Rund 1,2 Millionen evangelische Christen zwischen Rheinhessen und dem Vogelsberg waren am Sonntag in ihren Gemeinden zur Kirchenvorstandswahl aufgerufen.

Rund 10.000 Kandidierende hatten sich um einen Posten in den Leitungsgremien von 1.059 Gemeinden beworben, wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt mitteilte. Neben der Wahl vor Ort und der Briefwahl waren in einzelnen Gemeinden erstmals auch Online-Abstimmungen möglich. Die alle sechs Jahre gewählten Kirchenvorstände sind für den Kurs der jeweiligen Gemeinde verantwortlich. Sie entscheiden unter anderem über die Auswahl der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie über Investitionen in Gebäude.

"Unsere Kirche lebt davon, dass viele mitmachen", erklärte Kirchenpräsident Volker Jung. Das Gebiet der EKHN erstreckt sich unter anderem über die südlichen und mittleren Teile Hessens, die rheinland-pfälzischen Regionen Rheinhessen und Westerwald sowie einzelne Gemeinden im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.