Aprilwetter
Land- und Forstwirtschaft würden sich über Regen freuen. Bild © picture-alliance/dpa

Nach frühsommerlichen Osterfeiertagen und den ersten Waldbränden in Hessen steigt in den nächsten Tagen die Chance auf den dringend benötigten Regen. Die Temperaturen pendeln sich auf ein für April normales Maß ein.

Hoch "Katharina" hat den Hessen ein frühsommerliches Ostern beschert - aber auch die Waldbrandgefahr im Land deutlich erhöht. So standen am Samstag in Hanau rund 5.000 Quadratmeter Kiefernwald in Flammen, und auch auf dem Feldberg im Taunus brannten rund 1.000 Quadratmeter Waldboden.

Die Temperaturen bleiben zwar auch auch in den nächsten Tagen überdurchschnittlich hoch, doch immerhin steigt die Chance auf den dringend benötigten Regen. "Ab Mittwoch gewinnen atlantische Tiefs mehr Einfluss", beschreibt es hr-Meteorologe Rainer Behrendt. Das Wetter in Hessen wird dann unbeständiger.

Zuvor bleibt es am Dienstag noch trocken und mit bis zu 26 Grad weiterhin viel zu warm für April. "Für das Rhein-Main-Gebiet wären zu dieser Jahreszeit 17, 18 Grad normal", so Wettermann Behrendt.

Gewitter am Mittwoch, zum Wochenende kühler

Auch der Mittwoch startet heiter. Am Nachmittag und Abend ziehen von Südwesten her einige Schauer und Gewitter übers Land, die teilweise kräftig sein können. In Gewitternähe warnen die Meteorologen vor teils stark bis stürmisch auffrischendem Wind. Es bleibt auch dann noch überdurchschnittlich warm mit Höchstwerten bis 26 Grad.

Nach einem überwiegend trockenen und warmen Donnerstag wird es am Freitag wechselhaft und spürbar kühler, mit Höchstwerten bis 17 Grad. Zeitweise fällt auch Regen. "Das gesamte Wochenende bleibt unbeständig", blickt hr-Meteorologe Behrendt voraus. Ein richtiger Kälteeinbruch ist aber nicht in Sicht: Nach "kühlen" 15 Grad am Samstag klettert das Thermometer am Sonntag bereits wieder Richtung 20-Grad-Marke.

Sendung: hessenschau, 22.04.2019, 19.30 Uhr