Internetnutzer haben in den vergangenen zwei Jahren der Landesregierung rund 4.100 mutmaßliche Hasskommentare gemeldet.

Die eigens geschaffene Stelle "Hessen gegen Hetze" leitete davon 1.600 Fälle an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt weiter, weil die entsprechenden Beiträge aus sozialen Netzwerken oder Internetforen möglicherweise strafbar sind, wie das Innenministerium am Donnerstag berichtete. Bei einem Drittel der weitergeleiteten Fälle wurde Volksverhetzung vermutet, bei einem weiteren Drittel Beleidigung.