Unfall A3 Limburg
Der Sprinter nach dem Unfall auf der A3. Bild © Michael Seeboth (hr)

Ein Auffahrunfall auf der A3 bei Limburg hat am Freitag einen 24 Kilometer langen Stau verursacht. Ein Kleintransporter war auf einen Lkw aufgefahren. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.

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Auto fährt unter Stau-Schild hindurch

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Auf der A3 nahe der Abfahrt Limburg-Nord in Fahrtrichtung Frankfurt ist am Freitagmittag der 26 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporter auf einen Lkw aufgefahren. Eine 25 Jahre alte Autofahrerin konnte nicht mehr ausweichen und fuhr gegen den Anhänger des Kleintransporters.

Auffahrunfall auf Steigung

Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Kleintransporters schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Sein ebenfalls 26 Jahre alter Beifahrer und die Autofahrerin wurden leicht verletzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der 49 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Der Sattelzug war in einer Steigung kurz vor der Ausfahrt Limburg-Nord aufgrund seines Gewichts langsamer geworden. Der 26-Jährige im Kleinlaster dahinter bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem Fahrzeug auf das Heck des Lkw auf. Er wurde dabei im massiv verformten Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden, berichtete die Polizei.

Zwei Stunden Vollsperrung

Die A3 war nach dem Unfall in Richtung Frankfurt für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Am frühen Nachmittag konnte erst eine Spur und nach dem Ende der Aufräumarbeiten die gesamte Fahrbahn wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich zeitweise auf bis zu 24 Kilometern. Betroffene Verkehrsteilnehmer benötigten dadurch 70 bis 80 Minuten länger.

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Sendung: hr1, 17.05.2019, 13.00 Uhr