Kasseler Weihnachtsbaum

Mit ein paar Tagen Verspätung ist der Kasseler Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz angekommen. Die 25-Meter-Nordmanntanne war zu breit für einen normalen Schwertransport. Auch das Aufrichten sorgte für Probleme.

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hs
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Weihnachten kann kommen. Der Kasseler Weihnachtsbaum ist seit Mittwochmorgen endlich da, wo er hingehört: auf dem Königsplatz in der Innenstadt. Doch der Weg dorthin war kein leichter. Die Nordmanntanne aus Homberg (Efze), die für den traditionellen Märchenweihnachtsmarkt auserkoren worden war, ist nicht nur sehr lang (etwa 25 Meter), sondern auch sehr breit (ungefähr 4,5 Meter).

Baum muss "angespitzt" werden

Zu breit für einen normalen Schwertransport. Eine Zusatzgenehmigung für einen überbreiten Schwertransport war notwendig. Bis diese besorgt war, steckte der Tieflader mitsamt Baum ein paar Tage in Homberg (Efze) fest. Am Mittwoch nun kam der Baum auf dem Königsplatz an.

Doch auch dort machte er noch einmal zusätzliche Arbeit: Weil der Stamm zu breit für das vorgesehene Loch auf dem Platz war, musste der Baum mit einer Motorsäge "angespitzt" werden. Danach lief aber alles glatt - und die Nordmanntanne steht inzwischen wie eine Eins. Noch im Laufe des Mittwochs sollte sie geschmückt werden.

Auch in Frankfurt lief etwas schief

Auch der Baum für den Frankfurter Weihnachtsmarkt hatte für Probleme gesorgt. Nachdem die Stadt Frankfurt den Baum fällen und für den Transport vorbereiten hat lassen, machte er plötzlich schlapp. Die Äste der in Bad Orb (Main-Kinzig) geschlagenen Fichte waren zu trocken und brachen beim Verladen ab. Daher musste über Nacht ein neuer Baum her. Aber auch dort ist inzwischen alles in Ordnung. Wie gesagt: Weihnachten kann kommen.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 13.11.2019, 16.45 Uhr