In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    23 von 26 Kreisen sind Hotspots

    Fast alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte fallen inzwischen unter die Hotspot-Regelung. Diese besagt, dass die jeweiligen Regionen ihre Regeln verschärfen müssen, sobald sie an drei Tagen in Folge über einer Inzidenz von 350 liegen. Ab dem Folgetag gelten dann 2G-Plus in Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie der Gastronomie. Außerdem müssen Zonen mit Maskenpflicht und Alkoholverboten ausgewiesen werden.

    Am Montag lagen die Kreise Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Odenwald und Vogelsberg den vierten Tag in Folge über der kritischen Marke, sodass die genannten Regeln dort ab sofort greifen. Am Dienstag kommen Hersfeld-Rotenburg und Waldeck-Frankenberg hinzu, wo die Inzidenz jeweils zum dritten Mal die 350 überschritt. Bis auf den Kreis Kassel, den Schwalm-Eder-Kreis und den Werra-Meißner-Kreis sind damit alle Kreise Hotspots, ebenso die fünf kreisfreien Städte.

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  • Frankfurter Flughafen erholt sich im zweiten Corona-Jahr

    Der Frankfurter Flughafen ist im vergangenen Jahr etwas aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern Fraport am Montag mitteilte. Das Aufkommen lag damit aber fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: 2019 wurden über 70 Millionen Fluggäste abgefertigt. Deutlich besser lief es im Frachtgeschäft, das infolge der Pandemie einen Boom erlebt. 2021 kam der Frankfurter Flughafen auf rund 2,27 Millionen Tonnen transportierter Fracht, fast 19 Prozent mehr als 2020 und knapp 9 Prozent mehr als 2019.

  • Omikron könnte Pflegemangel verschärfen

    Die Hessische Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass die Omikron-Welle die bestehenden Engpässe bei den Pflegekräften verstärken könnte. Wenn sich, wie von Experten erwartet, in den nächsten Wochen viele Menschen mit der Corona-Variante infizieren, würden auch Schwestern und Pfleger ausfallen, weil sie erkrankten oder in Quarantäne müssten. "Das kann in den nächsten Wochen unser Hauptproblem werden", sagte Steffen Gramminger, Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG).

    "Nach zwei Jahren Pandemie spüren wir die Dauerbelastung der Pflege", sagte Gramminger. "Es ist schon jetzt alles auf Kante genäht." Mitarbeiter hätten gekündigt, ihre Arbeitszeit reduziert oder sich versetzen lassen. Das Problem betreffe vor allem Intensivstationen. Konkrete Zahlen für das ganze Land gibt es laut HKG nicht. "Die Rückmeldungen aus den Kliniken sind aber eindeutig." Wenn bei dieser Ausgangslage noch ein massiver Ausfall wegen Omikron dazu komme, könne man schnell "in eine Notfallsituation kommen", sagte Gramminger. "Das muss nicht so kommen, aber es kann so kommen, und daher müssen für diesen Fall Pläne da sein."

  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz bei 626,7, Frankfurt über 1.000

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.342 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier weitere Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.672. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 549.865 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist erneut auf einen neuen Höchststand gestiegen - von 602,3 am Vortag auf 626,7. Hessenweit am höchsten ist die Inzidenz in Frankfurt, wo sie mit 1.060,1 erstmals die Marke von 1.000 überschritt. Es folgen der Hochtaunuskreis mit 917,5 sowie die Stadt Wiesbaden (868,2) und der Main-Taunus-Kreis (794,5). Den niedrigsten Wert hat weiter der Werra-Meißner-Kreis mit 263,9. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Land vereinheitlicht Corona-Regeln

    Die Landesregierung hat die geltende Coronavirus-Schutzverordnung an die aktuellen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) angepasst. Wie sie am Sonntag in Wiesbaden mitteilte, gelten ab Montag folgende Änderungen:

    • Die Quarantänedauern wurden vereinheitlicht und verkürzt,
    • eine inzidenzunabhängige hessenweite Einführung der 2G-Plus Regel in der Innengastronomie (2G in der Außengastronomie) eingeführt,
    • die maximalen Veranstaltungsgrößen auf 1.000 Teilnehmende im Freien angeglichen - bislang war dies auf 250 begrenzt. In Innenräumen bleibt es bei maximal 250 Teilnehmenden.
    • Geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler können jetzt ebenfalls an allen regelmäßigen Schülertestungen teilnehmen und auf diese Weise den Status von 2G-Plus erreichen.
    • Das Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen, in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs wird empfohlen.

    Ausführliche Informationen zur neuen Schutzverordnung finden Sie in unserem Fragen&Antworten-Artikel.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt minimal

    Die Lage in den hessischen Kliniken verschärft sich trotz immer weiter steigender Inzidenzen derzeit nicht. Nach Angaben des Sozialministeriums sank die Hospitalisierungsinzidenz am Sonntag minimal von 2,62 auf 2,61. Dieser wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Er bildet das Infektionsgeschehen aber nur verzögert ab. Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Samstag 215 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Ein Anstieg der Zahlen ist auch hier derzeit nicht zu erkennen.

  • Engpässe bei Tierimpfstoffen

    Probleme bei Lieferketten und eine starke Nachfrage nach Haustieren: Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beklagen Experten einen Mangel an Tierimpfstoffen. "Seit letztem Jahr kommt es immer wieder zu Engpässen", sagte Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Derzeit seien vor allem die Vakzine für Katzen, aber auch für Kaninchen betroffen. "Für Tierhalter bleibt nur die Absprache mit dem Haustierarzt und informiert zu werden, sobald wieder Impfstoff da ist."

  • Top-Thema

    Gerichtsverhandlungen sollen digital werden

    An Gerichten in Deutschland sollen nach Plänen des Justizministeriums Verhandlungen per Videokonferenz zum Alltag werden. Justizminister Marco Buschmann (FDP) sagte der Bild am Sonntag, Zivilprozesse könnten in Zukunft komplett digital ablaufen. Anwälte und Zeugen würden Zeit für die Anreise sparen, außerdem werde es einfacher, Termine zu vereinbaren.

    Laut Buschmann arbeiten Bund und Länder gerade an einem einheitlichen System für Video-Verhandlungen. Für Strafverfahren sind die Digitalpläne allerdings nicht vorgesehen.

  • Top-Thema

    4.453 Neuinfektionen, Inzidenz über 600

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.453 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden keine neuen Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.668. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 546.523 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist erneut stark gestiegen - von 579,5 am Vortag auf 602,3. Damit hat der Wert für Hessen erneut einen neuen Höchststand erreicht. Hessenweit am höchsten ist die Inzidenz in Frankfurt (965,1). Es folgen der Hochtaunuskreis mit 917,5 sowie die Städte Wiesbaden (834,1) und Darmstadt (797,2). Den niedrigsten Wert hat weiter der Werra-Meißner-Kreis mit 268,9. Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Corona-Fall bei deutscher Mannschaft während Handball-EM

    Die deutschen Handballer haben den ersten Coronafall während der EM in Ungarn und der Slowakei zu beklagen. Rückraumspieler Julius Kühn wurde am Samstagmorgen positiv auf das Virus getestet. Lesen Sie hier die ganze Geschichte:

  • Top-Thema

    Corona-Demos und Gegenproteste - mehrere Festnahmen

    Die Corona-Demonstrationen in mehreren hessischen Städten am Samstag verliefen nach Polizeiangaben zunächst friedlich. Am Abend wurden dann in Kassel rund 30 Gegendemonstranten festgenommen. Rund 700 Menschen hatten gegen 300 Impfgegner demonstriert, die sich dem Friedrichsplatz zusammenfanden, um gegen die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zu protestieren. Während der Demo hatten sich auch rund 20 Jugendliche unter die Corona-Demonstranten gemischt, um Pyrotechnik zu zünden.

    In Frankfurt versammelten sich nach Angaben des dortigen Polizeipräsidiums rund 4.000 Maßnahmen-Kritiker in der Innenstadt. In Herborn (Lahn-Dill) kamen rund 1.400 Impfgegner zusammen. Rund 200 Kritiker der Corona-Politik waren es in Darmstadt - ihnen gegenüber standen 400 Gegendemonstranten. Ein 65 Jahre alter mutmaßlicher Corona-Leugner wurde am Luisenplatz festgenommen, weil er sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen. Bei einem anderen Demo-Teilnehmer stellte die Polizei Protektoren-Handschuhe und einen selbst gebauten Ellenbogenschutz sicher.

    Polizeipräsenz auf dem Luisenplatz in Darmstadt
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Corona-Pandemie und die Folgen für Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Samstags:

    • Bundesfinanzminister Christian Lindner will keine neuen Corona-Hilfspakete. "Wir haben uns während der Pandemie an hohe Staatsleistungen gewöhnt. Diese Phase muss enden", sagte der FDP-Politiker der Zeitung Welt am Sonntag. Man könne auf Dauer nicht alles mit Geld lösen.
    • Wenn die Corona-Impfung ein Befehl ist: Während in Deutschland über die allgemeine Impfpflicht diskutiert wird, gibt es sie quasi schon: bei der Bundeswehr. Grundlage ist das Soldatengesetz. Danach "hat der Soldat alles in seinen Kräften Stehende zu tun, um seine Gesundheit zu erhalten".
    • Spanien denkt bereits an eine mögliche neue Phase der Pandemie: Ministerpräsident Pedro Sánchez bekräftigte der Nachrichtenagentur Europa Press zufolge seine Forderung, sich auf den Übergang von einer Pandemie zu einer Endemie vorzubereiten. "Die Zukunft der Pandemie zeichnet dank der Impfkampagne einen ganz anderen Horizont als den, den wir in der Vergangenheit erlebt hatten", sagte der 49-Jährige. Man müsse aber weiter vorsichtig bleiben.
  • Hospitalisierungsinzidenz bleibt gleich, 226 Intensivpatienten

    Während die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen am Samstag weiter gestiegen ist, entspannt sich die Lage in den Kliniken. Die Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Sozialministeriums am Samstag wie schon am Vortag bei 2,62. Dieser wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Er bildet das Infektionsgeschehen aber nur verzögert ab.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Freitag 226 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Vor einer Woche lag die Zahl der Intensivpatienten bei 245. Bei 212 wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 14 besteht der Verdacht. 63,9 Prozent der Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen sind nicht oder nicht vollständig geimpft.

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  • Top-Thema

    Mehr als 1.000 Strafverfahren wegen gefälschter Impfpässe

    Die Fälle von gefälschten Impfpässen sind in Hessen nach den verschärften Corona-Bestimmungen massiv gestiegen. Dem Landeskriminalamt sind hessenweit mehr als 1.000 Ermittlungs- und Strafverfahren bekannt, wie das Innenministerium dem Evangelischen Pressedienst mitteilte. Noch deutlich höher liege die Zahl der bislang sichergestellten Impfnachweise, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

    Eine Zunahme der Fälschungen ist demnach seit der erstmaligen Einführung der 3G-Regelung im vergangenen Herbst zu erkennen. Seitdem steige die Fallzahl kontinuierlich an. Das Landeskriminalamt hat eine "Arbeitsgruppe Impfpässe" eingerichtet, die alle in Hessen bekannt gewordenen Fälle erfasst. Bekannt würden die meisten Fälschungen durch 2G- und 3G-Kontrollen, als Zufallsfunde bei anderen Ermittlungen oder durch Anzeigen von Bürgern, etwa Apothekern.

    Ein Impfpass, eine Stempel mit der Aufschrift "Fälschung", eine Schere und Geld liegen zusammen und übereinander auf einem Tisch.
  • Unikliniken hoffen auf mehr Geld

    Die Universitätskliniken in Deutschland hoffen auf eine finanzielle Besserstellung. Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung gebe es immerhin "erste Ansätze", diese langjährige Forderung zu erfüllen, sagte der Ärztliche Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums, Jürgen Graf, der dpa. Die 35 deutschen Unikliniken hätten "überproportional zur Versorgung der Covid-19-Patienten und fast ausschließlich zum wissenschaftlichen Vorankommen im Bereich der virologischen Forschung und innerhalb der Kliniken beigetragen", sagte Graf.

    Im Koalitionsvertrag würden sie nun erstmals als eigene Einheit aufgeführt. "Insofern gehe ich davon aus, dass die neue Regierung sehr wohl sieht, dass Universitätsklinika inhaltlich und organisatorisch deutlich andere Aufgaben erfüllen als die, die über die Erlöse der Krankenversorgung finanziert sind, oder - sofern es Lehre und Forschung betrifft - über die Zuschüsse für den Fachbereich Medizin." Vieles, was die Universitätskliniken leisteten, sei "betriebswirtschaftlich im gegenwärtigen fallpauschalierten Abrechnungssystem nicht tragfähig", sagte Graf: von der Weiterbildung der Ärzte über die Expertise in seltenen Fächern bis zum Vorhalten von Betten in einer Sonderisolierstation. An den Uni-Kliniken würden viele Patienten behandelt, die andere aus wirtschaftlichen Aspekten nicht behandeln wollten oder nicht versorgen könnten.

  • Top-Thema

    16 Hotspots in Hessen - jetzt auch Gießen und Main-Taunus-Kreis

    Am Samstag sind in Hessen weitere Hotspots hinzugekommen. Mit Gießen und dem Main-Taunus-Kreis überschritten zwei weitere Kreise die kritische Inzidenz von 350 an mindestens drei Tagen in Folge. In beiden Kreisen müssen daher ab Sonntag die Corona-Regeln verschärft werden: 2G-Plus statt 2G bei Veranstaltungen, in Sport- und Kulturstätten sowie in der Gastronomie, Alkoholverbote und Maskenpflicht an publikumsträchtigen Orten (welche die Kreise selbst festlegen). Gleiches gilt ab sofort auch in den Kreisen Bergstraße, Rheingau-Taunus und der Wetterau. Alle drei lagen bei der Inzidenz am Samstag bereits zum vierten Mal über 350. Damit gibt es in Hessen nun insgesamt 16 Hotspots und zehn Nicht-Hotspots.

  • Top-Thema

    7.857 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 579,5

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 7.857 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden neun neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt bei 8.672. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 542.070 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist erneut stark gestiegen - von 522,1 am Vortag auf 579,5. Damit hat der Wert für Hessen erneut einen neuen Höchststand erreicht. Hessenweit am höchsten ist die Inzidenz in Frankfurt (939,0). Die Stadt weist im Bundesvergleich derzeit den siebthöchsten Wert auf. In Hessen folgen Darmstadt (792,8) und Wiesbaden (755,5). Kein Kreis liegt seit Donnerstag mehr unter 200, den niedrigsten Wert hat weiter der Werra-Meißner-Kreis mit 241,9. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Wie Omikron die Corona-Warn-App an ihre Grenzen bringt

    Achtung, Risiko-Begegnung: Die Corona-Warn-App springt im Moment bei so vielen Menschen auf Rot wie noch nie zuvor. Doch durch die neue Variante zeigen sich die Schwächen der App. Mit Blick auf die Omikron-Hochphase erklärt Epidemiologe Timo Ulrichs: "Dann ist es so, dass die Ausbreitung so dicht ist, dass man da nicht mehr viel mit der Unterbrechung von Übertragungswegen machen kann."

    Das ist nicht das einzige Problem der App. Was bringt sie also noch - und wie könnte man sie optimieren? Die hessenschau hat nachgefragt.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Was die Corona-Warn-App noch bringt

    hs_140122
    Ende des Videobeitrags
  • Eintracht Frankfurt: Kostic und Trapp positiv getestet

    Eintracht Frankfurt meldet erneut zwei Corona-Fälle: Wie der Verein am Freitag mitteilte, ergab eine PCR-Testung bei Kevin Trapp und Filip Kostic ein grenzwertig positives Ergebnis. Den Spielern gehe es gesundheitlich gut. Beim Spiel gegen den FC Augsburg am Sonntag fallen beide aus.

  • Top-Thema

    "Quasi-Totimpfstoff" ab Februar

    Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar. Lauterbach erläuterte, das Präparat, das "quasi ein Totimpfstoff" sei, solle denjenigen besonders zur Verfügung stehen, die diese Art der Impfung bevorzugten.

  • Demo-Behinderungen in Darmstadt möglich

    Die Polizei in Darmstadt warnt vor möglichen Beeinträchtigungen am Samstag im Innenstadtverkehr. Laut einer Mitteilung vom Freitag sind ab 11 Uhr mehrere Corona-Demonstration und Gegendemonstrationen angemeldet. Im Bereich rund um den Rhönring und das Darmstädter Stadtzentrum könne es zu Behinderungen kommen. Die Polizei erinnerte zu dem noch einmal an die in diesem Bereich geltende Maskenpflicht.

    Gegendemo gegen Querdenken-Demo in Darmstadt
  • Gastronomen klagen über 2G-Plus

    Die 2G-Plus-Regel in Restaurants und Kneipen, die aktuell schon in Hotspot-Gebieten gilt und bald flächendeckend im ganzen Bundesland angewendet werden muss, stellt die Gastronomie vor große Herausforderungen. "Ich habe mit etwa 50 Prozent Umsatzrückgang durch 2G-Plus gerechnet. In der Realität sind es aber fast 80 Prozent", klagte stellvertretend eine Gastwirtin aus Darmstadt, wo 2G-Plus schon seit vergangenem Samstag gilt. Laut einem Weinhaus-Inhaber aus Fulda gleicht die aktuelle Situation einem Lockdown. "Wir haben gravierende Umsatzeinbußen."

    Kritik gibt es auch vom Hotel- und Gastronomieverband Dehoga. Dort kann man die Regeln zwar grundsätzlich nachvollziehen. Die Regel nun unabhängig von Inzidenzen einzuführen, sei aber unverhältnismäßig.

  • Polizei verstärkt Präsenz am Feldberg

    Da die Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten weiterhin nicht auf Vor-Pandemie-Niveau sind, kommt es vor allem im Winter am Feldberg immer wieder zu einem Verkehrschaos und starken Behinderungen durch falsch geparkte Autos. Um dies am kommenden Wochenende zu verhindern, wird die Polizei rund um den Feldberg eine intensive Verkehrsüberwachung durchführen und gezielte Sperrungen vornehmen. Das teilte das Polizeipräsidium Westhessen am Freitag mit.  

  • Top-Thema

    Bundeswehr unterstützt Frankfurter Gesundheitsamt

    Omikron ruft in Frankfurt erneut die Bundeswehr auf den Plan: Da das Gesundheitsamt nach dem steilen Anstieg der Infektionszahlen und einer Inzidenz von 860 aktuell an die Belastungsgrenze kommt, erhalten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Unterstützung von der Bundeswehr. Laut einer Mitteilung der Stadt helfen insgesamt 20 Soldaten und Soldatinnen seit Freitag bei der sonst nicht mehr zu stemmenden Kontaktverfolgung. "Die Omikron-Welle hat uns mit voller Wucht erfasst. In dieser Situation können wir jede Hilfe gebrauchen", wird Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zitiert.

  • Vorerst keine Regelverschärfungen mehr

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht in der Corona-Krise vorerst keinen Anlass für zusätzliche Verschärfungen von Alltagsbeschränkungen. Aus seiner Sicht sei zur jetzigen Zeit "das richtige Maßnahmenpaket am Platz", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Sollten die Fallzahlen aber noch deutlich steigen und eine Überlastung der medizinischen Versorgung zu erwarten sein, müsse auch mit anderen Maßnahmen gegengesteuert werden. "An dem Punkt sind wir nicht." Noch könne man der Welle mit der neuen Omikron-Variante auch mit beschleunigten Auffrischimpfungen Herr werden. Nötig seien aber Kontrollen und flächendeckende Umsetzung bestehender Beschränkungen.