In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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    Ermittlungen gegen mehrere Corona-Test-Betrüger

    Mehrere Staatsanwaltschaften in Hessen ermitteln wegen möglichen Betrugs in Corona-Testzentren. Das hat eine hr-Umfrage ergeben. Zwei Verfahren laufen bei der Staatsanwaltschaft Kassel. Das eine richtet sich gegen einen Kasseler Testzentrumsbetreiber, der eine halbe Million Euro für Corona-Tests abgerechnet haben soll, die nie durchgeführt wurden. Im anderen Fall gab es schon ein Urteil: Vier Jahre und drei Monate Haft gab es für einen Betrüger, der zwei Millionen Euro für fingierte Tests kassiert hatte. Gegen fünf mutmaßliche Komplizen des Mannes wird weiter ermittelt.

    Außerdem gehen zwei weitere Staatsanwaltschaften in Mittelhessen und im Rhein-Main-Gebiet Abrechnungsbetrug im großen Stil nach. Details sollen erst in einigen Wochen bekannt werden, um die noch laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

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    Betrug in Corona-Testzentren

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    4.869 Neuinfektionen, neun Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.869 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden neun weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.057. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.477.974 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 379 auf 400. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (653), Lahn-Dill (626) und Hochtaunus (617), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (205) und Waldeck-Frankenberg (216). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Ärztin schreibt Buch über Long Covid

    Seit fast zwei Jahren leidet die Ärztin Claudia Ellert aus Wetzlar an Long Covid. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, das über die Krankheit aufklären soll. Denn viele ihrer Kollegen nehmen sie immer noch nicht ernst, sagt Ellert im Interview.

  • Veranstalter des Frankfurt-Marathons: Weniger Teilnehmer und Sponsoren

    Viele Laufveranstaltungen in Deutschland haben auch 2,5 Jahre nach Pandemiebeginn Probleme mit zurückgehenden Teilnehmerzahlen und sinkenden Budgets. Darauf hat der langjährige Renndirektor des Frankfurt-Marathons, Jo Schindler, am Donnerstag hingewiesen. Die Situation sei schwierig, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Frankfurt-Marathon findet nach zweijähriger Pause am 30. Oktober wieder statt. Drei Wochen zuvor sind in Magdeburg ein Marathon und Rennen über kürzere Distanzen geplant. Dort hatte der Veranstalter von 25 Prozent weniger Anmeldungen und dem Verlust langjähriger Sponsoren berichtet.

    Die Spitzenruppe beim Marathon 2019 läuft über die Alte Brücke
  • Uniklinik-Chef kritisiert Infektionsschutzgesetz

    Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt, Jürgen Graf, hat einige Vorgaben des neuen Infektionsschutzgesetzes kritisiert. Die verschärften Vorschriften für das Klinikpersonal seien "der infektionsepidemiologischen Lage nicht angemessen", sagte er am Donnerstag. Aktuell lägen hessenweit etwa 550 Patienten auf Normalstationen und 70 auf Intensivstationen. Bei den meisten sei eine Corona-Infektion ein Nebenbefund, die Patienten seien wegen anderer Diagnosen auf die Intensivstationen gekommen. Auch für den Fall, dass die Zahlen im Herbst oder Winter wieder steigen, sieht Graf die Kliniken organisatorisch vorbereitet.

    Das im Infektionsschutzgesetz vorgeschriebene anlasslose Testen der Beschäftigten sowie die FFP2-Maskenpflicht seien nicht angemessen, sagte Graf. Grundsätzlich mit FFP2-Maske zu arbeiten, sei für die Mitarbeiter "eine zusätzliche Beschwernis". Beide Maßnahmen könnten zu Personalausfällen führen und damit auch die Kapazitäten einschränken. Dass im Alltag die Regeln immer lockerer würden, am Arbeitsplatz aber immer strenger, sei den Klinikmitarbeitern schwer zu vermitteln.

    Eine Krankenschwester dokumentiert auf der Intensivstation Behandlungsschritte  (dpa)
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    5.192 Neuinfektionen, sechs Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 5.192 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.048. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.473.105 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 360 auf 379. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (640), Hochtaunus (576) und Lahn-Dill (564), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (198) und die Stadt Frankfurt (201). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    Sozialminister Klose erwartet keine gravierenden Einschnitte

    Sozialminister Kai Klose (Grüne) rechnet trotz der befürchteten Herbst-Welle nicht mit großen Einschränkungen für die Bevölkerung. "Corona bleibt eine Herausforderung. Wir haben aber gute Chancen, diesen dritten Corona-Herbst ohne gravierende Einschnitte zu bewältigen", sagte er am Mittwoch im hessischen Landtag in Wiesbaden. Über konkrete Maßnahmen werde die Landesregierung nach den kürzlich beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes durch den Bund beraten.

    SPD und FDP warfen der Regierung Planlosigkeit vor, ein vorausschauendes Pandemie-Managment fehle.

  • Limburger gerät zufällig in Querdenker-Demo

    Rein zufällig ist Gerti Fazlli aus Limburg vergangenen Winter in die Nähe einer verbotenen Querdenker-Demo geraten. Auch die doppelte Impfung schützte ihn nicht vor einem langen Corona-Verfahren. Am Ende kostete ihn sein Döner 700 Euro.

  • Neues Impfzentrum in Kassel

    Aus dem "Ruruhaus" der documenta wird ein neues Impfzentrum: Die Stadt Kassel hat am Dienstag mitgeteilt, dass im Laufe der zweiten Oktoberhälfte in den Räumen der ehemaligen Sportarena in der Innenstadt gegen das Coronavirus geimpft werden soll. Bis zu 800 Impfungen am Tag seien dort möglich. Das barrierefreie Impfzentrum soll montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr öffnen. Impfungen seien ab dem Alter von fünf Jahren möglich. Die Impfstellen im Jugendamt und im City-Point werden geschlossen. Ein mobiler Impfbus soll weiterhin Impfungen in verschiedenen Stadtteilen anbieten. Auch in Pflegeeinrichtungen werden weiterhin mobile Teams eingesetzt.

    Das Gebäude, in dem das documenta fifteen-Team arbeitet. Die Fassade ist in den Farben des Designs der documenta 15 bemalt.
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    5.568 Neuinfektionen, sieben Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 5.568 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.042. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.467.914 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 334,7 auf 359,7. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (609), Lahn-Dill (540) und Hochtaunus (538), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (185) und die Städte Offenbach (221) und Kassel (228). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Zahl der Organspenden deutlich gesunken

    Die Zahl der Organspenden in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist als Folge der Corona-Pandemie dieses Jahr deutlich zurückgegangen. "Vor allem nahm die Zahl der Fälle zu, bei denen der Organspende-Prozess aufgrund einer vorliegenden Covid-19-Infektion abgebrochen wurde", sagte die Ärztin Ana Paula Barreiros von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bei einer Jahrestagung in Mainz. Zu den weiteren Gründen gehöre die krankheitsbedingte Personalknappheit in den Kliniken.

    Von Januar bis August dieses Jahres gab es in den drei Bundesländern insgesamt 67 postmortale Organspender, das waren 18 weniger als im Vergleichszeitraum 2021. Transplantiert wurden 214 Organe, in den ersten acht Monaten des Vorjahres waren es 286 gewesen. Derzeit gibt es laut DSO 1.067 Patienten, die auf eine Organspende warten.

  • Fuldaer Karneval-Gesellschaft plant wieder normale Fastnachtsfeiern

    Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie im Winter 2019/2020 sieht die Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG) nun wieder einer gewöhnlichen Fastnachtssession entgegen. "Fröhlich und heiter, Foaset geht weiter" - unter diesem Motto plant die FKG ihre aktuelle Kampagne. Präsident Oliver Weißenberger sagte, dass der Verein eine normale Saison mit Rosenmontagszug und Saalveranstaltungen in Angriff nehme. Denn abgespeckt werden könne im Notfall immer noch. Die Karnevalszeit beginnt für die Jecken am 11. November. Um 11.11 Uhr wird die Session auf dem Buttermarkt in Fulda eröffnet. Am Abend wird dann die Prinzen-Mannschaft vorgestellt. In 152 Tagen ist Rosenmontag...

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    Fuldaer Karneval-Gesellschaft plant normale Session

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    7.030 Neuinfektionen, Inzidenz steigt an

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist über das Wochenende um 7.030 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.035. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.462.346 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 311 am Samstag auf nun 334,7. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (556), Lahn-Dill (517) und Marburg-Biedenkopf (457), die niedrigsten für die Städte Frankfurt (204) und Offenbach (206). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Hessen will Frist für Investitionsprogramm verlängern

    Da sich viele Bauprojekte durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg verzögern, strebt das Land Hessen eine Fristverlängerung für das kommunale Investitionsprogramm der Hessenkasse an. Damit kein Projekt krisenbedingt scheitere, solle die gesetzliche Frist für die Umsetzung um zwei Jahre bis Ende 2026 verlängert werden, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Montag in Wiesbaden mit. Im Landtag muss dafür eine Gesetzesänderung beschlossen werden.

    Mit der Hessenkasse hatte das Land 2018 ein kommunales Entschuldungsprogramm und begleitend ein Investitionsprogramm aufgelegt, um die Städte, Kreise und Gemeinden nachhaltig zu stärken. Mit dem rund 700 Millionen Euro umfassenden Programm werden beispielsweise Straßen, Kindergärten oder Sporthallen saniert oder neu gebaut sowie Kredite getilgt. Insgesamt 1.775 Projekte profitieren von dem Geld.

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    Experten rechnen mit Herbstwelle

    Manche Staaten haben bereits das Ende der Pandemie ausgerufen. Doch Experten warnen vor zu großer Sorglosigkeit. Hauptgrund: Der Herbst steht vor der Tür und damit die Zeit von Treffen in geschlossenen Räumen und erhöhter Ansteckungsgefahr.

    "Durch die Saisonalität dürften die Fallzahlen vor allem ab Oktober bis Dezember deutlicher steigen", sagt Thorsten Lehr, der mit seinem Team an der Uni Saarbrücken den Modellrechner "Covid-Simulator" betreibt. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer gibt zu bedenken, dass viele Menschen nicht oder nicht mehr ausreichend vor einer Infektion geschützt seien, sagt er dem hr: "Es gibt genug Kandidaten, die sich anstecken können."

    Cihan Çelik, Sektionsleiter Pneumologie am Klinikum Darmstadt erklärt auf hr-Anfrage, ebenfalls mit steigenden Fallzahlen zu rechnen: "Wir erwarten wieder mehr Patienten, sind aber medizinisch gut gerüstet. Die Frage wird die personelle Besetzung sein."

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    3.866 Neufälle, Inzidenz steigt

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.866 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.028. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.455.316 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg weiter von 293 auf 311. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (518), Hersfeld-Rotenburg (433) und Lahn-Dill (425), die niedrigsten für den Kreis Offenbach (199) und die Stadt Frankfurt (197). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    3.256 Neuinfektionen, 13 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.256 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 13 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.025. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.451.450 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 288 auf 293. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (476), Hersfeld-Rotenburg (436) und Limburg-Weilburg (405), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (97) und die Stadt Frankfurt (186). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Mehr Tourismus als vor der Corona-Pandemie

    Die Tourismuszahlen in Hessen haben im August das Niveau der Zeit vor der Corona-Krise überschritten. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, zählten die Beherbergungsbetriebe gut 1,5 Millionen Gäste und damit knapp vier Prozent mehr als im August 2019. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um rund ein Prozent auf mehr als 3,4 Millionen. Sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei den Übernachtungszahlen legten vor allem der Main-Taunus-Kreis sowie die Städte Offenbach und Frankfurt deutlich zu. Lediglich im Kreis Waldeck-Frankenberg sank die Zahl der Übernachtungen, und zwar um fünf Prozent. Bereits seit Mai hatten sich die Zahlen weitgehend stabilisiert und das Niveau von 2019 fast erreicht. 

    Drei Zimmerschlüssel für Hotelzimmer hängen in einem Holzschränkchen. (dpa)
  • Trotz Impfpflicht arbeiten tausende Ungeimpfte in Heimen

    Am 15. März ist die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Kraft getreten, die in Hessen für rund 250.000 Menschen gilt. Seitdem haben die Einrichtungen tausende ungeimpfte Mitarbeiter gemeldet – doch passiert ist wenig, wie eine hr-Recherche zeigt:

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    4.303 Neuinfektionen, 20 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.303 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 20 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.012. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.448.194 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 270 auf 288. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (445), Hersfeld-Rotenburg (438) und Lahn-Dill (421), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (125) und die Stadt Frankfurt (185). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    70 Millionen Euro für Corona-Tests in Kitas, Heime und Uniklinik

    Der Haushaltsausschuss im Landtag unterstützt Corona-Maßnahmen mit weiteren 70 Millionen Euro. Das gab Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch bekannt. Finanziert werden sollen demnach weitere Corona-Tests in den Kitas, Zuschüsse für Pflegeeinrichtungen sowie an das Uniklinikum Frankfurt. Im Haushalt 2022 seien insgesamt 500 Millionen Euro für die "Corona-Vorsorge" vorgesehen, die 70 Millionen habe der Ausschuss nun bewilligt.

    Das Testangebot für Kita-Kinder wurde laut Boddenberg bis zu den Osterferien 2023 verlängert. Die Pflegeheime sollen insgesamt zehn Millionen Euro erhalten, um pandemiebedingte Verluste zu kompensieren - etwa weil sie weniger neue Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmen konnten. Die Uniklinik Frankfurt soll 48 Millionen Euro für die stationäre Versorgung von Corona-Patienten in diesem und dem vergangenen Jahr ausgezahlt bekommen.

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    Land muss Miete für Frankfurter Impfzentrum übernehmen

    Die Kosten von rund 2,5 Millionen Euro für die Miete des Frankfurter Impfzentrums muss das Land Hessen tragen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Mittwoch entschieden. Aufgrund eines Einsatzbefehls des Landes seien die Städte und Gemeinden verpflichtet gewesen, schnellstmöglich mindestens ein Impfzentrum zu errichten und zu betreiben. In Frankfurt hatte man sich dazu für die Messehalle 1.2 entschieden. Die Kosten beziehen sich auf den Zeitraum von Dezember 2020 bis Ende März 2022.

    Das Land hatte sich geweigert, die Kosten zu übernehmen, weil die Stadt Frankfurt 60 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Messe hält. In einem Passus des Einsatzbefehls für die Impfzentren heißt es, dass das Land Mietkosten grundsätzlich übernehme, nicht aber wenn es sich um Gebäude von Unternehmen handele, "bei denen die Kommunen beherrschenden Einfluss ausüben". Ein solcher Einfluss liege erst ab einer Beteiligung von 75 Prozent vor, entschied das Gericht. 60 Prozent reichten nicht aus.

    Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP im Landtag, Yanki Pürsün, kritisierte, das Sozialministerium habe offenbar nicht gewusst, wie die Regeln anzuwenden sind. "Das Land hat die Hälfte der Kosten zu tragen, die andere Hälfte übernimmt der Bund." Dass man es auf ein Gerichtsverfahren ankommen ließ, sei ein "Unding". Aus dem Sozialministerium hieß es auf Anfrage, man wolle zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, ehe man über mögliche rechtliche Schritte berät.

    Impfzentrum Frankfurt
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    3.699 Neuinfektionen, fünf Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.699 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden fünf weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.992. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.443.891 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank minimal von 271 auf 270. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Hersfeld-Rotenburg (416), Bergstraße (399) und Lahn-Dill (387), die niedrigsten für die Kreise Main-Taunus (159) und Waldeck-Frankenberg (178) sowie die Stadt Frankfurt (185). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    Zu wenig Omikron-Booster im Main-Kinzig-Kreis

    Der Main-Kinzig-Kreis hat sich personell extra verstärkt, um in seinen "Dein-Pflaster-Impfstellen" in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern Impfungen mit dem Omikron-Booster anzubieten. Von dem an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff, den die Bundesregierung für diese Woche ankündigte, sei aber nur ein Bruchteil der bestellten Menge eingetroffen, kritisierte der Kreis am Dienstag.

    "Das ist ein echtes Ärgernis. In dieser ersten Booster-Woche überwiegt bei uns leider der Frust, und das ist bei den Menschen, die in unsere Impfstellen gekommen sind, verständlicherweise nicht anders", sagte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Sollte an einzelnen Stellen im Land eine Reserve aufgebaut werden, für wen und warum auch immer, dann sei das "der völlig falsche Zeitpunkt", weil das einer künstlichen Verknappung gleichkäme.

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    Omikron-Impfungen gehen los

    Am Dienstag hat in einigen Impfstellen und Arztpraxen in Hessen das Impfen mit dem neuen Impfstoff von Biontech und Moderna begonnen, der gegen die Omikron-Variante BA.1 entwickelt wurde. So ging es beispielsweise in den Impfstellen in Hanau und Offenbach los. In Wiesbaden wird ab Mittwoch geimpft. Der Impfstoff wird über den Apothekengroßhandel verteilt. Allerdings scheinen nicht alle Praxen die Menge an Impfstoff zu bekommen, die sie bestellt haben. Wieso, ist bisher unklar. Insgesamt erhält Hessen in den ersten beiden Wochen rund eine Million Impfdosen.