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Kranwagen hängt in der Luft

Blick in eine Straßenflucht: Der Arm eines Kranes, der dort steht, ist in Richtung Boden gefallen, während das Bodenteil des Kranes auf einer Seite in die Höhe gekippt ist. Drumherum stehen Feuerwehrmänner und ein Wagen.

Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen hat ein Baustellenfahrzeug die Bodenhaftung verloren. Der Kran hatte Schlagseite bekommen - aber es kam nicht zum Äußersten.

Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich am Freitag Anwohnern und Passanten im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Auf der Elisabethenstraße war ein Baufahrzeug mit Kran gekippt, die Hinterräder ragten weit in die Luft.

Laut Polizei und Feuerwehr hatte die Baufirma einen am Kran befestigten Korb beladen. Später bekam das 7,5 Tonnen schwere Fahrzeug nach vorne Übergewicht. Der Korb krachte auf den Boden, das Fahrzeug kippte und blieb halb in der Luft hängen.

Zweiter Kran richtete den Lkw auf

Zur Rettung musste die Feuerwehr anrücken. Die Beamten sperrten den Bereich um den Kran ab und baten Anwohnerinnen und Anwohner, sich nicht in den Räumen Richtung Straße aufzuhalten. Denn es bestand die Gefahr, dass das Fahrzeug aus seiner wackligen Position noch zur Seite umkippte.

Glücklicherweise passierte das nicht. Eine Spezialfirma konnte den Lkw rechtzeitig mit einem Bergekran anheben, seine schwere Last aushängen und das Fahrzeug wieder sanft auf alle vier Räder zurückstellen. Gegen 13 Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz, nachdem sie die Straße noch von ausgelaufenem Treibstoff gereinigt hatte. Verletzte gab es nicht.

Gutachter sucht nach Ursache

Die Ursache ist noch unklar. Ein Gutachter soll sie untersuchen. Dass der Krankorb überladen gewesen sei, wie die Feuerwehr laut einem Polizeisprecher ursprünglich vermutet hatte, hält das Unternehmen für ausgeschlossen.

Denn der ziemlich neue Kran habe eine Schutzvorrichtung: Bei Überladung wird abgeschaltet. Und erst Ende Dezember sei das Fahrzeug zur Inspektion gewesen.

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