In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden bei 6,09 nach 6,31 am Vortag. Vor einer Woche betrug dieser Wert 6,5. Diese Zahl gibt an, wie viele Patienten bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen hessischer Kliniken lagen nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Dienstag 169 Patienten mit Covid-19. Bei 163 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei sechs besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 171 Patienten, die auf hessischen Intensivstationen gepflegt werden mussten.

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  • Gewerkschaften kritisieren unterschiedliche Corona-Regeln an Hochschulen

    Die Betriebsgruppen der Gewerkschaften ver.di und Erziehung und Wissenschaft (GEW) an der Goethe-Universität Frankfurt kritisieren den unterschiedlichen Umgang mit den veränderten Corona-Regeln an den Hochschulen des Landes Hessen.

    So gelte an Hessens größter Hochschule, der Goethe-Universität in Frankfurt, die Maskenpflicht künftig nur noch für die Beschäftigten der Universität. Gästen und Studierenden der Goethe-Uni werde das Tragen von Masken lediglich empfohlen. "Dies löst insbesondere bei den Beschäftigten, die regelmäßigen Kontakt mit Studierenden und Gästen der Universität haben, große Besorgnis aus", wie die Gewerkschaften am Mittwoch mitteilten. Die Universitäten in Darmstadt, Gießen, Kassel und Marburg hingegen halten an der Maskenpflicht für alle in ihren Räumlichkeiten fest.

    Goethe Uni Frankfurt, Hauptportal
  • Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen legt zu

    Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte der Betreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport dank Zuwächsen bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie er am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

    Das waren zudem über dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch 47 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im März 2019. Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts.

  • Top-Thema

    12.933 Neuinfektionen, Inzidenz wieder leicht gesunken

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 12.933 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 03.11 Uhr) mit. Es wurden 29 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt damit bei 9.746 Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.575.359 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist nach einem Anstieg am Dienstag nun wieder leicht gesunken - von 1.097 auf jetzt 1.081. Die höchsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (1.760), Fulda (1.551) und Odenwald (1.502). Acht von 26 Kreisen und kreisfreien Städten haben eine Inzidenz unter 1.000. Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (715) und Frankfurt (862) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Corona in Deutschland und der Welt Während wir Sie über die Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, berichten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von Mittwoch (13. April) an nur noch fünf Tage in Isolation und müssen sich nicht mehr abschließend freitesten. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Das teilte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit. Außerdem entfällt die Quarantäne für enge Kontaktpersonen vollständig.
    • In der "Partygate"-Affäre um verbotene Feiern während des Corona-Lockdowns in der Downing Street muss der britische Premierminister Boris Johnson ein Strafgeld zahlen. Das bestätigte eine Regierungssprecherin am Dienstag der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, nachdem die Londoner Polizei mehr als 50 Strafgelder gegen Beteiligte verhängt hatte.
    • Der Autozulieferer Bosch hat wegen der Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Produktion an zwei Standorten in China ausgesetzt. Dies betreffe die Fertigung von Thermotechnik in Shanghai und die von Autoteilen in Changchun in der nordöstlichen Provinz Jilin. Zwei weitere Autoteilewerke arbeiteten im "geschlossenen Kreislauf", in dem die Arbeiter isoliert von der übrigen Gesellschaft schlafen, leben und arbeiten, um eine Übertragung des Virus zu verhindern. "Wir sehen derzeit vorübergehende Auswirkungen auf die Logistik und die Lieferkette", erklärte Bosch weiter. "In dieser Situation tun wir alles, was wir können, um die Lieferketten so weit wie möglich aufrechtzuerhalten und die Nachfrage zu bedienen."
  • Offenbacher halten sich an Maskenpflicht

    Da die Maskenpflicht in Bus und Bahn trotz dem Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen noch gilt, haben die Offenbacher Verkehrsbetriebe (OVB) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) am Montag zusammen mit dem Ordnungsamt in Bussen an der Station Offenbach Marktplatz die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert. Von insgesamt 328 kontrollierten Personen wurden drei Fahrgäste ohne Maske angetroffen oder die Maske wurden nicht korrekt getragen, teilte die Stadt Offenbach mit.

    Die drei betroffenen Fahrgäste erwartet nun ein Bußgeld der Stadtpolizei in Höhe von 100 Euro. "Regeln sind einzuhalten und hier hat die Kontrolle unserer Stadtpolizei zusammen mit der OVB und dem RMV gezeigt, dass sich die allermeisten Offenbacherinnen und Offenbacher auch daran halten. Das entspricht auch den Beobachtungen unserer Kollegen in Bussen am Wochenende", sagte Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP).

  • Top-Thema

    Gericht: Pflegeheim darf ungeimpfte Mitarbeiter freistellen

    Ein mittelhessisches Seniorenheim darf Beschäftigte von der Arbeit freistellen, die bislang keinen Nachweis einer Corona-Impfung vorgelegt haben. Das entschied das Arbeitsgericht Gießen am Dienstag in einem Eilverfahren und wies die Anträge von zwei Mitarbeitern auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück. Aus dem zugrundeliegenden Paragrafen des Infektionsschutzgesetzes ergebe sich jedenfalls keine Beschäftigungspflicht, bis etwa ein Gesundheitsamt über ein mögliches Betretungs- oder Tätigkeitsverbot entschieden hätte, begründete die Vorsitzende Richterin die Urteile. Diese sind noch nicht rechtskräftig, die Berufung ist möglich. Zudem laufen in den Fällen noch die Hauptverfahren.

    Videobeitrag

    Video

    Impfpflicht in Pflegeberufen vor Gericht

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    Geklagt hatten zwei Beschäftigte der Einrichtung in Pohlheim (Kreis Gießen), die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Weil die beiden Männer bis zum Stichtag Mitte März keinen Nachweis über eine Impfung vorgelegt hatten, stellte sie ihr Arbeitgeber ohne Fortzahlung des Gehalts frei. In dem Eilverfahren wollten die Kläger ihre vertragsgemäße Beschäftigung erreichen.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden am Dienstag bei 6,31 nach 5,88 am Vortag. Vor einer Woche betrug dieser Wert 5,75. Diese Zahl gibt an, wie viele Patienten bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen hessischer Kliniken lagen nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Montag 169 Patienten mit Covid-19. Bei 162 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei sieben besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 172 Patienten, die auf hessischen Intensivstationen gepflegt werden mussten.

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  • Maßnahmen-Proteste nehmen ab

    Die Zahl der Teilnehmer bei den Protesten in Hessen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen ist am Montag erneut deutlich gesunken. Insgesamt beteiligten sich landesweit rund 3.500 Menschen, wie das Innenministerium mitteilte. Vor einer Woche waren 4.200 Teilnehmer bei den Protestaktionen in Hessen gezählt worden.

    Ende Januar hatte die Zahl noch bei 15.500 Menschen gelegen. Zugleich gebe es landesweit aber immer öfter Solidaritätsbekundungen für die Ukraine. Die Corona-Veranstaltungen verliefen nach Ministeriumsangaben grundsätzlich friedlich und weitestgehend störungsfrei. Wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sei es in mehreren Fällen zu Anzeigen gekommen.

  • Top-Thema

    17 Milliarden Euro an Corona-Hilfen ausgezahlt

    Gut 17 Milliarden Euro Unterstützung aus Bundes- und Landesmitteln sind den hessischen Unternehmen und Soloselbstständigen seit Beginn der Pandemie gewährt worden. Das teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) mit. Die Summe umfasst Zuschüsse, Darlehen, Kredite, Bürgschaften und zum größten Teil vorübergehende steuerliche Erleichterungen. "Unser Ziel war, hessische Betriebe und Soloselbstständige während der Corona-Pandemie finanziell so zu unterstützen, dass sie die Krise überstehen. Als Land Hessen haben wir daher die Programme des Bundes passgenau ergänzt. Das war genau richtig", sagte Al-Wazir.

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    17 Milliarden Euro an Corona-Hilfen ausgezahlt

    Corona-Hilfe
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    Zur aktuellen wirtschaftlichen Situation gut zwei Jahre nach dem Start der Wirtschaftshilfen sagte Al-Wazir: "Hessens Wirtschaft hat erkennbar wieder Fahrt aufgenommen. Das Wirtschaftswachstum lag 2021 sogar über dem Bundesdurchschnitt. Ich bin zuversichtlich, dass Hessens Wirtschaft wieder an die Stärke vor Beginn der Corona-Pandemie anknüpft." Auch der hessische Arbeitsmarkt erholt sich laut Al-Wazir weiter von der Corona-Krise. Die Arbeitslosenquote hat das Vorkrisenniveau fast erreicht, der Stellenbestand und die Beschäftigungszahlen übertreffen sogar das Vorkrisenniveau. "Wir sind wirtschaftlich unter dem Strich sehr gut durch die Corona-Krise gekommen. Gleichwohl wird uns die aktuelle Russland-Ukraine-Krise erneut sehr fordern. Darum prüfen wir gerade, welche weiteren wirtschaftlichen Hilfen möglich und nötig sind", sagte der Minister.

  • Keine Klagewelle wegen Impfpflicht erwartet

    Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen erwartet wegen der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich keine Klagewelle. Schon vor deren Einführung habe die Impfquote in den betroffenen Arbeitsbereichen in Hessen bei über 90 Prozent gelegen, sagte die Landesgeschäftsführerin Yasmin Alinaghi. Auch eine signifikante Abwanderung von Beschäftigten sehe man nicht kommen. "Sehr wohl könnte aber die Nicht-Einführung einer allgemeinen Impfpflicht dazu beitragen, dass Mitarbeitende vor einer weiterhin nicht eingedämmten Pandemie mit all ihren Belastungen demotiviert werden und in der Folge kapitulieren und aufgeben", sagte Alinaghi. Vergangene Woche war die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht im Bundestag gescheitert.

    "Wir fordern diese weiterhin und hoffen, dass dazu das letzte Wort noch nicht gesprochen ist", sagte die Landesgeschäftsführerin. "Denn ohne eine allgemeine Impfpflicht können vulnerable Gruppen nicht ausreichend geschützt werden, kann die Pandemie nicht ausreichend beherrscht werden."

  • 28 Prozent aller Erwerbstätigen im Homeoffice

    Rund 879.000 Hessinnen und Hessen haben im im zweiten Pandemie-Jahr 2021 anteilig oder vollständig im Homeoffice gearbeitet. Das waren 28 Prozent der knapp 3,1 Millionen Erwerbstätigen im Land, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Damit liegt Hessen nach Angaben der Statistiker über dem Bundesdurchschnitt von 25 Prozent. Wegen der Corona-Pandemie hätten 2021 deutlich mehr Menschen im Homeoffice gearbeitet als im Vorkrisenjahr 2019.

    Zu diesem Zeitpunkt hatten laut Landesamt lediglich 16 Prozent aller hessischen Erwerbstätigen im Rahmen des Mikrozensus angegeben, zumindest zeitweise in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Komplett von Zuhause aus arbeiteten im Jahr 2021 mit 365.000 Personen knapp zwölf Prozent der Erwerbstätigen in Hessen. 263.600 Erwerbstätige oder knapp neun Prozent hätten erklärt, zwar nicht komplett, aber mindestens die Hälfte der Arbeitstage im Homeoffice verbracht zu haben, teilte das Landesamt mit. Rund acht Prozent der Erwerbstätigen (251.000 Menschen) arbeiteten nach der Statistik im vergangenen Jahr weniger als die Hälfte der Arbeitstage im Homeoffice.

  • Freistellung wegen fehlendem Impfnachweis: Gericht entscheidet

    Das Arbeitsgericht Gießen verhandelt heute die Klagen von zwei Seniorenheim-Mitarbeitern, die bislang keinen Nachweis über eine Corona-Impfung vorgelegt haben. Beide seien deswegen ohne Lohnfortzahlung freigestellt worden, teilte das Gericht mit. Die Männer klagen nun auf ihre vertragsgemäße Beschäftigung in der Einrichtung im mittelhessischen Pohlheim (Kreis Gießen).

  • Top-Thema

    12.865 Neuinfektionen, Inzidenz steigt wieder

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 12.865 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden acht weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt damit bei 9.717. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.562.426 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg seit Tagen erstmals wieder von 1.060 auf 1.097. Die höchsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (1.832), Fulda (1.582) und Gießen (1.465). Neun von 26 Kreisen und kreisfreien Städten haben eine Inzidenz unter 1.000. Die niedrigsten Inzidenzen weisen der Kreis Kassel (736) sowie die Städte Offenbach (747) und Kassel (922) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, berichten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Die Luca-App erfasst bis auf Weiteres keine Kontaktdaten mehr. Das teilte der Betreiber der App, die Berliner Culture4Life GmbH, mit. Da die Verträge der Bundesländer zur Nutzung (...) des Luca-Systems Ende März ausgelaufen seien, werde die Kontaktdatenerfassung ausgesetzt, hieß es in einer E-Mail, die an Restaurantbetreiber und andere Vertragspartner versendet wurde. Wenn Gäste die Luca-QR-Codes scannen, würden dabei keine Kontaktdaten mehr aufgenommen. Eine Neuausrichtung der Luca-App hatte Culture4Life bereits im Februar angekündigt.
    • Überschüssige Impfstoffdosen drohen in Deutschland zu verfallen, anstatt an ärmere Länder abgegeben zu werden. Die Initiative Covax nehme zurzeit keine Spenden mehr an, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Die Impfstoffe seien schwierig im Transport und in der Handhabung. Über die internationale Pandemiebekämpfungs-Initiative ACT-Accelerator werde versucht, Ländern zu helfen, die entsprechende Logistik aufzubauen.
    • In einem seltenen persönlichen Einblick hat Queen Elizabeth II. über die Folgen ihrer Corona-Erkrankung berichtet. "Es macht einen sehr müde und erschöpft, nicht wahr?", sagte die britische Königin in einem Videotelefonat mit einem ehemaligen Covid-Patienten. "Diese schreckliche Pandemie. Das ist kein schönes Ergebnis", so die Queen in dem Gespräch. Die 95-Jährige war im Februar positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben des Palastes spürte sie "milde, erkältungsähnliche Symptome", führte aber trotzdem weiterhin leichte Aufgaben aus.
  • Sommersemester in Präsenz

    Wer in den vergangenen zwei Jahren ein Studium begonnen hat, hatte bisher nicht viel vom Studentenleben. Vorlesungen per Video, die eigenen vier Wände als Campus. Mit dem neuen Semester beginnt die Rückkehr zu Präsenz und Normalität. Studierende und ihr Hochschulpräsident berichten:

  • Chaos am Frankfurter Flughafen ausgeblieben

    Das erste Ferienwochenende nach dem Ende der meisten Corona-Auflagen verlief am Flughafen Frankfurt ruhiger als erwartet. Das befüchtete Chaos ist ausgegeblieben, teilte Fraport mit. Dennoch sei es vereinzelt zu längeren Wartezeiten gekommen, etwa an den Sicherheitskontrollen oder der Gepäckausgabe.

    Im Vorfeld hatte Fraport mit bis zu 170.000 Passagieren jeweils am Samstag und Sonntag gerechnet. Tatsächlich waren es aber nur jeweils rund 150.000. Zum Vergleich: Zum Osterferienbeginn 2019 waren es zwischen 210.000 und 225.000 Passagiere pro Tag. Dies könnte auch daran gelegen haben, dass zum Beispiel die Lufthansa von Donnerstag bis Sonntag mehr als 100 Flüge gestrichen hatte, um das System zu entlasten. So waren innerdeutsche Flüge auf die Bahn verlegt worden.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt weiter

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden am Montag bei 5,88 nach 6,45 am Vortag. Vor einer Woche betrug dieser Wert 6,32. Diese Zahl gibt an, wie viele Patienten bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen hessischer Kliniken lagen nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Sonntag 172 Patienten mit Covid-19. Bei 163 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei neun besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 167 Patienten, die auf hessischen Intensivstationen gepflegt werden mussten.

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  • Top-Thema

    2.538 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.538 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt damit bei 9.709. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.549.561 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 1.084 auf 1.060. Die höchsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (1.745) und Gießen (1.475). Zwölf von 26 Kreisen und kreisfreien Städten haben eine Inzidenz unter 1.000. Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Kreise Kassel (741) und Groß-Gerau (817) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Komiker Barth von Maskenpflicht im Zug überrascht

    Weil er in einem ICE seine Corona-Maske nicht durchgängig trug, wurde Mario Barth hinausgeworfen. Während der Berliner Komiker sich über den Vorfall lustig macht, hat die Deutsche Bahn kein Verständnis. Hier die ganze Meldung.

  • Top-Thema

    5.838 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 5.838 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.709. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.547.023 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 1.104 auf 1.084. Die höchsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (1.745) und Fulda (1.572). Elf Kreise und kreisfreie Städte haben eine Inzidenz unter 1.000. Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (862), die Stadt Frankfurt (869) und der Kreis Groß-Gerau (874) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

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    Andrang am Flughafen nach Wegfall der Beschränkungen

    Am ersten Wochenende der Osterferien hat auf dem Frankfurter Flughafen reger Reiseverkehr geherrscht. Nach dem Wegfall zahlreicher Corona-Beschränkungen gab es am Samstag in den Abfertigungshallen des größten deutschen Airports dichtes Gedränge, vor den Schaltern bildeten sich lange Warteschlangen. "So voll war es hier schon lange nicht mehr", berichtete ein Besucher.

    Der Flughafenbetreiber Fraport hatte Urlaubern empfohlen, spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein. Soweit möglich sollten Reisende online einchecken und das Gepäck bereits am Vorabend aufgeben. Wegen der Corona-Pandemie und der Reisebeschränkungen war der Flugverkehr seit 2020 stark zurückgegangen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, berichten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:

    • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der CSU-Chef selbst auf Twitter mit. Eine für die kommenden Tage geplante Reise in die Golf-Region musste er deshalb kurzfristig absagen. "Jetzt hat es mich nach zwei Jahren doch noch erwischt", schrieb Söder. Im Vorfeld seiner Reise sei am Samstag ein PCR-Test positiv gewesen.
    • Die chinesischen Behörden haben erste Lockerungen des Lockdowns in der Finanzmetropole Shanghai angekündigt. Einzelne Gebiete in der Stadt würden entsprechend den Ergebnissen der jüngsten Corona-Tests in drei Klassen unterteilt, sagte Vizebürgermeisterin Zong Ming. Ein strikter Lockdown solle nur in der letzten Klasse gelten.
    • Nach starken Beschränkungen in den vergangenen Jahren lässt Saudi-Arabien in diesem Sommer bei der muslimischen Wallfahrt nach Mekka wieder eine Million Gläubige zu. Während in den vergangenen beiden Jahren nur Pilger aus dem Königreich zur Hadsch nach Mekka durften, können nun wieder Muslime aus dem Ausland anreisen. Das teilte das saudische Hadsch-Ministerium mit. Zugelassen sind jedoch nur Gläubige unter 65 Jahren, die gegen Corona geimpft sind.
    • Immer mehr Kliniken sind aufgrund massiver coronabedingter Personalausfälle und vieler Covid-Patienten überfordert. "In 60 Prozent der Häuser müssen planbare Eingriffe verschoben werden, in sechs von zehn Kliniken werden die Pflegepersonaluntergrenzen unterschritten", sagte der Präsident des Verbandes leitender Krankenhausärzte, Michael Weber, der Neuen Osnabrücker Zeitung: "In drei von zehn Kliniken müssen Patienten in andere Kliniken verlegt werden, und das auch aus großen Kliniken."
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden am Samstag bei 6,45 nach 6,23 am Vortag. Vor einer Woche betrug dieser Wert 7,39. Diese Zahl gibt an, wie viele Patienten bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen hessischer Kliniken lagen nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Freitag 164 Patienten mit Covid-19. Bei 157 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei sieben besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 183 Patienten, die auf hessischen Intensivstationen gepflegt werden mussten.

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  • 2,59 Millionen Euro für Anmietung von Ausweichquartieren für Gerichtsverhandlungen

    Das Land Hessen hat in den vergangenen zwei Jahren rund 2,59 Millionen Euro für die coronabedingte Anmietung von Ausweichquartieren für Gerichtsverhandlungen aufgebracht. Das teilte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD mit. Durch den zusätzlichen externen Personaleinsatz zur Umsetzung der pandemiebedingten Lüftungs- und Hygienekonzepte in Hessens Gerichten seien Kosten in Höhe von rund 734.000 Euro entstanden.

    In der Antwort erläuterte das Ministerium ferner die Folgen von Einschränkungen für die Gefangenen in Hessens Haftanstalten - etwa in den Bereichen Beschäftigung, Freizeitgestaltung und Außenkontakte - zu denen es für die Dauer der Pandemie kommt. Sie seien den Justizvollzugsanstalten zufolge von den Insassen überwiegend akzeptiert und als notwendig erkannt worden, auch wenn sie als belastend empfunden worden seien. Vor allem die Belastung durch eingeschränkte Besuchskontakte von Angehörigen, Kindern oder sonstigen Bezugspersonen sei hoch gewesen, heißt es in der Antwort. Als Ausgleich seien die monatlichen Telefonzeiten ausgeweitet und erhöht worden. Zudem wurde den Gefangenen laut Ministerium als Ersatz die Kommunikation mittels Videotelefonie angeboten.