In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Flugverkehr ins südliche Afrika eingeschränkt

    Wegen der neu aufgetretenen Variante des Coronavirus schränkt die Bundesregierung den Flugverkehr mit Südafrika drastisch ein. Das Land gelte ab der Nacht zum Samstag als Virusvariantengebiet, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit: "In der Folge dürfen Fluggesellschaften nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern." Zudem müssten alle Eingereisten für 14 Tage in Quarantäne - auch wenn sie vollständig geimpft sind.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilte auf Twitter mit, man wolle Reisen aus dem südlichen Afrika in die EU auf ein absolutes Minimum beschränken. Daher werde die Kommission den Mitgliedsstaaten vorschlagen, den Luftverkehr in die betroffenen Länder auszusetzen.

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  • Zahl der Covid-Intensiv-Patienten verdoppelt

    Seit Anfang Oktober wächst die Zahl der Covid-Patienten auf Hessens Intensivstationen. Zuletzt hat sie sich verdoppelt, regional kommt es zu Engpässen. In den meisten Betten liegen Menschen ohne vollen Impfschutz.

  • Top-Thema

    3.238 Neuinfektionen - erster Kreis mit Inzidenz über 500

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 3.238 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden 14 Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.102. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 404.451 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 258,0 am Vortag auf 268,3. 21 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen inzwischen über der Marke von 200, davon sieben über 300 und einer über 500. Die höchsten Werte haben die Kreise Odenwald (503,3) und Bergstraße (384,5) und die Stadt Frankfurt (367,0). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (144,8). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Unter 60-Jährige schnappen sich fast jede zweite Booster-Impfung

    Menschen über 70 Jahren brauchen die Auffrisch-Impfung nötiger als andere. Trotzdem lassen sich in Hessen derzeit auch zehntausende Jüngere boostern. Solidaritäts-Appelle bringen bisher wenig.

  • Weihnachtsmärkte: Corona-Beschleuniger oder Bremse?

    In vielen Städten öffnen jetzt die Weihnachtsmärkte. Kleinere Gemeinden dagegen sagen sie oftmals ab. Der Virologe Martin Stürmer hält das für richtig, Aerosolforscher Gerhard Scheuch widerspricht.

  • Top-Thema

    Corona-Regeln missachtet: Polizei schließt Café in Erbach

    Das Café Zeitlos in Erbach (Odenwald) bleibt bis auf weiteres geschlossen. Mitarbeiter des Gesundheitsamts des Odenwaldkreises, der Erbacher Stadtpolizei und der Landespolizei haben die Räumlichkeiten für den Kundenverkehr geschlossen. Zuerst hatte das Odenwälder Journal darüber berichtet.

    Der Betreiber des Cafés habe demnach in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt seine Maske nicht aufgesetzt, Mitarbeiter hätten ihre beim Bedienen nicht tragen müssen und Kunden sollen auch aufgefordert worden sein, ihre abzusetzen. Laut Erbachs Bürgermeister Peter Traub (parteilos) ist der Betreiber Teil der Querdenker- und Reichsbürgerszene und hat in der Vergangenheit die Legitimation der Stadtpolizei, des Gesundheitsamts und des Landes Hessen angezweifelt.

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    Weihnachtsbeleuchtung in Erbach
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  • Neue Impfstelle in Kassel extra für Ältere

    Die Stadt Kassel eröffnet eine neue Impfstelle und möchte dort älteren Menschen den Vorrang geben, das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Ab Mittwoch, den 1. Dezember, könnten sich dort explizit Menschen über 60 oder solche, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, impfen lassen. Dafür soll die Impfstelle (Wolfsschlucht 18a) auch barrierefrei sein.

    Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD): "Neben den nach wie vor wichtigen Erstimpfungen gilt es jetzt vorrangig ältere Menschen durch eine Auffrischungsimpfung noch besser zu schützen.“ Durch die neue Impfstelle soll diesen Personengruppen eine möglichst geringe Wartezeit im Freien zugemutet werden. Die Stadt Kassel habe nach eigenen Angaben bisher in dieser Woche rund 1.100 Auffrischimpfungen vorgenommen, davon 80 Prozent an die von der STIKO empfohlenen Personengruppen.

  • Top-Thema

    Noch 183 freie Intensivbetten

    In den Krankenhäusern liegen derzeit 707 Patientinnen und Patienten mit nachgewiesender Corona-Infektion auf den Normalstationen, das teilte das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am Donnerstag mit. Weiter bestünden 111 Verdachtsfälle, also Patientinnen und Patienten auf der Normalstation, deren Infektion noch nicht durch einen Labortest bestätigt wurde.

    Auf den Intensivstationen werden den Angaben nach aktuell 275 Patientinnen und Patienten versorgt - davon werden 215 künstlich beatmet. Insgesamt gäbe es noch 183 freie Intensivbetten in den Krankenhäusern. Für mögliche weitere Covid-Erkrankte, die zukünftig auf die Intensivstation müssen, würden aktuell mindestens 53 Betten freigehalten.

  • Impf-Express in Frankfurt rollt wieder

    Erst als zweiwöchiges Modellprojekt gestartet - jetzt kommt er wieder: Der Impf-Express rollt am Montag (29.11.) wieder für zwei Wochen durch Frankfurt. Nach mehr als 2.000 Impfungen in der ersten Runde sei schnell der Wunsch nach einer Fortsetzung des Angebotes aufgekommen, teilte die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) am Donnerstag mit, die das Projekt gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, RMV, Gesundheitsamt und Dezernat für Gesundheit und Mobilität anbietet.

    "Einfach einsteigen und ohne Termin eine Spritze bekommen. Mit der Neuauflage wollen wir noch mehr Menschen motivieren, sich einen Ruck zur Impfung zu geben", teilte Dezernent Stefan Majer (Grüne) mit. Der Impf-Express 1 pendelt dann zwischen Höchst/Zuckschwerdtstraße über Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz und über den Lokalbahnhof zum Bahnhof Louisa. Der Impf-Express 2 fährt von Ginnheim über den Hauptbahnhof zur Konstablerwache und über Bornheim Mitte zum Lokalbahnhof und zurück.

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    Impf-Express in Frankfurt von innnen
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  • Impfallianz wird um Betriebs-, Kinder- und Jugendärzte erweitert

    Die hessische Impfallianz bekommt Unterstützung: Betriebsärzte, sowie Kinder- und Jugendärzte würden die Gruppe erweitern, teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Bis spätestens 5. Dezember sollen den Angaben nach mindestens 400.000 Corona-Impfungen pro Woche möglich sein.

    Nach Wochen stagnierend niedriger Nachfrage würden derzeit so viele Impfungen verabreicht wie seit Monaten nicht, erklärte Klose. Die Impfallianz aus Kassenärztlicher Vereinigung, Landesärztekammer, Hausärzteverband, Apothekerkammer und -verband, kommunalen Spitzenverbänden sowie dem hessischen Sozialministerium hatte jüngst zum Ausbau der Kapazitäten eine gemeinsame Aktion vereinbart.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen bei tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Neue Virusvariante in Südafrika entdeckt: Eine Variante mit der Bezeichnung B.1.1.529 weise eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf, wie ein Virologe des Landes mitteilte. Die Wirksamkeit der Vakzine gegen diese Virusvariante sei noch unklar. Der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnete die Variante als "ernsthaft besorgniserregend" und als Ursache für einen exponentiellen Anstieg der gemeldeten Fälle in Südafrika. 
    • Frankreich verschärft Maßnahmen: Alle Einwohner ab 18 Jahren sind zum Boostern aufgerufen, sobald ihre letzte Impfung fünf Monate zurückliegt. Wenn Menschen diese Auffrischung nicht innerhalb von sieben Monaten nach ihrer vollständigen Impfung absolvieren, soll ihr Corona-Pass ungültig werden.
    • Rekord an Neuinfektionen in Belgien: Dort sind so viele tägliche Corona-Infektionen wie noch nie seit Anfang der Pandemie festgestellt worden. Die Gesundheitsbehörde verkündete, dass zuletzt 23.621 neue Fälle gemeldet wurden - so viele wie noch nie an einem Tag. Der vorherige Rekord lag bei 22.221 im vergangenen Oktober.
    • Wie geht es weiter nach der EMA-Entscheidung, den BioNTech/Pfizer-Impfstoff nun auch für Kinder ab fünf zuzulassen? Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.
  • Main-Kinzig-Kreis verdoppeln Impf-Stellen

    Aus drei Impfstellen werden sechs: Der Main-Kinzig-Kreis verdoppelt seine Impfstellen und erhöht damit seine Kapazitäten. Im kompletten Oktober seien 5.000 Menschen geimpft worden; bis in den Dezember hinein werde die Kapazität in schnellen Schritten auf monatlich rund 40.000 Impfungen hochgeschraubt, teilte der Kreis am Donnerstag mit.

    Zu dem bisherigen Impfstellen in Hanau (Kanaltorplatz), Gelnhausen (Seestraße) und Schlüchtern kommen nun Stellen in der Langenselbolder Klosterberghalle (Schloßpark 8), in der Wächtersbacher Heinrich-Heldmann-Halle (Main-Kinzig-Straße 31) und im Gelnhäuser Standort der Main-Kinzig-Kliniken (Gebäude E) dazu. Bis zum 1.12. sollen diese drei neuen Stellen geöffnet sein - hier werde allerdings rein nach Terminvergabe geimpft.

  • Großes Interesse an Corona-Impfungen für Kinder

    Von Ende Dezember an sollen auch Fünf- bis Zwölfjährige gegen das Coronavirus geimpft werden. Einigen Eltern geht es nicht schnell genug. Im Netz organisieren sie sich und melden symbolisch Interesse für eine Impfung an.

    Eine von ihnen ist Petra aus Offenbach. Sie spricht von "Missständen, was den Schutz der Kinder in Kindergärten und Schulen betrifft". Lesen Sie den ganzen Text hier:

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

    Die Hospitalisierungsinzidenz in der Corona-Pandemie ist in Hessen erneut gestiegen. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag nach Angaben des hessischen Sozialministeriums am Donnerstag bei 4,59 nach 4,43 am Vortag. Vor einer Woche lag der Wert allerdings noch bei 4.8.

    Auf den Intensivstationen des Landes waren nach Angaben des Sozialministeriums 273 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 25 von ihnen lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor (Stand Mittwoch). 57,6 Prozent der Covid-19-Intensivpatienten seien nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft.

    Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen.

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  • Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg verhängen Besuchsverbot

    An den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt und Jugenheim gilt ab kommendem Montag wegen der pandemischen Lage erneut ein Besuchsverbot. Wie die Betriebsleitung mitteilte, werden am Standort Groß-Umstadt außerdem alle planbaren Eingriffe und Operationen verschoben, soweit das medizinisch vertretbar ist. "Uns ist bewusst, dass das Besuchsverbot für die Angehörigen unserer Patienten ein schmerzhafter Einschnitt ist", sagte Geschäftsführerin Pelin Meyer. "Doch letztlich ist diese Entscheidung nötig, auch, um unseren Patienten, aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in der Pflege Sicherheit und Schutz zu geben."

    Besuche bleiben in Ausnahmefällen nach Angaben der Kliniken weiterhin möglich: Dazu zählen unter anderem Patientinnen und Patienten in kritischem Zustand, demente Menschen, Kinder und Jugendliche sowie werdende Väter. Zutritt zu den Kreiskliniken bekommt in diesen Ausnahmefällen nur, wer einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen kann.

  • Top-Thema

    EMA lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren zu

    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam (Niederlande) mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen wird.

    Die finale Entscheidung muss noch von der Europäischen Kommission gefällt werden. Dies gilt aber als Formsache. Maßgeblich in Deutschland ist neben der Zulassung des Impfstoffs eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Das Gremium muss nun über die Corona-Impfung für Kinder beraten.

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    hessenschau vom 25.11.2021
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  • Mit 70.000 Lichtern gegen den Corona-Blues

    Eine kuriose Geschichte aus Ahnatal (Landkreis Kassel): Rund 70.000 Lichter leuchten dort auf dem Haus von Sascha Bärwald und Dominik Pieczko. "Als wegen der Corona-Pandemie die Weihnachtsmärkte abgesagt wurden, wollten wir den Menschen schöne bunte Farben und viele Lichter bieten", erklärt der 27-jährige Bärwald. Schon im letzten Corona-Jahr hatten die beiden ihr Haus geschmückt, dieses Jahr wurde es noch aufwändiger: Mehr Lichter und ein zehn Meter hoher aufblasbarer Weihnachtsmann leuchten seit Oktober in Ahnatal.

    Besonders schön seien die leuchtenden Kinderaugen, erzählt Bärwald. Voraussichtlich bis Mitte Januar sollen die Lichter täglich ab Einbruch der Dunkelheit strahlen. Bis dahin können die Besucher unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln Glühwein, Bier und Bratwürstchen verzehren. Der Erlös soll an die Waberner Tierhilfe gehen. Außerdem gibt es einen Postkasten für Briefe an Santa Claus. "Wenn eine Adresse angegeben ist, soll jedes Kind eine Antwort erhalten", verspricht Bärwald.

    Zur blauen Stunde wird das Weihnachtshaus das erste Mal in dieser Saison in voller Beleuchtung gezeigt. Dominik Pieczko (l) und Sascha Bärwald haben für die prachtvolle Weihnachts-Illumination rund 65 000 LEDs verwendet.
  • "Impfung ist Ausdruck christlicher Nächstenliebe"

    Dankbar allen, die sich schon geimpft haben - hoffnungsvoll, dass sich andere anschließen: Mit einem Appell wendet sich die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) an ihre Mitglieder und ruft zu einer Impfung auf. Sie sei ein Ausdruck aktiver christlicher Nächstenliebe.

    "Nach 120 Millionen allein in Deutschland verabreichten Dosen verfügt die Medizin über alle notwendigen Erfahrungen", so heißt es im Appell. An die Politik richtet die Synode (in etwa: das Kirchenparlament) eine Bitte: Sie solle die Möglichkeit einer Impfpflicht ernsthaft prüfen. Gleichzeitig gelte auch: Die Pandemie sei eine weltweite Herausforderung, daher müsse der Zugang zu Impfstoffen weltweit sichergestellt werden.

  • Gastgewerbe sieht sich für neue Corona-Regeln gewappnet

    Das hessische Gastgewerbe sieht sich für die neuen Corona-Regeln gewappnet. Restaurants, Hotels oder Bars hätten bisher schon Zertfikate kontrollieren müssen, daran ändere sich nichts, wenn jetzt nur noch Genesene und Geimpfte (2G) kommen dürfen, sagte Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga. "Das, was wirklich kräftezehrend ist, sind unnötige Diskussionen mit Gästen. Die Gastronomie hat die Regeln nicht gemacht, muss sie jedoch befolgen."

    Wegen der massiv steigenden Corona-Zahlen gelten in Hessen seit Donnerstag verschärfte Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus. Wagner rechne nicht mit einem Minus an Gästen wegen der 2G-Regel, sondern vielmehr gebe es wieder durch Abstandspflichten weniger Kapazitäten. Viele Gäste - vor allem Firmen - zögen sich angesichts der aktuellen Entwicklung zurück. "Gerade für die Gastronomie, kleine Kneipen und Bars ist das mit großen Existenzsorgen und Verzweiflung verbunden." Auch ohne Lockdown stehe das Gastgewerbe erneut vor dem Nichts, teilte der Dehoga-Chef mit.

    Julius Wagner Dehoga Hessen
  • Krösche gegen Fußball-Lockdown

    Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche hält überhaupt nichts von der Forderung des Zweitligisten Erzgebirge Aue nach einer freiwilligen Unterbrechung des Spielbetriebs wegen der neuerlichen Corona-Auflagen bei der Auslastung in Stadien. "Das halte ich nicht für den richtigen Ansatz", sagte Markus Krösche dem Kicker am Donnerstag. "Wir alle sind Wirtschaftsunternehmen, die laufende Kosten haben und Gehälter bezahlen müssen. Deshalb müssen wir unseren Betrieb aufrechterhalten. Wenn wir den Spielbetrieb einstellen, fehlt uns ein beträchtlicher Teil unserer wirtschaftlichen Grundlage", sagte Krösche. Aue-Präsident Helge Leonhardt hatte einen Fußball-Lockdown angesichts der steigenden Inzidenzwerte bis Ende Dezember gefordert.

  • Ampel will über schärfere Maßnahmen beraten

    Die Ampel-Parteien wollen nach Angaben der Grünen Anfang Dezember über schärfere Corona-Maßnahmen in Deutschland beraten. "Wir haben uns zehn Tage Zeit gegeben, um zu sehen, sind wir bei den Booster-Impfungen, sind wir bei den Schutzmaßnahmen weit genug gekommen", sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock in der ARD. Der neue Bund-Länder-Krisenstab solle die Situation täglich unter die Lupe nehmen. Nach diesen zehn Tagen werde man gemeinsam analysieren, ob weitere Maßnahmen nötig seien.

    Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle ist am Mittwoch das geänderte, von den Ampel-Parteien auf den Weg gebrachte Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten. Die Länder haben damit zwar weiter die Möglichkeit, Maßnahmen wie Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen oder Verbote von Veranstaltungen anzuordnen oder aufrechtzuerhalten. Flächendeckende Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen gehören aber nicht mehr zu den erlaubten Werkzeugen. Das Gesetz soll nach den bisherigen Plänen am 9. Dezember in einer Bund-Länder-Runde überprüft und gegebenenfalls nachgeschärft werden.

  • Stark-Watzinger will Schulschließungen vermeiden

    Die designierte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will Schulschließungen trotz der steigenden Infektionszahlen vermeiden. "Wir sind dafür, keine Schulschließungen zu machen", sagte sie bei "Bild Live". Ihre Partei sei der Überzeugung, dass die Schülerinnen und Schüler "jetzt nicht noch einmal Bildungsrückstände erleiden sollten".

    Die hessische FDP-Chefin forderte außerdem mehr Kompetenzen für den Bund im Bereich der Bildungspolitik. Sie wolle ein "Kooperationsgebot", damit Bund und Länder besser zusammenarbeiten.

  • Verschärfte Corona-Regeln in Hessen

    Mit dem heutigen Donnerstag treten die Corona-Verschärfungen in Kraft, die das hessische Corona-Kabinett in der vergangenen Woche verabschiedet hat. Kurz gefasst: In sehr vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gilt nun 2G, das heißt Zugang nur für Geimpfte oder Genesene. Einen Überblick gibt dieser Beitrag.

  • Top-Thema

    3.154 Neuinfektionen, 13 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 3.154 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden 13 Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.088. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 401.216 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 252,2 am Vortag auf 258,0. 21 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen inzwischen über der Marke von 200, davon vier über 300 und einer über 400. Die höchsten Werte haben die Kreise Odenwald (408,3) und Bergstraße (378,2) und die Stadt Frankfurt (357,9). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (134,2). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Corona-Regeln: Wo gilt was?

    2G, 3G - Was gilt wann und wo? Wir geben einen kurzen Überblick über die aktuellen Corona-Regeln.

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