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Audioseite Eine Tote bei Unfall in Brachttal

Die verunfallten Autos der beiden Fahrer sind stark beschädigt.

Fahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes sind in gleich zwei schwere Unfälle in Hessen verwickelt worden. Dabei starb eine Frau, neun Menschen wurden verletzt. Auch ein Taxi war beteiligt.

Auf einer Landstraße bei Brachttal (Main-Kinzig) ist am Sonntagmorgen eine 36 Jahre alte Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen. Den Angaben der Polizei zufolge war das Auto eines 19 Jahre alte Fahrers mit dem Wagen der Frau zusammengeprallt.

Die 36-Jährige wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Sie war in einem Fahrzeug des DRK-Pflegedienstes unterwegs gewesen.

Der 19 Jahre alte Fahrer kam verletzt in ein Krankenhaus. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar. Um die Unfallursache zu klären, wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Krankenwagen in Taxi gefahren

Bereits am Samstagabend war auf der A5 in der Nähe von Heppenheim (Bergstraße) ein Einsatzfahrzeug des Roten Kreuzes in einen schweren Unfall verwickelt worden. Zunächst war der DRK-Krankenwagen auf ein Taxi aufgefahren, wie die Polizei berichtete. Das Taxi hatte demnach plötzlich stark bremsen müssen, als zwei Autos vor ihm langsamer wurden. Dem 26 Jahre alten Fahrer des Krankenwagens gelang das Bremsen nicht mehr rechtzeitig, er fuhr auf das Taxi auf.

Kurz darauf fuhr ein weiteres Fahrzeug in die Unfallstelle hinein. Eine 27-jährige Autofahrerin hatte die auf der rechten Spur stehenden Fahrzeuge offenbar nicht rechtzeitig gesehen.

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Audioseite Unfall mit Taxi und Krankenwagen auf der A5

Auto und Krankenwagen sind beschädigt.
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A5 während Bergung gesperrt

Die beiden Insassen des Krankenwagens und die 27-jährige Autofahrerin wurden durch den Aufprall schwer verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus. Der Taxifahrer und seine vier Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort behandelt. Sie konnten ihre Fahrt später in dem lädierten Taxi fortsetzen.

Die A5 war während der Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Heidelberg zeitweise voll gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

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