Scheunenbrand in Dipperz

Bei einem Feuer auf einem Bauernhof im osthessischen Dipperz sind Dutzende Rinder gestorben. Der Landwirt wurde schwer verletzt, als er die Tiere retten wollte.

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Großbrand auf einem Bauernhof in Dipperz

Brennende Scheune auf einem Bauernhof in Dipperz-Dörmbach
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Der Brand brach nach Angaben der Polizei am Montagnachmittag gegen 13.40 Uhr an einer Scheune des Bauernhofs in Dipperz-Dörmbach (Fulda) aus. Das Gebäude sei komplett in Flammen aufgegangen, dutzende Rinder und Bullen hätten sich in der Scheune befunden.

Am Dienstag, einen Tag nach dem Feuer, berichtet die Polizei über das Ausmaß des Unglücks: Eine mittlere zweistellige Anzahl der Tiere konnte nicht mehr rechtzeitig ins Freie gebracht werden.

Der 74 Jahre alte Landwirt soll noch versucht haben, sie zu retten. Er erlitt dabei schwere Brandverletzungen und musste in eine Spezialklinik gebracht werden.

Landwirte halfen mit Tankwagen

Die Feuerwehr bekämpfte mit einem Großaufgebot die Flammen. Weil es Probleme bei der Versorgung mit Löschwasser gab, halfen die Landwirte aus der Umgebung mit Wasser aus Tankwagen. Am späteren Nachmittag war der Brand bis auf einige Glutnester gelöscht.

Drei Gebäudeteile wurden laut Polizei durch das Feuer vollständig zerstört, ein weiterer in Mitleidenschaft gezogen. Ein Übergreifen auf benachbarte Wohnhaus wurde verhindert.

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Tiere verenden bei Scheunenbrand in Dipperz

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Die überlebenden Rinder und Bullen wurden noch am Montagabend auf umliegenden Höfen untergebracht. Auch das Veterinäramt war zur Versorgung der Tiere vor Ort, wie die Polizei berichtete.

Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar, die Brandursache auch. Die Kriminalpolizei Fulda hat die Ermittlungen aufgenommen.

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