In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Impfungen in der Frankfurter Uni

    Die Frankfurter Goethe-Uni bietet ab sofort an zwei Standorten Impfungen für Studierende und Beschäftigte an. Auf dem Campus Westend und am Uniklinikum in Sachsenhausen können sie laut einer Mitteilung der Universität kurzfristig Termine erhalten. Zur Verfügung stehen die Vakzine von Moderna (für Menschen ab 30 Jahren) und Biontech.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Tages:

    • Moderna rechnet bis zum Frühjahr mit einem an die Omikron-Variante angepassten Covid-Impfstoff. Der Impfstoffkandidat gegen die hochansteckende Variante des Coronavirus werde in den kommenden Wochen in die klinische Entwicklung gebracht, teilte das Unternehmen mit.
    • In den Berliner Kindertagesstätten wird eine Testpflicht für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres eingeführt. Darüber habe die Bildungsverwaltung in einem Schreiben die Kitas, Eltern und Träger informiert, berichtet der RBB.
    • Weil sie mindestens elf Corona-Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen abgerechnet haben soll, ist eine Frau in Essen angeklagt worden. Durch den Betrug soll ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein.
    • Zweieinhalb Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in China den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Nach Behördenangaben wurden 223 Neuinfektionen registriert - so viele wie zuletzt im März 2020.
  • Top-Thema

    Genesenen-Status nur noch drei statt sechs Monate

    Der Corona-Genesenenstatus ist auf drei Monaten verkürzt worden - das Bundesgesundheitsministerium begründet dies mit der neuen Virusvariante Omikron. Diese Festlegung des Robert Koch-Instituts (RKI) sei aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Hintergrund sei, dass aufgrund der vorherrschenden Omikron-Variante ein sehr viel größeres Risiko bestehe, nach dieser Zeit zu erkranken oder Überträger zu sein. Die vorherige Zeitspanne von sechs Monaten habe gegolten, solange man mit der vorherrschenden Delta-Variante umgehen musste. Mehr dazu auf tagesschau.de.

  • Top-Thema

    Johnson & Johnson-Geimpfte brauchen dritte Impfung

    Wer sich mit Johnson & Johnson impfen ließ, galt bisher nach einer Spritze als vollständig geimpft, mit der zweiten Spritze (Biontech oder Moderna) dann als geboostert. Das hat sich geändert. Wie das Sozialministerium dem hr auf Anfrage mitteilte, brauchen dazu auch mit Johnson & Johnson Geimpfte ab sofort eine Drittimpfung. Grund sei eine neue Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts für Impfstoffe, der zufolge die Kombination Johnson & Johnson plus mRNA-Impfstoff keinen ausreichenden Schutz gegen die Omikron-Variante bietet.

    Das bedeutet: Wer bereits mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann sich nach vier Wochen eine Zweitimpfung abholen (Biontech oder Moderna) und gilt erst dann als vollständig geimpft. Drei Monate nach der Zweitimpfung wird der Booster (ebenfalls Biontech oder Moderna) fällig.

    Für die 2G-Plus-Regel ändert sich damit aber nicht viel: Denn wer die zweite Impfung vor weniger als drei Monaten erhalten hat, gilt neuerdings als frisch geimpft und muss sich zum Beispiel für den Restaurant- oder Museumsbesuch nicht zusätzlich testen lassen. Nach drei Monaten erlischt der 2G-Plus-Status zwar wieder, dann wird aber der Booster empfohlen. Und mit diesem ist ebenfalls kein zusätzlicher Test mehr nötig.

    Nachtrag: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat das Vakzin von Johnson & Johnson grundsätzlich für Zweitimpfungen zugelassen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt aber weiter, die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff vorzunehmen.

    Eine Apothekerin hält ein Fläschchen mit dem Vakzin von Johnson und Johnson in der Hand.
  • Alsfelder Bündnis formiert sich gegen Querdenker

    In Alsfeld (Vogelsberg) will ab sofort ein Bündnis den Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen und ihren Montag-Spaziergängen entgegentreten. Zum Bündnis gehören Dutzende Gruppen, Institutionen und Akteure - etwa Sportvereine, Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung, Kirchen, Einzelhändler und die islamische Gemeinde.

    Laut einer Mitteilung wollen sie ein Zeichen setzen für Solidarität, Rücksichtnahme und Verantwortung. Es gehe ihnen darum klarzumachen, dass sie die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und die daraus resultierenden politischen Entscheidungen unterstützen. Am Montag (17.45 Uhr) halten die Unterstützer auf dem Marktplatz eine Mahnwache ab. Angemeldet sind - pandemiebedingt - nur 25 Teilnehmer, aber alle weiteren Unterstützer können sich online beteiligen und Statements verfassen.

  • Vollversammlung des Synodalen Wegs tagt trotz Corona in Frankfurt

    Trotz der hohen Inzidenzen soll die dritte Vollversammlung des katholischen Reformprojekts Synodaler Weg in Frankfurt stattfinden. Das teilten die Organisatoren am Montag mit. Zugleich hieß es, dass Synodale, die aufgrund der Pandemielage nicht persönlich nach Frankfurt kommen können, sich digital zuschalten können. Auf der Tagesordnung des Treffens vom 3. bis 5. Februar steht die Beratung zahlreicher Papiere zu den vier zentralen Themen Sexualität, Rolle der Frauen, Macht und priesterliche Lebensform. Die Vollversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Synodalen Wegs. Dieser Reformdialog hat das Ziel, der katholischen Kirche aus der Missbrauchskrise zu helfen. 

  • Lehrergewerkschaft fordert klare Ansagen vom Kultusministerium

    Angesichts der zunehmenden Corona-Fälle unter Schülern und Lehrkräften fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von der Landesregierung Klarheit, ab wann Schulen wieder in den Distanzunterricht übergehen sollen. "Dies sollte rechtzeitig geordnet geschehen, bevor schlimmstenfalls der Unterrichtsbetrieb komplett zusammenbricht", sagte der Landesvorsitzende der GEW, Thilo Hartmann. Darüber hinaus solle das Kultusministerium bekannt geben, wie die zentralen Abschlussprüfungen in diesem Schuljahr gehandhabt werden. Nach den Worten des GEW-Vorsitzenden muss es dringend Anpassungen geben, etwa wegen des hohen Unterrichtsausfalls durch erkrankte Lehrkräfte oder für von Quarantäne betroffene Schülerinnen und Schüler.

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  • Top-Thema

    Mehr Corona-Fälle an Schulen nach den Ferien - Kultusminister trotzdem zufrieden

    In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien sind an den Schulen in Hessen etwa dreimal so viele Corona-Infektionen entdeckt worden wie in der Woche vor den Ferien. Wie das Kultusministerium am Montag mitteilte, fielen in der ersten Schulwoche des neuen Jahres 4.448 Schnelltests von Schülerinnen und Schülern positiv aus, von denen sich 2.295 durch einen PCR-Test bestätigten. Bei den Lehrkräften waren 161 Schnelltests und 155 PCR-Tests positiv. Die Positivquote lag damit laut Kultusministerium am Ende der vergangenen Woche unter Schülerinnen und Schülern bei 0,13 Prozent und unter Lehrkräften bei 0,14 Prozent. Vor den Ferien habe die Quote bei 0,04 Prozent gelegen. Insgesamt seien etwa 4.500 Schülerinnen und Schüler (0,6 Prozent) und 425 Lehrkräfte (0,7 Prozent) derzeit in Quarantäne.

    Sollte es in den kommenden Wochen zu Personalengpässen kommen, dürften die Schulen den Unterricht flexibel gestalten, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Der Fokus müsse dann auf den Kernfächern liegen. Lehrkräfte in Quarantäne könnten von zu Hause unterrichten. Der Präsenzunterricht habe aus psychosozialen Gründen aber weiter Vorrang, sagte Lorz. "Unser Ziel ist, bis zum Ende des Winters und darüber hinaus so viel Präsenzunterricht wie möglich anzubieten."

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  • Booster für Jugendliche in Fulda

    Das Impfzentrum im Klinikum Fulda bietet ab sofort auch Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren Termine für Boosterimpfungen an. Die Zweitimpfung sollte nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) mindestens drei Monate zurückliegen. Die Jugendlichen erhalten den Impfstoff des Herstellers Biontech. Für diese Woche sind die meisten Termine bereits ausgebucht, ab der kommenden standen am Montagmittag noch viele freie Termine zur Verfügung.

  • Hotels und Pensionen leiden weiter unter Corona

    Die hessischen Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungsbetriebe kämpfen weiter mit den Folgen der Corona-Pandemie. Zwar begrüßten sie im November 2021 mehr als dreimal so viele Gäste wie im vom Lockdown geprägten Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Die Zahl habe bei fast 781.000 gelegen - ein Plus von 216 Prozent im Vergleich zum November 2020. Bei den Übernachtungen gab es einen Zuwachs um 103 Prozent auf 1,95 Millionen. Da im November 2020 wegen des Corona-Lockdowns keine touristischen Übernachtungen möglich waren, sei das kräftige Plus 2021 aber "unter anderem auf ein geringes Ausgangsniveau im Vorjahresmonat zurückzuführen", so die Statistiker. Im Vor-Corona-November 2019 waren demnach noch 1,33 Millionen Gäste sowie 2,91 Millionen Übernachtungen gezählt worden. Die allermeisten Übernachtungsgäste - 82 Prozent - reisten aus Deutschland an. Die Touristen aus dem Ausland kamen meist aus den USA, den Niederlanden sowie aus Großbritannien.

  • Frankfurt Fashion Week startet unter Corona-Bedingungen

    In Frankfurt hat am Montag die Fashion Week begonnen. Wie schon im vergangenen Sommer finden die Veranstaltungen pandemiebedingt vor kleinem Publikum oder ausschließlich digital statt. Trotzdem wird die Fashion Week auch dieses Mal in der Stadt sichtbar: So sind an verschiedenen Orten in Frankfurt Werke des Mode-Fotografen Helmut Fricke zu sehen. Auch die B-Ebene der Hauptwache wird so zum Laufsteg. Mehrere Designerinnen und Designer präsentieren ihre neuen Kollektionen ebenfalls analog, lokale Modemacher teilen außerdem ihre Visionen für nachhaltige Mode. Die Highlights der Fashion Week haben wir für Sie zusammengefasst.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Frankfurt Fashion Week beginnt analog und digital

    Aufgeklebte Modefotos der Ausstellung "RUNWAY – B(eautiful)-Ebene" zieren die Säulen in der B-Ebene der Frankfurter Hauptwache.
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  • Top-Thema

    Lage in den Krankenhäusern bleibt stabil

    Die Lage in den hessischen Kliniken hat sich über das Wochenende nicht verschärft. Nach Angaben des Sozialministeriums stieg die Hospitalisierungsinzidenz am Montag minimal von 2,61 auf 2,64. Dieser wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Er bildet das Infektionsgeschehen aber nur verzögert ab.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Sonntag 222 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Ein deutlicher Anstieg der Zahlen ist auch hier derzeit nicht zu erkennen - trotz der hohen Inzidenzen bei den Neuinfektionen. Bis ein Corona-Patient auf einer Intensivstation landet, vergehen oft mehrere Tage oder Wochen. Daher könnte sich die Lage auf den Intensivstationen in den kommenden Wochen verschärfen.

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  • Erkältungssymptome - und nun?

    Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich Husten oder Schnupfen habe? Wann sollte ich mich testen lassen? Und was muss ich machen, wenn mein Corona-Test positiv ist? Matthias Bollinger vom Deutschen Roten Kreuz Frankfurt gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Erkrankung, Tests und häusliche Isolation.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Was tun bei Corona-Symptomen?

    hs_160122
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  • Langsameres Impftempo im neuen Jahr

    In den ersten beiden Wochen des neuen Jahres wurden in Hessen weniger Menschen geimpft als vor Weihnachten. Das geht aus den Daten des Robert-Koch-Instituts hervor. Während die Kampagne mit insgesamt fast 550.000 Impfungen in der dritten Dezemberwoche ihren Höhepunkt erreichte, erhielten in der vergangenen Woche nur knapp 328.000 Menschen eine Dosis. In der Woche davor waren es knapp 297.000.

    Dabei ging neben der Zahl der Boosterimpfungen auch die der Erstimpfungen zurück: Vor Weihnachten ließen sich gut 42.400 Menschen die erste Spritze geben, in der vergangenen Woche waren es knapp 28.500 Menschen. Insgesamt sind in Hessen knapp 75 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Bei den Menschen ab 18 Jahren liegt die Impfquote über 80 Prozent.

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  • Top-Thema

    23 von 26 Kreisen sind Hotspots

    Fast alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte fallen inzwischen unter die Hotspot-Regelung. Diese besagt, dass die jeweiligen Regionen ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie verschärfen müssen, sobald sie an drei Tagen in Folge über einer Inzidenz von 350 liegen. Ab dem Folgetag gilt 2G-Plus außer in der Gastronomie auch in Freizeit- und Kultureinrichtungen. Zudem müssen Zonen mit Maskenpflicht und Alkoholverboten ausgewiesen werden.

    Am Montag lagen die Kreise Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Odenwald und Vogelsberg den vierten Tag in Folge über der kritischen Marke, so dass die genannten Regeln dort ab sofort greifen. Am Dienstag kommen Hersfeld-Rotenburg und Waldeck-Frankenberg hinzu, wo die Inzidenz jeweils zum dritten Mal die 350 überschritt. Bis auf Kassel, Schwalm-Eder und Werra-Meißner sind damit alle Kreise Hotspots, ebenso die fünf kreisfreien Städte.

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  • Frankfurter Flughafen erholt sich im zweiten Corona-Jahr

    Der Frankfurter Flughafen ist im vergangenen Jahr etwas aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern Fraport am Montag mitteilte. Das Aufkommen lag damit aber fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: 2019 wurden über 70 Millionen Fluggäste abgefertigt. Deutlich besser lief es im Frachtgeschäft, das infolge der Pandemie einen Boom erlebt. 2021 kam der Frankfurter Flughafen auf rund 2,27 Millionen Tonnen transportierter Fracht, fast 19 Prozent mehr als 2020 und knapp 9 Prozent mehr als 2019.

  • Omikron könnte Pflegemangel verschärfen

    Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) fürchtet, dass die Omikron-Welle die bestehenden Engpässe bei den Pflegekräften verstärken könnte. Wenn sich, wie von Experten erwartet, in den nächsten Wochen viele Menschen mit der Corona-Variante infizieren, würden auch Schwestern und Pfleger ausfallen, weil sie erkrankten oder in Quarantäne müssten. "Das kann in den nächsten Wochen unser Hauptproblem werden", sagte HKG-Direktor Steffen Gramminger.

    "Nach zwei Jahren Pandemie spüren wir die Dauerbelastung der Pflege", sagte Gramminger. "Es ist schon jetzt alles auf Kante genäht." Mitarbeiter hätten gekündigt, ihre Arbeitszeit reduziert oder sich versetzen lassen. Das Problem betreffe vor allem Intensivstationen. Konkrete Zahlen für das ganze Land gibt es laut HKG nicht. "Die Rückmeldungen aus den Kliniken sind aber eindeutig." Wenn bei dieser Ausgangslage noch ein massiver Ausfall wegen Omikron dazukomme, könne man schnell "in eine Notfallsituation kommen", sagte Gramminger. "Das muss nicht so kommen, aber es kann so kommen, und daher müssen für diesen Fall Pläne da sein."

  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz bei 626,7, Frankfurt über 1.000

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.342 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier weitere Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.672. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 549.865 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist erneut auf einen neuen Höchststand gestiegen - von 602,3 am Vortag auf 626,7. Hessenweit am höchsten ist die Inzidenz in Frankfurt, wo sie mit 1.060,1 erstmals die Marke von 1.000 überschritt. Es folgen der Hochtaunuskreis mit 917,5 sowie die Stadt Wiesbaden (868,2) und der Main-Taunus-Kreis (794,5). Den niedrigsten Wert hat weiter der Werra-Meißner-Kreis mit 263,9. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Land vereinheitlicht Corona-Regeln

    Die Landesregierung hat die geltende Coronavirus-Schutzverordnung an die aktuellen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) angepasst. Wie sie am Sonntag in Wiesbaden mitteilte, gelten ab Montag folgende Änderungen:

    • Die Quarantänedauern wurden vereinheitlicht und verkürzt,
    • eine inzidenzunabhängige hessenweite Einführung der 2G-Plus Regel in der Innengastronomie (2G in der Außengastronomie) eingeführt,
    • die maximalen Veranstaltungsgrößen auf 1.000 Teilnehmende im Freien angeglichen - bislang war dies auf 250 begrenzt. In Innenräumen bleibt es bei maximal 250 Teilnehmenden.
    • Geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler können jetzt ebenfalls an allen regelmäßigen Schülertestungen teilnehmen und auf diese Weise den Status von 2G-Plus erreichen.
    • Das Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen, in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs wird empfohlen.

    Ausführliche Informationen zur neuen Schutzverordnung finden Sie in unserem Fragen&Antworten-Artikel.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt minimal

    Die Lage in den hessischen Kliniken verschärft sich trotz immer weiter steigender Inzidenzen derzeit nicht. Nach Angaben des Sozialministeriums sank die Hospitalisierungsinzidenz am Sonntag minimal von 2,62 auf 2,61. Dieser wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Er bildet das Infektionsgeschehen aber nur verzögert ab. Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Samstag 215 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Ein Anstieg der Zahlen ist auch hier derzeit nicht zu erkennen.

  • Engpässe bei Tierimpfstoffen

    Probleme bei Lieferketten und eine starke Nachfrage nach Haustieren: Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beklagen Experten einen Mangel an Tierimpfstoffen. "Seit letztem Jahr kommt es immer wieder zu Engpässen", sagte Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Derzeit seien vor allem die Vakzine für Katzen, aber auch für Kaninchen betroffen. "Für Tierhalter bleibt nur die Absprache mit dem Haustierarzt und informiert zu werden, sobald wieder Impfstoff da ist."

  • Top-Thema

    Gerichtsverhandlungen sollen digital werden

    An Gerichten in Deutschland sollen nach Plänen des Justizministeriums Verhandlungen per Videokonferenz zum Alltag werden. Justizminister Marco Buschmann (FDP) sagte der Bild am Sonntag, Zivilprozesse könnten in Zukunft komplett digital ablaufen. Anwälte und Zeugen würden Zeit für die Anreise sparen, außerdem werde es einfacher, Termine zu vereinbaren.

    Laut Buschmann arbeiten Bund und Länder gerade an einem einheitlichen System für Video-Verhandlungen. Für Strafverfahren sind die Digitalpläne allerdings nicht vorgesehen.

  • Top-Thema

    4.453 Neuinfektionen, Inzidenz über 600

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.453 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden keine neuen Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.668. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 546.523 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner ist erneut stark gestiegen - von 579,5 am Vortag auf 602,3. Damit hat der Wert für Hessen erneut einen neuen Höchststand erreicht. Hessenweit am höchsten ist die Inzidenz in Frankfurt (965,1). Es folgen der Hochtaunuskreis mit 917,5 sowie die Städte Wiesbaden (834,1) und Darmstadt (797,2). Den niedrigsten Wert hat weiter der Werra-Meißner-Kreis mit 268,9. Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Corona-Fall bei deutscher Mannschaft während Handball-EM

    Die deutschen Handballer haben den ersten Coronafall während der EM in Ungarn und der Slowakei zu beklagen. Rückraumspieler Julius Kühn wurde am Samstagmorgen positiv auf das Virus getestet. Lesen Sie hier die ganze Geschichte:

  • Top-Thema

    Corona-Demos und Gegenproteste - mehrere Festnahmen

    Die Corona-Demonstrationen in mehreren hessischen Städten am Samstag verliefen nach Polizeiangaben zunächst friedlich. Am Abend wurden dann in Kassel rund 30 Gegendemonstranten festgenommen. Rund 700 Menschen hatten gegen 300 Impfgegner demonstriert, die sich dem Friedrichsplatz zusammenfanden, um gegen die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zu protestieren. Während der Demo hatten sich auch rund 20 Jugendliche unter die Corona-Demonstranten gemischt, um Pyrotechnik zu zünden.

    In Frankfurt versammelten sich nach Angaben des dortigen Polizeipräsidiums rund 4.000 Maßnahmen-Kritiker in der Innenstadt. In Herborn (Lahn-Dill) kamen rund 1.400 Impfgegner zusammen. Rund 200 Kritiker der Corona-Politik waren es in Darmstadt - ihnen gegenüber standen 400 Gegendemonstranten. Ein 65 Jahre alter mutmaßlicher Corona-Leugner wurde am Luisenplatz festgenommen, weil er sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen. Bei einem anderen Demo-Teilnehmer stellte die Polizei Protektoren-Handschuhe und einen selbst gebauten Ellenbogenschutz sicher.

    Polizeipräsenz auf dem Luisenplatz in Darmstadt