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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Verstöße und Schüsse bei Videodreh in Frankfurt

Polizeiwagen im Einsatz.

Zeugen meldeten Schüsse im Frankfurter Stadtteil Gallus und eine größere Menschenmenge. Als die Polizei eintraf, stieß sie auf einen nicht angemeldeten Videodreh. Bei dem Dreh wurde nicht nur gegen die Corona-Verordnung verstoßen. Die Beamten stellten auch Drogen und Waffen sicher.

Zeugen alarmierten am Samstagabend gegen 18 Uhr die Polizei: Eine größere Personengruppe halte sich im Frankfurter Stadtteil Gallus auf, viele von ihnen seien maskiert, jemand habe Schüsse abgefeuert. Außerdem habe die Gruppe Video-Equipment aufgebaut.

Als die Beamten eintrafen, hatten sich trotz der Corona-Beschränkungen 33 Menschen im Alter von 18 bis 48 Jahren versammelt. Sie konnten keine gültige Genehmigung für den Dreh eines Musikvideos vorlegen. Die Polizei stellte außerdem mehrere Waffen und Betäubungsmittel sicher.

Schreckschusspistole und Schlagstock sichergestellt

Im Auto eines 26-Jährigen aus Hanau fand die Polizei eine Schreckschusspistole. Ein 45-jähriger Frankfurter führte außerdem einen Teleskopschlagstock mit sich. Gegen beide Männer wurde ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Bei drei weiteren Männern im Alter von 24, 28 und 39 Jahren fanden die Beamten Haschisch und Marihuana. Ihnen wirft die Polizei nun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor.

Die meisten der 33 Anwesenden stammen laut Polizei nicht aus Frankfurt. Gegen sie alle sei ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden, da Zusammenkünfte dieser Größenordnung gegen die Corona-Verordnung verstoßen.

Sendung: YOU FM, 21.06.2020, 17 Uhr