In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Badegäste weichen auf Seen und Flüsse aus

    Corona-bedingt sind viele Badeseen und Freibäder noch immer geschlossen oder arbeiten im Schichtbetrieb. Das heiße Wetter lockt viele zum nächsten Baggersee oder Fluss. Doch wo die DLRG nicht für Sicherheit sorgt, wird es schnell gefährlich. Ein Besuch am BUGA-See in Kassel.

  • Top-Thema

    Offenbach: Lage weiter angespannt

    Obwohl der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für Corona-Neuinfektionen deutlich zurückgegangen ist, sieht der Offenbacher Magistrat keinen Grund zur Entwarnung. "Die Situation ist immer noch deutlich schwieriger als vor zwei Wochen", sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag. Von einer "für Corona-Zeiten normalen Lage" könne erst wieder die Rede sein, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz für Offenbach sieben Tage in Folge bei weniger als 20 liege. Am Sonntag lag dieser Wert laut Robert Koch-Institut bei rund 21.

    Das Schlimmste scheine zwar überwunden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Doch das gelte nur, solang sich die Menschen an die verschärften Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gastronomie und Nahverkehr hielten. "Uns kann jederzeit ein neues Einzelereignis wieder zurückwerfen", sagte Offenbachs Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne).

  • Berthold verteidigt Rede auf Anti-Corona-Demo

    Fußball-Weltmeister Thomas Berthold hat seinen Auftritt bei einer umstrittenen Anti-Corona-Demonstration in Stuttgart verteidigt. Er habe nur seine "Meinung über die Maßnahmen der Regierung gesagt", zitiert ihn die Bild am Sonntag. Er wolle sich weder mit "Verschwörungstheoretikern noch mit Rechtspopulisten" gemein machen.

    Berthold, der seine Profikarriere bei Eintracht Frankfurt begann, kritisierte auf der Demo "Querdenken 711" am Samstag die Hygiene- und Abstandsregeln als "völlig überzogen" und bezeichnete seine Rede als "Herzensangelegenheit, um Dinge zu sagen, die mir seit längerem durch den Kopf gehen". Der 55-Jährige, dessen Vertrauen in die Regierung eigenen Angaben zufolge bei "unter Null" liegt, kündigte weitere Teilnahmen an zukünftigen Querdenken-Veranstaltungen an. Die Kundgebungen stehen wegen ihrer Nähe zu Verschwörungstheoretikern und Rechtspopulisten in der Kritik.

    Thomas Berthold während seines Auftritts auf der "Querdenken 711"-Demo in Stuttgart
  • Ruhige Wochenendnächte auf Frankfurter Opernplatz

    Chillen statt Randale: Friedlich, ruhig und mit deutlich weniger Besuchern wurde an diesem Wochenende auf dem Frankfurter Opernplatz gefeiert. "Es gab keinerlei Probleme, um Mitternacht das Betretungsverbot durchzusetzen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. "Es waren auch weniger Menschen unterwegs - vielleicht war es einfach zu heiß."

    Seit knapp drei Wochen darf der Opernplatz nach Mitternacht nicht mehr betreten werden und muss um ein Uhr geräumt sein. Hintergrund sind Ausschreitungen Mitte Juli, bei denen fünf Polizisten verletzt und 39 mutmaßliche Krawallmacher vorübergehend festgenommen wurden. Der Opernplatz hatte sich zuvor zu einer Open-Air-Partyzone entwickelt - auch, weil wegen der Corona-Krise Clubs und Diskotheken weiterhin geschlossen sind. Die Polizei war auch in der Nacht zu Samstag und Sonntag mit zahlreichen Beamten in der Frankfurter Innenstadt unterwegs.

    Polizisten am Frankfurter Opernplatz
  • Top-Thema

    Schausteller hoffen weiterhin auf Weihnachtsmärkte

    Hessens Schausteller sprechen sich gegen die frühzeitige Absage von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Pandemie aus. "Wir appellieren als Verband an die Veranstalter, an der Planung für 2020 so lange es nur geht festzuhalten und die Absage von Weihnachtsmärkten nur als Ultima Ratio zu verstehen", sagte Roger Simak, Geschäftsführer des Landesverbands für Markthandel und Schausteller Hessen. Der Verband vertritt rund 600 Schaustellerbetriebe.

    Die Schausteller kritisieren eine Ungleichbehandlung: Es sei niemandem zu vermitteln, dass stationäre Freizeitparks mit teilweise den baugleichen Karussells längst wieder geöffnet seien, ebenso Badeseen und Schwimmbäder, aber ein Kinderkarussell oder ein Autoskooter weiterhin praktisch als "No-Go" betrachtet würden. Ein Ausfall der Weihnachtsmärkte habe erhebliche Konsequenzen für die Schausteller: "Damit blieben unsere Mitglieder am Ende seit einem ganzen Geschäftsjahr ohne Einnahmen", erklärte Simak.

    Weihnachtsmarkt Kassel
  • 101 Neuinfizierte, ein Todesfall

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 101 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Sonntag auf 12.703. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Aus dem Lahn-Dill-Kreis wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit 525.

    In Offenbach stieg unterdessen die Zahl der Neuinfektionen erneut über den Inzidenzwert von 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern binnen 7 Tagen. Aktuell liegt der Wert bei 21. Es folgen der Rheingau-Taunus-Kreis (19,2) und die Stadt Wiesbaden (17,6).

  • Strengere Corona-Beschränkungen in Offenbach

    Als erste hessische Stadt hat Offenbach bei den Corona-Neuinfektionen die dritte Warnstufe erreicht. Zur Zeit hat sich die Lage wieder etwas entspannt, inzwischen sind die Inzidenzfälle dort auf 15,4 je 100.000 Einwohner gefallen. Die Stadt führt das auch auf neue Beschränkungen zurück. Aber halten sich die Menschen überhaupt an die Regeln?

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    hessenschau vom 08.08. Beiträge
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  • Top-Thema

    Offenbar erkranken immer mehr junge Menschen an Covid-19

    Einer Auswertung der Barmer-Krankenkasse zufolge sind in den vergangenen Wochen besonders viele jüngere Menschen an Covid-19 erkrankt. Zuerst hatte die Rheinische Post darüber berichtet. Demnach stieg die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen bei den Versicherten unter 39 Jahren zwischen dem 21. Juni und 18. Juli um 31 Prozent. Bei den Versicherten ab 40 Jahren sei der Anstieg mit gerade einmal einem Prozent deutlich geringer gewesen.

    Dabei gibt es der Studie zufolge deutliche regionale Unterschiede. Insbesondere in den süddeutschen Bundesländern sei die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen in dem genannten Zeitraum wieder gestiegen, während sie in Nordrhein-Westfalen sogar gesunken sei. In Hessen habe es eine Zunahme um 19 Prozent gegeben. "Die Gefahr einer zweiten Welle baut sich offensichtlich immer mehr auf", sagte Barmer-Vorstand Christoph Straub. Er rief jüngere Menschen dazu auf, sich wieder verstärkt an die Corona-Regeln zu halten.

  • Bundeswirtschaftsministerium kritisiert Lufthansa

    Das Bundeswirtschaftsministerium kritisiert, dass bei der Lufthansa noch immer Ticket-Rückerstattungen ausstehen. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum (parteilos) dem Magazin Spiegel. Es gehe um eine "Frage des Vertrauens". Schon bei den Verhandlungen über das Lufthansa-Hilfspaket habe man über die Rückerstattungen gesprochen.

    Nach den massenweisen Flugausfällen in der Corona-Krise mussten tausende Verbraucher auch Wochen und Monate später noch auf die rechtlich eigentlich verbindliche Erstattung ihrer Tickets warten - und viele warten immer noch. Verbraucherschützer und Flugrechtsportale sind sich einig, dass die Airlines mit wenigen Ausnahmen die Zahlungen absichtlich verzögert haben. Aus der Opposition gibt es Rufe nach einem schärferen Vorgehen staatlicher Stellen gegen zahlungsunwillige Fluggesellschaften.

  • 134 Neuinfizierte, kein neuen Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist laut Robert-Koch-Institut zum Samstag um 134 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit auf 12.602. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Neue Todesfälle waren nicht zu beklagen. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit weiterhin 524.

    Alle hessischen Kreise uns Städte liegen inzwischen wieder unter dem Inzidenzwert von 20 Fällen auf 100.000 Einwohner. Die Stadt Offenbach hatte kürzlich neue Vorschriften zum Pandemieschutz erlassen, nachdem die Inzidenz im Stadtgebiet den Wert von 35 Fällen auf 100.000 Einwohner überschritten hatte. Inzwischen ist die Inzidenz dort auf 15,4 Fälle je 100.000 Einwohner gefallen. Den höchsten Inzidenzwert in Hessen haben inzwischen der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden mit 17,6.

  • Top-Thema

    Flughafen erwartet keinen Ansturm auf Corona-Tests

    Für Urlauber aus internationalen Risikogebieten greift ab Samstag eine Testpflicht auf das Coronavirus bei der Heimkehr nach Deutschland. Der Frankfurter Flughafen erwartet am Wochenende dennoch keinen Ansturm auf die beiden Testcenter am größten deutschen Airport. "Wir rechnen nicht damit, dass die Zahlen explodieren", sagte Benedikt Hart, Leiter des DRK-Testzentrums am Flughafen. Im Durchschnitt seien in den letzten Tagen 1.700 bis 1.800 Tests täglich durchgeführt worden. Hart geht davon aus, dass diese Zahl am Samstag "vielleicht um 200 ansteigt". Das sei zu bewältigen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport kommen derzeit rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten pro Woche in Frankfurt an.

    Testen lassen muss sich, wer nicht schon ein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein, aber auch in Testzentren oder Arztpraxen in Städten. Sie sind bis zu drei Tage nach der Ankunft kostenlos möglich.

  • DGB sieht Schulen schlecht aufgestellt

    Die hessischen Schulen sind aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) wegen Raummangels und vager Hygiene-Vorgaben aus der Politik nur bedingt gerüstet für den Schulstart am 17. August. "Die Schulen bereiten sich darauf vor, und das passiert auch engagiert, aber das Kultusministerium könnte mit konkreten Regelungen durchaus noch eine Schippe drauflegen", sagte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt.

    So fehlten trotz der steigenden Zahl registrierter Covid-19-Neuansteckungen Abstandsregelungen und einheitliche Vorgaben für das Tragen von Gesichtsmasken. Auch müsse wesentlich mehr Geld in eine bessere personelle Ausstattung sowie in die Schulbauten investiert werden, um den Unterricht in kleineren Klassen zu ermöglichen, sagte der Gewerkschafter.

  • Top-Thema

    Polizei löst Zeltlager auf

    Die Polizei hat auf Anweisung des Vogelsbergkreises ein Zeltlager in der Nähe der Stadt Herbstein aufgelöst. Als Begründung hieß es, der Veranstalter habe sich nicht an die abgesprochenen Hygienevorschriften gehalten. 250 Personen mussten wieder nach Hause fahren.

    Es gab – so ein Sprecher des Vogelsbergkreises – ein tragfähiges Hygienekonzept, und daran wollte sich der Veranstalter aus dem Rhein-Main-Gebiet auch halten. Aber bei Kontrollen stellte sich demnach heraus, dass die zwingend erforderlichen Regeln gebrochen worden seien. Hygieneauflagen seien nicht berücksichtigt worden, hieß es vom Kreis. Auch an die Einteilung in feste Zehnergruppen habe man sich nicht gehalten. Auf wiederholte Aufforderungen, die geltenden Vorschriften einzuhalten, sei nicht rechtzeitig reagiert worden.

  • Top-Thema

    Kostenfreie Tests für Erzieher und Tagespfleger

    Fachkräfte und andere Personen, die unmittelbar mit Kindern arbeiten sowie Tagespfleger können sich in Hessen nach dem Ende der Sommerferien kostenfrei auf SARS-CoV-2 testen lassen. Das Angebot ist vom ab dem 17. August bis zum 8. Oktober angedacht, ein Test sei alle 14 Tage möglich, erklärte das Sozialministerium am Freitag in einer Mitteilung.

    Voraussetzung für den Test sei unter anderem, dass keine konkreten Symptome einer Corona-Infektion vorliegen oder ein kein anderer, bundesrechtlich geregelter Testanlass vorliege, zum Beispiel wenn das Personal als Reiserückkehrende behandelt wird.

    "Wir hoffen, dass wir mit diesem Service-Angebot des Landes dazu beitragen, bestehende Sorgen vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 in der Zeit der vollständigen Aufnahme des Regelbetriebes nach den Sommerferien begegnen zu können", sagte Anne Janz, Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration.

  • Passagierzahl am Kassel Airport bricht durch Corona ein

    Angesichts der Corona-Pandemie erwartet der Regionalflughafen Kassel Airport in diesem Jahr deutlich weniger Passagiere. "Im Jahr 2020 wird derzeit mit rund 50.000 Passagieren gerechnet", teilte das hessische Finanzministerium in einer Antwort auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Rainer Rahn mit. In den beiden Folgejahren werde mit je 80.000 Passagieren geplant. Zuletzt waren rund 130.000 Passagiere pro Jahr in Kassel gezählt worden.

    Trotz der Zwangspause sei für den Kassel Airport aufgrund der Corona-Pandemie mit keinem zusätzlichen Finanzbedarf zu rechnen, so das Ministerium. 2018 lag das Minus des defizitären Flughafens bei 5,9 Millionen Euro, für 2019 hat der Airport bisher keine Zahl veröffentlicht. Der Flughafen in Calden bei Kassel gehört dem Land Hessen mit 68 Prozent. Weitere Gesellschafter sind die Stadt und der Kreis Kassel (je 14,5 Prozent). Die kleine Gemeinde Calden hält drei Prozent.

  • Top-Thema

    Land Hessen hält 16,5 Millionenen Euro für Corona-Tests bereit

    Das Land Hessen rechnet mit einer hohen vier- oder fünfstelligen Zahl an Rückkehrern aus Risikogebieten am Tag, die über den Frankfurter Flughafen nach Deutschland zurückreisen. Das teilte das Sozialministerium auf hr-Anfrage mit.

    Ob die Testkapazitäten nach Einführung der verpflichtenden Corona-Tests für Risikogebiet-Rückkehrer ausreicht, will die Landesregierung demnach beobachten und gegebenenfalls anpassen. Der Start der verpflichtenden Tests basiere auf Schätzungen zum Aufkommen von Reiserückkehrern, so das Ministerium. Insgesamt habe das Land Hessen für Corona-Tests im Rahmen des Sondervermögens 16,5 Millionen Euro für dieses Jahr und die erste Jahreshälfte 2021 freigegeben.

    Der dpa sagte eine Sprecherin des Frankfurter Flughafens, man sei "gut vorbereitet". Schon jetzt bestehe die Möglichkeit, sich in zwei Zentren auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Kapazitäten könnten bei Bedarf erweitert werden. Laut Fraport kommen derzeit rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten pro Woche am Frankfurter Flughafen an.

  • Top-Thema

    17 Corona-Fälle auf Fraport-Baustelle

    Auf der Terminal-3-Baustelle am Frankfurter Flughafen haben sich 17 Bauarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Wie die Fraport mitteilte, befinden sie sich derzeit in Quarantäne. Die Tests bei den anderen Bauarbeitern fielen demnach negativ aus. "Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld wurde mit umfangreichen Tests reagiert", sagte ein Sprecher der Fraport. "Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen." Die Bauarbeiten könnten normal fortgesetzt werden.

  • Top-Thema

    Höchster Wert der Neuinfektionen seit Mai

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen zum Freitag laut Robert-Koch-Institut um 158 Fälle angestiegen. Das ist der höchste tägliche Anstieg an neuen Fällen seit dem 8. Mai. Die Zahl der insgesamt Infizierten lag bei 12.468, davon gelten etwa 11.200 als genesen. Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen erhöhte sich um einen Fall. Insgesamt sind 524 Menschen an oder mit der Lungenkrankheit verstorben.

    Spitzenreiter bei der Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist der Rheingau-Taunus-Kreis. Dort lag die Inzidenz bei 28,85 Fällen auf 100.000 Einwohnenden. Offenbach rangiert auf Platz zwei mit 27,63 Fällen auf 100.000 Bewohnern. Der Odenwaldkreis liegt mit dem Wert von 19,65 knapp unter der Marke von 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Ab dieser Grenze müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Deutscher Sportpresseball auf 2021 verschoben

    Der 39. Deutscher Sportpresseball wird um ein Jahr verschoben. Wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten, wird die Gala in der Alten Oper in Frankfurt nun am 6. November 2021 veranstaltet und nicht wie geplant am 7. November dieses Jahres. "Die Entscheidung ist den Veranstaltern des Balls - der Verband Deutscher Sportjournalisten und der Verein Frankfurter Sportpresse - nicht leichtgefallen", sagt Ball-Chef Jörg Müller. "Dennoch haben wir uns zum Schutz aller Beteiligten zu diesem Schritt entschlossen."

    Über allen Abwägungen und Alternativszenarien, den größten Ball Deutschlands unter extrem eingeschränkten Bedingungen doch noch zu realisieren, stehe die Gesundheit der rund 2500 Gäste und 1000 Mitwirkenden, hieß es in einer Mitteilung. Höhepunkte beim Sportpresseball sind die prominenten Ehrungen "Legende des Sports", "Sportler/in mit Herz" und "Sportmedienpreis".

  • Kreis weist Kritik an Quarantäne-Vorgaben für Kinder zurück

    Wie weit dürfen Gesundheitsämter gehen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern? Der Fall eines Kita-Kindes, das angeblich von seinen Eltern isoliert werden sollte, sorgt derzeit für Aufregung. Der zuständige Kreis hat sein Vorgehen verteidigt.

  • Pflicht-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten

    Mehr als 1.000 Neuinfektionen deutschlandweit binnen 24 Stunden meldete das Robert-Koch-Institut an diesem Donnerstag, der höchste Wert seit Anfang Mai. Als ein Grund für die steigende Zahl der Corona-Infizierten gelten Menschen, die in sogenannten Risikogebieten waren und zurück nach Deutschland kommen. Nun hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt: Wer aus einem solchen Gebiet zurückkommt, muss sich ab Samstag testen lassen. Und wer das nicht macht, dem droht ein Bußgeld. Er sei sich bewusst, dass dies einen Eingriff in die "Freiheit des Einzelnen" bedeute, sagte Spahn, dies sei aber gesamtgesellschaftlich vertretbar. Mehr Informationen bei tagesschau.de.

  • Top-Thema

    Lufthansa: Entlassungen nicht mehr vermeidbar

    Die Lufthansa verschärft angesichts stockender Verhandlungen mit den Gewerkschaften in der Corona-Krise ihre Gangart beim Abbau tausender Arbeitsplätze. Der Plan, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, sei angesichts der Entwicklungen im weltweiten Luftverkehr und der Verhandlungen mit den Gewerkschaften auch für Deutschland nicht mehr realistisch, teilte der inzwischen teilverstaatlichte Konzern heute bei der Vorlage seiner Quartalsbilanz in Frankfurt mit.

    Die Lufthansa will weltweit rund 22.000 Vollzeitstellen abbauen und verhandelt mit der Arbeitnehmerseite über ein Entgegenkommen, um die Einschnitte zu begrenzen. "Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs", sagte Vorstandschef Carsten Spohr. In einem Brief an die Mitarbeiter beklagt der Unternehmensvorstand die fehlenden Krisenvereinbarungen mit den Gewerkschaften in Deutschland. Der bislang erreichte Personalabbau um 8.300 Mitarbeiter sei fast ausschließlich im Ausland verwirklicht worden. "Auf diese Situation können wir nicht mit den Methoden, Prozessen und Zeithorizonten der Vergangenheit reagieren", betonen Spohr und die übrigen Vorstände.

  • 56 Neuinfektionen - auch Odenwaldkreis über Grenzwert

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 56 gestiegen. Weitere Todesfälle gab es nicht. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen blieb damit bei 523.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Donnerstag der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 28,7. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 22,4 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke. Erstmals überschritten wurde die Marke, ab der weitere Beschränkungen möglich sind, auch im Odenwaldkreis: Hier wurden 25,8 Neuinfektionen innerhalb einer Woche gezählt.

    Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden insgesamt 12.310 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Gießener Forscher testen Botenstoff gegen Virus

    Lungenforscher der Uni Gießen wollen einen möglichen Wirkstoff gegen schwere Verläufe der Corona-Erkrankung Covid-19 testen. Für die klinische Studie bekommen die Wissenschaftler um Susanne Herold bis Ende des kommenden Jahres rund 1,84 Millionen Euro Fördermittel des Bundesforschungsministeriums, wie die Hochschule am Mittwoch mitteilte.

    In der Studie geht es demnach um ein Protein, von dem bereits bekannt sei, dass es Schädigungen des Lungengewebes abwenden könne. Der Botenstoff spiele eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Bakterien und Viren in der Lunge. Die Forscher wollen nun prüfen, ob die Inhalation des entsprechenden Wirkstoffs Covid-19-Patienten helfen und ein akutes Lungenversagen verhindern kann.

  • Top-Thema

    Zeichen der Entspannung in Offenbach

    In der Stadt Offenbach entspannt sich die Corona-Situation. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Der Wert hatte am Dienstag nach tagelangem Anstieg noch bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50.

    Die Kommune hatte bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks. Am Mittwoch meldete das Stadtgesundheitsamt Offenbach vier neue Infektionsfälle. Es handle sich um zwei Reiserückkehrer und zwei Personen, die sich bereits in Quarantäne befanden, berichtete die Stadt. Aktuell seien 64 Menschen in Offenbach bestätigt mit dem Coronavirus infiziert, zwei Menschen würden im Krankenhaus behandelt, 458 seien in Quarantäne.