In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Erwachsenwerden in der Pandemie

    Die ersten aufregenden Reisen ohne Eltern, die Abschlussparty mit den Schulfreunden, der Start in das Berufsleben - so sollten die vergangenen Jahre vieler junger Erwachsene aussehen. Stattdessen: Homeschooling, Social Distancing und Home Office. Hier berichten vier junge Hessinnen und Hessen der "Generation Corona" von zwei Jahren Corona-Alltag.

  • Impfen im Luftwaffe-Airbus der Bundeswehr

    Einen Airbus der Luftwaffe besichtigen und sich gegen das Coronavirus impfen lassen - das ist am 29. Januar am Flughafen Kassel-Calden möglich. Die Bundeswehr stellt dann einen Tag lang von 10 bis 18 Uhr einen Airbus des Modells A400M für eine Impfaktion bereit. Impfen lassen können sich dort in der Bundeswehr-Maschine Erwachsene und Kinder ab dem fünften Lebensjahr. Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen werden verimpft. Impfwillige müssen sich zuvor online anmelden, spontan vorbeikommen ist nicht möglich, wie die Bundeswehr mitteilte. Besichtigungen ohne Impfungen können nicht stattfinden.

    In dem Airbus A400M ist nach Angaben der Bundeswehr Platz für 114 Soldaten und Soldatinnen. In der Pandemie wurden mithilfe der Luftwaffe Intensivpatienten aus dem Ausland nach Deutschland gefolgen, innerhalb Deutschlands verlegt und deutsche Staatsbürger und Staatsbürgerinnen aus dem chinesischen Wuhan ausgeflogen.

    irbus "A400M" der Luftwaffe in der Luft
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist am Donnerstag in Hessen leicht gestiegen - von 3,73 am Vortag auf 3,83. Damit liegt der wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage weiterhin über der ersten Warnstufe. Die Zahl gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Sie bildet das Infektionsgeschehen verzögert ab. In den vergangenen Tagen war die sogenannte H-Inzidenz sprunghaft angestiegen - am Montag lag diese noch bei 2,64.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Mittwoch 217 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Bei 205 von ihnen wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei 12 besteht der Verdacht. 65,9 Prozent der Corona-Intensivpatienten sind laut Sozialministerium nicht oder erst einmal geimpft. Vor einer Woche waren es 239 Corona-Patientinnen und -Patienten, die auf den Intensivstationen gepflegt werden mussten.

  • "Wahnsinns-Zulauf" bei der Jugendfeuerwehr

    Die Jugendfeuerwehren in Hessen freuen sich über steigende Mitliederzahlen. "Wir haben einen Wahnsinnszulauf, und zwar bei den Sechs- bis Zehnjährigen", erklärte der hessische Landesjugendfeuerwehrwart, Markus Potthof. In dieser Altersgruppe seien fast 15.000 Kinder in Hessens Jugendfeuerwehren aktiv. Im Alter von 10 bis 18 Jahren seien es rund 26.500 Kinder und Jugendliche. Damit trotzt die Feuerwehr dem allgemeinen Trend, viele Vereine haben seit der Pandemie Nachwuchssorgen.

    Gerade die Pandemie habe aber gezeigt, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt und soziale Kontakte für Kinder und Jugendliche seien, sagte Potthof. Das dürfte auch einer der Gründe dafür sein, dass sich so viele junge Menschen bei der Feuerwehr engagieren wollen. Allerdings sei es coronabedingt für die Kinder noch wenig möglich, praktische Übungen zu machen.

    Helm und Stiefel liegen vor der Feuerwache.
  • SPD fordert flächendeckende Tests in Kitas

    Der Sozialausschuss des Landtags befasst sich am Donnerstag mit Corona-Tests in Kitas. Die SPD erwartet von der Landesregierung ein flächendeckendes Testangebot für ganz Hessen. Bisher wird es den Trägern und Kommunen überlassen, ob in den Kitas kostenlose Corona-Tests durchgeführt werden oder nicht. Das Land beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten für die Tests, bis zu 16 Millionen Euro stellt Hessen dafür zur Verfügung. Organisieren und den Rest zahlen müssen die Kommunen und Träger selbst. Bisher haben die Städte und Gemeinden von den verfügbaren Landesmitteln 1,8 Millionen Euro abgerufen.

  • Rekordwerte: So viele Fälle wie in drei Monaten

    Die Omikron-Welle nimmt rasant an Fahrt auf: Mit 10.179 Neuinfektionen gab es in Hessen binnen 24 Stunden in etwa so viele Corona-Fälle wie in den ersten drei Monaten der Pandemie zwischen Anfang März und Anfang Juni 2020 zusammen. Erstmals überschritt der am Donnerstag gemeldete Wert die Marke von 10.000, nachdem erst am Vortag mit 8.461 Neuinfektionen eine Rekordzahl aufgestellt worden war.

    Auch bundesweit gab es den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand zu verzeichnen: Das RKI registrierte 133.536 Fälle. Die höchsten Inzidenzen weisen die Berliner Bezirke Mitte (2.286), Neukölln (1.622) und Friedrichshain-Kreuzberg (1.502) auf. Wiesbaden (1.132) und Frankfurt (1.119) folgen im Bundesranking auf den Plätzen acht und neun.

  • Top-Thema

    Corona-Fälle in Altenheimen steigen rasant

    Die Omikron-Welle des Coronavirus hat auch die hessischen Altenheime erreicht. Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der infizierten Bewohner mehr als verdoppelt. Nach aktuellen Zahlen der Hessischen Heimaufsicht beim zuständigen Regierungspräsidium Gießen sind derzeit 590 der knapp 57.000 Heimbewohner und -bewohnerinnen positiv getestet. In der Vorwoche waren es noch 283. Auch unter den Beschäftigten haben sich die Corona-Fälle fast verdoppelt. Laut Heimaufsicht sind im Moment von ihnen 607 infiziert, eine Woche zuvor waren es 325.

    Dagegen sind weniger Bewohnerinnen und Bewohner an oder mit Corona gestorben: in den vergangenen sieben Tagen 13 Menschen, in der Vorwoche waren es 19. Die Zahl der Corona-Toten liegt insgesamt bisher deutlich niedriger als im vergangenen Winter. Damals starben insgesamt rund 3.000 Heimbewohnerinnen und -bewohner in Hessen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

  • Zwei weitere Kreise jetzt Hotspots

    Auch in den Kreisen Kassel und Schwalm-Eder gelten seit Donnerstag die sogenannten Hotspot-Regeln. Nachdem die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 350 überschritten hatte, traten die verschärften Corona-Maßnahmen nun in Kraft. In den betroffenen Kreisen gilt damit 2G-Plus in der Gastronomie sowie in Freizeit- und Kultureinrichtungen. Zudem müssen Zonen mit Maskenpflicht und Alkoholverboten ausgewiesen werden.

    Einzig der Werra-Meißner-Kreis ist somit in Hessen noch kein Hotspot. Hier lag die Inzidenz auch am Donnerstag mit rund 274 noch deutlich unter der kritischen Marke. Für eine Rücknahme der Hotspot-Maßnahmen muss die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 350 liegen.

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  • Top-Thema

    Erstmals über 10.000 Neuinfektionen

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 10.179 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es ist der höchste gemeldete Tageswert seit dem Corona-Ausbruch vor rund zwei Jahren. Im selben Zeitraum wurden 13 weitere Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.712. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 575.471 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg ebenfalls auf einen neuen Höchststand - von 694,9 am Vortag auf 739,6. Die Städte Wiesbaden (1.132,1), Frankfurt (1.119,4) und Darmstadt (1.026,5) sowie der Hochtaunuskreis (1.024,9) liegen über der Marke von 1.000. Als einziger Kreis unter 300 liegt weiterhin der Werra-Meißner-Kreis mit 273,9. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Verschreckt eine Impfpflicht die Pflegekräfte?

    Die gesetzliche Impfpflicht für Pflegekräfte gilt noch nicht. Einige Heime haben sie aber für sich schon eingeführt. Laufen nun reihenweise Pflegekräfte davon? Ein Heim in Oestrich-Winkel hat andere Erfahrungen gemacht. Der Heimleiter dort sieht keinen massenhaften Abgang und hält auch eine allgemeine Impfpflicht für sinnvoll.

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    Verschreckt eine Impfpflicht die Pflegekräfte?

    hs
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  • Top-Thema

    Haiger sagt Hessentag ab

    Auch in diesem Jahr wird es keinen Hessentag geben. Das hat die Stadt Haiger nun entschieden. Zu groß sei die Sorge einem Kollaps der kritischen Infrastruktur. Damit fällt das Landesfest bereits zum dritten Mal in Folge der Pandemie zum Opfer.

  • Top-Thema

    Rückkehr zur Normalität im Sommer?

    Die Omikron-Variante sorgt für neue Rekordzahlen an Corona-Infektionen, zugleich sinkt der Druck auf die Intensivstationen. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer glaubt an eine dauerhafte Wende in der Pandemie - unter bestimmten Umständen.

  • Frankfurt hat deutschlandweit die siebthöchste Inzidenz

    Die Corona-Zahlen steigen rasant - vor allem in Frankfurt. Mit einer Inzidenz von 1.171,8 lag die Stadt am Mittwoch deutschlandweit auf Platz sieben. Das Frankfurter Gesundheitsamt macht die Variante Omikron dafür verantwortlich.

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    Frankfurt bei Inzidenz weit vorn

    hs
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  • Warum Pflegekräfte aufgeben

    Immer mehr Pflegerinnen und Pfleger überlegen nach fast zwei Jahren Pandemie, ihrem Beruf den Rücken zu kehren. Zu hoch der Stress, zu gering die Anerkennung. Wie lange halten Hessens Pflegerinnen und Pfleger noch durch? Und was muss in Zukunft passieren, damit die Lage besser wird? Ein Beitrag des Wirtschaftsmagazins mex.

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    Aufgegeben – warum Pfleger und Pflegerinnen am Ende sind

    Eine Altenpflegerin in Schutzausrüstunghält die Hand eines Bewohners.
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  • Welche Schnelltests Omikron erkennen - und welche nicht

    Wie sicher sind unsere Schnelltest im Erkennen der Omikron-Variante? Grundsätzlich schlagen die Tests auch bei Omikron an, sagt das Paul-Ehrlich-Institut. Doch nicht alle in Deutschland angebotenen Tests funktionieren gleich gut. Von rund 250 Tests, die das Institut untersucht hat, sind 46 durchgefallen. Welche das sind, können Sie in dieser Tabelle nachschauen. Dabei gilt: Je höher die Prozentzahl, desto besser weist der Test eine Corona-Infektion nach.

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    Wie gut sind Corona-Tests bei Omikron?

    hs
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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Tages:

    • Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen sollen bei der Laborauswertung von PCR-Tests bevorzugt werden. Angesichts knapper Kapazitäten und drastisch zunehmender Infektionen sei eine Priorisierung notwendig, heißt es in einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums.
    • Inmitten des Skandals um Partys am Regierungssitz während des Lockdowns hat der britische Premierminister Boris Johnson die Aufhebung der meisten Corona-Maßnahmen in England angekündigt. Ab dem 27. Januar soll etwa das Tragen von Masken nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben sein.
    • Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 2G-Zugangsbeschränkungen zum Einzelhandel gekippt. Grundsätzlich seien 2G-Regeln für den Handel möglich, die bayerische Regelung erfülle die nötigen Voraussetzungen aber nicht.
    • Zwei Jahre lang hat es der Südseestaat Kiribati geschafft, Corona von seinen Inseln fast komplett fernzuhalten - nun brachte das erste Flugzeug, das landen durfte, gleich 36 Infizierte mit. Alle 54 Passagiere aus Fidschi seien vollständig geimpft und zusätzlich dreimal negativ getestet gewesen, teilte die Regierung mit.
  • Fragen und Antworten: Mein Kind hat Corona

    Die Corona-Fälle in den Klassen haben sich nach den Schulferien verdreifacht, derzeit sind rund 4.500 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Doch was ist eigentlich zu beachten, wenn der Schnelltest in der Schule plötzlich positiv ausfällt? Müssen auch die Eltern und Geschwisterkinder zuhause bleiben? Dürfen die Eltern trotz Quarantäne Homeoffice machen? Und wie ist das mit dem Einkaufen? hr-iNFO-Reporterin Hanna Immich gibt die Antworten im Audio.

  • Top-Thema

    Corona-Ausbruch in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

    In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen sind insgesamt 257 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Kreis Gießen am Mittwoch bekannt. Nachdem sich zunächst 66 Menschen infiziert hatten, seien bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft Corona-Tests durchgeführt worden.

    Wegen der Quarantänemaßnahmen stehe das Gesundheitsamt im Austausch mit dem Regierungspräsidium Gießen, das für die Einrichtung verantwortlich ist, teilte der Kreis weiter mit. In der Einrichtung für Geflüchtete wird es wieder voller, denn seit einer Gesetzesänderung dürfen die Menschen dort bis zu 18 Monate lang untergebracht werden. Ende Dezember lebten rund 6.000 Geflüchtete in der Erstaufnahmeeinrichtung.

  • Zwangspause für Skyliners-Basketballer

    Weil die Skyliners Frankfurt nicht einmal acht gesunde Profis auf dem Spielberichtsbogen haben, ist die Partie des Basketball-Bundesligisten gegen Würzburg verschoben worden. Die Partie war ursprünglich für diesen Sonntag angesetzt. Der Antrag auf eine Spielverlegung sei von der BBL genehmigt worden, teilten die Frankfurter mit. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. Grund für die Ausfälle ist das Corona-Virus.

    Will Cherry Skyliners Frankfurt
  • Impfungen ohne Termin im Hochtaunuskreis

    Das Impfzentrum in Bad Homburg bietet ab sofort auch Impfungen ohne Termin an - und zwar immer wochentags von 8 bis 10 Uhr. Impfungen werden für alle ab 12 Jahren angeboten. Menschen ab 60 Jahren können sich bereits ihre vierte Impfung abholen - vorausgesetzt, die Drittimpfung liegt mindestens vier Monate zurück. Verwendet werden die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna.

  • Trauma-Prävention für Schülerinnen und Schüler

    Digitaler Unterricht und Einschränkungen in der Freizeit, Warnungen vor überfüllten Intensivstationen und einer "Omikron-Wand": Die Pandemie kann Schülerinnen und Schüler psychisch stark belasten. Ab dem Frühjahr sollen deshalb Schulpsychologen eingesetzt werden, die den Kindern beibringen, wie sie Stresssymptome selbst erkennen und Traumata vorbeugen können. Nach Angaben des Kultusministeriums wurde das Programm "Safe Spaces" von der gemeinnützigen Organisation NATAL entwickelt und in Israel und New York erprobt. Nun soll es erstmals Kindern der vierten bis siebten Klassen in Hessen zu Gute kommen. Das Programm wird laut Kultusministerium vom Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen an der Universität Frankfurt begleitet.

  • Mehr als 10.000 Omikron-Fälle

    In Hessen werden immer mehr Omikron-Fälle nachgewiesen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ließen sich bis Mittwoch 10.328 Corona-Infektionen auf die neue Variante zurückführen. Das seien rund 1.300 mehr als am Vortag. 1.030 Omikron-Infektionen wurden im Labor per DNA-Analyse (Sequenzierung) bestätigt, die restlichen Fälle wurden mittels Omikron-spezifischer PCR-Tests entdeckt. Nur bei etwa einem Fünftel der Infektionen wird ausgewertet, um welche Variante es sich handelt. Die Dunkelziffer der Omikron-Fälle liegt also vermutlich höher.

  • Corona-Demos belasten die Polizei

    Jeden Montag versammeln sich Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen und Impfung zu größeren und kleineren Demonstrationen. Viele der sogenannten Spaziergänge finden spontan und unangemeldet statt. Die Polizei stellt das vor eine Herausforderung: Sie muss auf 422 Städte und Gemeinden gleichzeitig achten. Im Beitrag lesen Sie, wie die Polizeigewerkschaften die Situation einschätzen und wie sich die Wachen auf eine Omikron-Welle vorbereiten.

  • Top-Thema

    Land finanziert Corona-Tests für Kita-Kinder weiter mit

    Das Land Hessen stellt weitere 16 Millionen Euro für Corona-Tests bei Kita-Kindern bereit. Bis zum Ende der Osterferien übernehme das Land damit weiterhin die Hälfte der Kosten für bis zu drei Tests pro Woche und Kind. Das teilten Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoch gemeinsam mit.

    Organisiert werden müssen die Tests allerdings von den Kitas selbst - oder von den Kommunen, wie es beispielsweise in Marburg der Fall ist. In den Kitas der Stadt werden derzeit flächendeckend Corona-Tests angeboten. Dafür zahlt die Stadt die Hälfte der Kosten. Das Marburger Beispiel bleibt bisher die Ausnahme in Hessen. Erst 11 Prozent des für die Tests zur Verfügung stehenden Geldes seien von den Kommunen ausgegeben worden, sagte Boddenberg. Der Finanzminister und Sozialminister Klose baten die Kitas, sich bei Fragen rund ums Testen an die Jugendämter zu wenden. Eine Testpflicht für Kita-Kinder gibt es in Hessen nicht.

    Kindersitzen auf Stühlen und haben mit Lolli-Tests in ihren Mündern.
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz steigt deutlich

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist am Mittwoch in Hessen erneut sprunghaft gestiegen - von 3,16 am Vortag auf 3,73. Damit liegt der wichtige Wert zur Einschätzung der Pandemie-Lage weiterhin über der ersten Warnstufe. Die Zahl gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Sie bildet das Infektionsgeschehen verzögert ab.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Dienstag 220 Covid-19-Patientinnen und -Patienten - das sind wieder etwas weniger als am Montag. 64,6 Prozent der Corona-Intensivpatienten sind laut Sozialministerium nicht oder erst einmal geimpft.