In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Schnee, gefrierenden Regen und Hochwasser in Hessen.

  • Top-Thema

    Erneut Verkehrsbehinderungen

    Auf der A4 gibt es seit Montag zwischen Erfurt und Bad Hersfeld massive Verkehrsbehinderungen. Schnee, Glätte und querstehende Lastwagen sorgen dort immer wieder für Sperrungen und Staus - aktuell zwischen Eisenach und Wildeck-Obersuhl. Der mehrere Kilometer lange Stau löst sich nur langsam auf.

    Einsatzkräfte müssen die Lkw teilweise einzeln von Schnee und Eis freiräumen. Die Polizei begann am Morgen damit, die Fahrer im vorderen Staubereich zu wecken, damit sie nach und nach weiterfahren können. Das Technische Hilfswerk war die ganze Nacht im Dauereinsatz.

  • Extremtemperaturen halten an

    In Hessen bleibt es weiter eisig. In der Nacht zum Dienstag werden Tiefstwerte von -6 bis zu -18 Grad erwartet. Dabei ist mit Glätte durch Schnee und Eis zu rechnen. Auch am Tag bleibt es bitterkalt. Nirgendwo werden Temperaturen über null Grad erreicht. Die Höchstwerten liegen zwischen -11 Grad im Upland und -3 Grad im äußersten Süden. Auf den Bergen kann es auch tags -13 bis - 7 Grad kalt werden. Schnee fällt dagegen nur örtlich.

  • Extremwetter macht es möglich: Ski- und Eislaufen vor der Haustür

    Für die, die nicht unterwegs sein mussten, hat der Schnee in Hessen auch seine positiven Seiten. In Kassel lag so viel Schnee, dass es für eine kleine Abfahrt auf Skiern reichte. Auch in Schwalmtal (Vogelsberg) wurden einige ganz experimentell: Stephanie Merschrod zog auf zugefrorenen Bordsteinen auf ihren Schlittschuhen einige Runden.

  • Frankfurt weitet Kältehilfe aus

    Angesichts der in dieser und der kommenden Woche erwarteten strengen Kälte hat die Stadt Frankfurt die Winterhilfe für Obdachlose verstärkt. Bereits am Wochenende seien die Öffnungszeiten der Winterübernachtung in der B-Ebene der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor verlängert worden, sagte eine Sprecherin des Sozialdezernats: Die Übernachtungsstelle öffne jetzt um 20.00 Uhr statt um 22.00 Uhr und schließe erst um 12.00 Uhr mittags statt um 10.30 Uhr. Dort gibt es 150 Schlafplätze, von denen derzeit den Angaben zufolge etwa 100 nachts belegt sind.

    Etwa 80 Menschen haben nach Angaben der Sprecherin in den vergangenen Tagen dennoch draußen übernachtet.

  • Top-Thema

    Schulämter empfehlen Distanzunterrricht

    Die Schulen in den Schulamtsbezirken Fulda, Bebra, Fritzlar und Kassel sollen in den nächsten Tagen selbst entscheiden, ob sie witterungsbedingt öffnen können oder nicht. Dies sei so im Nord-Verbund verabredet worden, sagte der Leiter des Staatlichen Schulamts Fulda, Jörg Demuth.

    Empfohlen werde der Distanzunterricht und somit, auch am Dienstag und Mittwoch - womöglich bis zum Ende der Woche - die Schulen zu schließen, so Demuth.

    Das regelmäßige Lüften in den Klassenräumen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sei bei zweistelligen Minusgraden nur schwer zumutbar. Doch jede Schule könne der Situation womöglich auf unterschiedliche Art und Weise begegnen. "Die Schulen kennen ihre Möglichkeiten vor Ort am besten", sagte Demuth. Eine Notbetreuung für Schüler werde es aber auf jeden Fall geben.

    Für den Vogelsbergkreis sind für Dienstag keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten. Deswegen sieht das Staatliche Schulamt keine Notwendigkeit, flächendeckend Schulschließungen oder Distanzunterricht für die Abschlussklassen anzuordnen, wie es in einer Mitteilung hieß.

  • Müllabfuhr muss Touren abbrechen

    Bei so viel Schnee und Eis auf den Straßen ging am Montag auch für die Müllabfuhr in Fulda und Umgebung nichts mehr. Alle Touren mussten im Landkreis abgebrochen werden, wie die Verwaltung berichtete: "Trotz Winterausrüstung führt das aktuelle Wetter mit Eisregen und Schneefall zu erheblichen Problemen bei der Müllabfuhr, gerade auch wenn einzelne Grundstücke in abgelegenen Bereichen angefahren werden müssen." Die ausgefallenen Leerungen sollen nachgeholt werden.

  • Kassel: Straßenbahnen und Busse fahren frühestens Mittwoch wieder

    Straßenbahnen und Busse in Kassel fahren frühestens am Mittwoch wieder, teilte die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (AG) am Montagnachmittag mit. Der Betrieb war am Sonntagabend eingestellt worden. Auch die Regio-Trams würden voraussichtlich weiter nicht in der Kasseler Innenstadt fahren bis ein sicherer Fahrbetrieb gewährleistet sei, teilte die KVG mit.

  • Top-Thema

    Vollsperrungen aufgehoben, dafür lange Staus

    Die wegen Unfällen, liegen gebliebener Lastwagen oder schneebedeckter Fahrbahn stundenlang gesperrten Autobahnen A4, A7, A44 und A45 sind wieder freigegeben. Auf der A7 ist allerdings in beiden Richtungen mit massiven Behinderungen zu rechnen: Zwischen Fulda-Nord und Kirchheimer Dreieck erstreckt sich der Stau auf einer Länge von 33 Kilometern, in die Gegenrichtung ebenfalls 16 Kilometer Stau und stockender Verkehr zwischen Melsungen und Bad Hersfeld-West.

    Auf mehr als 50 Kilometer staut sich der Verkehr aktuell auf der A4 Erfurt Richtung Kirchheim zwischen Eisenach-West und Kirchheimer Dreieck. Stau auch auf der A5 in Richtung Norden zwischen Alsfeld-Ost und Hattenbacher Dreieck, die Länge beträgt hier 17 Kilometer.

  • Schneeschuhe und Langlauf in Kassel

    Straßen und Bürgersteige in Kassel werden zu Freizeitpisten, Langlauf-Freunde hatten am Montag ihren Spaß. Während Autos auf den Straßen nur langsam vorankamen, nutzten Kinder die Berge in der Stadt zum Schlittenfahren.

    "Meine Hündin kennt keinen Schnee, die kommt aus Lanzarote", sagt Andreas Hettel lachend, der am Vormittag in der Stadt unterwegs ist. Seine Hündin ist noch skeptisch, sie trägt eine kleine Daunenjacke. Hettel selbst bewegt sich auf Schneeschuhen vorwärts, obwohl der Schnee dafür, wie er sagt, eigentlich noch etwas zu weich ist.

    Schneeschuhe Kassel
  • Kassel: Stadtverwaltung eingeschränkt erreichbar - keine Müllabfuhr

    Wegen des starken Schneefalls ist die Stadtverwaltung in Kassel nur eingeschränkt erreichbar, ab 15 Uhr schließt das Rathaus. Termine sollten möglichst verschoben werden, teilte die Stadt mit. Im Impfzentrum am Auepark läuft der Betrieb weiter. Wer seinen Termin wegen des Schnees nicht wahrnehmen konnte, wird gebeten, unter der Telefonnummer 0561/7879100 anzurufen.

    Seit dem Wochenende seien die Stadtreiniger mit allen verfügbaren Kräften im Winterdienst-Einsatz. Die Stadt empfiehlt den Menschen, zu Hause zu bleiben. Wegen der verschneiten Straßen wird am Montag die Müllabfuhr nicht unterwegs sein.

  • Polizei Nordhessen: "Verkehrsinfarkt blieb aus"

    Der Sprecher der Polizei Nordhessen, Matthias Mänz, zog am Montagmittag eine erste positive Unfall-Bilanz: Es habe keine schweren Unfälle gegeben, womöglich auch, weil Autofahrer nur langsam vorankommen. Es habe wenige Fälle mit Leichtverletzten gegeben, dazu Blechschäden, quer stehende Lastwagen und im Minutentakt kämen Meldungen von festgefahrenen Fahrzeugen. "Der Verkehrsinfarkt blieb erst mal aus", sagte Mänz, "es läuft in weiten Teilen."

    Er appellierte an die Nordhessen, das Auto am Montag - wenn möglich - stehen zu lassen. Die Räumdienste kämen derzeit nur schwer hinterher. "Es haben sich auch schon Funkwagen festgefahren. Das Wetter nimmt auch auf die Polizei keine Rücksicht", sagte Mänz.

  • Top-Thema

    Am meisten Neuschnee in Liebenau-Haueda: 25 Zentimeter

    Ein weiterer Wintereinbruch hat für viel Neuschnee in Hessen gesorgt. Am meisten ist landesweit in den vergangenen 24 Stunden in Liebenau im Ortsteil Haueda (Kassel) gefallen. 25 Zentimeter kamen dort herunter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmittag mitteilte. Dahinter folgen in der hessischen Neuschnee-Tabelle Eschwege (23 cm), Bad Sooden-Allendorf (20 cm/beide Werra-Meißner), Wesertal-Lippoldsberg (18 cm/Kassel) und Vöhl-Buchenberg (17 cm/Waldeck-Frankenberg).

    Schnee-Spitzenreiter im Land ist mit einer Gesamthöhe von 43 Zentimetern die Wasserkuppe in der Rhön, Hessens höchster Berg. In Eschwege wurden wegen des Neuschnee-Schubs nun insgesamt 35 Zentimeter gemessen, in Wesertal-Lippoldsberg und Waldkappel-Schemmern (Werra-Meißner) je 30 Zentimeter.

  • Schnee und Frost machen es sich in Hessen gemütlich

    Nach dem Wintereinbruch am Wochenende müssen sich die Hessen auch in den nächsten Tagen warm anziehen. "Bisher sieht es aus, als ob wir auf jeden Fall bis mindestens Ende der Woche im kälteren Bereich bleiben", so hr-Meteorologin Pila Bossmann. Dabei bleibe es im Norden im Schnitt drei bis vier Grad kälter als im Süden.

    Vor allem die Nächte sollen sehr kalt werden. Am Mittwoch sind Tiefstwerte von -17 Grad möglich, es ist mit Glätte durch Schnee und Eis zu rechnen. Ein Temperaturrekord sei das jedoch nicht, betont Bossmann: "Die kälteste Temperatur, die in Hessen jemals gemessen wurde, war am 2. Februar 1956 in Lorch (Rheingau-Taunus) mit -26,3 Grad. Davon sind wir noch ein gutes Stück entfernt."

  • Top-Thema

    Linke fordern Öffnung von Hotels und Pensionen

    Tagsüber -9, nachts sogar bis -16 Grad sind aktuell für Hessen vorhergesagt. Angesichts des Kälteeinbruchs fordert die Landtagsfraktion der Linken eine Soforthilfe für Obdachlose in Hessen. "Was sowieso jeden Tag gelten müsste, gilt unter den Schneemassen und bei Minustemperaturen umso mehr: Jede und jeder hat ein Anrecht auf ein Dach über dem Kopf", sagte Christiane Böhm, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion. Sie schlägt vor, Hotels, Jugendherbergen und Pensionen für Obdachlose zu öffnen, "um Menschen vor dem Kältetod zu bewahren".

    Was die Situation verschärft: Viele Angebote für wohnungslose Menschen könnten aktuell wegen Corona nur eingeschränkt arbeiten. "Es braucht eine deutliche Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Initiativen, die sich für wohnungslose Menschen engagieren. Notunterkünfte und Wärmestuben müssen Abstand halten und haben ihre Plätze oft deutlich reduziert", so Böhm.

  • Weitere Autobahnen gesperrt

    Wegen mehrerer liegen gebliebener Lkw ist die A4 Kirchheim Richtung Erfurt bei Friedewald (Hersfeld-Rotenburg) aktuell voll gesperrt. Dies gilt auch für die Anschlussstelle Gerstungen (Thüringen), wo ein querstehender Lkw die Fahrbahnen blockiert.

    Gesperrt ist außerdem die A44 Kassel Richtung Dortmund, und zwar zwischen Dreieck Kassel-Süd und Kreuz Kassel-West. Grund sind mehrere Unfälle und liegen gebliebene Lkw. Auch die A45 in Richtung Gießen ist zwischen Alzenau-Nord und Hanauer Kreuz nach einem Unfall gesperrt.

    Außerdem gibt es Stau oder stockenden Verkehr auf diesen Abschnitten:

    • A5 Frankfurt - Kassel, zwischen Alsfeld-West und Hattenbacher Dreieck
    • A7 Fulda - Kassel, zwischen Raststätte Großenmoor Ost und Hattenbacher Dreieck
    • A7 Fulda - Hannover, zwischen Homberg (Efze) und Kassel-Nord
    • A7 Hannover - Kassel, zwischen Hann. Münden/Lutterberg und Kassel-Ost
  • Vereiste Autos in Marburg

    In Marburg haben die Minustemperaturen dafür gesorgt, dass zum Beispiel Autos komplett eingefroren sind. "Wie ein Eiswürfel", sagt eine Frau, die versucht, ihr Auto von der Eisschicht freizubekommen. Statt Kratzer oder Enteisungsspray setzt sie dabei ein Life-Hack aus dem Internet ein. "Ich habe eine Tüte mit warmem Wasser gefüllt und schmelze das Eis damit jetzt einfach weg – und es funktioniert!" Allerdings ist bei diesem Trick Vorsicht geboten: Aus dem gleichen Grund, warum man auf keinen Fall heißes Wasser direkt über die Windschutzscheibe kippen sollte, darf das Wasser nicht zu warm sein: Die Scheibe könnte sonst wegen des heftigen Temperaturwechsels springen.

    Eine Frau versucht, ein zugefrorenes Auto von der Eisschicht zu befreien.
  • Top-Thema

    A7 bei Melsungen gesperrt

    Wegen schneebedeckter Fahrbahn sind aktuell alle Fahrspuren der A7 bei Melsungen (Schwalm-Eder) gesperrt. Der Verkehr in Richtung Fulda staut sich ab Kassel. Auch in der Gegenrichtung stockt der Verkehr auf mehreren Kilometern. Die Winterdienste sind im Dauereinsatz. Die Polizei appelliert, eine Gasse für die Fahrzeuge freizuhalten. Eine Zusammenfassung der Auswirkungen des Wintereinbruchs auf Hessens Straßen finden Sie hier:

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    Unwetterwarnungen für sieben Kreise

    Aktuell gelten für sieben Landkreise bis heute Mittag 12 Uhr Unwetterwarnungen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für diesen Zeitraum in den unten aufgeführten Kreisen vor starkem Schneefall mit Mengen zwischen 10 und 25 Zentimetern. "Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen", heißt es. Der DWD rät, Autofahrten möglichst zu vermeiden. Betroffen sind diese Regionen:

    • Kreis und Stadt Kassel
    • Kreis Waldeck-Frankenberg
    • Schwalm-Eder-Kreis
    • Werra-Meißner-Kreis
    • Kreis Hersfeld-Rotenburg
    • Vogelsbergkreis
    • Kreis Fulda
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    Kein Präsenzunterricht in mehreren Regionen

    Wegen Schnee und Glatteis ist in einigen Regionen der Präsenzunterricht an den Schulen ausgesetzt. Nach vier Landkreisen hat am Morgen auch die Stadt Fulda mitgeteilt, dass die Schüler zuhause bleiben können. Eine Notbetreuung sei aber sichergestellt. Die Kreise Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg, Lahn-Dill und Limburg-Weilburg hatten bereits gestern Abend in ihrer Funktion als Schulträger entschieden, dass kein Präsenzunterricht stattfindet. Die Notfallbetreuung soll nach Angaben des staatlichen Schulamts aber aufrechterhalten werden.

    In einem Klassenraum einer Grundschule in Niedersachsen sind die Stühle hochgestellt.  (dpa)
  • Pkw gerät unter Sattelzug - Zwei Verletzte

    Auf der A7 bei Knüllwald (Schwalm-Eder) hat es gegen 1.30 Uhr einen schweren Unfall gegeben. In Fahrtrichtung Fulda fuhr ein Autofahrer an einem Stauende frontal unter einen Sattelauflieger eines Sattelzugs, der dort stand. Nach Angaben der Polizei hatte der 28-Jährige vermutlich seine Geschwindigkeit nicht an die Witterungsverhältnisse angepasst. Der Fahrer und seine 29-jährige Beifahrerin wurden im Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr konnte sie aus dem Wrack befreien. Beide kamen mit Prellungen und Schnittwunden ins Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Den Schaden schätzten die Beamten auf rund 45.000 Euro.

  • Top-Thema

    Polizei: Lkw-Fahrer sollen Autobahnen meiden

    Auf mehreren Autobahnen ist es am Morgen schon zu Unfällen gekommen oder sind Lkw liegen geblieben. In der Folge bildeten sich mehrere Kilometer lange Staus. Betroffen sind aktuell die A4 (auf einer Strecke von 40 Kilometern in mehreren Bereichen), A5, A7 (ebenfalls an mehreren Stellen) und A45. Die Polizei rät Lkw-Fahrern dringend, die Autobahnen nicht mehr zu befahren. Die Lage sei "katastrophal", sagte ein Sprecher.

    An manchen Stellen würden Lastwagen und Autos schon seit mehreren Stunden im Stau stehen. Es gehe weder vorwärts noch rückwärts. Dies gelte vor allem für das Kirchheimer Dreieck: "Alles rund um das Kirchheimer Dreieck ist dicht." Wann die Fahrbahnen wieder frei seien, sei noch nicht abzusehen. Auch auf der A7 zwischen Lutterberg und Homberg gehe gerade nichts mehr, sagte ein Sprecher der Polizei Kassel. Selbst die Räumfahrzeuge würden kaum noch durchkommen.

    Lastwagen auf A7 im Schnee
  • Top-Thema

    Busse und Bahnen stehen vielerorts still

    Mehrere Zentimeter Neuschnee sind über Nacht in Nord- und Osthessen heruntergekommen - und es schneit weiter und weiter. Kassel und die Region sind unter einer geschlossenen Schneedecke verschwunden. Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) meldet: Trams und Busse bleiben heute erstmal im Depot. In Marburg fahren ebenfalls keine Busse, wie die Stadtwerke am Morgen mitteilten. Auch in den Kreisen Fulda, Gießen und Main-Kinzig seien Ausfälle möglich, twitterte der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Die Bahngesellschaft Cantus hat schon gestern den Betrieb eingestellt. Sie bedient normalerweise regionale Strecke in Richtung Göttingen, Bad Hersfeld oder Fulda.

    Vor allem im Norden von Hessen muss heute mit weiteren Schneefällen gerechnet werden, im Bergland auch mit Schneeverwehungen. Es besteht weiterhin Glättegefahr!

    Zentimeter dicker Neuschnee am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
  • Kasseler Straßenbahnen komplett lahmgelegt

    Seit etwa 18 Uhr geht auf Kassels Straßenbahnschienen gar nichts mehr: Aufgrund der Witterung hat die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) den Straßenbahnbetrieb auf den Linien 1 bis 8 komplett eingestellt - vorläufig bis Betriebsende. Mehrere Weichen hätten nicht mehr zuverlässig funktioniert und Schienen seien mit Schnee und Eis zugesetzt, teilte die KVG am Sonntagabend mit. Ob die Bahnen ab Montagmorgen wieder regulär fahren können, ist noch unklar.

    Zugeschneite Straßenbahnschienen in Kassel
  • Busverkehr vielerorts eingeschränkt

    In den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Offenbach kommt es derzeit zu witterungsbedingten Einschränkunen im Busverkehr. Das teilte der RMV am Sonntagabend mit. Es kann dort zu kurzfristigen Umleitungen, Fahrtausfällen, entfallenden Haltestellen und Verspätungen kommen.

    Landkreis Marburg-Biedenkopf: Busse - witterungsbedingte Einschränkungen am 07.02. https://t.co/w9XlLIKxNQ

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    Landkreis Offenbach: Busse - witterungsbedingte Einschränkungen https://t.co/LYgATCIxhv

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  • Top-Thema

    Starker Schneefall: Unwetterwarnungen für acht Kreise

    Für insgesamt acht hessische Landkreise hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Zeit von Sonntag, 18 Uhr, bis Montag, 12 Uhr, amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Für die unten aufgeführten Kreise warnt der DWD in diesem Zeitraum vor starkem Schneefall mit Mengen zwischen 10 und 25 Zentimetern. Straßen könnten möglicherweise unpassierbar werde, zudem könnten Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Der DWD rät, Autofahrten möglichst zu vermeiden. Folgende Kreise sind betroffen:

    • Fulda
    • Hersfeld-Rotenburg
    • Kassel
    • Main-Kinzig
    • Schwalm-Eder
    • Vogelsberg
    • Waldeck-Frankenberg
    • Werra-Meißner