Kein Durchkommen für Einsatzkräfte auf der A3: Nach einem schweren Lkw-Unfall bei Frankfurt mussten sich Polizei und Feuerwehr zu Fuß zur Unfallstelle aufmachen. Autofahrer hatten zu wenig Platz für eine Rettungsgasse gelassen.

Videobeitrag

Video

zum Video Keine Rettungsgasse nach Lkw-Unfall

hsk
Ende des Videobeitrags

Nachdem ein Lastwagen am Montagmorgen auf der A3 zwischen dem Frankfurter Flughafen und Mönchhof-Dreieck in die Mittelleitplanke gekracht war, hatten die Einsatzkräfte große Mühe, zum Unfallort zu kommen. "Die Stelle war schnell zu", sagte ein Polizeisprecher dem hr. "Viele Autofahrer waren zu dicht aufgefahren, so dass sie keinen Platz mehr für die Einsatzkräfte machen konnten. Außerdem waren einige ausgestiegen."

Unfall A3

Schon weit vor der Unfallstelle ging deshalb nichts mehr. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mussten sich zu Fuß auf den Weg zum Unfall machen, weitere Kräfte wurden über die teilweise abgesperrte Gegenfahrbahn zur Unfallstelle beordert.

Warum der mit Holzpaletten beladene Lkw in die Leitplanke gekracht war, war zunächst unklar. Er hatte dabei zwei Autos gestreift. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt, die anderen Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt, erst am Nachmittag wurde der beschädigte Lastwagen abtransportiert. Es kam zu massiven Behinderungen.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 22.07.2019, 16:45 Uhr