Nach dem Fund von mindestens 26 Kilogramm Rohopium und Heroin in Hessen hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben.

Gegen die elf Verdächtigen wird bereits seit etwa einem Jahr ermittelt, wie die Polizei Mittelhessen am Dienstag mitteilte. Dabei hätten die Beamten herausgefunden, dass die Männer im Alter von 22 bis 66 Jahren in mehreren Bundesländern mit Drogen gehandelt haben. Die mutmaßlichen Dealer sitzen in Untersuchungshaft.

Fahnder hatten das Rauschgift in drei auf der Autobahnraststätte Limburg-Nord abgestellten Lastwagen sowie mehreren Autos und Wohnungen gefunden. An der Razzia in der vergangenen Woche waren auch Spezialkräfte beteiligt. Den Angaben nach hatten sich zuvor mehrere Hinweis auf die Opium-Lieferung konkretisiert. Die Beamten nahmen demnach neun Tatverdächtige in Hessen und zwei in anderen Bundesländern fest.

Die Männer seien der Polizei bereits wegen Drogenkriminalität und Gewaltdelikten bekannt. Das Rauschgift war den Ermittlern zufolge etwa in Fahrzeugteilen der Lastwagen versteckt. Die Suche sei daher sehr zeitaufwendig und werde erst in den nächsten Tagen abgeschlossen. Es stehe noch nicht fest, ob dabei noch weitere Drogen gefunden werden könnten.