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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kleinflugzeug stürzt nach Start in Gießen ab

Kleinflugzeug Gießen Absturz

Ein Kleinflugzeug ist nach dem Start in Gießen aus knapp 20 Metern abgestürzt. Dabei kam der Pilot ums Leben, ein weiterer Mann wurde schwer verletzt. Zur Bergung musste ein Sprengstoffexperte hinzugezogen werden.

Ein Kleinflugzeug ist während des Startvorgangs am Flugplatz im Gießener Stadtteil Lützellinden am Samstagnachmittag abgestürzt. Der Pilot, ein 29-Jähriger aus Brandenburg, kam dabei ums Leben. Ein 56 Jahre alter Insasse wurde schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

"Das Flugzeug ist aus 15 bis 20 Metern abgestürzt und hat sich dann senkrecht in den Boden gebohrt." Das Unglück habe sich nur wenige Meter vom Flugplatz-Gebäude entfernt ereignet.

Der schwer verletzte Mann sei aus dem Flugzeug befreit worden und auch ansprechbar gewesen. Die Bergung des Toten gestalte sich wegen verbauter Sprengkapseln aber schwierig. Diese Sprengkapseln sollen laut Polizei bei einem Absturz den Rettungsfallschirm des Ultraleichtflugzeug auslösen. 15 Meter seien aber zu niedrig, um die Vorrichtung auszulösen.

Absturzursache noch unklar

Zur Bergung wurde deshalb ein Sprengstoffsachverständiger hinzugezogen. Dieser entschärfte die Sprengkapseln, so dass das Wrack zur Untersuchung geborgen werden konnte. Gegen 21 Uhr seien die Arbeiten abgeschlossen gewesen, so die Polizei.

Wie es zu dem Absturz kommen konnte, war zunächst unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig wurde eingeschaltet. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Sendung: hr3, 06.06.2020, 17 Uhr