In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • NVV weiterhin für Maskenpflicht in Bus und Bahn

    Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) spricht sich weiterhin für eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aus. Nachdem die Bundesregierung auf Drängen der FDP angekündigt hatte, die Maskenpflicht im Flugzeug zu streichen, forderte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen eine einheitliche Abschaffung auch für alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel. Denn eine Maskenpflicht in Zügen, aber nicht im Flieger sei kaum vermittelbar – zumal die Luft in Zügen beim Öffnen der Türen regelmäßig ausgetauscht werde.

    Der NVV teilte dazu am Mittwoch auf Anfrage mit, man lege großen Wert darauf, dass sich die Fahrgäste sicher fühlten. Studien hätten zwar gezeigt, dass das Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen nicht höher sei als beispielsweise in Restaurants oder Supermärkten, wo die Maskenpflicht nicht mehr gilt. "Gleichwohl wissen wir aus Befragungen, dass die Maskenpflicht zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl der Fahrgäste beiträgt. Dieses Bedürfnis nach Schutz vor einer möglichen Ansteckung sollte respektiert werden – auch von jenen, die das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes während der Fahrt als unangenehm empfinden." Die überwiegende Mehrheit der Fahrgäste halte sich ohnehin an die Maskenpflicht.

    Eine Frau sitzt in einer Bahn und trägt FFP2-Maske, sie guckt in die Kamera.
  • Top-Thema

    Main-Kinzig-Kreis startet mit Omikron-Booster

    Der Main-Kinzig-Kreis bietet bereits ab kommendem Montag die neuen Omikron-Impfstoffe in seinen Impfstellen an. Die Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna würden in den "Dein-Pflaster-Impfstellen" in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern sowie bei mobilen Impfeinsätzen verimpft. Termine seien nicht nötig. Weitere Kreise und Kommunen wollen zeitnah auch Impfungen gegen Omikron anbieten.

    Laut Bundesgesundheitsministerium wirken die neuen Impfstoffe "deutlich besser gegen die derzeit vorherrschende BA.5-Variante als der Impfstoff der ersten Generation". Insbesondere für Hochrisikogruppen könnte diese neue Impfung sinnvoll sein, hatte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vergangene Woche erklärt. Sie haben Fragen zum Omikron-Booster? Hier sind die Antworten.

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    3.668 Neuinfektionen, sechs Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.668 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.944. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.425.980 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg auf 246. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (369), Hersfeld-Rotenburg (328) und Rheingau-Taunus (327), die niedrigsten für den Kreis Schwalm-Eder (160) und die Stadt Frankfurt (175). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Long Covid: Andauernde Herzentzündung kann Herzsymptome erklären

    Ein Wissenschaftsteam vom Universitätsklinikum Frankfurt und der Goethe-Universität hat 346 Personen – je zur Hälfte Frauen und Männer – im Alter zwischen 18 und 77 Jahren jeweils rund vier und elf Monate nach einer überstandenen, milden Corona-Infektion untersucht. Das Ergebnis: 73 Prozent der Menschen klagten zu Beginn der Studie über Herzprobleme wie Belastungsintoleranz, Herzrasen oder Brustschmerzen. Bei 57 Prozent bestanden diese Beschwerden auch noch bis zu elf Monate nach der Infektion. Entsprechend konnte das Wissenschaftsteam eine zwar leichte, aber anhaltende Herzentzündung feststellen, die nicht mit strukturellen Veränderungen der Herzklappen oder Herzwände einherging.

    Privatdozentin Valentina Puntmann erläutert: "Die Beschwerden der Patienten passen zu unseren medizinischen Befunden. Allerdings unterscheidet sich die durch das SARS-CoV-2-Virus hervorgerufene Herzentzündung offenbar von einer klassischen viralen Myokarditis, denn der Herzmuskel unserer Patienten war weder tiefgreifend geschädigt noch in seiner Funktion beeinträchtigt." Weil die Studie auf einer ausgewählten Population von Personen beschränkt, die sich von einer COVID-19-Infektion erholt haben, lässt sich die Zahl der Herzmuskelerkrankungen als Folge der Infektion nicht auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen.

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    Lufthansa begrüßt Ende der Maskenpflicht

    Die Lufthansa hat sich erleichtert über Pläne der Bundesregierung gezeigt, die Corona-Maskenpflicht in Flugzeugen zum Herbst zunächst entfallen zu lassen. Konzernchef Carsten Spohr sprach in Frankfurt von einer guten Nachricht für die Mitarbeiter und die täglich rund 300.000 Fluggäste. Diese hätten nirgendwo sonst mehr eine Maske tragen müssen, weil „es jede andere Airline ignoriert hat“.

    Am Montag war bekannt geworden, dass auf Druck der FDP die Maskenpflicht im Flugzeug aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen werden soll, obwohl sie in Fernzügen bundesweit weiter gilt und auch im Nahverkehr von den Ländern verhängt werden kann. Zugleich soll bundesweit festgelegt werden, dass außer in Kliniken und Pflegeheimen auch in Arztpraxen die FFP2-Maskenpflicht gilt.

    Flugzeug Passagiere Corona Maske
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    4.800 Neuinfektionen, sechs Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.800 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.938. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.422.312 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag bei 237,9. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (347), Hersfeld-Rotenburg (318) und Werra-Meißner (314), die niedrigsten für den Kreis Schwalm-Eder (162) und die Stadt Frankfurt (167). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    Maskenpflicht in Flugzeugen soll wegfallen

    Die Corona-Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland soll zum Herbst vorerst entfallen. Die zunächst weiterhin bundesweit im Infektionsschutzgesetz vorgesehene Vorgabe zum Tragen von FFP2-Masken an Bord soll noch gestrichen werden, wie zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete.

    Zugleich soll aber im Gesetz bundesweit festgelegt werden, dass außer in Fernzügen, Kliniken und Pflegeheimen auch in Arztpraxen FFP2-Maskenpflicht gilt. Mehr dazu bei tagesschau.de.

  • Großteil der Werra-Meißner-Schulräume hat Luftfilter

    Zur Verbesserung der Luftqualität in den Schulräumen des Werra-Meißner-Kreises während der Corona-Pandemie hat der Kreisausschuss im September 2021 entschieden, dezentrale Fenster-Lüftungsanlagen in die Schulräume zu installieren. Im Februar dieses Jahres hat der Kreisausschuss die Auftragsvergaben für insgesamt 890 Unterrichts- und Betreuungsräume genehmigt. "Mittlerweile sind circa 670 Unterrichts- und Betreuungsräume mit den Fenster-Lüftungsanlagen in den Schulen ausgestattet. Die restlichen Fenster-Lüftungsanlagen werden bis Ende der Herbstferien 2022 und somit rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode eingebaut sein", sagte der Erste Kreisbeigeordnete, Rainer Wallmann (Grüne).

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    Gesundheitsminister Klose positiv auf Coronavirus getestet

    Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) ist positiv auf das Cornavirus getestet worden. Nach dem Auftreten von Symptomen am Sonntagnachmittag habe ein Antigentest eine Infektion angezeigt, wie das Ministerium am Montag mitteilte. Der PCR-Test habe dieses Ergebnis bestätigt. Klose begab sich unmittelbar nach dem positiven Schnelltest in häusliche Quarantäne. Klose ist dreifach geimpft und war bisher nicht infiziert.

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne)
  • Streit um Maskenpflicht in Krankenhaus eskaliert

    Ein Streit um eine nicht-getragene Maske hat am Freitag in einem Krankenhaus in Weilmünster (Limburg-Weilburg) zu einer handfesten Auseinandersetzung geführt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte sich ein Krankenhausbesucher geweigert, wie vorgeschrieben eine Maske aufzusetzen. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses forderte ihn dazu auf, woraufhin ihn der 51 Jahre alte Besucher beleidigt und geschlagen habe. Auch als eine Polizeistreife hinzukam, habe der Besucher nicht aufgehört, den Angestellten zu beschimpfen. Es wurde Anzeige erstattet.

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    2.250 Neuinfektionen, drei Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.250 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.932. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.417.512 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag bei 249,5. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Stadt Wiesbaden (374), die Kreise Rheingau-Taunus (337) und Lahn-Dill (309), die niedrigsten für die Kreise Waldeck-Frankenberg (191) und Schwalm-Eder (179). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Klose: Booster bei vulnerablen Gruppen wichtig

    Vor allem Menschen in Pflegeheimen sollten sich nach Ansicht von Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) mit den neuen an Omikron angepassten Corona-Impfstoffen immunisieren lassen. Das sagte Klose am Freitag in Wiesbaden nach Beratungen der Hessischen Impfallianz. Hessen rechnet in den kommenden beiden Wochen jeweils mit rund 500.000 Dosen des angepassten Impfstoffs. Sie stammen von den Herstellern Moderna und Biontech/Pfizer.

    Für die Impfungen setze man auch künftig auf die Strukturen, die sich als besonders leistungsstark erwiesen haben – auf die Logistik der Apotheker und das Zusammenspiel aus Ärzteschaft und Öffentlichem Gesundheitsdienst, sagte Klose. Es bleibe abzuwarten, wie sich die Nachfrage nach den neuen Impfstoffen entwickle. Die Strukturen der Impfstellen des Gesundheitsdienstes in Hessen seien auch in Zeiten zuletzt geringerer Nachfrage aufrechterhalten worden. Gegenwärtig würden wöchentlich in Hessen etwa 15.000 Impfungen durchgeführt.

    Eine Frau zieht eine Dosis des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer für eine Corona-Impfung auf (Archivbild). (dpa)
  • Prozesse um Frankfurter Corona-Testzentrum

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Hessen binnen kürzester Zeit Dutzende Testzentren eröffnet worden. Nun wirft eine Serie von Prozessen vor dem Frankfurter Arbeitsgericht die Frage auf, wie die Branche mit ihren Beschäftigten umgeht. Dabei geht es auch um die Gründung eines Betriebsrats.

  • Schuljahr startet ohne Corona-Beschränkungen

    Das neue Schuljahr in Hessen beginnt am Montag erstmals seit 2019 wieder ohne Corona-Beschränkungen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir ein weitgehend normales Schuljahr vor uns haben", sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden. Einschränkungen gebe es erst einmal nicht. Zu einem Lockdown soll es auf keinen Fall mehr kommen. Zu einer Maskenpflicht nur, wenn der Präsenzunterricht anders nicht stattfinden könnte.

    Maskentragen und Tests seien freiwillig. Material sei ausreichend vorhanden. Das Land habe mehr als 9.000 der "heißdiskutierten Luftfilter" angeschafft. Die mobilen Geräte müssten laut Lorz reichen, um alle Räume abzudecken, die nicht anderweitig belüftet werden könnten. Aus dem Corona-Aufholprogramm "Löwenstark" und seinen insgesamt 150 Millionen Euro stehe weiterhin Geld zur Verfügung.

    Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden
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    2.519 Neuinfektionen, 7 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.519 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 03.06 Uhr) mit. Es wurden 7 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.929. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.415.262 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg leicht von 249 auf 250. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Stadt Wiesbaden (391), die Kreise Rheingau-Taunus (342) und Lahn-Dill (331), die niedrigsten für die Kreise Schwalm-Eder (170) und Waldeck-Frankenberg (192). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Fahrten mit Ebbelwei-Express fallen teilweise aus

    Nachdem in Wiesbaden bereits seit Wochen zahlreiche Busfahrerinnen und -fahrer wegen Krankheit ausfallen und der Betrieb eingeschränkt werden muss, trifft es nun auch den Frankfurter Ebbelwei-Express. Im September sollen einige Fahrten ausfallen, wie die Stadt mitteilte. Von den notwendigen zehn Stellen für Schaffnerinnen und Schaffner seien zurzeit nur drei tatsächlich besetzt.

    Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) sieht sich mit dem Problem konfrontiert, dass während der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht eingesetzt werden konnten. Diese stehen jetzt zum großen Teil nicht mehr zur Verfügung.

    Ebbelwei-Express


  • Was Sie über den Omikron-Impfstoff wissen sollten

    Ein Expertenausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat am Donnerstag den Weg für zwei an die Omikron-Variante B.1 angepasste Corona-Impfstoffe freigemacht. Wann können sich die Hessinnen und Hessen damit impfen lassen? Und wer sollte das überhaupt tun? Wir beantworten diese und weitere Fragen.

  • Kliniken in Darmstadt-Dieburg heben Besuchsverbot auf

    Das generelle Besuchsverbot in der Kreisklinik Groß-Umstadt und der Spezialklinik Jugenheim (beide Darmstadt-Dieburg) wird ab diesem Freitag aufgehoben. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit und verwies auf eine Entscheidung der Covid-Task-Force. "Ab dem 2. September wird es somit in Groß-Umstadt und Jugenheim wieder möglich sein, dass eine Person pro Patient zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Klinikstandorte für Angehörigenbesuche betreten darf", hieß es dazu.

    Die aktuell geltenden Hygiene-Regeln seien dabei weiter zu beachten, ebenso sei weiterhin das Tragen von FFP-2-Masken notwendig. "Aktuell hat sich die Covid-Situation an unseren beiden Häusern entspannt. Wir nutzen diesen Moment und heben das Besuchsverbot jetzt auf im Wissen, dass es jederzeit, vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, auch wieder Situationen geben kann, die ein Besuchsverbot an beiden Standorten wieder notwendig machen", so Betriebsleiterin Pelin Meyer nach der Entscheidung der Covid-Task-Force.

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    2.911 Neuinfektionen, 6 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.911 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 6 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.922. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.412.743 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 255 auf 249. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Stadt Wiesbaden (412), die Kreise Lahn-Dill (363) und den Rheingau-Taunus (354), die niedrigsten für die Stadt Frankfurt (167) und die Kreise Schwalm-Eder (177) und Waldeck-Frankenberg (183). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    3.960 Neuinfektionen, 18 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.960 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 18 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.916. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.409.830 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 248 auf 255. Die höchsten Werte meldete das RKI für den Kreis Kassel (556), die Stadt Kassel (394) und den Rheingau-Taunus-Kreis (366), die niedrigsten für den Main-Taunus-Kreis 120), Groß-Gerau (133) und die Stadt Frankfurt (165). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Rheingau Musik Festival meldet Auslastung von 94 Prozent

    Eine der größten Konzertreihen Deutschlands, das Rheingau Musik Festival, meldet kurz vor dem Abschluss an diesem Samstag eine vermutliche Auslastung von 94 Prozent. Mit insgesamt mehr als 104.500 Zuhörern werde bis dahin in der 35. Saison gerechnet, teilte eine Sprecherin mit. 75 der 134 Konzerte an 25 Spielorten wie etwa in Klöstern, Schlössern, Kirchen und Weingütern im hessischen Rheingau und in benachbarten Regionen einschließlich Rheinland-Pfalz seien ausverkauft gewesen. Nach den Corona-Einschränkungen 2021 sei dies "ein sehr guter Sommer" gewesen.

    Das Festival, das am 25. Juni begonnenen hat, endet an diesem Samstag. Der diesjährige Konzertreigen steht im Zeichen des Leitgedankens "Zusammenhalt". Sein Etat beläuft sich auf rund acht Millionen Euro.

  • 4.876 Neuinfektionen, sieben Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist seit Samstag um 4.876 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.898. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.405.870 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 256 (am Samstag) auf 248. Die höchsten Werte meldete das RKI für den Kreis Kassel (556), die Stadt Kassel (394) und den Rheingau-Taunus-Kreis (366), die niedrigsten für den Main-Taunus-Kreis (120), Groß-Gerau (133) und die Stadt Frankfurt (165). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Frankfurt präsentiert neuen Corona-Aktionsplan

    Um die sozialen Folgen der Corona-Jahre aufzufangen, hat die Stadt Frankfurt einen Corona-Aktionsplan erarbeitet. Er soll helfen, Benachteiligung zu reduzieren und passende Unterstützungsangebote zu entwerfen, erklärt die Stadt in der neuen Broschüre. Dafür sollen insbesondere die Themen außerschulische und schulische Bildung, Teilhabe, Bewegung und Gesundheit, Kultur und gemeinsame Erlebnisse, demokratisches Zusammenleben und Kulturen- und Generationenverständigung sowie die Gestaltung öffentlicher Räume adressiert werden. Eine Finanzierung von rund vier Millionen Euro sei bereits bewilligt, teilte die Stadt am Montag mit.

    Ab September könnten sich Verbände, Vereine und Initiativen darauf bewerben, einzelne Teilbereiche in konkrete Maßnahmen umzusetzen. "Ob bei Angeboten für Kinder und Jugendliche, für Arbeitssuchende oder für Ältere – seit langem sind unsere Träger, also Verbände, Vereine und Initiativen – ein direkter Draht der Stadt zu den Menschen und leisten wichtige Arbeit. Auf ihre Erfahrung bauen wir auch bei der Umsetzung des Corona-Aktionsplans", sagte die Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne).

    In zwei digitalen Veranstaltungen zum Antragsverfahren können sich Interessierte am  1. September sowie am 16. September von 10 bis 12 Uhr informieren.

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    Lufthansa kritisiert FFP2-Maskenpflicht-Pläne

    Die Lufthansa sieht sich durch die geplante Verschärfung der Maskenpflicht in Flugzeugen erheblich wirtschaftlich benachteiligt. "Passagiere, die die Wahl haben, über mehrere Stunden mit oder ohne Maske zu fliegen, entscheiden sich meist für die komfortablere Variante", teilte das Unternehmen am Montag mit. Zwar gelte die Maskenpflicht grundsätzlich auf allen Flügen von und nach Deutschland. Es sei aber ein offenes Geheimnis, dass Fluggesellschaften aus Ländern, in denen keine Maskenpflicht herrsche, die Regelung kaum umsetzten.

    Die Bundesregierung hat beschlossen, zur Corona-Abwehr in Fernzügen und Flugzeugen künftig das Tragen von FFP2-Masken verbindlich vorzuschreiben. Bislang sind auch medizinische OP-Masken erlaubt. Lufthansa verweist auf die abweichende Praxis in vielen anderen Staaten, wo keine Maskenpflicht mehr bestehe. Der deutsche Sonderweg stelle auch eine erhebliche Belastung der Crews dar, die für die Durchsetzung sorgen sollen. Der Gesetzentwurf müsse überarbeitet werden.

  • Lufthansa erhält ersten "Dreamliner" von Boeing

    Mit knapp einem Jahr Verspätung erhält die Lufthansa an diesem Dienstag ihr erstes Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9. Der sogenannte "Dreamliner" mit 294 Plätzen soll am Vormittag aus Seattle kommend am Frankfurter Flughafen landen, wie ein Sprecher am Montag berichtete. Für den gesamten Konzern hat Lufthansa 32 Flugzeuge des Dreamliners bestellt, der in der Konzernflotte perspektivisch ältere Airbus-Modelle mit vier Triebwerken ersetzen soll. Wegen technischer Probleme und einem erst im August aufgehobenen Auslieferungsverbot hatte sich die Übergabe des eigentlich erprobten Flugzeugs verzögert.

    Um schneller beliefert zu werden, hatte die Lufthansa Boeing-Verträge anderer Airlines übernommen, die in der Corona-Krise abgesprungen waren. Die Maschine soll ab Oktober zunächst bei Inlandsflügen erprobt werden. Laut Lufthansa verbraucht die 787 rund 2,5 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 Kilometer Flugstrecke. Das Flugzeug aus kohlefaserverstärktem Kunststoff sei damit 25 Prozent effizienter als das Vorgängermodell und soll 20 Prozent leichter sein als herkömmliche Flugzeuge.

    Eine Boeing 787 der Airline "Norse Atlantic Airways" steht am Gate auf dem Berliner Hauptstadtflughafen.