In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Hessen fordert längere Fristen im Strafrecht

    Hessen setzt sich mit weiteren Bundesländern für längere Fristen im Strafrecht ein. "Es besteht dringender Handlungsbedarf. Das Platzen großer Strafverfahren ist wahrscheinlicher geworden", sagte der hessische Justizminister Roman Poseck (CDU) in Wiesbaden am Montag. Laut Strafprozessordnung müssen die Verhandlungen in Gerichtsprozessen jeweils innerhalb einer bestimmten Frist fortgesetzt worden. Diese war im März 2020 wegen der Corona-Pandemie verlängert worden. Die Regelung endete jedoch zum 30. Juni 2022.

    Hessen fordert gemeinsam mit Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein umgehend eine Nachfolgeregelung. Laut Mitteilung hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) angekündigt, die Regelung mit dem Corona-Maßnahmenpaket zum Herbst 2022 wieder in Kraft zu setzen. Das ist den Bundesländern in Anbetracht des aktuellen Pandemiegeschehens jedoch zu spät. "Besser wäre es gewesen, die Regelung durchgehend bestehen zu lassen. Es ist unverständlich, dass diese überhaupt gestrichen wurde", monierte Poseck.

  • Neue Behandlungsmöglichkeit für Immungeschwächte

    Forscherinnen und Forscher der Goethe-Universität Frankfurt und University of Kent haben eine Medikamentenkombination ausfindig gemacht, die die Therapie immungeschwächter Covid-Patienten verbessern soll. Die Kombination von Betaferon mit Molnupiravir, Nirmatrelvir und Aprotinin habe sich in Tests bei diesen Patienten als hochwirksam gegen die Omicron- und Delta- Variante von SARS-CoV-2 erwiesen, teilte die Goethe-Universität am Montag mit.

    Die Entdeckung sei auch im Hinblick auf das Verhindern von der Entstehung neuer Virusvarianten bedeutsam, so die Universität. Denn gerade im Körper von immungeschwächten Personen komme es häufig zu Langzeitinfektionen und dadurch zur Bildung neuer, potentiell therapieresistenter Varianten.

    Ein Arzt und eine Pflegekraft in Schutzkleidung beugen sich über einen Patienten, der in einem Bett auf der Intensivstation liegt. Das Bild ist durch eine offene Tür fotografiert, weshalb das Bild rechts und links graue Flächen zeigt.
  • Top-Thema

    Open Flair startet nach zweijähriger Corona-Pause

    Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause startet an diesem Mittwoch wieder Hessens größtes Open-Air-Festival. Das fünftägige "Open Flair" in Eschwege (Werra-Meißner) ist nach Veranstalterangaben so gut wie ausverkauft. "Der Andrang bei uns ist sehr hoch", sagte Festivalmacher Alexander Feiertag. "Wir freuen uns riesig und sind froh, dass wir wieder ein richtiges Festival feiern können." Rund 25.000 Menschen pro Tag besuchen die Veranstaltung laut Feiertag. Etwa 95 Prozent der Karten seien schon 2019 vor der Corona-Pandemie verkauft gewesen. Rückgaben habe es nur vereinzelt gegeben. Neben den Besuchern haben auch die Künstler dem Festival die Stange gehalten. "Wir konnten das Künstlerprogramm bis auf ganz wenige Ausnahmen aus 2020 übernehmen", sagte Feiertag.

    Menschenmenge bei einem Konzert. Zwei Menschen "surfen" auf der Masse von Menschen.
  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 526

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.308 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 15 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.715. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.333.594 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 576 auf 526. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (1.167), Odenwald (821) und Marburg-Biedenkopf (619), die niedrigsten für die Kreise Werra-Meißner (409), Wetterau (420) und Waldeck-Frankenberg (426). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    DAK: Höchster Krankenstand seit Pandemie-Beginn

    In der ersten Jahreshälfte ist der Krankenstand unter DAK-Versicherten in Hessen auf das höchste Niveau seit Beginn der Pandemie gestiegen. Die Zahl der Krankmeldungen lag bei 4,3 Prozent und war damit um 0,6 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum, wie die Krankenkasse mitteilte. Den Angaben zufolge gab es einen deutlichen Anstieg bei Krankschreibungen wegen Erkältungen und Corona-Fällen. Jeder sechste Fehltag im Job ging demnach auf Atemwegserkrankungen zurück. Corona verursachte 61 Fehltage je 100 Versicherten - nahezu fünfmal so viele wie im Vorjahr, hieß es.

    Auf 100 Versicherte der DAK kamen im ersten Halbjahr 2022 demnach insgesamt 778 Fehltage, 111 Tage mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg liege vor allem an der hohen Zahl an Atemwegserkrankungen. Fehltage wegen Husten und Schnupfen stiegen auf rund 129 Tage je 100 Versicherten. Im ersten Halbjahr 2021 waren es nur 52 Tage. Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen waren mit 19,8 Prozent der häufigste Grund für Fehltage - gefolgt von Atemwegserkrankungen (16,8 Prozent). Psychische Erkrankungen (15,9 Prozent) standen an dritter Stelle.

  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 554

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 6.099 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zwölf weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.700. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.329.286 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 576 auf 554. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (1.031), Odenwald (851) und Marburg-Biedenkopf (721), die niedrigsten für die Kreise Groß-Gerau (450), Werra-Meißner (459) und Main-Kinzig (462). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Lufthansa erwartet operativen Gewinn für 2022

    Nach der Rückkehr in die Gewinnzone im zweiten Quartal rechnet die Lufthansa jetzt auch für das Gesamtjahr im Tagesgeschäft mit schwarzen Zahlen. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte 2022 mehr als eine halbe Milliarde Euro erreichen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Dazu soll vor allem eine weitere Erholung im Passagiergeschäft beitragen.

    Bisher hatte Vorstandschef Carsten Spohr nach den tiefroten Zahlen des zweiten Corona-Jahres 2021 nur eine Verbesserung des operativen Ergebnisses in Aussicht gestellt. Wegen der Streichung Tausender Flüge soll die Flugkapazität im laufenden Sommerquartal allerdings nur 80 statt 85 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erreichen. Im zweiten Quartal erzielte die Lufthansa einen Umsatz von knapp 8,5 Milliarden Euro und damit gut zweieinhalbmal so viel wie im pandemiegeprägten Vorjahreszeitraum.

    Lufthansa-Maschinen in Reihe geparkt.
  • Top-Thema

    6.210 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 6.210 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 18 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.688. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.323.186 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 615 auf 576. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Odenwald (957), Kassel (858) und Marburg-Biedenkopf (776), die niedrigsten für die Stadt Frankfurt (435) sowie die Kreise Groß-Gerau (466) und Main-Taunus (480). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Hessen sieht offene Punkte beim Infektionsschutzgesetz

    Nach der Vorstellung des Entwurfs für ein neues Bundesinfektionsschutzgesetz sieht das Land Hessen noch offene Fragen. "Einige Punkte sind noch offen, bedürfen der Prüfung oder müssen in den kommenden Wochen verhandelt werden", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU).

    "Wir befinden uns also derzeit mitten im Prozess. Es ist daher noch zu früh, eine abschließende Bewertung abzugeben." Erfreulich sei jedoch, dass die Länder "stärker miteinbezogen werden und es das erklärte Ziel der Bundesregierung ist, ein von Bund und Ländern gemeinsam getragenes Gesetz zu erarbeiten."

  • Top-Thema

    Corona-Maßnahmen: Maskenpflicht ab Oktober möglich

    Zum Schutz vor einer Corona-Welle im Herbst sollen die Bundesländer ab Oktober wieder Maskenpflichten verhängen dürfen. Das sieht ein Entwurf für das Infektionsschutzgesetz vor, wie Bundesgesundheits- und Bundesjustizministerium am Mittwoch gemeinsam mitteilten.

    Bundesweit soll demnach weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen Masken vorschreiben. In Restaurants sowie bei Kultur- und Sportveranstaltungen soll es allerdings Ausnahmen für getestete, frisch geimpfte und frisch genesene Menschen geben.

    Schilder in Schaufenstern in der Münchener Innenstadt weisen auf die Maskenpflicht hin. (dpa)
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    Inzidenz sinkt, kein Kreis mehr über 1.000

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 7.874 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 33 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.670. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.316.969 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 669 auf 615. Inzwischen überschreitet keine kreisfreie Stadt und kein Kreis mehr die Marke von 1.000. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Odenwald (959), Marburg-Biedenkopf (859) und Kassel (760), die niedrigsten für den Kreis Main-Taunus (508), die Stadt Kassel (491) und den Kreis Groß-Gerau (468). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    Verdienstausfälle: Kreise kritisieren Rückgabe von Antragsverfahren

    Das Sozialministerium hat entschieden, dass die Zuständigkeit für die Ansprüche auf Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz vom Regierungspräsidium Darmstadt (RP) zurück an die Gesundheitsämter der Kommunen übertragen wird. Diese Entscheidung kritisieren mehrere Landkreise scharf. Die Gesundheitsämter vor Ort verfügten derzeit nicht über das nötige Personal, die Anträge zügig zu bearbeiten, teilten Landräte und Gesundheitsdezernenten der Kreise Bergstraße, Wetterau, Vogelsberg und Fulda sowie der Stadt Wiesbaden mit.

    Die Zuständigkeiten waren zu Pandemiebeginn beim RP gebündelt worden. Dort hätten sich nach Kenntnis der Kommunen seit Anfang 2021 die Anträge gestaut, die nun an die Gesundheitsämter zurückgegeben werden sollen, hieß es. Den Betroffenen entstünden nun angesichts langwieriger Verfahren noch längere Wartezeiten. Die Entscheidung sei ohne Einbindung der kommunalen Ebene erfolgt.

  • Top-Thema

    10.554 Neuinfektionen, 18 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist übers Wochenende um 10.554 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 18 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.637. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.309.094 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 814 auf 669. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Odenwald (1.043), Marburg-Biedenkopf (878) und Vogelsberg (854), die niedrigste für den Groß-Gerau-Kreis (495). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Anklage nach Bedrohung von Erbacher Bürgermeister

    Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat Anklage gegen einen Mann aus der Querdenker-Szene erhoben. Er soll Menschen online ermutigt haben, den Bürgermeister von Erbach (Odenwald) und seine Familie zu bedrohen. Auslöser des Aufrufs war offenkundig die Schließung einer Bäckerei in Erbach. Die Bäckerei wurde von den Behörden dicht gemacht, weil der Inhaber monatelang die Corona-Maßnahmen in seinem Laden missachtet hatte.

  • Nachfrage nach Bürgertests sinkt

    Immer weniger Menschen lassen sich in Corona-Testzentren in Hessen testen. Seit Inkrafttreten der neuen Testverordnung Anfang Juli sank die Nachfrage in den meisten hessischen Teststellen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Gesundheitsämtern ergab. Viele Kreise und Städte berichteten, die Nachfrage nach Tests sei um rund ein Drittel zurückgegangen.

    Kostenlose Tests werden zwar weiterhin angeboten, jedoch muss ein triftiger Grund vorliegen. Besonders gefährdete Personen, etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, sind von den Kosten befreit. Das gleiche gilt für Menschen, die mit Infizierten einen Haushalt teilen. Weiter kostenlos sind Tests auch für Menschen, die sich nach einer Infektion freitesten lassen möchten. Ein reduzierter Preis von drei Euro gilt für Menschen, die zum Beispiel an Veranstaltungen teilnehmen oder alte Menschen besuchen wollen. Wer sich ohne Grund testen lassen will, zahlt den vollen Preis.

    Corona-Proben im Labor
  • Top-Thema

    6.267 Neuinfektionen, 4 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 6.267 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 4 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.619. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.298.539 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 814 auf 768. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Vogelsberg (1.026), Marburg-Biedenkopf (979) und Rheingau-Taunus (935), die niedrigsten für die Städte Offenbach (606), Kassel (610) und Groß-Gerau (621). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Personal am Uniklinikum Gießen-Marburg streikt

    Betriebsrat und Gewerkschaft sind wütend: Wegen Personalknappheit will das Uniklinikum Gießen auch Corona-positive Mitarbeiter zum Dienst antreten lassen. Grund ist ein Höchststand bei den Krankmeldungen. Für kommende Woche hat Verdi außerdem zu Warnstreiks aufgerufen.

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    11.863 Neuinfektionen, 20 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 11.863 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 20 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.615. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.292.272 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 778 auf 814. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Vogelsberg (1.049), Fulda (1.047) und Lahn-Dill (1.011), die niedrigsten für die Städte Offenbach (636), Kassel (637) und Frankfurt (661). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Heim-Mitarbeiter ohne Impfnachweis beschäftigen erneut Gericht

    Das Arbeitsgericht Gießen hat sich erneut mit dem Fall zweier Pflegeheim-Mitarbeiter befasst, die wegen fehlender Corona-Impfnachweise von ihrem Job freigestellt worden sind. Die beiden Männer klagen darauf, auch für die Zeit der Freistellung weiterhin ihr Gehalt zu bekommen. Bei der Güteverhandlung am Donnerstag sei zunächst keine Einigung erzielt worden, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Die Klagen sollen nun noch einmal im November verhandelt werden - dann wird auch eine Entscheidung erwartet.

    Seit Mitte März greift die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken, Praxen oder Pflegeheimen. Diese mussten bis zum 15. März ihren Impfschutz oder den Genesenenstatus nachweisen - oder ein Attest vorlegen, dass sie die Spritze aus medizinischen Gründen nicht bekommen können. Die Umsetzung der Impfpflicht in Hessen erfolgt in mehreren Stufen. Die Regelung ist qua Gesetz bislang nur bis zum Jahresende vorgesehen und würde wieder wegfallen, sollte das Infektionsschutzgesetz nicht erneut geändert werden.

  • Uniklinikum weist KV-Kritik an Post-Covid-Ambulanzen zurück

    Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg hat "mit deutlichem Unverständnis" auf die Kritik der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen an den Post-Covid-Ambulanzen reagiert. Die KV hatte diesen Einrichtungen vorgeworfen, Patienten mit langanhaltenden Beschwerden nur aus monetären Gründen zu behandeln. "Dieser Vorwurf entbehrt jedweder Grundlage", sagte Bernhard Schieffer, Direktor der Klinik für Kardiologie der Uniklinik Marburg, am Donnerstag.

    "Forschung und die Entwicklung von erfolgreichen Behandlungsmethoden und Medikamenten sind originäre Aufgabe der Universitätsmedizin", sagte Schieffer. "Niemand hat die Absicht, niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen Patienten abzuwerben - im Gegenteil: Es ist unsere Aufgabe, unter Hochdruck Therapieoptionen zu etablieren, um diese unseren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen an die Hand zu geben, um Long-Covid-Patienten flächendeckend behandeln zu können."

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    Gesundheitsausgaben 2020 auf Höchststand

    Der Kampf gegen Corona hat die Gesundheitsausgaben in Hessen im ersten Pandemie-Jahr 2020 auf den Höchststand von 33,6 Milliarden Euro steigen lassen. Die Summe lag 6,1 Prozent über dem Wert von 2019, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte.

    Mit 70,2 Prozent verzeichneten die öffentlichen Haushalte den größten Anstieg im Vorjahresvergleich auf die Gesamtsumme von 2,3 Milliarden Euro. Größter Ausgabenträger war die gesetzliche Krankenversicherung mit insgesamt 17,9 Milliarden Euro - das bedeutet einen Anstieg um drei Prozent. Pro Kopf gaben die Menschen in Hessen im Schnitt 5.348 Euro für Waren und Dienstleistungen rund um die Gesundheit aus, bundesweit betrug dieser Wert 5.298 Euro.

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    Uniklinikum Gießen setzt Corona-positive Mitarbeiter ein

    Das Universitätsklinikum (UKGM) in Gießen setzt nun auch Corona-positiv getestete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Patientenversorgung ein. Das geht aus einem Newsletter des Klinikums an die Beschäftigten hervor, der dem hr vorliegt. Zuerst hatte die Gießener Allgemeine berichtet.

    In dem Klinik-Schreiben vom Mittwochabend heißt es, das UKGM befinde sich aufgrund des hohen Krankheitsausfalls in einer "kritischen Versorgungslage". Weiter heißt es dort: Gemäß "Erlass zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung in den hessischen Krankenhäusern bei quarantäne- beziehungsweise isolationsbedingtem Personalausfall" sei das UKGM Standort Gießen auf Stufe "Gelb" gemeldet worden. Dies bedeute, dass positiv geteste Mitarbeitende, die sich selbst als arbeitsfähig erklären, ausnahmsweise unter Tragen einer FFP2-Maske in der Patientenversorgung eingesetzt werden dürfen. Das Personal soll, "sofern möglich", außerhalb vulnerabler Bereiche eingesetzt werden.

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    Corona-Impfpflicht: Noch keine Beschäftigungsverbote verhängt

    Mehr als vier Monate nach Einführung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich haben die hessischen Behörden bislang keine Beschäftigungs- oder Betretungsverbote verhängt. Das teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit.

    Die Umsetzung der Impfpflicht erfolgt in Hessen in mehreren Stufen. Beschäftigungs- und Betretungsverbote für ungeimpftes Personal kämen erst in Stufe vier zum Tragen, so das Ministerium. Aktuell greift in Hessen die dritte Stufe. Das bedeutet, das Gesundheitsamt kann ein Bußgeld verhängen. Es soll außerdem zu einer Impfberatung einladen und anschließend ein Impfangebot unterbreiten. In Stufe vier können die Gesundheitsämter Betretungs- oder Tätigkeitsverbote anordnen.

    Nach den letzten Zahlen des Sozialministeriums aus dem Mai können 4,2 Prozent der rund 66.000 Beschäftigten in der stationären Pflege, die einen Nachweis vorlegen müssten, als nicht geimpft gelten. In den Klinken betreffe das acht Prozent der rund 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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    7.821 Neuinfektionen, fünf Tote

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 7.821 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden fünf weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.595. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.280.409 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 858 auf 778,3. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Vogelsberg (1.109), Fulda (1.094), Marburg-Biedenkopf (1.024) und Gießen (1.009). Am niedrigsten lag die Inzidenz Stadt Offenbach (634), Frankfurt (658) und Stadt Kassel (681). Für die Stadt Darmstadt und den Kreis Darmstadt-Dieburg wurden erneut keinen Zahlen übermittelt. Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Viele Corona-Infizierte in Krankenhäusern

    Hohe Ansteckungszahlen, erkranktes Personal: Die Kliniken in Hessen geraten in der Corona-Sommerwelle in Nöte. Die Zahl der schweren Verläufe auf Normalstationen nimmt zu.