Im Prozess um den Mordfall Lübcke sollte laut Linken-Landtagsfraktion auch die nordhessische Neonaziszene umfassend thematisiert werden.

Das erklärte Innenexperte Hermann Schaus am Montag. Die Angeklagten Stephan Ernst und  Markus H. waren als Rechtsextremisten aktenkundig, galten jedoch bei den Behörden als nicht mehr aktiv. Laut Schaus eine Fehleinschätzung. Die beiden Männer seien weiter in der rechtsextremen Szene aktiv gewesen. Das  zeigten die Recherchen zu einer Broschüre, die die Linksfraktion vorstellte. Der Prozess startet am 16. Juni.