In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug:

    • Die jüngste Entwicklung bei den Corona-Infektionen in Tschechien ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) "besorgniserregend". Das teilte die WHO-Vertretung in Prag bei Facebook mit.
    • In der Corona-Pandemie will Frankreich die Quarantänezeit für Infizierte und ihre Kontaktpersonen von derzeit 14 auf sieben Tage reduzieren. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte dazu für Freitag einen Kabinettsbeschluss an.
    • Nach Auffassung von Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto sollten die wegen der Corona-Pandemie aufs nächste Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio "um jeden Preis" stattfinden. "Ich möchte alle unsere Anstrengungen auf Maßnahmen gegen das Coronavirus richten", sagte die Ministerin in Tokio.
  • Top-Thema

    Engpässe bei Blutkonserven in Hessen

    In Hessen ist das Blut knapp: Weil zurzeit viele Operationen nachgeholt werden, die zu Beginn der Corona-Pandemie zurückgestellt worden waren, herrscht ein Engpass bei der Blutversorgung. Als "sehr angespannt" bezeichnete Eberhard Weck, Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Hessen, die Situation. Die Nachfrage sei sprunghaft gestiegen, das Angebot aber zugleich um etwa zehn Prozent zurückgegangen. Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) rief die Menschen erneut zum Blutspenden auf. "Blutspenden können Leben retten. Ich bitte alle, die können und dürfen, Blut zu spenden und dazu beizutragen, dass die Versorgung mit Blutkonserven weiterhin gewährleistet ist", so der Minister. Jeder könne auf Blutspenden angewiesen sein, beispielsweise als Unfallopfer. Um Patienten zu versorgen, würden in Hessen wöchentlich mehrere tausend Blutspenden benötigt.

    Schild, Blutspenden
  • Top-Thema

    Frankfurter Buchmesse ohne Hallenausstellung

    Die Frankfurter Buchmesse (14. bis 18. Oktober) wird nun doch ausschließlich als digitale Messe durchgeführt. "Aufgrund der aktuell geltenden Reisebeschränkungen können zahlreiche Länderstände nicht wie geplant umgesetzt werden", teilte die Buchmesse am Dienstag mit. Lange hatten die Organisatoren an einem Hybrid-Konzept festgehalten, das den Messebetrieb und digitale Angebote verbinden sollte. In den Hallen wird das nun nicht möglich sein.

    Das Programm auf der ARD-Buchmessenbühne in der Festhalle wird per Livestream übertragen. Hinzu kommen rund 80 Veranstaltungen im Rahmen des Bookfest in der Innenstadt.

  • Top-Thema

    Städel verschiebt große Rembrandt-Ausstellung

    Wegen der internationalen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Laufzeit der Ausstellung "Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam" im Städel Museum geändert. Die Ausstellung wird erst vom 6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022 in Frankfurt präsentiert, wie das Städel am Dienstag mitteilte. Ursprünglich sollte die Schau vom 9. Dezember bis 5. April 2021 gezeigt werden.

    Die Ausstellung skizziert den Aufstieg Rembrandts vom jungen Talent hin zum international gefragten Superstar. Kooperationspartner des Städel ist die National Gallery of Canada in Ottawa.

  • Zwei Bar-Mitarbeiter in Frankfurt infiziert

    Ein Mann ist trotz eines positiven Corona-Tests zur Arbeit in eine Bar in der Frankfurter Innenstadt gegangen. 400 Personen könnten während der Dienstzeit am Freitagabend mit ihm in Kontakt gestanden haben, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete. Mitarbeiter des Gesundheitsamts kamen nach einem Termin vor Ort und der Befragung der Angestellten allerdings zu der Einschätzung, dass das Risiko für Gäste und Kollegen gering sei. Die Bediensteten hätten die Hygienevorschriften eingehalten und etwa zu jeder Zeit Mundschutz getragen. Sie servierten zudem Drinks hauptsächlich an der frischen Luft.

    Eine Kollegin des Mannes, die sich freiwillig hatte testen lassen, wurde am Dienstag als infiziert gemeldet. Nun muss das Gesundheitsamt laut FAZ die Lage neu bewerten. "Ab zwei Leuten definieren wir das als einen Ausbruch", sagte eine Amtsärztin der Zeitung.

  • Wehen Wiesbaden kann im DFB-Pokal vor Publikum spielen

    Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden hat vom zuständigen Gesundheitsamt die Genehmigung für eine Teilzulassung von Zuschauern für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli erhalten. Die Hessen dürfen das Duell mit dem Hamburger Zweitligisten am Sonntag vor einer Mini-Kulisse von maximal 250 Besuchern bestreiten. Das teilte der SVWW am Dienstag mit.

    Dauerkarten-Inhaber und Mitglieder können ab Mittwochnachmittag im Onlineshop des Vereins ausschließlich Sitzplatz-Tickets ordern. Im gesamten Stadionbereich müssen die Fans einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

  • Top-Thema

    Asylunterkunft nach Corona-Fall unter Quarantäne

    Eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Buseck-Beuern (Gießen) steht unter Quarantäne. Eine Bewohnerin sei positiv auf das Corona-Virus getestet worden, teilte der Landkreis am Dienstag mit. Das Testergebnis sei am Montagabend gemeldet worden, anschließend wurden alle weiteren 16 Bewohner der Einrichtung getestet.

  • Top-Thema

    Betrug mit Corona-Hilfen: 600 Ermittlungsverfahren in Hessen

    Bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt und den hessischen Staatsanwaltschaften und Polizeipräsidien sind derzeit rund 600 Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlichen Betrugs mit staatlich finanzierten Corona-Soforthilfezahlungen anhängig. Im Vergleich zu den mehr als 135.000 gestellten Anträgen sei dies aber eine vergleichsweise geringe Zahl, teilte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Christian Hartwig, am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit.

    Im Wesentlichen werde wegen des Vorwurfs des Subventionsbetruges nach Paragraf 264 des Strafgesetzbuches ermittelt, erläuterte Hartwig. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen könne noch keine konkrete Schadenssumme benannt werden. Als Strafrahmen sehe der Tatbestand des Subventionsbetrugs eine Geldstrafe oder ein Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor. In besonders schweren Fällen seien sogar bis zu zehn Jahre Haft möglich.

  • Neue Corona-Maßnahmen im Frankfurter Nahverkehr

    Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) will verschiedene Maßnahmen testen, um die Hygiene in Bussen und Bahnen zu erhöhen. In den kommenden Wochen sollen daher, wie die VGF am Dienstag mitteilte, die Informationen an Bildschirmen und Infoscreens erhöht und an vier großen Stationen Handdesinfektionsmittel-Spender aufgestellt werden.

    Probeweise sollen außerdem die Handläufe einer Rolltreppe mit UV-Licht bestrahlt und die Bedienelemente sowie Haltestangen in einem Aufzug an der Konstablerwache beschichtet werden. Beides soll verhindern, dass sich Bakterien und Viren länger auf den Oberflächen halten können. Zudem ist eine Fahrgast-Befragung zu den neuen Maßnahmen geplant. Diese wird auch online verfügbar sein.

    Eine U-Bahn in Frankfurt
  • Top-Thema

    Virologin Ciesek will in Podcast auf Falschmeldungen eingehen

    Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek will als regelmäßiger Gesprächsgast des NDR-Podcasts "Coronavirus-Update" mehr auf Fragen von Zuhörern eingehen. "Ich halte es ebenfalls für wichtig, auf die vielen Falschmeldungen einzugehen, die im Umlauf sind. Dabei möchte ich verständlich erklären, warum ich zu einer anderen Einschätzung komme", sagte die Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität vor der Veröffentlichung der ersten Folge mit ihr am Dienstag.

    "Ich erforsche Sars-Cov-2 im Labor, habe aber auch mehrere Jahre in der Inneren Medizin gearbeitet", sagte Ciesek, die im wöchentlichen Wechsel mit dem Berliner Virologen Christian Drosten befragt wird. "Deshalb kenne ich auch die Patientenperspektive gut und habe Erfahrung darin, komplexe Themen einfach zu erklären. Diese beiden Sphären sind in den öffentlichen Debatten oft getrennt."

    Virologin Sandra Ciesek
  • Top-Thema

    133 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Innerhalb von 24 Stunden sind in Hessen 133 weitere Corona-Infektionen registriert worden. Am Dienstag (Stand 0 Uhr) lag die Gesamtzahl damit bei 16.278, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus blieb unverändert bei 535. Etwa 14.500 Menschen gelten als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen kommt der Main-Taunus-Kreis auf die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die sogenannte Inzidenz, ein wichtiger Wert für den Verlauf der Pandemie, lag laut RKI bei 24,0. In Frankfurt lag der Wert bei 22,4, im Kreis Groß-Gerau bei 18,2 und in der Stadt Offenbach bei 16,3. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 20 gelten in Hessen unter anderem eine erhöhte Aufmerksamkeit und ein erweitertes Meldewesen.

  • Top-Thema

    Hohe Verluste bei Jugendherbergen

    Die hessischen Jugendherbergen stellen sich wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr auf tiefrote Zahlen ein. Nach rund 620.000 Übernachtungen in den 29 Häusern im vergangenen Jahr dürften es 2020 angesichts des Verbots von Klassenfahrten und fehlender Seminar-Buchungen nur noch rund 150.000 Übernachtungen werden, sagte der Sprecher des Landesverbandes Hessen des Deutschen Jugendherbergswerkes, Knut Stolle.

    Die Umsätze dürften von 24 Millionen Euro im vergangenen auf nur noch rund 5 Millionen Euro in diesem Jahr einbrechen. "Wir werden einen herben Verlust unter dem Strich haben", sagte Stolle. Das treffe auch die 450 bis 500 Mitarbeiter der Häuser in Hessen: Geringfügig Beschäftigte seien bereits in unbezahlten Urlaub geschickt oder freigestellt worden, für die übrigen gelte Kurzarbeit bis ins kommende Jahr hinein.

    Zimmer in Jugendherberge
  • Top-Thema

    Corona-Auflagen für Hanau und fünf MKK-Kommunen werden gelockert

    Die Stadt Hanau und mehrere umliegende Kommunen können aufatmen: Nach einem deutlichen Rückgang der Corona-Infektionszahlen hat der Main-Kinzig-Kreis seine am 24. August verhängte Allgemeinverfügung mit besonderen Auflagen für die Brüder-Grimm-Stadt sowie für Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Nidderau und Neuberg vorzeitig aufgehoben.

    Auch seien die Übertragungswege zu rund 90 Prozent nachzuvollziehen und die aktuellen Ansteckungen spielten sich vor allem im persönlichen Umfeld und damit im erwartbaren Bereich ab, erklärte Landrat Thorsten Stolz (SPD). Vor diesem Hintergrund könne von einer "kontrollierten Lage" gesprochen werden.

    Hintergrund für die verschärften Auflagen war ein zeitweise deutlicher Anstieg der Covid-19-Fallzahlen. So hatte die Zahl der Neuinfektionen in Hanau über mehrere Tage über der kritischen Marke von 50 Fällen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gelegen. Der Landkreis hatte deshalb verschärfte Regeln bei Veranstaltungen, privaten Treffen und Freizeitbeschäftigungen erlassen. Außerdem war unter anderem der praktische Sportunterricht abgesagt und eine Maskenpflicht für alle weiterführenden Schulen ausgesprochen worden. Ursprünglich sollten die Auflagen für vier Wochen gelten.

  • Top-Thema

    Städtetag: Kontrolleure sollen Strafe kassieren dürfen

    Der Städtetag fordert, dass Kontrolleure in Bussen und Bahnen von Maskenverweigerern künftig eine Strafe kassieren dürfen. Im nordhessischen Verkehrsverbund seien bereits Änderungen der Benutzungsbestimmungen eingeleitet worden, teilte der Städtetagspräsident und Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) am Montag mit. Der Städtetag fordere dies für ganz Hessen, insbesondere für das Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

    Viele nutzten derzeit den Nahverkehr nicht, weil sie Angst davor haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken. "Menschen ohne Maske heizen diese Befürchtungen an", erklärte Geselle. "Es ist daher richtig, durch überraschende Kontrollen die Zahl der Mundschutzverweigerer klein zu halten." Dafür müsse in den Benutzungsbestimmungen eine Vertragsstrafe verankert werden. Bislang kann das geltende Bußgeld nur von Mitarbeitern der Polizei- oder Ordnungsbehörden gefordert werden.

    Plakat in der Frankfurter U-Bahn, dass zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske auffordert
  • Messe Frankfurt wird zur Laufstrecke

    Da der Frankfurt Marathon in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde, haben sich die Veranstalter rund einen Monat später etwas anderes einfallen lassen. Am Sonntag findet auf dem Messegelände ein Halbmarathon statt. "Das ist für uns der ideale Ort, um unter den derzeitigen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sicher veranstalten zu können und dabei auch das Problem zu lösen, dass wir zurzeit leider keine Zuschauer zulassen dürfen", erklärte Renndirektor Jo Schindler.

    Die Teilnehmenden können sich bei diesem Lauf sogar für die Halbmarathon-WM am 17. Oktober in Polen quaifizieren. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

  • Land bürgt mit 200 Millionen für Corona-Kredite

    Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind viele Unternehmen auf Kredite angewiesen. Das Land Hessen hat die Bürgschaftshilfen um 200 Millionen Euro ausgeweitet. Das teilte die Wirtschafts- und Infrastukturbank Hessen (WIBank) am Montag mit. Die WIBank ist die Förderbank des Landes.

    Zudem wird Unternehmen die Kreditaufnahme über die WIBank erleichtert. Kredite zwischen 2,5 und zehn Millionen Euro können nun in einem banküblichen Verfahren ohne zusätzlichen Aufwand genehmigt werden. In Not geratene Unternehmen kommen somit schneller an das Geld. Das Programm läuft vorerst bis Ende des Jahres und richtet sich nach Angaben der Bank an Gewerbe, Freiberufler und gemeinnützige Institutionen.

  • 47 Neuinfektionen, keine Todesfälle

    Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist in den letzten 24 Stunden um 47 angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 7. September, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall.

    Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen in Hessen liegt damit seit Beginn der Pandemie bei 535. Insgesamt wurden bislang 16.145 Infektionen registriert. Etwa 14.400 Menschen gelten als genesen. Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist die Stadt Frankfurt mit 21,9 auf und übersteigt damit erneut den ersten hessischen Warnwert von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die zweithöchste Inzidenz weist der Main-Taunus-Kreis mit 19,8 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Groß-Gerau mit 18,6.

  • Kinobetreiber wollen Abstandsregel lockern

    Trotz einiger anlaufender Blockbuster stehen Hessens Kinos weiter vor wirtschaftlichen Problemen durch die Corona-Beschränkungen. Kein Hilfsprogramm könne fehlende Einnahmen ausgleichen, sagte Erwin Heberling, Geschäftsführer des Film- und Kinobüros Hessen. Damit die Kinos wieder auf eigenen Füßen stehen könnten, sei eine Reduzierung des Sitzabstands im Kinosaal von 1,50 Meter auf einen Meter wie in anderen Bundesländern nötig. "Dann kann man deutlich mehr Zuschauer in den Saal bekommen."

    Nach dem sogenannten Lockdown hatten Hessens Lichtspielhäuser im Mai wieder öffnen dürfen. Doch einige sind immer noch geschlossen: "Sie öffnen nicht, weil es sich wirtschaftlich nicht rentiert", erklärte Heberling. Bisher könnten die Kinos im Schnitt nur 25 Prozent ihrer Plätze besetzen.

  • Top-Thema

    Vielversprechende Tests mit Krebsmedikamenten

    Einem Forschungsteam an der Goethe-Universität in Frankfurt ist es gelungen, fünf Wirkstoffe zu identifizieren, die die Vermehrung des Virus Sars-Cov2 in der Zelle aufhalten. Ziel der Forschung war es, die Vermehrung des Virus mit Hilfe bereits vorhandener Wirkstoffe zu hemmen. Fünf Krebsmedikamente waren bei Versuchen an Zellkulturen besonders erfolgreich. Die Wissenschaftler hoffen, dass sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. Dann könnten sich Corona-Patienten schneller von einer Infektion erholen.

  • In Offenbach darf man wieder Fußball spielen und ohne Maske in den Unterricht

    Offenbach hat nach Angaben von Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) die "zweite Welle bei den Corona-Infektionen eingedämmt". Seit mehr als einer Woche liege die 7-Tage-Inzidenz unter 35, seit vergangenem Mittwoch liege sie außerdem konstant unter 20. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Am 25. August lag er in Offenbach noch bei 59. Laut Stadtregierung trugen die Rückkehrer von Urlaubsreisen und Familienbesuchen im Ausland maßgeblich dazu bei.

    Offenbach schränkte daher das öffentliche Leben stark ein. Ab Montag, 7. September, sind wieder Kontaktsport wie Fußball, öffentliche Veranstaltungen bis zu 250 Teilnehmern, Schulunterricht ohne Mund-Nase-Schutz auch an weiterführenden Schulen und Treffen mit mehr als fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten erlaubt. Die Offenbacher hätten gezeigt, dass sich eine Infektionswelle rasch eindämmen lasse, sagte Schwenke. Daher könne man nun die Regeln wieder lockern.

  • Top-Thema

    Ärzte verstehen Coronavirus immer besser

    Die Ärzte verstehen nach Aussage des Ärztlichen Geschäftsführers der Uniklinik Marburg, Harald Renz, die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 immer besser. Renz sprach gegenüber dem Evangelischen Pressedienst von "einer steilen Lernkurve" im zurückliegenden halben Jahr: "Wir haben jetzt ein besseres Bild davon, was das Virus im menschlichen Körper anrichtet. Und wir wissen, dass es eine Risikopopulation gibt, die gefährdet ist für schwere Verläufe."

    Die Ärzte hätten "auch gelernt, die Patienten besser zu behandeln, insbesondere die schweren Verläufe". Man wisse nun, dass es sich bei Covid-19 nicht nur um eine Lungenerkrankung handele, sondern dass auch Blutgefäße, der Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem betroffen sein könnten oder dass es zu plötzlichen Schlaganfällen komme.

    Es gebe in der Bevölkerung mittlerweile Verdruss, was die Restriktionen anbelange, sagte der Klinikchef. Aber aus ärztlicher Sicht seien die drei Grundregeln Schutzmasken tragen, Abstand halten und Hygienemaßnahmen unerlässlich. Die Menschen müssten weiter Geduld aufbringen und ihr Leben an das Virus anpassen. Renz schätzt, dass das bis zum Jahr 2022 der Fall sein wird.

  • Top-Thema

    Weihnachtsmärkte - Ja oder nein?

    Die Diskussion um Weihnachtsmärkte gewinnt an Fahrt: Vor einigen Tagen hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) angekündigt, dass sie trotz Corona, Abstands- und Hygieneregeln stattfinden könnten. Zwar nicht ganz so pompös und ausladend wie sonst, aber "in anderer Form". Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich nun deutlich zurückhaltend zu dem Thema. Es gelte hier, mit der nötigen Vorsicht heranzugehen und Risiken zu reduzieren, sagt er.

    Der Städte- und Gemeindebund sprach sich unterdessen gegen eine pauschale Absage aus. Die Funke Medien zitieren Hauptgeschäftsführer Landsberg, der sagt: Am besten sei es, vor Ort genau auf das Corona-Infektionsgeschehen zu schauen und danach zu entscheiden, ob der jeweilige Weihnachtsmarkt stattfinden kann oder abgesagt werden muss. Was denken Sie?

    Voting

    Weihnachtsmärkte in Zeiten von Corona?

    Antwort
    Ergebnis (%)
    In diesem Jahr sollten wir auf Weihnachtsmärkte verzichten
    42,4
    Weihnachtsmärkte sollten trotzdem stattfinden
    53,9
    Ich weiß nicht
    3,7
  • 7,5 Millionen aus Kulturpaket sind ausbezahlt

    Aus dem hessischen Corona-Hilfspaket für Künstler und Kulturschaffende sind inzwischen knapp 5,4 Millionen Euro für Arbeitsstipendien ausgezahlt worden. Es gingen rund 3.000 Anträge ein, davon wurden bereits 2.700 bearbeitet und mit wenigen Ausnahmen bewilligt, wie ein Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

    Anträge für ein Arbeitsstipendium von je 2.000 Euro sind bis 15. September möglich. Es dürfen sich auch Künstlerinnen und Künstler bewerben, die nicht in der Künstlersozialkasse versichert sind.

  • In welchen Hallenbädern man trotz Corona schwimmen kann

    Die Freibäder hatten aufgrund der Pandemie eine stark verkürzte Saison 2020. Die Hallenbäder öffnen in diesem Corona-Jahr pünktlich, aber mit den inzwischen üblichen Vorgaben: begrenzte Besucherzahl, Maskenpflicht im Foyer und im Umkleidebereich, Einlass nach Online-Anmeldung. Welche hessischen Bäder wann öffnen, steht in unserer Liste.

  • Top-Thema

    120 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist binnen 24 Stunden um 120 angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 6. September, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall.

    Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen in Hessen liegt seit Beginn der Pandemie bei 535. Insgesamt wurden bislang 16.098 Infektionen registriert. Etwa 14.200 Menschen gelten als genesen. Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist die Stadt Frankfurt mit 20,7 auf, gefolgt vom Main-Taunus-Kreis mit 19,8 Fällen pro 100.000 Einwohner und vom Kreis Groß-Gerau mit 18,6.