In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Keine Tests mehr - das Aus für Testcenter?

    Die meisten Corona-Maßnahmen fallen zum Wochenende weg. Auch Tests müssen bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr vorgelegt werden. Was aber machen dann die vielen Testzentren? Die hessenschau hat nachgefragt.

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    Corona-Testpflicht entfällt

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, berichten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • In Shanghai ist die zweite Stufe des Lockdowns für weitere 16 Millionen Einwohner der ostchinesischen Hafenstadt in Kraft getreten. Nach dem Osten und Süden gilt seit dem Morgen auch im Westen der insgesamt 26 Millionen Einwohner zählenden Metropole eine Ausgangssperre. Bis Montag dürfen die Menschen dort ihre Wohnungen nur für Covid-19-Tests verlassen.
    • Die Urlaubsinsel Bali ist nach Auffassung der dortigen Behörden in die endemische Phase von Covid-19 eingetreten. "Wenn ich die Kurvenmuster von 2020 und 2021 und jetzt von 2022 anschaue, dann glaube ich, dass wir tatsächlich die endemische Phase erreicht haben", zitierten Medien den Gouverneur der Insel, I Wayan Koster.
    • Die Schweiz lässt ab sofort die letzten Vorschriften im Kampf gegen die Pandemie fallen. Wer positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, muss beispielsweise nicht mehr mindestens fünf Tage in Isolation. Die Behörden appellierten aber an die Bevölkerung, bei Symptomen zu Hause zu bleiben. Auch Schutzmasken sind nun nicht mehr landesweit vorgeschrieben, auch nicht im öffentlichen Nahverkehr.
    • Tausende in Singapur arbeitende Malaysier sind nach mehr als zwei Jahren erstmals nach Hause zurückgekehrt. Viele standen seit dem späten Donnerstag an der Grenze Schlange und überquerten sie um Mitternacht zu Fuß oder mit Autos und Motorrädern, als Malaysia seine wegen des Coronavirus geschlossenen Grenzen wieder vollständig öffnete.
  • Top-Thema

    Diese Regeln gelten ab Samstag

    Nach zwei Jahren Corona-Pandemie, zahlreichen zwischenzeitlichen Verschärfungen und Lockerungen, fallen am Samstag (2.4.) die meisten Regeln und Schutzmaßnahmen in Hessen weg. Aufgrund des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes sind Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebote oder 2G- und 3G-Regelungen nicht mehr vorgesehen. Außerdem muss nur noch in bestimmten Bereichen eine Schutzmaske aufgezogen werden. Hier die neuen Corona-Regeln, die zunächst bis zum 29. April gelten:

    • Maskenpflicht - Masken müssen weiterhin in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern (außer von den Patienten dort) getragen werden. Außerdem in Bussen und Bahnen. Für alle anderen Bereiche ist das Maskentragen freiwillig.
    • Testpflicht - Corona-Testpflichten bestehen für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften.
    • Schulen - In denSchulen werden Schulpersonal sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin drei Mal wöchentlich getestet.
    • Impfpflicht - Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich mussten bis Mitte März ihren Impfschutz oder den Genesenenstatus nachweisen.
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

    Die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist leicht gestiegen: Sie lag am Freitag bei 7,53 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner - nach einem Wert von 7,47 am Donnerstag. Eine Woche zuvor hatte dieser für die Einschätzung der Pandemieentwicklung wichtige Wert bei 6,64 gelegen.

    Nach Angaben des Sozialministeriums waren am Donnerstag 178 Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen im Land. Bei 169 von ihnen wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei neun besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 176 Erkrankte auf den Intensivstationen.

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  • Alte Oper plant keine Vollbelegung

    Trotz des Wegfalls zentraler Corona-Regeln plant die Alte Oper Frankfurt in der kommenden Spielzeit zunächst keine Vollbelegung. Stattdessen will das Konzerthaus die Karten für die Saison 2022/23 am 2. Mai im Schachbrett-Muster in den Vorverkauf geben. Intendant Markus Fein begründete dies mit den großen Unsicherheiten, die durch die immer wieder geänderten Anordnungen in den vergangenen beiden Jahren entstanden seien. "Wir sind gebrannte Kinder. Das wollen wir unserem Publikum nicht noch einmal zumuten", sagte er.

    Falls es die Entwicklung der Pandemie zulasse, könne man jederzeit sämtliche Tickets zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Handel geben. Verkaufte Tickets für möglicherweise dann verbotene Sitzplätze hingegen zurückzunehmen, sei organisatorisch zu aufwendig. Die Regelung gilt den Angaben zufolge jedoch nur für eigene Veranstaltungen. Konzerte externer Veranstalter seien davon nicht betroffen.

  • Stürmer rät weiter zum Maskentragen

    Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer rät weiter zum Tragen von Masken in Innenräumen. Er sehe die Gefahr, dass der Wegfall vieler Corona-Maßnahmen ab diesem Samstag dem Infektionsgeschehen noch einmal einen ordentlichen Schub geben werde, sagte Stürmer. Man solle in den nächsten Wochen die Maske konsequent weiter tragen, so wie es bisher vorgeschrieben gewesen sei - am besten eine FFP2-Maske. Ab Mai dürfte die Situation dann entspannter sein.

    "Wir haben in den letzten Tagen immer wieder Rekordzahlen erlebt, die jetzt auf einem sehr hohen Level stagnieren, und wir haben eine Variante, die sich sehr, sehr gut verbreitet", sagte Stürmer. Die Inzidenz dürfte derzeit noch höher liegen, als es die Zahlen zeigten. Es bestehe das Risiko, dass viele Menschen, bei denen die Auffrischungsimpfung oder die Infektion schon etwas länger zurückliegen, sich noch einmal infizieren könnten. Diese Erkrankungen könnten die Infrastruktur beeinträchtigen und auch die Krankenhäuser mehr belasten. Auch Tests seien weiter sinnvoll.

  • Fulda erhält Zuschlag für Hessentag 2026

    Die Stadt Fulda wird den 63. Hessentag im Jahr 2026 ausrichten – das hat die Hessische Landesregierung in Wiesbaden entschieden. Nachdem Fulda den Hessentag im vergangenen Jahr pandemiebedingt absagen musste, war die erneute Bewerbung als Ausrichterin des Landesfestes erfolgreich. "Fulda steht hinter dem Hessentag und nutzt die zweite Chance. Wir freuen uns über das einstimmige Votum der Stadtverordneten. Das ist ein starkes Signal", sagten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU).

    "Nun kann Fulda neu durchstarten. Die Arbeit, die die Stadt in den Hessentag gesteckt hat, ist nicht verloren. Sie kann auf ihren Erfahrungen aufbauen. Ich bin sicher, dass Fulda 2026 eine hervorragende Gastgeberin sein wird", sagte Bouffier. Der Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) sagte: "Für uns als Stadt ist dies eine erneute Chance, uns als Gastgeber für Hessen zu präsentieren, die wir gerne wahrnehmen. Den Hessentag 2026 möchten wir nutzen, um Gemeinschaft zu erleben und zudem unsere Stadt nachhaltig noch weiter zu entwickeln."

  • Keine Maskenpflicht mehr in Flughafen-Terminals

    Mit den anstehenden Corona-Lockerungen entfällt ab diesem Samstag auch die Maskenpflicht in den Terminals des Frankfurter Flughafens. Das teilte der Betreiber Fraport mit. Er verwies aber auf die Eigenverantwortung von Fluggästen sowie Besuchern am Airport und empfahl, weiterhin Masken zu tragen - besonders dort, wo Abstände kurzzeitig nicht eingehalten werden könnten. "Dazu zählen vor allem der Check-in, die Fluggastkontrollstellen, die Gates sowie die Gepäckausgabe", erklärte Fraport. Auch in Passagierbussen und der Sky-Line-Bahn, die zwischen Terminal 1 und Terminal 2 pendelt, sei das Tragen einer Maske sinnvoll.

    Der Flughafenbetreiber erwartet mit dem Beginn der Osterferien in mehreren Bundesländern am 8. April einen Andrang am größten deutschen Airport. Fluggäste sollten spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal sein, empfahl Fraport.

  • Gesellschaftliche Konflikte durch Ende der Regeln

    Nach Einschätzung des Marburger Sozialpsychologen Ulrich Wagner wird der Wegfall von Masken- und Testpflicht in verschiedenen Bereichen zu Konflikten führen. Er befürchte, dass die Gesellschaft in zwei Gruppen auseinanderfallen werden - die Vorsichtigen und diejenigen, die keine Masken mehr tragen. Letzteren signalisiere das Auslaufen der Regeln fälschlicherweise, dass die Situation nicht mehr so schlimm sei und man sich an nichts mehr halten müsse. "Ich halte das für ein extrem riskantes Vorgehen", sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur.

    Der Appell an die Eigenverantwortung sei unsinnig, da es beim Maskentragen auch um die Fremdverantwortung gehe, andere zu schützen. Das werde so nicht funktionieren. "Wir sind alle völlig verunsichert, was wir jetzt mit Corona machen sollen", sagte der Psychologe. In einer solchen Situation brauche es Regeln. Außerdem könne sich durch die Aufhebung der Regeln auch die Impfbereitschaft in der Bevölkerung weiter reduzieren.

    Bild eines Mannes, der in die Kamera blickt
  • Freiwilligkeit beim Maske-Tragen

    Nach dem Wegfall weitgehender Corona-Regeln ab kommendem Samstag wird es in Restaurants, Kneipen und Cafés wohl unterschiedliche Regelungen der Gastwirtinnen und Gastwirte geben. Einige Betriebe hätten vereinbart, dass ihre Beschäftigten weiterhin Masken tragen, andere bäten zusätzlich - wie bisher - ihre Gäste bis zum Erreichen des Sitzplatzes darum, sagte Julius Wagner, der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverbandes Dehoga Hessen. Außerdem gehe der Dehoga von 40 Prozent der Betrieben aus, die die Entscheidung zum Maske-Tragen ihrem Personal und ihren Gästen überlassen werden. Ein ähnliches Vorgehen hatten auch viele Handelsbetriebe angekündigt.

    Nach der neuen hessischen Corona-Verordnung gilt vom 2. April an eine Maskenpflicht nur noch wenigen Bereichen wie in Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen. Auch in Bussen und Bahnen sowie in Sammelunterkünften wie etwa Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften besteht weiter die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

  • Top-Thema

    20 Todesfälle, Inzidenz sinkt leicht

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 17.106 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 20 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.612. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.450.998 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank leicht von 1.506 am Vortag auf 1.491. Die höchsten Werte haben die Kreise Bergstraße (2.238), Vogelsberg (2.049) und Fulda (1.851). Nur die Stadt Kassel (845) und der Landkreis Kassel (970) liegen derzeit unter der Marke von 1.000. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, berichten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat eine vorgesehene Vereinfachung und Verkürzung der Quarantänezeiten begrüßt. Die Omikron-Welle bringe zwar sehr viele Ansteckungen mit sich, die aber weit überwiegend leicht verliefen, sagte Gassen der Nachrichtenagentur dpa. Nach einem vom Ministerium an die Länder geschickten Vorschlag soll die Dauer der Absonderungen generell auf fünf Tage verkürzt werden.
    • Wegen des Lockdowns in Shanghai muss Volkswagen die Produktion in seinem Werk im Vorort Anting doch einstellen. Wie eine Sprecherin mitteilte, werden von Freitag über die Feiertage zum chinesischen Totengedenktag bis Dienstag nur Wartungsarbeiten durchgeführt. Autos liefen nicht vom Band.
    • Mit falschen Zahlen und Betrug mit ihren Corona-Teststationen soll eine Betrügerbande in Berlin mehrere Millionen Euro vom Staat erschwindelt haben. Die Verdächtigen sollen die Stationen im ganzen Stadtgebiet in Berlin betrieben haben und viel mehr Tests beim Staat abgerechnet haben, als es tatsächlich gab.
    • Wer beharrlich gegen Vorschriften zum Tragen einer Corona-Schutzmaske verstößt, den darf die Polizei in Gewahrsam nehmen. Das hat der Bundesgerichtshof per Beschluss entschieden und damit den Freiheitsentzug für einen Gegner der Corona-Maßnahmen als rechtens bestätigt.
  • Vettel zurück nach Corona-Infektion

    Nach seiner überstandenen Corona-Infektion wird der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in der kommenden Woche in Australien in die neue Saison einsteigen. Während der ersten beiden Rennen hatte der Heppenheimer nach einem positiven Test daheim in Isolation gesessen. Nach zwei verpassten Rennen startet nun für Vettel die Formel-1-Saison. Sein Auto ist allerdings kaum konkurrenzfähig.

  • Längere Wartezeiten am Frankfurter Flughafen

    Fluggäste müssen sich während der Osterreisewelle am Frankfurter Flughafen teilweise auf längere Wartezeiten einstellen. "Insbesondere am späten Vormittag und in den frühen Nachmittagsstunden werden uns extreme Aufkommensspitzen vor eine große operative Herausforderung stellen", sagte Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter beim Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag.

    Trotz umfangreicher Maßnahmen unter anderem zur Rekrutierung von Mitarbeitern stehe noch nicht überall wieder in ausreichendem Maß Personal zur Verfügung. Fraport war in der Corona-Krise, in der die Fluggastzahlen eingebrochen waren, auf die Kostenbremse getreten. Wegen des erwarteten Urlauber-Ansturms in diesem Frühjahr und Sommer suchte das Unternehmen im operativen Bereich zuletzt rund 1.000 neue Kräfte.

    Andrang an den Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen.
  • Top-Thema

    Al-Wazir rechnet mit Comeback der Frankfurter Messe

    Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sieht die Frankfurter Messe nach schweren Zeiten aufgrund der Corona-Pandemie auf einem guten Weg: "Frankfurt war und ist weltweit die Nr. 3 im Messegeschäft und in Deutschland klar die Nr. 1", sagte der Minister am Donnerstag im Hessischen Landtag. "Trotz Pandemie und Planungsunsicherheiten ist es ihr gelungen, neue Konzepte zu entwickeln und sich damit zukunftsfähig aufzustellen." Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen hatten jüngst erklärt, die corona-geplagte Messegesellschaft mit bis zu 250 Millionen Euro frischem Eigenkapital zu stützen.

    Die FDP-Fraktion forderte die schwarz-grüne Landesregierung dagegen zu größeren Anstrengungen auf, um die Zukunft des Messestandorts Frankfurt zu sichern. Das Unterstützungspaket diene nur dazu, die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Es brauche aber einen tragfähigen Zukunftsplan, damit die Messe konkurrenzfähig bleibe, betonte FDP-Wirtschaftsexperte Stefan Naas.

    "Schwarzgrün hat eine Verantwortung für die Messe Frankfurt, der sie nicht gerecht wird", sagte Tobias Eckert, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Man erwarte von Minister Al-Wazir, dass er persönlich alles daransetze, wieder große Messen nach Frankfurt zu holen. "Hier darf das Wirtschaftsministerium nicht nur den Beobachter spielen, sondern muss mit- und sich einmischen", so Eckert.

    Der beleuchtete Haupteingang der Messe Frankfurt am Abend.
  • Diskussion um Arbeit der Regierungpräsidien

    Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat strikt Kritik zurückgewiesen, es gebe nicht genügend Personal bei der Bearbeitung von Einbürgerungsanträgen. Die Regierungspräsidien seien durch eine Vielzahl von zusätzlichen Aufgaben wie den unterschiedlichen Wirtschaftshilfen in der Corona-Pandemie sowie aktuell der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine befasst, sagte Beuth am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Das habe zur Folge, dass Aufgaben, für die die Regierungspräsidien sonst zuständig sind, nach hinten rückten.

    Die Linksfraktion hatte zuvor in der Debatte berichtet, dass die Zahl der Einbürgerungsanträge am Regierungspräsidium Darmstadt stetig steigt. Statt darauf mit einer Anpassung des Personalschlüssels zu reagieren, sei im Zuge der Pandemiebekämpfung auch noch ein Großteil des Personals abgezogen worden, um Entschädigungsanträge nach dem Infektionsschutzgesetz zu bearbeiten, sagte die migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion, Saadet Sönmez. Das habe zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Einbürgerungsanträge geführt.

    Einbürgerung
  • Top-Thema

    Arbeitsmarkt nähert sich Vor-Corona-Niveau

    In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im März weiter gesunken. Wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, nahm sie im Vergleich zum Februar um rund 4.000 auf 159.000 Arbeitssuchende ab. Die Arbeitslosenquote fiel damit leicht von 4,7 auf 4,6 Prozent.

    Der Arbeitsmarkt erhole sich weiterhin von der Corona-Krise, berichtet Arbeitsagentur-Sprecherin Angela Köth in Frankfurt. "Die Aufwärtsbewegung hat noch mal an Tempo aufgenommen", sagte Köth. "Der hessische Arbeitsmarkt zeigt sich zum aktuellen Zeitpunkt unerschütterlich." Man nähere sich dem Niveau vor der Corona-Krise an. Grundsätzlich betreffe das inzwischen alle Branchen, nur beim verarbeitenden Gewerbe sei die Zahl der Beschäftigten leicht gesunken. Selbst das in der Pandemie so geplagte Gastgewerbe suche Mitarbeiter.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz leicht gesunken

    Die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist leicht gesunken: Sie lag am Donnerstag bei 7,47 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner - nach einem Wert von 7,61 am Mittwoch. Eine Woche zuvor hatte dieser für die Einschätzung der Pandemieentwicklung wichtige Wert bei 6,32 gelegen.

    Nach Angaben des Sozialministeriums waren am Mittwoch 172 Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen im Land. Bei 164 von ihnen wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei acht besteht der Verdacht. Vor einer Woche waren es 168 Erkrankte auf den Intensivstationen.

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  • Darmstädter Arzt erhält Silberne Verdienstplakette

    Der Darmstädter Arzt Cihan Çelik hat die Silberne Verdienstplakette der Stadt Darmstadt erhalten. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. "Mit der Verleihung der Silbernen Verdienstplakette an Dr. Cihan Çelik würdigen wir den Einsatz und die Persönlichkeit eines Menschen, der als Arzt im positiven Sinne zu einem Gesicht dieser Pandemie geworden ist – und zwar zu einem Gesicht Aufklärung und Zuversicht", begründete Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) die Wahl.

    Çelik sei schon zu Beginn der Covid-19-Pandemie Ansprechpartner für lokale und überregionale Medien geworden. Auch die Bundesregierung habe Çeliks medizinische und mediale Kompetenz für die Kampagne #Impfwissen genutzt. Im Rahmen dieser Videokampagne erklärte er in seiner Muttersprache Türkisch, warum es wichtig sei, sich gegen das Virus impfen zu lassen.

    Dr. Cihan Celik
  • Weiterhin Maskenpflicht in Gerichten

    Die Maskenpflicht in den Gebäuden der Amts- und Landgerichte in Hessen sowie im Oberlandesgericht Frankfurt soll auch nach dem 2. April vorerst bestehen bleiben. Das teilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Donnerstag mit. Die öffentlichen Bereiche der Gerichte, wie etwa Treppenhäuser und Fahrstühle, dürfen demnach nur mit einer OP- oder FFP2-Maske betreten werden. Im Sitzungsssal entscheide wie bisher die Richterin oder der Richter über das Tragen der Masken.

    "Die aktuell sehr hohen Infektionszahlen machen das Tragen von Schutzmasken in den Gerichtsgebäuden auch zukünftig erforderlich. In den Gerichtsgebäuden kommen viele Menschen über längere Zeit auf begrenztem Raum zusammen", sagte der Präsident des Oberlandesgerichts, Roman Poseck. Gleichzeitig werde es aber keine generellen Abstandsregeln mehr geben. Die Sitzungssäle könnten damit wieder mehr ausgelastet werden.

  • Top-Thema

    16.912 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 16.912 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.592. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.433.892 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 1.542 am Vortag auf 1.506. Die höchsten Werte haben die Kreise Bergstraße (2.170), Vogelsberg (2.076) und Fulda (1.847). Alle hessischen Kreise und Städte liegen derzeit über der Marke von 1.000. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Minister kritisiert erneut Corona-Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat die bundesweiten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen erneut deutlich kritisiert: "Eine Pandemie endet eben nicht durch Gesetz", sagte Klose am Mittwochabend im Wiesbadener Landtag. Er bedauere wegen der derzeitigen Corona-Lage daher sehr, dass der Bundesgesetzgeber trotz langer Vorbereitungszeit weitreichende Änderungen am Bundesinfektionsschutzgesetz beschlossen habe, ohne die Länder daran zu beteiligen.

    Der Bund trage damit nun auch die Verantwortung und müsse nacharbeiten, sobald es notwendig werde. Die neue hessische Corona-Verordnung gilt von diesem Samstag (2. April) an bis zunächst zum 29. April. Dann gilt aufgrund der Vorgaben des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes eine Masken- und Testpflicht nur noch in besonders sensiblen Lebensbereichen wie Krankenhäusern und Altenheimen. Auch in Bussen und Bahnen sowie in Sammelunterkünften muss weiter ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In den hessischen Schulen gibt es künftig noch Corona-Tests.

  • Top-Thema

    Frankfurter Buchmesse prüft Vorverlegung ab 2023

    Die Frankfurter Buchmesse prüft, die traditionell im Oktober stattfindende Messe wegen Corona künftig früher stattfinden zu lassen. Für dieses Jahr sei eine Vorverlegung aber nicht mehr möglich, teilte die Buchmesse am Mittwoch mit.

    Der Frankfurter Verleger Joachim Unseld (Frankfurter Verlagsanstalt) hatte in einem vorab veröffentlichten Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag) angeregt, die Buchmesse "zeitlich etwas früher zu legen. Nicht in den Spätherbst hinein, wo die Inzidenzen zuschlagen."

    Die Buchmesse reagiert am Mittwochabend positiv auf den Vorschlag: "Der Wunsch, den Termin der Frankfurter Buchmesse aufgrund der pandemischen Lage vorzuverlegen, ist nachvollziehbar. Einige deutsche Aussteller haben uns darauf bereits angesprochen", sagte Gabi Rauch-Kneer, die Geschäftsleiterin MesseManagement der Frankfurter Buchmesse.

  • Arbeitsmarkt im März: Arbeitsagentur gibt Zahlen bekannt

    Hessens Arbeitsmarkt hat im Februar die Jobverluste infolge der Corona-Pandemie wettgemacht. Ob sich der Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März angesichts wieder gestiegener Infektionszahlen und vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges fortgesetzt hat, berichtet am Donnerstag (10 Uhr) die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Frankfurt. Im Februar war die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Hessen gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 34.800 auf 163.083 gesunken. Die Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent entsprach exakt dem Wert aus dem Februar 2020 unmittelbar vor Ausbruch der Pandemie.

    Arbeitsmarkt Sujet
  • Keine Beschränkungen mehr im Staatstheater Wiesbaden

    Ab dem Samstag gibt es im Staatstheater Wiesbaden keine Corona-Beschränkungen mehr. Dann entfallen sämtliche Sitzplatz- und Zugangsbeschränkungen sowie die Maskenpflicht, wie das Staatstheater am Mittwoch mitteilte. Dadurch seien noch weitere Karten erhältlich, hieß es weiter.

    Hessisches Staatstheater Wiesbaden