In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Hessen will Frist für Investitionsprogramm verlängern

    Da sich viele Bauprojekte durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg verzögern, strebt das Land Hessen eine Fristverlängerung für das kommunale Investitionsprogramm der Hessenkasse an. Damit kein Projekt krisenbedingt scheitere, solle die gesetzliche Frist für die Umsetzung um zwei Jahre bis Ende 2026 verlängert werden, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Montag in Wiesbaden mit. Im Landtag muss dafür eine Gesetzesänderung beschlossen werden.

    Mit der Hessenkasse hatte das Land 2018 ein kommunales Entschuldungsprogramm und begleitend ein Investitionsprogramm aufgelegt, um die Städte, Kreise und Gemeinden nachhaltig zu stärken. Mit dem rund 700 Millionen Euro umfassenden Programm werden beispielsweise Straßen, Kindergärten oder Sporthallen saniert oder neu gebaut sowie Kredite getilgt. Insgesamt 1.775 Projekte profitieren von dem Geld.

  • Top-Thema

    Experten rechnen mit Herbstwelle

    Manche Staaten haben bereits das Ende der Pandemie ausgerufen. Doch Experten warnen vor zu großer Sorglosigkeit. Hauptgrund: Der Herbst steht vor der Tür und damit die Zeit von Treffen in geschlossenen Räumen und erhöhter Ansteckungsgefahr.

    "Durch die Saisonalität dürften die Fallzahlen vor allem ab Oktober bis Dezember deutlicher steigen", sagt Thorsten Lehr, der mit seinem Team an der Uni Saarbrücken den Modellrechner "Covid-Simulator" betreibt. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer gibt zu bedenken, dass viele Menschen nicht oder nicht mehr ausreichend vor einer Infektion geschützt seien, sagt er dem hr: "Es gibt genug Kandidaten, die sich anstecken können."

    Cihan Çelik, Sektionsleiter Pneumologie am Klinikum Darmstadt erklärt auf hr-Anfrage, ebenfalls mit steigenden Fallzahlen zu rechnen: "Wir erwarten wieder mehr Patienten, sind aber medizinisch gut gerüstet. Die Frage wird die personelle Besetzung sein."

  • Top-Thema

    3.866 Neufälle, Inzidenz steigt

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.866 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.028. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.455.316 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg weiter von 293 auf 311. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (518), Hersfeld-Rotenburg (433) und Lahn-Dill (425), die niedrigsten für den Kreis Offenbach (199) und die Stadt Frankfurt (197). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    3.256 Neuinfektionen, 13 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.256 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 13 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.025. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.451.450 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 288 auf 293. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (476), Hersfeld-Rotenburg (436) und Limburg-Weilburg (405), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (97) und die Stadt Frankfurt (186). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Mehr Tourismus als vor der Corona-Pandemie

    Die Tourismuszahlen in Hessen haben im August das Niveau der Zeit vor der Corona-Krise überschritten. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, zählten die Beherbergungsbetriebe gut 1,5 Millionen Gäste und damit knapp vier Prozent mehr als im August 2019. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um rund ein Prozent auf mehr als 3,4 Millionen. Sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei den Übernachtungszahlen legten vor allem der Main-Taunus-Kreis sowie die Städte Offenbach und Frankfurt deutlich zu. Lediglich im Kreis Waldeck-Frankenberg sank die Zahl der Übernachtungen, und zwar um fünf Prozent. Bereits seit Mai hatten sich die Zahlen weitgehend stabilisiert und das Niveau von 2019 fast erreicht. 

    Drei Zimmerschlüssel für Hotelzimmer hängen in einem Holzschränkchen. (dpa)
  • Trotz Impfpflicht arbeiten tausende Ungeimpfte in Heimen

    Am 15. März ist die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Kraft getreten, die in Hessen für rund 250.000 Menschen gilt. Seitdem haben die Einrichtungen tausende ungeimpfte Mitarbeiter gemeldet – doch passiert ist wenig, wie eine hr-Recherche zeigt:

  • Top-Thema

    4.303 Neuinfektionen, 20 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.303 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 20 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.012. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.448.194 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 270 auf 288. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (445), Hersfeld-Rotenburg (438) und Lahn-Dill (421), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (125) und die Stadt Frankfurt (185). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    70 Millionen Euro für Corona-Tests in Kitas, Heime und Uniklinik

    Der Haushaltsausschuss im Landtag unterstützt Corona-Maßnahmen mit weiteren 70 Millionen Euro. Das gab Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch bekannt. Finanziert werden sollen demnach weitere Corona-Tests in den Kitas, Zuschüsse für Pflegeeinrichtungen sowie an das Uniklinikum Frankfurt. Im Haushalt 2022 seien insgesamt 500 Millionen Euro für die "Corona-Vorsorge" vorgesehen, die 70 Millionen habe der Ausschuss nun bewilligt.

    Das Testangebot für Kita-Kinder wurde laut Boddenberg bis zu den Osterferien 2023 verlängert. Die Pflegeheime sollen insgesamt zehn Millionen Euro erhalten, um pandemiebedingte Verluste zu kompensieren - etwa weil sie weniger neue Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmen konnten. Die Uniklinik Frankfurt soll 48 Millionen Euro für die stationäre Versorgung von Corona-Patienten in diesem und dem vergangenen Jahr ausgezahlt bekommen.

  • Top-Thema

    Land muss Miete für Frankfurter Impfzentrum übernehmen

    Die Kosten von rund 2,5 Millionen Euro für die Miete des Frankfurter Impfzentrums muss das Land Hessen tragen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Mittwoch entschieden. Aufgrund eines Einsatzbefehls des Landes seien die Städte und Gemeinden verpflichtet gewesen, schnellstmöglich mindestens ein Impfzentrum zu errichten und zu betreiben. In Frankfurt hatte man sich dazu für die Messehalle 1.2 entschieden. Die Kosten beziehen sich auf den Zeitraum von Dezember 2020 bis Ende März 2022.

    Das Land hatte sich geweigert, die Kosten zu übernehmen, weil die Stadt Frankfurt 60 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Messe hält. In einem Passus des Einsatzbefehls für die Impfzentren heißt es, dass das Land Mietkosten grundsätzlich übernehme, nicht aber wenn es sich um Gebäude von Unternehmen handele, "bei denen die Kommunen beherrschenden Einfluss ausüben". Ein solcher Einfluss liege erst ab einer Beteiligung von 75 Prozent vor, entschied das Gericht. 60 Prozent reichten nicht aus.

    Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP im Landtag, Yanki Pürsün, kritisierte, das Sozialministerium habe offenbar nicht gewusst, wie die Regeln anzuwenden sind. "Das Land hat die Hälfte der Kosten zu tragen, die andere Hälfte übernimmt der Bund." Dass man es auf ein Gerichtsverfahren ankommen ließ, sei ein "Unding". Aus dem Sozialministerium hieß es auf Anfrage, man wolle zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, ehe man über mögliche rechtliche Schritte berät.

    Impfzentrum Frankfurt
  • Top-Thema

    3.699 Neuinfektionen, fünf Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.699 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden fünf weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.992. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.443.891 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank minimal von 271 auf 270. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Hersfeld-Rotenburg (416), Bergstraße (399) und Lahn-Dill (387), die niedrigsten für die Kreise Main-Taunus (159) und Waldeck-Frankenberg (178) sowie die Stadt Frankfurt (185). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Zu wenig Omikron-Booster im Main-Kinzig-Kreis

    Der Main-Kinzig-Kreis hat sich personell extra verstärkt, um in seinen "Dein-Pflaster-Impfstellen" in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern Impfungen mit dem Omikron-Booster anzubieten. Von dem an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff, den die Bundesregierung für diese Woche ankündigte, sei aber nur ein Bruchteil der bestellten Menge eingetroffen, kritisierte der Kreis am Dienstag.

    "Das ist ein echtes Ärgernis. In dieser ersten Booster-Woche überwiegt bei uns leider der Frust, und das ist bei den Menschen, die in unsere Impfstellen gekommen sind, verständlicherweise nicht anders", sagte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Sollte an einzelnen Stellen im Land eine Reserve aufgebaut werden, für wen und warum auch immer, dann sei das "der völlig falsche Zeitpunkt", weil das einer künstlichen Verknappung gleichkäme.

  • Top-Thema

    Omikron-Impfungen gehen los

    Am Dienstag hat in einigen Impfstellen und Arztpraxen in Hessen das Impfen mit dem neuen Impfstoff von Biontech und Moderna begonnen, der gegen die Omikron-Variante BA.1 entwickelt wurde. So ging es beispielsweise in den Impfstellen in Hanau und Offenbach los. In Wiesbaden wird ab Mittwoch geimpft. Der Impfstoff wird über den Apothekengroßhandel verteilt. Allerdings scheinen nicht alle Praxen die Menge an Impfstoff zu bekommen, die sie bestellt haben. Wieso, ist bisher unklar. Insgesamt erhält Hessen in den ersten beiden Wochen rund eine Million Impfdosen.

  • Top-Thema

    Flughafen meldet Passagierrekord

    Der Frankfurter Flughafen hat im Ferienmonat August die höchste Passagierzahl seit Pandemie-Beginn verbucht. Knapp 5,2 Millionen Fluggäste seien an- oder abgeflogen, teilte der Betreiber Fraport mit. Das waren 54 Prozent mehr als im pandemiegeprägten Vorjahresmonat, aber noch rund ein Viertel unter dem Wert des Jahres 2019.

    Im Juli, als das Geschäft unter anderem von einem Lufthansa-Streik belastet worden war, hatte die Passagierzahl mit etwas mehr als fünf Millionen noch rund 27 Prozent unter dem Wert von 2019 gelegen.

  • Top-Thema

    5.363 Neuinfektionen, Inzidenz steigt an

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist über das Wochenende um 5.363 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden acht weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.987. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.440.192 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 263 am Samstag auf nun 271. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Hersfeld-Rotenburg (426), Lahn-Dill (368) und Limburg-Weilburg (363), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (176) und die Stadt Frankfurt (196). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Virologe Stürmer über Ende der Pandemie

    Fast alle in Deutschland hatten schon Kontakt mit dem Coronavirus. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vom Forschungsministerium gefördert wurde. Bei 95 Prozent der über 6.000 Teilnehmenden der Studie konnten die Forscher Antikörper nachweisen. Den Frankfurter Virologen Martin Stürmer wundern die Zahlen nicht, denn von Anfang an habe es viele asymptomatische Fälle gegeben, sagte er dem ZDF.

    Ist damit ein Ende der Pandemie in Sicht? Stürmer sieht vor allem zwei Dinge, die man im Blick behalten müsse: "Welche Virusvarianten bekommen wir noch? Und wie entwickelt sich Long Covid - was können wir also gegen die Langzeitfolgen tun? Wenn wir da weiterkommen, würde ich denken, wir sind auf einem klaren Weg zu oder gar am Übergang von der Pandemie in die Endemie", sagte der Virologe.

  • Top-Thema

    2.624 Neuinfektionen, vier Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.624 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.979. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.434.830 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 261 auf 263. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Hersfeld-Rotenburg (432), Rheingau-Taunus (322) und Kassel (319), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (184) und die Stadt Frankfurt (191). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Handwerksbetriebe mit pessimistischeren Geschäftserwartungen

    Die hessischen Handwerksbetriebe blicken mit Skepsis auf die Geschäftsentwicklung im Herbst. 70 Prozent der Betriebe rechneten für das dritte Quartal mit einer gleichbleibenden, 22 Prozent mit einer verschlechterten und lediglich acht Prozent mit einer verbesserten Geschäftslage, teilte die Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Susanne Haus, am Freitag mit.

    Insgesamt seien die Geschäftserwartungen pessimistischer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, berichtete die Präsidentin. Der Wegfall der staatlichen Corona-Pandemie-Auflagen habe die Erwartungen der Betriebe an eine weitere Belebung ihrer Geschäftslage im vergangenen Quartal noch positiv gestimmt. Die Belastungen durch den Krieg in der Ukraine und die drastischen Preissteigerungen würden jedoch allmählich ihre Auswirkungen zeigen.

  • Landessportbund: Energiekrise bedrohlicher als Corona

    Das Land habe den organisierten Sport in Hessen während der Corona-Krise vorbildlich unterstützt, sagt Juliane Kuhlmann, Präsidentin des Landessportbund Hessen (lsb h). Doch ohne weitere Hilfe könnten viele Vereine die nun entstehenden, zusätzlichen finanziellen Belastungen schon bald nicht mehr stemmen. "Die Energiekrise ist für den organisierten Sport bedrohlicher als die Corona-Krise. Besonders Vereine mit eigenen Anlagen befürchten das Aus", sagt Kuhlmann.

    Der lsb h fordert im Zuge der steigenden Energiekosten von der Landesregierung, schnellstmöglich Hilfsprogramme für in Not geratene Sportvereine zu entwickeln. Finanzielle Entlastungen seien kurzfristig zwingend erforderlich, hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Ohne finanzielle Hilfen bestehe die Gefahr, "dass viele Vereine ihre Abschläge für Strom und Gas nicht mehr bezahlen können."

  • Top-Thema

    2.945 Neuinfektionen, sechs Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.945 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.975. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.432.206 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 251 auf 261. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (378), Hersfeld-Rotenburg (372) und Werra-Meißner (331), die niedrigsten für die Kreise Schwalm-Eder (183) und Waldeck-Frankenberg (189). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Hessen begrüßt neuen Spielraum der Länder bei Corona-Regeln

    Hessen zeigt sich mit dem im Bundestag beschlossenen neuen Infektionsschutzgesetz grundsätzlich zufrieden. Sozialstaatssekretärin Anne Janz (Grüne) begrüßte am Donnerstag, dass die Länder durch die Gesetzesanpassung wieder über Möglichkeiten verfügen sollen, je nach Situation eigene Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergreifen zu können.

    Aber Janz erklärte auch: "Wir hätten uns klarere Vorgaben zu den Kriterien und Schwellenwerten gewünscht, ab wann die Länder verschärfte Corona-Regeln verhängen sollten." Dies hätte zu einer größeren bundesweiten Einheitlichkeit geführt und für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung gesorgt.

  • Weitere Millionen-Corona-Hilfen für Heilkurorte

    Die hessische Landesregierung unterstützt die Heilkurorte im Land mit weiteren fünf Millionen Euro zur Bewältigung der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie. Der dritte und letzte Teil der Krisen-Hilfe von insgesamt 15 Millionen Euro sei nun ausgezahlt worden, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden mit.

    Heilkurorte seien in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen. Kurgäste hätten wegen der Kontaktbeschränkungen gar nicht oder nicht so zahlreich wie in normalen Zeiten kommen können. Die Thermen mussten vorübergehend schließen oder den Zugang beschränken. Gleichzeitig habe es hohe laufende Kosten der Gesundheitsinfrastruktur rund um die Bäder gegeben, erklärte der Minister die finanzielle Unterstützung.

  • Biontech will Beschäftigung ausbauen

    Das Pharma-Unternehmen Biontech baut seinen Personalstand aus. Einen genaueren Zeitrahmen nannte eine Sprecherin am Donnerstag noch nicht. Zum einem soll die Beschäftigtenzahl am Firmensitz in Mainz in den nächsten Jahren von rund 3.000 auf 5.000 aufgestockt werden. Zum anderen soll nach einem Bericht der Zeitungen der VRM, unter ihnen die in Mainz erscheinende "Allgemeine Zeitung", auch der Betrieb in der Stadt Marburg erhöht werden - dort sind es gegenwärtig 700 Beschäftigte.

    Eine Frau mit Mundschutz in einem Medizinlabor.
  • Top-Thema

    Kein Schadensersatz für abgesagte Messe

    Einer Ausstellerin stehen keine Schadensersatzansprüche wegen einer aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten Messe zu. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden.

    Die Klägerin hatte mit der beklagten Messeveranstalterin einen Vertrag über die Teilnahme an der vom 8.3. bis 13.3.2020 geplanten Messe "Light + Building 2020" geschlossen. Am 24.2.2020 hatte die Beklagte die Messe im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus zunächst auf September 2020 verschoben und letztlich am 5.5.2020 ganz abgesagt. 

    Zu Recht, wie das Oberlandesgericht in einer Mitteilung von Donnerstag begründete. Die Entscheidungen seien im Hinblick auf das sich rasant und nicht prognostizierbar entwickelnde Pandemiegeschehen und die Verantwortung für die Gesundheit der Messeteilnehmer rechtmäßig gewesen.

    Justizia
  • Top-Thema

    3.283 Neuinfektionen, 25 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.283 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 25 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.969. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.429.262 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg leicht von 246 auf 251. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (341), Werra-Meißner (328) und Rheingau-Taunus (317), die niedrigsten für den Kreis Schwalm-Eder (175) und die Stadt Frankfurt (185). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Debatte um Maskenpflicht

    Die Bundesregierung will die Maskenpflicht in Flugzeugen abschaffen. Im Fern- und Nahverkehr soll aber die Pflicht zum Maskentragen beibehalten werden. Das sorgt bei einigen für Irritationen.

    Videobeitrag

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    Debatte um Maskenpflicht

    hessenschau vom 07.09.2022
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