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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Razzien bei Rechtsextremisten

Symbolbild: Springerstiefel

Die Polizei hat Wohnungen von Rechtsextremen in Hessen durchsucht. Die Einsatzkräfte fanden Waffen und rechtsextreme Symbole. Zwei Personen wurden verhaftet.

Bei einer hessenweiten Razzia hat die Polizei am Donnerstag zwölf Wohnungen und Immobilien durchsucht. Auch zwei Haftbefehle seien vollstreckt worden, berichtete ein Sprecher des Innenministeriums. Beamte des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) und der verschiedenen Polizeipräsidien hätten Waffen, Betäubungsmittel, Datenträger, rechtsextreme Symbole sichergestellt. Bei einer der Durchsuchungen in dem Mühltaler Ortsteil Nieder-Beerbach seien drei aggressive Hunde erschossen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Aktionen seien von der Besondere Aufbauorganisation (BAO) Hessen R koordiniert worden. Die BAO war im Juli vergangenen Jahres nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gebildet worden.

Die hessenweit 140 Mitarbeiter ermitteln zur rechtsextremistischen Szene und rechten Straftätern. Sie befassen sich auch mit der Ermittlung und Überwachung von Szene-Treffpunkten. Nach Angaben des Innenministeriums kam es seit der Gründung der BAO bereits zu mehr als 1.100 Kontrollen von Menschen, Fahrzeugen und Szene-Veranstaltungen.

Sendung: hr-iNFO, 06.02.2020, 18.00 Uhr