In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Virologe Stürmer fordert Kontaktbeschränkungen für alle

    Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hält die verschärften Corona-Regeln für nicht ausreichend. Stürmer sagte, die Verschärfungen wie 2G beim Shoppen und Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte gingen zwar in die richtige Richtung, reichten aber nicht aus. Es müsse noch mehr passieren, um die Pandemie einzudämmen - gerade mit Blick auf die Virus-Variante Omikron: "Wir müssen jetzt sehr konsequent die Kontakte für alle reduzieren, nicht nur für die Ungeimpften." Es seien nicht nur die Großveranstaltungen, die zu Problemen führten, sondern auch viele kleine Aktivitäten. "Das müssen wir nicht lange machen, aber die Zahlen müssen erstmal runter."

    Der Virologe Martin Stürmer steht im Labor und lächelt in die Kamera.
  • Landrat ruft zu Kontaktreduzierung auf

    Der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, hat zu freiwilligen Kontaktbeschränkungen aufgerufen. Wenn die Menschen privat weniger Leute treffen, verringere dies das Ansteckungsrisiko und entlaste die Krankenhäuser, sagte Kilian. Die aktuelle Entwicklung sei "besorgniserregend, aber wir können gemeinsam dazu beitragen, die Infektionswelle einzudämmen, indem wir uns alle an die AHA-Regeln halten". AHA steht für Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske.

    Das Gesundheitsamt habe in der vierten Welle eine "weitaus höhere" Zahl an Kontakten pro Infiziertem festgestellt als im Frühjahr. Dadurch steige nicht nur die Gefahr, sich selbst zu infizieren, sondern auch eine größere Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt. Eine vollständige Kontaktverfolgung sei momentan nicht mehr möglich. An die Gastronomen und Veranstalter appellierte Kilian, "nicht in den Anstrengungen nachzulassen" und die Zugangskriterien wie Impfstatus und Maske weiterhin gewissenhaft zu kontrollieren.

  • Hausärzte "stinksauer" wegen Impfstoffmangel

    Die Hausärzte in Hessen sind "stinksauer" auf die Politik in Berlin. Dass ausgerechnet jetzt nicht genug Corona-Impfstoff in den Praxen ankommt, "das ist eine vollständige Katastrophe", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbands Hessen, Armin Beck. "Das ist ein organisatorischer Super-GAU." Die Stimmung sei angespannt, "man könnte auch sagen, beschissen".

    3.500 Hausarzt-Praxen und mehr als 1.500 Facharztpraxen in Hessen hätten so viele Impftermine wie möglich auf die Beine gestellt. Nun müssten die Mitarbeiterinnen die Patienten anrufen, den Termin absagen "und sich dann noch dafür beschimpfen lassen". Viele Praxen hätten Impftermine bis in den Januar vergeben. Es gebe keinen Spielraum, um die abgesagten Impfungen dazwischen zuschieben. "Das Ganze ist maximal frustrierend", sagte Beck.

  • Top-Thema

    3.132 Neuinfektionen, 14 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 3.132 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden 14 Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.157. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 415.775 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 272,2 am Vortag auf 268,3. 21 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen über der Marke von 200. Den höchsten Wert hat weiter der Kreis Odenwald mit 561,2, es folgt die Bergstraße (371,2) sowie die Stadt Offenbach (349,9). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (152,9) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Test- und Laborkapazitäten geraten an Grenzen

    Der Kampf gegen die Pandemie kommt mancherorts ins Stocken: Impfstoffe sind plötzlich wieder knapp und auch die Test- und Laborkapazitäten geraten an ihre Grenzen. So kann es passieren, dass bis zu vier Tage auf ein Testergebnis gewartet werden muss:

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Knappe Test- und Laborkapazitäten

    hessenschau vom 30.11.2021
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  • Corona-Newsletter für Hessen

    Neue Infektionszahlen, Gesetzesänderungen, Notlagen: Täglich überschlagen sich in der Corona-Krise die Ereignisse. Wir beobachten für Sie alles, was in Hessen und darüber hinaus passiert und bereiten die wichtigsten Ereignisse in einem Newsletter für Sie auf. Um den Newsletter zu abonnieren, müssen Sie nur Ihre E-Mailadresse eintragen und eine Bestätigungsmail anklicken.

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  • HIHK: "2G wird hessischen Einzelhandel belasten"

    Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) befürchtet eine starke Belastung des Einzelhandels durch die Einführung der 2G-Regel. "Es wird zu deutlichen Umsatzeinbußen kommen, obwohl der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist", sagte Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin des HIHK.

    Durch die Regelung komme es zu Wettbewerbsverzerrungen im stationären Einzelhandel. "Während Grundversorger allen Kunden offenstehen, dürfen Sortimentsanbieter nur unter 2G und mit hohem Kontrollaufwand öffnen", so Schoder-Steinmüller.

  • AfD kritisiert Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

    Die AfD-Fraktion im Hessischen Landtag hat die vom Corona-Kabinett beschlossenen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte kritisiert. "Obwohl auch Geimpfte und Genesene zum Infektionsgeschehen beitragen, werden wieder vor allem Ungeimpfte eingeschränkt", sagte Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. Die Ungeimpften würden "zum Sündenbock für eine wiederholt unvorbereitete schwarz-grüne Krisenpolitik gemacht".

    Ab dem 5. Dezember gelten in Hessen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Dann dürfen sich nur noch zwei Haushalte im öffentlichen Raum treffen.

  • Schüler dürfen an 2G-Angeboten teilnehmen

    Jugendliche bis 18 Jahren sollen aufgrund der regelmäßigen Tests an Schulen weiterhin Zugang zu 2G-Angeboten bekommen. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. "Diese Regelung soll aber auslaufen, sobald ein umfassendes Impfangebot auch für diese Altersgruppe vorliegt", hieß es.

    Zusätzlich seien nun auch Tests für geimpfte Schülerinnen und Schüler möglich. Diese sich sollen ab der kommenden Woche einmal die Woche in der Schule testen lassen können.

  • 3G-Empfehlung für Gottesdienste

    Bislang gelten bei Gottesdiensten keine expliziten Regelungen. Das soll auch weiterhin so bleiben, wie Bouffier (CDU) am Dienstag bekannt gab. Dennoch empfehle das Land den Gotteshäusern eine 3G-Regelung in Innenräumen und bei religiösen Zusammenkünften einzuführen. Die meisten Häuser würden das bereits tun.

  • Regierung will Antrag zu pandemischer Lage einbringen

    Die hessische Landesregierung will im Landtag beantragen, dass die Abgeordneten angesichts der Corona-Zahlen eine pandemische Lage beschließen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden an. Die Regierung strebe für die kommende Woche einen entsprechenden Landtagsbeschluss an.

    Mit einem solchen Beschluss seien laut Infektionsschutzgesetz zusätzliche Corona-Maßnahmen in Hessen möglich, soweit und solange die konkrete Gefahr der Corona-Ausbreitung in Hessen bestehe. "Einen solchen Beschluss brauchen wir, um gerüstet zu sein, falls sich die Situation noch weiter zuspitzt", erklärte der Ministerpräsident. Als mögliche weitere Verschärfungen der Corona-Regeln nannte er ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie die Schließung von Freizeit- und Kultureinrichtungen. Auch Weihnachtsmärkte könnten davon betroffen sein.

  • Top-Thema

    Bouffier spricht sich für Impfpflicht aus

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Mögliche Impfpflicht sorgt für Diskussionsstoff

    hs
    Ende des Videobeitrags

    Volker Bouffier sprach sich in einer Pressekonferenz am Dienstag für eine Impfpflicht in Deutschland aus. "Wir müssen dazu kommen, dass das Impfniveau gesteigert wird", sagte Bouffier. Auch Olaf Scholz habe heute in der Schalte mit den Ministerpräsidenten angekündigt, im Bundestag für eine Impfpflicht stimmen. Im Idealfall werde eine Impfpflicht zum 1. Februar 2022 eingeführt, so Bouffier.

  • Maskenwegfall bei 2G-plus nicht mehr möglich

    Ohne Maske und Abstand in der Gaststätte sitzen: Das ist künftig nicht mehr möglich, wie Ministerpräsident Bouffier (CDU) am Dienstag mitteilte. In Gaststätten und im Einzelhandel gilt ab Sonntag (5. Dezember) bis zum 23. Dezember, dass auch bei der Einführung von 2G-plus Abstands- und Maskenregeln eingehalten werden müssen. Nur am Sitzplatz im Restaurant darf die Maske abgenommen werden. "Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass die Maske und der Abstand zum Standardrepertoire gehört", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

  • Bouffier gegen Wechselunterricht und längere Schulferien

    "Ich schließe Wechselunterricht aus", sagte Volker Bouffier (CDU) bei der Pressekonferenz am Dienstag. Ziel sei es, den Präsenzunterricht weiter aufrecht zu erhalten. "Das Thema hat heute keinerlei Rolle gespielt", so Bouffier. Auch das Vorziehen oder Verlängern der Weihnachtsferien sei keine Lösung. "Das löst jede Menge weitere Probleme aus." Das müsse vermieden werden.

  • Top-Thema

    Stadionkapazität wird auf ein Viertel beschränkt

    Das Corona-Kabinett hat neue Regelungen bezüglich der Veranstaltungen in Hessen beschlossen. Diese sollen ab kommendem Sonntag (5. Dezember) bis zum 23. Dezember gelten. Das teilte Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mit. "Wir haben uns entschieden, dass ein volles Stadion nicht verantwortbar ist", sagte Bouffier. Folgende Punkte gelten künftig bei Veranstaltungen:

    • Veranstaltungen (innen): Bei bis zu 10 Teilnehmenden gelten keine Regeln, bei 11 bis 100 Teilnehmenden gilt 2G, ab 101 Menschen gilt 2G-plus, hinzu kommen Abstands- und Hygienekonzepte, ab 250 wird eine Genehmigung benötigt
    • Veranstaltungen (außen): Bei bis zu 10 Teilnehmenden keine Regeln, bei 11 bis 100 Teilnehmenden Abstands- und Hygienekonzept, ab 101 Menschen gilt 2G, ab 3.000 herrscht eine Genehmigungspflicht und Kapazitätsbeschränkung
    • Kapazitätsbeschränkungen: Bei 3.000 Teilnehmenden draußen gilt keine Reduzierung, bei über 3.000 Menschen wird die Kapazität auf ein Viertel beschränkt.

    Zur Diskussion rund um Geisterspiele sagte Bouffier: "Wir können das hier alleine nicht beschließen." Das könne nur auf Bundesebene entschieden werden.

  • Klose "Es wurde so viel geimpft wie noch nie"

    In der vergangenen Woche kam es vor allem in Frankfurt zu Engpässen beim Impfstoff. "Wir hoffen und erwarten, dass der Bund möglichst schnell nachliefert", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag. Er hoffe, dass Engpässe bald der Vergangenheit angehören. Nur so könne man der Nachfrage nach Erst-, Zweit- und Drittimpfungen nachkommen. "Es wurde in der vergangenen Woche so viel geimpft wie noch nie in Hessen", sagte Klose. 280.000 Impfungen seien in der vergangenen Woche verabreicht worden.

  • Top-Thema

    Hessen führt 2G-Regel im Einzelhandel ein

    Das Land Hessen führt ab kommendem Sonntag (5. Dezember) die 2G-Regel im Einzelhandel ein. Damit dürfen nur noch Genesene und Geimpfte die Geschäfte betreten. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mit. Von der Regelung ausgenommen seien Lebensmittelgeschäfte und Apotheke. "Die Mediziner warnen, dass unser Gesundheitssystem bald überlastet ist", sagte Bouffier. Deshalb müsse man handeln. Die Regeln sollen bis zum 23. Dezember gelten.

  • Top-Thema

    Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

    Für Ungeimpfte gibt es in Hessen ab kommendem Sonntag (5. Dezember) Kontaktbeschränkungen. Dann dürfen sich maximal zwei Hausstände im öffentlichen Raum treffen. Das hat das Corona-Kabinett am Dienstag beschlossen.

    "Alle Hoffnungen, dass wir über den Berg sind, haben getrogen. Wir stehen im Gegenteil vor einer sehr, sehr ernsten Situation", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag.

  • Top-Thema

    Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag geplant

    Bund und Länder wollen am Donnerstag auf einer Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) Entscheidungen über zusätzliche Corona-Maßnahmen fällen. Nach mehr als dreistündigen Beratungen verständigten sich die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU), ihre designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) und die 16 Ministerpräsidenten darauf, die eigentlich für den 9. Dezember geplante MPK wegen der hohen Corona-Neuinfektionen und der zunehmenden Probleme in den Krankenhäusern vorzuziehen.

    Bund und Länder planen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie härtere Maßnahmen wie zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Details sollen bis Donnerstag ausgearbeitet werden, um dann zu gemeinsamen Beschlüssen zu kommen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag mitteilte.

  • Weilburger Weihnachtsmarkt abgesagt

    Der Weilburger Weihnachtsmarkt finden auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation nicht statt. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Diese Entscheidung sei in der jüngsten Magistragssitzung beschlossen worden. Eigentlich sollte der Weihnachtsmarkt vom 10. bis 12. und 17. bis 19. Dezember stattfinden.

    Es sei zu befürchten gewesen, dass beim Stattfinden des Weilburger Weihnachtsmarktes sehr viele Besucher aus den benachbarten Städten und Gemeinden gekommen wären, wodurch es zu einer Überfüllung hätte kommen können. "Diese hätte dazu führen können, dass das Einhalten der Vorschriften nicht mehr möglich gewesen wäre", sagte Bürgermeister Johannes Hanisch (CDU).

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • Die neue Coronavirus-Variante Omikron geht offenbar schon länger in Westeuropa um als angenommen. Darauf deutet eine Mitteilung des niederländischen Gesundheitsinstituts RIVM hin, wonach zwei lokale Infektionen mit der Mutante entdeckt worden seien, die bis zu elf Tage zurücklägen.
    • Österreichs konservativ-grüne Regierung will bis Anfang nächster Woche einen Gesetzesentwurf für die Corona-Impfpflicht vorlegen. Das Gesetz soll ab Februar 2022 in Kraft treten, sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).
    • Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach eigenen Angaben als erstes Land der Welt 100 Prozent der eigenen Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona geimpft. Gut 90 Prozent der Menschen hätten bislang insgesamt zwei Impfdosen gegen das Virus erhalten, wie die Behörde für Krisen- und Katastrophenmanagement (NCEMA) mitteilte.
  • Marburger Weihnachtsmarkt öffnet länger

    Der Weihnachtsmarkt in Marburg bekommt wieder erweiterte Öffnungszeiten, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Der Weihnachtsmarkt öffne wieder bis 20 Uhr, der Alkoholausschank sei auf 18 Uhr begrenzt. Das Sicherheitspersonal werde verdoppelt, auf Maskenpflicht und Abstandsregelungen würde deutlicher hingewiesen. "Die Standbetreiber*innen haben zudem zugesagt, den Glühweinverkauf immer dann vorläufig zu stoppen, wenn das Gedränge zu dicht wird", hieß es von der Stadt.

    Erst am vergangenen Samstag hatte die Stadt die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes auf 18 Uhr beschränkt, der Alkoholverkauf endete um 17 Uhr. Die Stadt reagierte damit auf die Verletzung der Hygienemaßnahmen.

    Weihnachtsmarkt Marburg Riesenrad
  • Stiko empfiehlt bisherigen mRNA-Impfstoff

    Die Corona-Auffrischungsimpfung mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna vornehmen? Das ist laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) nicht ganz egal. Für Personen unter 30 Jahren empfiehlt das Gremium "ausschließlich" den Einsatz des Biontech-Impfstoffes. Für alle über 30 Jahre seien beide derzeit verfügbaren mRNA-Impfstoffe gleichermaßen geeignet.

    Die Stiko empfiehlt - wenn man die Wahl hat - denjenigen mRNA-Stoff zu nehmen, den man zuvor erhalten hat. Bei zwei Impfungen mit Biontech werde somit eine Drittimpfung ebenfalls mit Biontech empfohlen - gleiches gelte für Moderna. Wenn der Impfstoff nicht verfügbar ist, könne auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden. Bei welchen Impfstoffen, welche Drittimpfung empfohlen wird, lesen Sie hier.

  • Alsfelder Weihnachtsmarkt abgesagt

    Wegen der angespannten Corona-Infektionslage hat die Kreisstadt Alsfeld (Vogelsberg) ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Nachdem Bürgermeister Stephan Paule (CDU) dem Magistrat die Absage empfohlen hatte, stimmte das Gremium am Dienstag zu. Es mache keinen Sinn, weiter zu planen und aufzubauen, hieß es aus Alsfeld, wo der Weihnachtsmarkt vom 3. bis 12. Dezember veranstaltet werden sollte. Er sollte mit einem 2G-Konzept und Zutrittskontrollen stattfinden.

    Ausschlaggebend für das Aus waren die hohen Corona-Zahlen und dass in Hessen die neue, stark ansteckende Corona-Variante Omikron nachgewiesen wurde. Von Gesundheitsbehörden war sie als "besorgniserregend" eingestuft worden.

    Weihnachtsstimmung Alsfeld
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsrate sinkt, 304 Intensivpatienten

    Die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist leicht gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Sozialministeriums am Dienstag bei 3,94, am Vortag bei 4,12. Vor einer Woche betrug der Wert 4,29. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Montag 304 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 290 wurde die Infektion bestätigt, bei 14 lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor. 59,4 Prozent der Covid-19-Intensiv-Patienten sind nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft.

    Auf den hessischen Normalstationen wurden 841 Patienten und Patientinnen behandelt. Bei 748 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei 93 besteht der Verdacht. Vor einer Woche lag die Zahl der Hospitalisierten bei 789.

    Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen. Allerdings bilden sie das Infektionsgeschehen zeitverzögert ab.

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