Grenze lag, verschärft die Stadt ab Freitag die Regeln. Dann trete eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, wie die Stadt am Donnerstagnachmittag ankündigte. Diese sieht vor, dass drinnen maximal 250 Personen und draußen maximal 500 Personen zusammenkommen dürfen (plus Geimpfte/Genesene). Wer ins Fitnessstudio, ins Schwimmbad, in die Innengastronomie, zum Frisör oder in den Zoo gehen möchte, muss dann gemäß dem überarbeiteten hessischen Eskalationskonzept geimpft, getestet oder genesen sein.

    Die Stadt begründete den Schritt damit, dass die Inzidenz in Frankfurt seit Montag die 50 überschritten hatte. Der Anteil der Corona-Fälle, die mit einer Reiserückkehr zusammenhängen, sei zuletzt "erkennbar" gestiegen. Rund 50 Prozent der Neuinfektionen betreffe die Altersgruppe der 20 bis 39-Jährigen.