Ihre Kommentare Ist der Führerschein auf Lebenszeit sinnvoll?

110 Kommentare

  • Es gibt eine umfangreiche Zusammenstellung von internationalen Daten zum Einfluss des Alters auf die Fahrtauglichkeit und zum Effekt von Tauglichkeitstests: Fahreignung älterer Kraftfahrer im internationalen Vergleich von
    Wolfgang Fastenmeier und Herbert Gstalter, erschienen 05/2014, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Forschungsbericht Nr. 25.
    Eine der Schlussfolgerungen lautet: Eine altersbezogene generalpräventive Kontrolle der Fahrkompetenz ist unnötig und funktioniert nicht.
    Das Lebensalter eines Autofahrers allein rechtfertigt keine Zweifel an dessen Fahrkompetenz. Eine auf dieses Datum bezogene Eignungsprüfung wird die Verkehrssicherheit nicht verbessern, unabhängig von der Art der eingesetzten Prüfmethoden. Dies ist das einhellige Ergebnis aller Experten, die die weltweiten Erfahrungen (Evaluationsstudien) gesammelt und ausgewertet haben.
    Bei der Diskussion sollten auch diese vorliegenden wissenschaftlichen Daten berücksichtigt werden.

  • Natürlich ist das Geschehene schrecklich. Aber wie viele Unfälle mit Todesfolge werden von jungen Autofahrern verursacht, die aber nie die mediale Aufmerksamkeit bekommen, als wenn es "wieder mal ein Alter" war. Dann bricht jedes mal die Empörungswelle los und die altbekannte Diskussion beginnt von neuem.

    Auch wenn ich noch lange nicht Betroffener bin: Eine generelle Altersgrenze oder eine sich rein am Alter orientierende Nachprüfung lehne ich grundsätzlich ab, das ist schlicht Altersdiskriminierung.

    Kostenlose ÖPNV-Tickets bei freiwilligem Verzicht finde ich ok, wenn dann aber auf Lebenszeit und nicht nur als "Trostpflaster" für drei Jahre, das ist schäbig. Noch besser wäre ein generell kostenloser, flächendeckender und vor allem zuverlässiger (Ja, Ihr seid gemeint, lieber RMV.) ÖPNV, dann würden sich bestimmt auch sehr viele Menschen aller Altersklassen finden, die freiwillig aufs Autofahren verzichten.

  • Gerade heute war in der Hessenschau folgendes zu finden:

    "Mit 202 anstelle der nachts dort erlaubten 80 Stundenkilometer ist ein Autofahrer auf der A661 bei Langen (Offenbach) erwischt worden.
    Den 27-Jährigen erwarten nach Polizeiangaben vom Montag drei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte im Verkehrsregister."

    Fazit: das Fehlverhalten der einen Gruppe wiegt das der anderen nicht auf.
    Einzig sinnvoll erscheint mir, wenn wir als Verwandte, Freunde und Nachbarn auf einander acht geben und uns gegenseitig helfen, z.B. beim Einkaufen oder notwendigen Fahrten zu Arzt oder Behörden.
    Mit Zwang wird das Problem noch gut gelöst, zumal es ja bereits heute an Personen mangelt, um die Einhaltung der vielen Regel auch zu überprüfen.

  • Es ist schwer zu beurteilen, ob jemand noch gut am, stetig zunehmenden, Straßenverkehr teilnehmen kann. Jedoch! Bis 67 soll ein Mensch verantwortlich arbeitsfähig sein, bevor er die Rentenansprüche voll nutzen kann. Wann soll man dann einen Menschen unfähig erklären ein Auto verantwortlich zu führen?

  • Nein. Der Führerschein sollte alle 10 oder 15 Jahre durch eine Prüfung erneuert werden müssen.
    Außerdem sollte es (wie beim LKW-Führerschein) regelmäßig verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen geben.

    Es müsste aber gerade auf dem Land insgesamt bessere Anbindungen geben, die nicht an den Landkreisgrenzen "enden". Manchmal ist es einfacher, nach Frankfurt zu kommen als ins Nachbardorf, das in einem anderen Landkreis liegt.

  • So wie es den Führerschein auf Probe für Fahranfänger gibt, ist es auch möglich Führerscheine danach in ihrer Gültigkeitsdauer zu beschränken. So könnte ein Führerschein für die Dauer von z.B. 10 Jahren ausgegeben werden.

  • Auf Lebenszeit ist absoluter Schwachsinn. Andere Länder haben schon seit Ewigkeiten verpflichtende Fahrtauglichkeitstests bei Verlängerung des Führerscheins ab einem gewissen Alter. Ob jetzt ab 50, 60 oder 70, bzw. in welchem Intervall ist erstmal egal. Hauptsache es schaut jemand unabhängiges drauf. Bin aber grundsätzlich der Meinung, dass es in jedem (!) Alter regelmäßige verpflichtende Auffrischkurse mit Prüfung geben sollte, inkl. Erste Hilfe und Sehtest, analog TÜV. Auch immer dann, wenn nachgewiesen länger kein Auto gefahren wurde. Und erst nach Bestehen gibts eine Verlängerung des Führerscheins. Ja, auch bei den 22, 28, 35 und 44 jährigen. Warum darf sich z.b. ein 25 jähriger, der seit dem Führerschein mit 18 nicht mehr gefahren ist, einfach so hinters Steuer setzen?

  • Es gibt auch genug junge Menschen, die verantwortungslos Auto fahren, Musik voll aufgedreht, mittelalte Trienchen, die auf der mittleren Spur der Autobahn herumtuckern, Geschätsmänner, die einem in den Kofferraum kriechenund es gibt in allen Altersstufen auch vernünftige Autofahrer. Also sollten alle alle 10Jahre zum Test.


  • Ja ich denke schon aber mit einer ein oder zweijährigen Überwachung durch ADAC oder Führerscheinstelle oder ähnliches. Ich selbst bin älter fahre 2 mal im Monat nach Paris aber wenn ich auf der deutschen Autobahn ,die Raser sehe.,die mit 12okm durch die Baustelle
    Rasen das ist bestimmt kein 8o jähriger. Ich fuhr 9km zu schnell und wurde geblitzt worauf mir ein Strafzettel von 95 Euro Inhalt flatterte.da wurde mir klar warum die Franzosen in Frankreich so gesittet fahren. Deutschland hätte mich das ca.20 Euro gekostet. Was mir sagt dass einfach nur Strafe erhöht werden sollte. Ich sehr selten alte Menschen am Steuer, da diese keine grosse Strecken auf der Autobahn fahren. Dies hat zwar nichts mit ihrer Frage zu tun doch sollte dies mal erwähnt werden. Viele Grüße und gute Fahrt. W.e

  • Eigenverantwortung? Hat das irgendwann bei irgendwas mal funktioniert? Persönlich fände ich es nicht schlecht, ab Renteneintritt alle 2 Jahre auf Fahrtüchtigkeit geprüft zu werden.

  • Ich hatte als junge Frau eine Krankheit, weswegen ich zehn Jahre lang nicht Auto fahren konnte. Zum Glück wohne ich in einer Region mit guten Bus- und Zugverbindungen, so dass ich trotzdem mobil war, und als Studentin hatte ich Semesterticket im RMV-Gebiet. In ländlichen Gegenden ist es aber oft wirklich schwierig gewesen mit den Verbindungen.

    Es müssen einfach mehr Busse fahren, damit Minderjährige und gesundheitlich eingeschränkte Personen trotzdem mobil sein können, und Leute die aus Geldmangel kein Auto besitzen können.

    Und die im Artikel erwähnten 3 Jahre ÖPNV-Fahrkarte bei Abgabe des Führerscheins reichen nicht. 3 Jahre gehen vorbei, und dann? Ich wäre als Alternative für eine Art Semesterticket, also ein Ticket für den RMV, das auch preislich in etwa im Bereich des Semestertickets liegen sollte, das wäre eine gute Sache.

  • Ganz ehrlich, einige ältere Menschen gefährden sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer! Ich selbst habe mit erlebt, wie sie auf der Autobahn die ganze Zeit die mittlere Spur stoisch besetzen. Andere Autofahrer, die auf der rechten Spur schnell fahren, müssen quasi gezwungen werden von rechts zu überholen.

  • Bis zum Eintritt ins Rentenalter erfolgt eine gewisse Kontrolle des körperlichen Zustands bzw. der Fahrtüchtigkeit implizit durch die Ausübung des Berufs.
    Danach wären regelmäßige Tests sinnvoll und zwar der Art Sehtest, Hörtest und allgemeiner Gesundheitstest, weniger Fahrtests oder Führerscheintests.. Pilotenscheininhaber und Berufskraftfahrer müssen ja auch regelmäßig zu Gesundheitstests.
    Außerdem sollten Ärzte den Führerscheinbehörden Infos geben, wenn Patienten dauerhaft nicht mehr fahrtüchtig erscheinen. Dann kann die Führerscheinbehörde ein amtsärztliches Gutachten initiieren und bei Bedarf den Führerschein entziehen.

  • Ich stand erst heute wieder direkt am Fußgängerüberweg, den übrigens auch viele Kinder überqueren müssen und zwei Autos hintereinander haben mich komplett ignoriert und sind vor meinen Füßen voll durchgedüst. Darin saßen jedenfalls keine älteren Fahrer.

    Fußgängerüberweg Mörfelden-Walldorf vor der TGS / Wilhelm-Arnould-Schule

  • Es muss verpflichtende und regelmäßige Tests ab einem gewissen Alter geben. Ich kenne mehrere ältere Autofahrer die auf keinen Fall hinter dem Steuer sitzen sollten. Die sind immer wieder durch gefährliche Manöver aufgefallen. Es mangelt an Kritikfähigkeit - von sich aus wird keiner dieser Fahrer den Führerschein abgeben. Entsprechend der demographischen Entwicklung werden die Unfälle durch ältere Fahrer deutlich zunehmen. Die Tatsache, dass Faranfänger auch überdurchschnittlich in Unfälle verwickelt sind, macht die Situation bei dem Älteren in keiner Weise besser. Auch bei Jüngeren sollte es Tests bei Auffälligkeiten geben - bis hin zum schnelleren Führerscheinentzug. Man könnte auch unabhängig vom Alter regelmäßige Tests durchführen. Es ist nicht zu viel verlangt alle paar Jahre eine Fahrstunde zu absolvieren. Dabei könnte auch das Wissen über neue Regelungen aufgefrischt werden.

    Andere Länder führen verpflichtende Tests durch. Es gibt keinen Grund warum das nicht in DE möglich ist

  • Wer sich im Strassenvekehr bewegt sollte eigentlich längst bemerkt das es eher selten die "Alten" sind die die Probleme machen sondern die zwischen 18 und 30 Jahren die mit ihren, mehr oder weniger, PS starken Fahrzeugen in unfassbarer Rücksichlosigkeit durch die Gegend rasen. Ich verdiene mein Geld als Fahrer, bin selbst 56 und erlebe jeden Tag den Scheiß den in der Hauptsache junge Fahrer verzapfen. Überholen trotz Gegenverkehr etc..... Natürlich kann man die Frag stellen ob eine Überprüfung ab einem gewissen Alter Sinn macht, aber aus meiner Erfahrung sind es eher selten die älteren Fahrer/innen die für die Katastrophen sorgen

  • Das Auto muß alle zwei Jahre zum TÜV.
    Warum nicht auch der Fahrer - unabhängig vom Alter?

  • Wie kann das Fehlverhalten anderer ("junge Leute verursachen viel mehr Unfälle") eine Rechfertigung dafür sein, dass man selbst nicht sichergeht, andere Menschen nicht unnötig in Gefahr zu bringen?
    Z.B durch einen Fahrcheck alle paar Jahre.

  • Senioren kennen meistens noch die Regel "Rechts vor Links"! Leider bleibt dies heutzutage, genau wie bei einem generellen rücksichtsvollen, fairen Fahrverhalten der jüngeren Generation völlig außen vor! Selbst die ach so gebildete, humanitär erzogene Frankfurter Nordend-/Bornheimintelligenzia empfindet offensichtlich eine Benachteiligung, wenn u.a. ihr E-Bike im Vorfahrts-Reglement warten muss. Von motorisierten Zwei-Achsern wollen wir mal gar nicht reden.... Ergo: Uns fehlt heutzutage einfach Gelassenheit, Ruhe, Akzeptanz, Rücksichtnahme.... und dabei wollen doch alle Toleranz, Gleichberechtigung und gegenseitiges Verständnis! ...aber nicht, wenn es um das eigene Ego bzw die PS-Richtlinien geht.... Das nenne ich mal gelebte Konsequenz....

  • Warum haben so viele Leute scheinbar Angst vor dem Test?
    Vielleicht ist das schon ein Grund diesen einzuführen. Vielleicht ab 50 alle 3 Jahre. Wenn viele den machen müssen, wird der auch günstig zu haben sein

  • Das Umfeld sollte ein Auge drauf haben, ich erinnere mich, wie meinem Vater damals immer wieder 'böse Einkaufswagen' gerammt haben sollten, bis er dann im eigenen Hof mal mal vor Zeugen gegen eine Baumaschine fuhr! Da hat er es dann schweren Herzens eingesehen...

  • Ich finde es nicht gut, einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen. Führerschein für immmer? Nein,unabhängig vom Alter alle 5 Jahre eine Überprüfung, dann wird keiner bevorzugt und keiner benachteiligt

  • Aber bitte nicht die jungen Leute vergessen. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei 8, aber sie machen 16 Prozent der Verunglückten im Straßenverkehr aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren, sie gelten als Hochrisikogruppe. Sie fahren mit überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit. Fehler beim Überholen. All das sollte man auch bedenken und nicht gleich die ältere Generation verurteilen, die nur einen Teil dieser Unfälle verursacht und zum Vergleich eine viel größere Personengruppe umfasst - also nur einen geringen Anteil an Unfälle dazu beiträgt. Alle die hier geschrieben haben, sollten bedenken, dass Menschen ein ganzes Leben gearbeitet haben und im Alter noch einige schöne Jahre verleben möchten. Die Füße wollen nicht mehr so. Und um aus den engen vier Wänden mal rauszukommen ist halt ein Auto notwenig. Sollte man ihnen das verbieten? Ich glaube, man kann das nicht - es ist das Recht eines jeden Menschen am täglichen Leben teilzunehmen -sie haben das Recht auf Freiheit.

  • Bis 70 arbeiten und mit 65 den Führerschein abgeben... ganz mein Humor.

  • Man sollte sich mal die letzten schlimmen Unfälle mit mehreren Toten auf den Autobahnen ansehen. Falschfahrer, Alkohol und im Alter von in den 30.

  • Nein, nicht sinnvoll. Aus aktuellem Erleben im eigenen Familienumfeld kann ich sagen, dass die Einsicht in die eigene Fahruntüchtigkeit mit fortschreitender Demenz eher ab- als zunimmt.
    Einen regelmäßigen Fahrtüchtigkeitscheck insbesondere mit Reaktions- und Stresstest halte ich für längst überfällig. Politik ebenso wie der ADAC schielen nur auf ihre Klientel und ältere Kinder wie ich (56) müssen zusehen, wie wir unsere Eltern (82) aus unserem Verantwortungsbewußtsein heraus gegen erheblichen Widerstand von der Straße bekommen.

  • Wie wäre es mit einem Führerschein für Rad- und Scooterfahrer? Damit die lernen, rechts zu fahren, bei roter Ampel anzuhalten, an Zebrastreifen Fußgänger nicht zu ignorieren, nicht auf Gehwegen zu fahren, anzuhalten, wenn eine Straßenbahn an der Haltestelle hält, ihre Gefährte nicht quer über Gehwegen abzustellen und insbesondere Blindenleitwege nicht zu versperren!

    Könnte der hr zu diesem Thema auch einmal einen ganzen Tag unterrichten? Das wäre sehr schön und würde sicher viel Gutes bewirken!

    Danke!

  • Die meisten EU-Länder prüfen ab einem gewissen Alter die Fahrtauglichkeit der Führerscheininhaber - Portugal sogar bereits ab 50 Jahren. Ich halte das für sehr sinnvoll.

    Auf Freiwilligkeit würde ich nicht setzen, denn mit dem Alter steigt meiner Erfahrung nach auch die Sturheit und Eigensinnigkeit. Außerdem wollen sich sicherlich die wenigsten Menschen eingestehen, dass sie bestimmte Dinge nicht mehr so gut können. Gerade der Schulterblick fällt vielen Älteren schwer, ist aber für ein sicheres Autofahren enorm wichtig.

    Schlechte ÖPNV-Verbindungen und wenig oder schlechte Einkaufsmöglichkeiten dürfen nicht das Entscheidungskriterium für eine unbefristete Fahrerlaubnis sein!

    Da müssen andere Lösungen gefunden werden, damit man auch in ländlichen Regionen ohne Führerschein den Alltag meistern und am öffentlichen Leben teilnehmen kann.

  • Wie Autos alle zwei Jahre zum TÜV müssen, müssten auch wir Fahrer alle zwei Jahre zum Arzt. Kommt es nicht seltsam vor, dass man, sagen wir, mit 20 einen Sehtest macht, seinen Führerschein kriegt, und es wird davon ausgegangen, dass sein Sehvermögen lebenslang genauso gut bleibt?

  • ja warum nicht ? Wir zahlen ja schon genug Geld für den Erwerb ! Bei Auffälligkeiten kann man ja eine Ärtzliche Untersuchung machen lassen

  • Wenn es das Hauptproblem ist, dass auf dem Land das Auto unabdingbar ist, dann muss dieses gelöst werden. Die Kommunen haben im Rahmen der Daseinsvorsorge das zu ermöglichen. Es kann nicht sein, dass immer erst jemand sterben muss bis ein Führerschein abgegeben wird. Wie ich in einem anderen Beitrag schon sagte. Bei Demenz kann man nicht mehr mit Einsicht rechnen.

  • Ich bin 1954 geborn, und als lkw fahre , mussen wir auch ab 60 ein prufung machen lkw zu fahrn, warum nich auto fahre. Im andern lande muss man beim auto fahren ab 68 oder 70 machen. Und im USA alle 4 jahre die Fahrschein erneuen, und ein shilder test machen ab man alle schilder noch ab man der Bedeutung noch kannts. Ja Deutschland so das andern

  • Was ist eigentlich in 10 Jahren bei den Selbstfahrenden Autos? Da brauche ich ja keine Fahrerlaubnis mehr.
    Darf ich dann als Fußgänger nicht mehr raus? Damit ich nicht versehentlich jemandem in den Weg laufe? Oder mit Rollator die Geschwindigkeit senke?

  • wo bitteschön ist die (Alters-) grenze? Es gibt genug Autofahrer, die man am besten nie hinters Steuer lassen sollte........

  • Ja.
    Und Vernunft-Autos. Vor 20 Jahren dauerte es noch bis 50 bzw 100km/h erreicht wurden. War gar nicht so schlecht
    Und auf dem flachen Land gibt es auch heute noch keine Alternative.

  • Nein.
    Ich habe Verständnis, dass gerade für Ältere sehr wichtig und hilfreich ist, mit dem Auto mobil und unabhängig zu bleiben.
    Jedoch wundere ich mich immer wieder, dass im so regelfreundlichen Deutschland immer noch keine Überprüfung der Gesundheit/des Reaktionsvermögens erfolgt.
    Bereits als ich (Italienerin) vor ca 40 Jahren mein Führerschein in Italien gemacht habe, war eine Kontrolle für Ältere (alle 5 Jahre) normal und je nach Gesundheitszustand ggf. eine Verlängerung statt für weitere 5Jahre für nur 1 Jahr mglich.
    Natürlich sollten Alternativen für die Mobilität der Älteren entwickelt werden.

  • Seit ihr eigentlich noch ganz Glatt was soll das? Wir Leben auf dem Land und da iss nix mit Bus und Bahn wie in der Stadt und unsere Älteren Mitbürger brauchen da nun mal das Auto oder sollen die Verhungern Wir auf dem Dorf, wo jeder jeden kennt geben auf Einander acht und es ist noch nie zu Tragischen Unfällen gekommen. Macht weiter so man soll bis 67 Arbeiten und wenn man endlich die Freiheit genießen kann soll man den Führerschein abgeben. Ihr Städter hab alle ein Rad ab und jeden Bezug zur Realität verloren

  • Nein, auf keinen Fall.
    Jüngere Menschen bis 17 Jahre werden auch nicht zum Fahren zugelassen. Die vom ADAC hervorgehobene Erfahrung in der Verkehrspraxis der älteren Verkehrsteilnehmer hebt jedoch nicht die mentale/kognitive Unzuverlässigkeit auf. Es bleibt eine Behauptung, dass er nur ein paar Unfälle sind, es gibt keine Belege.
    Auch das Sichtfeld nach rechts und links ist oft eingeschränkt, weiterhin können viele gar nicht mehr richtig den Kopf drehen um ordentlich in eine Kreuzung einzusehen, oder auch beim Rückwärtsfahren niemanden zu übersehen. Die Reaktionsgeschwindigkeit lässt ebenfalls zu wünschen übrig, sodass diese erst viel zu spät den Kreuzungsbereich befahren.
    Der ADAC kann weiterhin nicht erwarten, dass die älteren Mitbürger*innen in Eigenverantwortung ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen lassen. Es ist erwiesen, dass dies die wenigsten der Älteren wirklich tun.

  • Selbstverständlich wäre es gut, wenn alle von Zeit zu Zeit den Nachweis der Fahrtauglichkeit erbringen müssten. Dies auf ältere Menschen zu beschränken ist allerdings nicht in Ordnung. Auch jüngere Fahrer haben manchmal Nachschulungsbedarf.

  • Nein, bei allen Autofahrer*innen sollte regelmäßig eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit erfolgen. Ich schlage vor, dass ein Tauglichkeitstest bei Autofahrer*innen bis 65 Jahre alle 5 Jahre, danach alle 3 Jahre und ab 80 Jahre alle 2 Jahre absolviert werden soll. Ich finde es unverantwortlich vom Gesetzgeber, dass bei einer so gefährlichen Tätigkeit, wie dem Auto fahren, der Führerschein auf Lebenszeit ausgestellt wird.

  • Schwieriges Thema! Mein Opa sieht auch nicht mehr gut und fährt sein Auto regelmäßig zu nah an Mauern oder Schildern vorbei. Bisher ist auch zum Glück nie mehr als Blechschäden passiert. Allerdings wohnt er auch in einem Ort an dem es keine Einkaufsmöglichkeiten gibt (außer 2 Bäcker) und somit ist er gezwungen mit dem Auto in den nächsten Ort zum Supermarkt zu fahren. Wenn ältere Personen ihren Führerschein abgeben müssen MUSS für eine ausreichende Infrastruktur gesorgt werden! Busse die regelmäßig fahren oder private Unternehmen die vll sogar bis vor den Supermarkt fahren. Bzw. sollte der lokale Einzelhandel gefördert werden. Aber das ist ja auch schon ein Thema für sich an dem viele Kommunen scheitern.

  • Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn. Nach Erlangen des Führerscheins wäre eine Überprüfung alle 10 völlig in Ordnung.

  • Nein

  • Auto fahren heißt Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen. Sicherheit ist 1. Priorität für sich und andere. Das geht aber nur, wenn die beteiligten Personen auch die erforderlichen und notwendigen Voraussetzungen zum Führen eines Pkws erfüllen. Alter und Geschlecht spielen dabei keine Rolle.

  • Ja, je nach Gesundheit.
    Ich habe schon 54 Jahre den Führerschein, hatte einige kleine Strafzettel bekommen, aber niiiiiemals ein Verkehrsvergehen größeren Ausmaßes mir eingehandelt. Ich wohne etwas außerhalb der Stadtmitte und der Einkaufszentren und wäre total enttäuscht, wenn ich nicht mehr mit dem Auto da hin fahren könnte.
    Es ist eine totale Einschränkung der Lebensqualität - gerade im Alter!!!!
    Also, man sollte Unterschiede machen. Ich bin total dagegen.

  • Na ja, dann dürfte die Fahrerlaubnis bei so manchen aber erst ab 35 oder 40 erteilt werden.
    Es kommen immer noch viel mehr Menschen durch Fahranfänger, notorische Raser oder hirnlose Poser ums Leben. Von Glück kann man da sprechen, wenn nur der Fahrer zu Schaden käme, leider erwischt es aber zumeist unbeteiligte Personen.

    Es ist so oder so immer ein Risiko, im Straßenverkehr teilzunehmen. Wer ist nicht schon einmal übermüdet oder mit zu viel Sprit im Blut unterwegs gewesen? Wer kann schon für sich reklamieren, nie einen Fahrfehler zu begehen? in 99,9 aller Fälle geht es einfach nur mit einem Schrecken ab. Aber wie schnell kann ein schwerer Unfall passieren?

  • Wie viel junge Autofahrer töten beim Rasen.??

  • Zu 100 ja wenn der Fahrer keine Auffälligkeiten zeigt.

  • Ich würde mich jederzeit für eine jährliche Fahrtauglichkeitsprüfung ab 70 Jahren einsetzen und Bereiterklären. Wer Führerschein hat und Auto fährt, sollte die Unkosten dafür auch selbst tragen. Medizinisch nachweislich sinkt die Reaktionsfähigkeit, das Seh- und Hörvermögen mit zunehmenden Alter. Ich selbst fahre freiwillig- unter 70 Jahre alt- nicht mehr bei Dunkelheit, da ich nicht mehr so gut sehe. Übrigens ist in Finnland eine jährliche Fahrtauglichkeitsprüfung ab 70 Jahren schon seit langem vorgeschrieben.

  • Das hört sich ha an, als ob alte menschen das mit vorsatz tun, herr nau, da werden wir also in eine gewisse ecke gestellt.

  • Verantwortungsvolles Autofahren ist nicht nur vom Alter abhängig.
    Täglich begegnen mir Autofahrer und Autofahrerinnen mit dem Handy am Ohr und das sind so gut wie nie Senioren. Wie sehen hier die Unfallstatistiken aus?
    Gerade auf dem Land sind Senioren auf ihr Auto angewiesen. Wie sollen Sie einkaufen oder zum Arzt kommen?
    Die Eigenverantwortung, unterstützt von Angehörigen und Ärzten sollte der Maßstab sein.
    Es kann ja wohl nicht das Ziel sein, dass wir bis 70 Arbeiten und mit 75 den Führerschein abgeben?
    Auch junge Erwachsene werden irgendwann alt sein

  • Mal abgesehen davon, daß wohl mehr Menschen durch junge Autofahrer zu Tode kommen, halte ich die Sache mit den verwechselten Pedalen für ein Märchen. Ich sehe oft alte Leute in oder aus Autos steigen, die kaum noch gehen können (die Fahrer, nicht die Autos ;-)). Und ich bin überzeugt davon, daß diese Leute im Augenblick der Gefahr einfach nicht mehr schnell genug den rechten Fuß vom Gas- auf's Bremspedal kriegen. Wer seine Beine nicht mehr unter voller Kontrolle hat, sollte sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen.

  • Wenn man in Deutschland nicht alles in Frage stellt, dann geht es uns nicht gut.
    Ja der Unfall ist schlimm und ja er wäre mit Sicherheit vermeidbar gewesen, wie ganz viele andere Unfälle auch, aber was passiert gerade auf unseren Straßen? Egoismus regiert auf der Straße, dass fängt beim Parken an, es wird überall geparkt, in Kurven, auf Zebrastreifen, auf Radwegen, in Privateinfahrten. Gerast, gedrängelt, Poser treffen sich auf dem Feldberg, dröhnen die Natur mit ihren lauten Fahrzeugen zu und keinen interessiert es. Die jungen Fahrer verursachen auch schlimme Unfälle, sollen die nun auch nicht mehr fahren. Trunkenheit, Drogenrausch, in jedem Alter. Was tun? Dann laufen wir einfach alle, dann haben wir viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Weil die Fahrradfahrer kennen ja auch keine Verkehrsregeln, fahren überall und rücksichtslos. Sollen aber noch mehr geschützt werden. Unfassbar das man eine Altersgruppe in Frage stellt, die jahrelang gebuckelt haben. Grotesk

  • Taxi-, Bus-, LKW- Fahrer müssen ebenso wie die Fahrer schienengebundener Fahrzeuge regelmäßig ihre Tauglichkeit zum Führen ihrer Fahrzeuge mit einer Gesundheitsüberprüfung nachweisen. Der Abstand der Untersuchungen liegt mit zunehmendem Alter zwischen 5 Jahren und einem Jahr.

    Der ADAC setzt auf Eigenverantwortung? Leider ein vergeblichen Appell, denn wenn etwas freiwillig ist, wird es ignoriert. Regelmäßige Gesundheitsprüfungen für Senioren sollten ab 70 in einem jährlichen Turnus zur Pflicht werden.

    Bevor jemand greint: ich gehöre zu einer der oben genannten Berufsgruppen und muss auf Grund meines Alters jährlich zur Tauglichkeitsuntersuchung. Bestehe ich diese nicht, kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben. Das halte ich dennoch für eine sinnvolle Regelung, denn ich weiss aus eigener Erfahrung, dass Sehvermögen, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit mit zunehmendem Alter abnehmen. Ich bin halt mit ein paar Tonnen Fahrzeug mehr unterwegs und wenn es knallt dann gleich richtig.

  • Nein, ab 80 sollte es alle 5 Jahre eine verpflichtende Überprüfung der Fahrtauglichkeit gegeben.

    20km begleitetes Fahren im eigenen KFZ incl. Ampel und Kreisverkehr, auch bei Nacht, Berganfahrt und Einparken.
    Diese Fahrt sollte allerdings max. 50 kosten und von einer unabhängigen Person durchgeführt werden.

    Ständig erlebe ich ältere Damen/ Herren, die ewig am Kreisverkehr stehen und nicht einfahren, da sich z.B. in über 200m ein Fahrzeug nähert.

    Auf Bundesstraßen wird mit 70 "geschlichen" in der Stadt mit 30 gefahren und trotzdem Fahrradfahrer übersehen.

    Langsame LKW oder Traktoren nicht überholt, obwohl kein Fahrzeug entgegen kommt und der nachfolgenden Verkehr zum Überholen von mehreren KFZ gleichzeitig genötigt. Da natürlich auch kein größerer Abstand zum LKW eingehalten wird.

    Bei Berganfahrt wird mehrmals der Motor abgewürgt.

    Viele ältere Menschen können altersbedingt gar keinen Schulterblick mehr.

    Viele können nicht mehr gut sehen, oft noch schlechter bei Dunkelheit.

  • Ich finde es unglaublich. Wenn man kaum noch etwas sehen und hören kann, sich kaum noch bewegen kann, dann kann man sich trotzdem noch hinter das Lenkrad setzen, selbst wenn die Reaktionszeit gigantisch sein sollte. Eine Gefahr für alle und jeden.

  • Ist Ihnen bei den täglichen Nachrichten über Äutounfälle mal aufgefallen, dass es fast täglich schlimme Unfälle mit ganz jungen Leuten gibt und auch im Bereich der 45 bis 55-Jährigen? Fast immer mit tödlichem Ausgang!DAS ist wirklich schlimm!

  • Es ist wohl unbestritten, dass das geistige und körperliche Leistungsvermögen mit dem Alter abnimmt. Somit ist eine Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem bestimmten Alter sicher angebracht.
    Was in den vielen Kommentaren bisher leider noch kaum erwähnt wurde, ist die notwendige geistige Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen und diese hängt überwiegend nicht vom Alter ab. Somit wäre auch schon bei der Führerscheinprüfung des Fahranfängers zu überprüfen, ob denn der soziale "Wertekompass" des künftigen Verkehrsteilnehmers die benötigte Grundeinstellung hat. Das geht weit über die theoretische und praktische Fahrprüfung hinaus. Wenn ich mich so auf der Straße, im täglichen Verkehr umschaue, dann würde ich manchen FahrerInnen die grundsätzliche (geistige) Fähigkeit absprechen, ein Kraftfahrzeug sicher führen zu können.

    IG aus Usingen

  • Ja & Nein.
    Ich 66, bin für Sehtest (regelmäßig) ab spätestens 60!! Sowie Reaktionsüberprüfungen. In Amerika (Indiana) werden die Senioren regelmäßig getestet). Supergefährlich ist es auf unseren Parkplätzen zum Lebensmittel Einkauf. Viele Ältere haben Automatik Fahrzeuge, sehen schlecht (Tunnel-Blick) und fahren immernoch ihre sehr großen Autos. Oft kommen körperliche Probleme dazu. Habe Menschen mit 2 Krücken, die sehr schlecht laufen könnten, wegfahren gesehen.
    Nicht nur die Alten stellen ein Problem dar:
    Handy-Gespräche ohne Freisprechanlage
    Alkohol, Tabletten etc
    und natürlich die Selbstüberschätzung vieler -Wagenlenker-.
    Rote Ampeln in FFM , da halten viele nicht mehr. Rechts auf der Abbiegespur zu überholen = normal.
    Das sind nur ein paar Erlebnisse im hessischen (rund um FFM) Straßenverkehr.
    Ich habe keine Hoffnung auf Besserung!!!
    Autofahren macht Freude, noch mehr wenn sich jeder an die Regeln halten würde.
    In diesem Sinne.....eine noch begeisterte Autofahrerin

  • Ja ich befürworte ebenfalls die regelmäßige Überprüfung der Fahrtüchtigkeit mit Seh-und Hörtest sowie Ersthelferschulung.
    Wiederholung ist die Mutter der Routine!!

  • Ich werde dieses Jahr meinen 60.Geburtstag feiern und habe schon vor einigen Jahren beschlossen, spätestens mit 70 Jahren das Autofahren aufzugeben, weil erwiesenermaßen die Konzentrationsfähigkeit ab 65 Jahren rapide abnimmt. Ich möchte keine Seniorin sein, die Leute umfährt und in Schaufenster oder rast.
    Derzeit ziehe ich vom Dorf in die Stadt weil es auf dem Dorf keine ernstzunehmende Infrastruktur für Fußgänger gibt. Daher kann ich ab November 2021 die Fahrten schon deutlich reduzieren. Zu Fuß zur Arbeit, zum Einkaufen etc. Herrliche Aussichten. Für mich und alle Fußgänger.....

  • Ich werde mit meinen 63 Jahren in eine Fahrschule auf freieiller Basis gehen und mir vom Fahrlerer mich zu kontrollieren ob ich alles auf die Reihe bringe. Und das alle 2 Jahre wie der Auto TÜV wiederholen.
    Es gab seit 1978 einige Verkehrszeichen die hinzu gekommen sind darauf sollten wiedetholend Autoclub immer wieder hinweisen um auf den aktuellen Stand sein.
    Mein Fahrstiel ist defensiv, gemütlich, außer auf der Autobahn, aber an das Limit ist sich zu halten. Mit dem Strafgeld kann man besseres machen.
    Das als Anregung!
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Muth RLP

  • So, wie jährliche Tauglichkeitsprüfungen für Ältere sinnvoll sein können, wären sie für jüngere Rennfahrer ebenso angebracht.
    Als z.B für alle 80 und für alle 30 Jahre.

  • Es gibt keine 100 Sicherheit. Jeder Unfalltote ist einer zuviel, aber nun die Diskussion zu eröffnen, ob Senioren ein Problem ist falsch.
    Wie oft liest man junge Autofahrer haben tödlichen Unfall verursacht.
    Dann die Raser, Besoffenen, unter Drogeneinfluß stehenden usw.
    Demnach dürfte keine Personengruppe mehr Auto fahren. Das Problem ist der dichte Verkehr und die Rücksichtslosigkeit vieler Verkehrsteilnehmer und mit den E-Bikes und das Radfahrer generell mehr Rechte bekommen sollen, wird das auch nicht besser.
    Fast jeden Tag muss ich auf dem Fußgängerweg zur Seite springen, weil Radfahrer jedes Alters mittlerweile denken sie dürfen sich alles erlauben, mit den E-Bikes wird das noch viele unschöne Unfälle geben. Wir haben hier harte Gesetze, aber wenn es keiner kontrolliert und auffällige Verkehrsteilnehmer nicht kontrolliert werden, dann wird es nicht besser. Eine Fahrt auf der Autobahn reicht, es gibt nur noch Mittelspur und Linksfahrer, Baustellenraser, Drängler. Realität ist das

  • Ich finde es grotesk, warum wird das so ausgetollt ? Natürlich ist ein Mensch zu Tode gekommen, dass ist sehr sehr tragisch . Aber vielleicht werten Sie mal die Daten aus , wonach junge Autofahrer , jedes Jahr Menschen verletzen , oder Menschen zu Tode kommen .Da passiert nichts . Keine Berichtserstattung.? Wie viele fahren mit überhöhter Geschwindigkeit und auch Insassen kommen zu Tode . Ich finde es ein starkes Stück dass sie als Sender es so ausrollen . Das ist reiner Eingennutz ,weil gerade nichts aktuell ist . Sie polarisieren total und das hat nichts mit objektiver Berichtserstattung zu tun . Schauen sie mal in die Unfallstatistik , mit Unfällen mit jungen Autofahrern geschehen unter Alkohol oder Drogen Einfluss . Wo bleibt da die Berichterstattung.

  • Warum gibt es das rmv Ticket nur für drei Jahre? Es müsste es für Senioren im Fall der Führerschein Abgabe lebenslang geben. Das wäre vielleicht ein Anreiz. - und überhaupt : wieviele Unfälle werden von jungen Männern Anfang 20 verursacht? Wird das Führerschein Mindestalter deshalb auf 30 angehoben?

  • Ich bin auf jeden Fall für eine angeordnete regelmäßige Überprüfung der Fahrtüchtigkeit alle 5 Jahre ab 65 Jahren. Klar trifft das dann auch mal mich. Aber auch ich sehe leider oft, dass ältere Menschen regelmäßig unsicherer fahren (auch auf dem Fahrrad!), gerne mal die Vorfahrt nehmen, weil sie oft nicht mehr so gut sehen und ihre Reaktionsfähigkeit schlichtweg überschätzen und dadurch teilweise wirklich schlimme und teure Unfälle verursachen. Da nützt auch die vom ADAC angepriesene langjährige Fahrpraxis nichts! Leider muss ich dem Frank aus Nidderau da recht geben: Seitens der Politik wird aus den von ihm genannten Gründen da aber wohl nichts kommen! Eigentlich schlimm, dass immer erst was passieren muss, damit die Polizei mal reagieren darf und ihnen die Hände dennoch ziemlich gebunden sind!

  • Das hilft alles nichts, wenn ein Hausarzt, der den lukrativen Kunden nicht verlieren will, ein Gefälligkeitsattest ausstellt und die Behörde sich damit zufrieden gibt.

  • Ältere Kfz-Lenker sind besser als ihr Ruf, da hat der ADAC vollkommen recht. Das Problem taucht aber dann auf, wenn die Verkehrssituation plötzlich unübersichtlich wird. Dann sind alte Leute überfordert. Ich habe es bei meinem Opa gemerkt - ein sicherer und routinierter Fahrer bis ins hohe Alter. Bei komplexen Situationen wurde er aber schlagartig unsicher und hektisch, fast panisch. Und dann war es vorbei mit dem sicheren Führen eines Kfzs, denn er hat sich hinterm Steuer benommen wie der erste Fahranfänger.
    Ob man durch Tests/Fahrschulprüfung feststellen kann, ob die souveräne Beherrschung des Fahrzeugs auch in kritischen Situationen noch möglich ist - schwer zu sagen, denn es würde sich ja immer um eine Art Simulation handeln.
    Diese Kopflosigkeit beobachte ich auch ganz oft bei älteren Fahrradfahrer*innen. Nur, dass deren rollender Untersatz nicht so gefährlich ist.

  • Wer geht bei den Wahlen zur Wahl ? -- Die älteren Mitbürger !
    Welche(r) Politiker*in wird sich hier in die Lage bringen und seinen potentiellen Wähler vergraulen ? -- Niemand !
    Die Folge: -- das Schicksal einzelner wiegt lange nicht soviel wie der hochdotierte Posten im Land- oder Bundestag !
    Das ist der wahre Grund, weshalb es keine gesetzlichen Vorgaben für Tests gibt !

  • Meines Erachtens ein deutliches NEIN...,denn nicht mal auf Fahrradwegen ist man vor Senioren sicher. Neulich fuhr ein älterer Herr mal eben lustig mit seinem Auto auf einer reinen Fahrradstrecke. Kein Anwohner und auch kein Landwirt. An Zebrastreifen schauen die alten Leute zwar angestrengt auf die Straße, aber was drum herum geschieht wird nicht bemerkt. Ich selbst bin noch keine Seniorin, fahre aber aus Verantwortungsbewusstsein kein Auto, weil ich Medikamente nehme. Vielleicht sollte auch daran mal gedacht werden, daß viele alte Menschen unter Medikamenteneinfluss stehen.

  • Ich finde, man sollte generell alle 10 Jahre eine Prüfung machen inkl. Erste Hilfe Kurs und Sehtest.

  • WAs ist "Alter" - das muss doch heute sehr individuell gesehen werden, denn manche 80-jährige sind fahrtauglicher als manche Jüngere ohne ausreichende Erfahrung.
    Aber tatsächlich fahren Ältere oft auch "ältere" Autos ohne die heute möglichen Fahrassistenten. Hier greift die Elektronik schon mal ein, wenn es "brennt". Ich fahre seit 50 Jahren ohne Unfall, freue mich aber über diese elektronischen Hilfen ( ja, ich fahre auch Lift statt Treppe zu laufen ). Wie so oft im Leben sollte es da ein Zusammenwirken aller Verkehrsbeteiligten geben:
    - übersichtlichere Straßenführung und -beschilderung
    - Senioren-Paket: mehr Sicherheitstechnik in Autos einbauen ( Steuervorteil oder niedrigere Versicherungsrate)
    - Rechts Überholen auf mehrspurigen Straßen erlauben (wie in USA), das entspannt bei den Ewig-linke-Spur-Fahrern
    - kostenlose Nachschulungen und Fahrsicherheitstrainings für alle Altersklassen anbieten
    Es gibt so viele Möglichkeiten, das Problem der Verkehrssicherheit auch anders anzugehe

  • Hier kommt es auch auf die körperliche Konstitution der älteren Fahrer an, dies muss man auch berücksichtigen. Richtig ist, dass ältere Menschen vorsichtiger fahren und auch nicht mehr die großen weiten Strecken. Die schweren Unfälle mit vielen Schwerverletzten oder Toten, werden aber nicht von den älteren Menschen verursacht. Siehe da manche LKW Fahrer oder die meist jüngeren Raser auf unseren Autobahnen. Oder solche die bei drei Spuren gerne nur die mittlere Spur befahren oder die mit den größeren Pkws in Baustellen die linke Spur nehmen und dann nicht an den LKW vorbeikommen und trotzdem links bleiben und den Verkehr dadurch stauen.... also hier sollte die körperliche und geistige Frische immer auch mal hinzugezogen werden.

  • @Wilhelm aus Nordhessen: nein, genau das sollte man nicht tun! Unfälle durch "betagte" AutofahrerInnen werden nicht weniger schlimm nur weil jüngere auch welche verursachen - und umgekehrt natürlich auch nicht. Wenn es bestimmte Unfallursachen gibt, sollten diese beseitigt werden. Punkt.

  • Hallo,ich bin 72 Jahre alt und mir graust es jetzt schon wenn ich nicht mehr fahren kann.Ich wohne in Bensheim und der Nahverkehr ist umständlich und teuer.Es geht ja nicht nur um die Lebensmittel die man braucht ,es sind auch größere Besorgungen zu machen die wegen des Transports im Bus nicht transportiert werden können.Ich bin für eine Lebenslange Fahrerlaubnis würde aber bei Gesundheitlichen Einschränkungen sofort verzichten.

  • Ich bin seit über 30 Jahren Augenoptikerin und führe regelmäßig Sehtests für Brillen durch. Es ist erschreckend, mit welcher Sehleistung viele Personen, darunter auch Verkehrsteilnehmer im mittleren Alter, noch ihr Fahrzeug führen. Darauf angesprochen, ob sie denn noch Auto fahren, bekomme ich zur Antwort, dass sie ja (oft mit der "alten" Brille) noch alles sehen würden. Bei Fahranfängern kann man so etwas durch den obligatorischen Führerscheinsehtest vermeiden. Es wäre sehr sinnvoll, solch einen Sehtest regelmäßig machen zu lassen, bzw eine Pflicht zur regelmäßigen Kontrolle einzuführen.

  • Zunächst einmal sollten die Unfälle durch "betagte" Autofahrer den Unfällen ,dieFahranfänger verursachen,gegenübergestellt werden.Diesen Vergleich scheint man gern zu vermeiden !

  • Mir scheint, das Thema wird - wie sehr viele Themen - sehr subjektiv und emotional bewertet anstatt es objektiv und logisch zu betrachten.
    Ja, viele schwere Unfälle werden durch Drogen, Alkohol, zu schnelles und rücksichtsloses Fahren und Handy am Steuer verursacht - aber all das passiert, weil jemand etwas VERBOTENES tut, rücksichtslos ist oder nicht aufgepasst hat. Es ist aber etwas anderes, wenn jemand körperlich gar nicht (mehr) in der Lage ist, Auto zu fahren. Mit eingeschränktem Seh-, Hör- und Gehvermögen sowie nachlassender Reaktionsfähigkeit ist es doch oft nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert. Und diese körperlichen Einschränkungen sind ab 80 nun mal häufig zu finden. Und wenn nicht- dann würde ja auch bei einer Überprüfung nichts passieren.
    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn Ärzte eine Fahrtauglichkeitsprüfung veranlassen könnten - unabhängig vom Alter, aber abhängig vom körperlichen oder seelischen Zustand.

  • Der Strassenverkehr würde bestimmt sicherer, wenn Menschen im Alter von 85-90 nicht mehr daran teilnähmen. Noch mehr Sicherheit würde man vermutlich erreichen, wenn Männer im Altern von 18-23 nicht daran teilnähmen.

  • Hallo ein bisschen mehr Sachlichkeit wäre bei eurer Überschrift notwendig gewesen.

    Ab wann ist man alt? Gibt es dafür eine Grenze? Ich finde es bei diesem Bericht abwertend den Fahrern gegenüber, die auch noch jenseits der 80 sehr gut Auto fahren und sich so verhalten, wie sie " damals " den Führerschein erworben haben. Dagegen sind jüngerer Fahrer eine ständige Gefahr im Straßenverkehr. Es kamen wieviel Menschen durch die illegalen Rennen ums Leben? Sollte man doch mal recherchieren !! An die STVO halten sich diese Fahrer sehr selten.
    Zum Schluss sei noch gesagt, dass mir die junge Frau sehr leid tut. Mein Beileid ihrer Familie und viel Kraft um diesen sinnlosen Tod verkraften zu können.

  • Ein Blick in die Unfallstatstik zeigt, dass bezogen auf Fahrleistung unf Bevölkerungsanteil die Über-75jährigen deutloch mehr und vor allem schwerere Unfälle verursachen als die Fahränfänger, die so gern verdächtigt werden. Zudem ist bei allen Unfällen in der Gruppe ab 75 Jahre zu drei Vierteln der Rentner schuld, nur in 25 ist es der Unfallgegner. Alles Zahlen, die lange bekannt sind und längst zu einem Pflichtest ab 75 Jahre führen müssten, um Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer zu schützen. Aber welche Partei legt sich mit den Senioren an? Wenn man die Corona-Massnahmen auf diese Zahlen überträgt, wird überdeutlich, wie hier mit zweierlei Mass bei der Beurteilung einer Fremdgefährdung gemessen wird. Wir werden also noch viele Tote und Schwerverletzte durch Menschen sehen, die sich auch im hohen Alter ohne Test noch für fahrtüchtig halten. Hoffentlich ist ihr Kind nicht das Opfer.

  • Der Führerschein auf Lebenszeit war noch nie sinnvoll!

    Unsere Autos müssen regelmäßig auf ihre technische Tauglichkeit untersucht werden, dabei wird selbst nach dem Verbandkasten, den wohl die wenigsten Menschen je für den originären Zweck brauchen werden, geschaut - aber die, die das Auto fahren, müssen nur einmal ihre diesbezügliche Fähigkeit nachweisen, obgleich deren "Technik" ebenfalls altert und deren Regelkenntnisse nicht nur eine Auffrischung gebrauchen könnten, sondern des Öfteren ein komplettes Update benötigen würden (wer kennt die Regeln einer Fahrradstraße, weiß wirklich, was die maximal zulässige Fahrzeugbreite bedeutet etc.?).

    Was für unsere Autos richtig ist, muss für die Fahrzeugführer billig sein - wie wäre es mit Sehtest und theoretischer Prüfung alle fünf Jahre? Damit wäre auch die Sache mit dem Führerscheinumtausch elegant(er) geregelt. Und wer nicht weiß, was es mit dem Führerscheinumtausch auf sich hat - da war was mit veralteten Regelkenntnissen ...

  • Ja! Die meisten älteren Menschen wissen, wann sie nicht mehr ein Auto lenken sollten. Im Gegensatz zu Führerscheinanfänger*innen, die entweder oftmals ganz unsicher fahren oder ihre Fahrkünste nicht realistisch einschätzen.
    Die Fragestellung ist übrigens eine Diskriminierung aufgrund des Alters. Und sie differenziert nicht. Eine private Anmerkung. In meiner engen Familie konnte eine Person noch nie sicher fahren, auch in jungen Jahren. Das wird aber nicht in Frage gestellt....

  • Nein - der Verkehr hat massiv zugenommen und gerade bei älteren Menschen nimmt die Sehfähigkeit und das Reaktionsvermögen ab.
    Meine Mutter war mit 81 auch der Meinung, sie könnte noch fahren und hat nach einer Augen-OP die erste Tour unternommen und prompt ein Auto auf der Gegenfahrbahn touchiert... Seitdem lässt sie sich fahren oder nimmt Bus/Bahn.

  • Nein, sollte alle 2 Jahregetestet werden, ohne grosse Bürokratie. Ab einem Alter 70 Jahren, oder mit Renteneintritt

  • Ja und nein. Und wo fängt das älter werden an? Manche, wie auch ich, fahren ein Auto schon lebenslang. Eben als Pendler. Die älteren Leute, die nur ab und zu zum Einkaufen fahren, sind die eigentliche Gefahr und auch die Automatikwagen.

  • Kommentar eines ehemaligen Fahrlehrers (80 ) aller Klassen! Es ist beängstigend wenn man ältere Personen in unnatürlicher Sitzposition teils mit Hut hinter dem Lenkrad sieht. Ich habe gleichaltrige Bekannte zu denen ich nur mit gemischten Gefühlen ins Auto steige. Leider reagieren sie auf Hinweise .aus Alterssturheit eher beleidigt und nehmen nichts an. So leid es mir tut ( gehöre ja selbst zu dieser Altersgruppe) , aber je nach körperlicher Verfassung einer Person sollte ab dem 75. Lebensjahr eine zweijährige Eignungsprüfung in Theorie u. Praxis erfolgen. Davon müsste sicher Zweidrittel dieses Personenkreises die Fahrerlaubnis entzogen werden. Hier geht die allgemeine Sicherheit vor unverantwortlichem, egoistischem Eigenvorteil! Manfred Putz, Teningen, 04.10. 2021

  • Eindeutig nein

  • Bei Demenz ist es Essig mit Eigenverantwortung. Da wird gefahren bis das Auto Schrott ist. Die einzige nicht Diskriminierende Lösung ist eine regelmässige Fahrtüchtigkeitskontrolle inkl der gerade verordneten Medikation ab Führerschein Erwerb. Über eine häufigere Frequenz sollte man reden.

  • Sehr schön ist immer wieder der schon fast trotzige Hinweis (vermutlich) älterer Autofahrer auf die Jungen, die natürlich auch mindestens genauso viele Unfälle verursachen und das "viel größere Risiko" darstellen.
    Leider wird hier aber nicht differenziert zwischen der erforderlichen medizinischen Tauglichkeit älterer Fahrer und der geistigen Reife junger Fahrer. Was in dem Kontext des Artikels aber angebracht wäre.

    Die medizinische Tauglichkeit sollte zwingend in regelmäßigen Abständen zwingend überprüft werden, eine freiwillige Selbstkontrolle ist da nicht zielführend. Weil: wird nur ein geringer Teil machen!
    Aber alle älteren Fahrer können sich entspannen. Bevor die heilige Kuh "Automobilität" in Deutschland geopfert wird, fließt noch viel Wasser den Main runter...

  • Die fahrtüchtigkeit von lkw fahrern wird bereits ab 50 jahren und dann alle 5 Jahre überprüft. Mit Check beim Arzt und Augenarzt. Natürlich ist die Verantwortung größer aber ab einem gewissen Alter sollte jeder auf seine Reaktionsfähigkeit getestet werden. Das Argument das alte Leute ohne auto aufgeschmissen sind zählt da nicht.

  • Müssen Autos zum TÜV?
    Haben Lebensmittel ein ablaufdatum und sind danach zu überprüfen?
    Werden flugzeuge regelmäßig kontrolliert?
    Warum lässt man ohne nachschulung und konsequenter gesundheitlicher Eignungtests zu dass Menschen Fahrzeuge führen die andere gefährden oder sogar töten.

    Ein weiteres mehr von so vielen Ungereimtheiten die durch unsere Politik nicht zum Thema gemacht wird.

  • Solange die Piloti*nnen die Unfälle überleben wird unter dem Beifall des ADAC mit Sicherheit
    weiter Gas gegeben-es ist ja immerhin ein Menschenrecht,die Fahreignung ist nicht altersabhängig. Möglicherweise sind jedoch jene,die Ihre Fahrerlaubnis weiland beim NSKK erworben haben in Bus & Bahn besser aufgehoben.

  • Janein!! ich bin Jahrgang 1937, habe seit 1959 den Führerschein Klasse 3 u. 4. Seit 1961 bis 1999 habe ich beruflich 35 bis 40 tausend km jaehrlich gefahren. Ich benutze meinen PKW mit Schaltgetriebe taeglich. Bis zu heutigen Tag fahre ich Unfallfrei. Das Problem sind nach meiner Meinung die älteren SUV - Fahrer mit Automatik und wenig Fahrerfahrung mit diesem Fahrzeugtyp. Sollte ich feststellen, dass ich den Anforderungen des taegl. Verkehrs nicht mehr nachkommen kann bleibt das Auto stehen.

  • @Astrid aus Darmstadt-Dieburg: Ich hoffe ganz stark, dass sie das "Ironie" in Ihrem Beitrag vergessen haben. Ich befürchte aber irgendwie, dass das nicht der Fall ist.
    Was Sie meinen nennt man Führerschein, den es schon eine Weile gibt...

  • Die Kinder der alten Autofahrer dürfen sich nicht der Verantwortung entziehen.Man muss in kurzen Abständen als Beifahrer mitfahren, damit man abschätzen kann, ob der Vater/die Mutter noch fit genug ist um ein Auto zu steuern. Die Diskussionen mit den Eltern sind zwar nervig, aber nicht zu umgehen. Meine Mutter hat sich auch geweigert, den Füherschein abzugeben. Erst als ich angedroht habe, dass ich mich nicht mehr um sie kümmere hat sie den Führerschein abgegeben. Oft ist es nur Bequemlichkeit der Kinder sich nicht zu kümmern. Man muss ja dann die Eltern zum Einkaufen , Arzt usw. fahren.

  • Ich finde es gut und wichtig, dass dieses Thema endlich mal aufgegriffen wird. Es wird als allgemeiner Konsens angesehen, dass man bis zu einem gewissen Alter zu jung ist zum Autofahren. Und erst nach einer Prüfung bekommt man einen Führerschein.

    Aber wieso um Himmelswillen gibt es jedes Mal (gefühlt) einen Aufschrei wenn es darum geht, dass man auch irgendwann zu alt zum Autofahren sein könnte? Ich denke niemand redet von einem automatischen Wegnehmen des Führerscheins. Aber eine Überprüfung alle X-Jahre sollte wirklich Pflicht werden.

    Wir hatten mal eine Nachbarin, die noch bis ins betagte Alter jenseits der 80 gefahren ist. Immer wenn sie im Auto saß hat sie nach jemanden gerufen, der ihr den Zündschlüssel umdreht, weil sie dafür keine Kraft mehr habe...

  • Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass von Fahranfängern und deren Fahrzeugen ein auch nicht unerhebliches Risiko ausgeht.
    Kein Mensch käme auf die Idee zu fordern, dass erst mit Erreichen der sittlichen Reife ein Fahrzeug gelenkt werden darf (vielleicht auch noch gestaffelt nach Leistung des PKW/Krad, was mein persönlicher Favorit wäre).

  • Ich bin fahre LKW und muß alle 5 Jahre meine Tauglichkeit zur weiteren Erteilung nachweisen Und dass ab dem Alter von 50 Jahren.Ich finde es nur gerecht denn ein PKW ist genauso tödlich wie ein LKW wie es ja in den Medien gerne reisserisch dargestellt wird

  • Es gibt auch genug jüngere, auffällige Autofahrer, weshalb der Führerschein grundsätzlich auf Zeit ausgestellt werden sollte. Unter 60 Jahren für 10 JAhre, darüber für 5 Jahre. Dann sollte es eine theoretische und praktische Nachprüfung geben.

  • Ja .es werden nur immer die älteren angeprangert
    aber wieviel jüngere fahren andere Tot , wer fährt die PS starken PKW und rasen durch die Städte mit Autorennen usw das sind nicht die ALTEN

  • Das ist doch eine Frechheit , junge Fahrer verursachen offensichtlich keine Unfälle , zumal wird darüber nicht in dieser stigmatisierenden und abwertenden Form berichtet .
    Es müsste nur mal untersucht werden wie die Unfälle von jungen Fahrern usw. im Verhältnis zu den gefahrenen km steht.
    LKW rasen mit 100 km/h über Landstraßen ,das interessiert niemanden.
    Menschen sind ab 65 J zu alt zu fahren ,aber arbeiten darf man bis 67 !

  • Die Frage kann man nicht mit "ja" oder "nein" beantworten, weil es auch im Alter eine unterschiedliche körperliche und geistige Fitness gibt.
    Die Älteren sollten aber offen sein für Äußerungen von Freunden oder Angehörigen und selbstkritisch darauf reagieren.
    Es rechtfertigt auf keinen Fall, wegen Bequemlichkeit Andere zu gefährden.
    Und: je eher jemand bereit ist, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, desto leichter fällt die Umgewöhnung.
    Ich spreche aus eigener Erfahrung (71 Jahre, 40 Jahre unfallfrei, und dabei sollte es auch bleiben. Deshalb habe ich meinen Führerschein abgegeben.

  • Unbedingt sollte ab einem bestimmten Alter eine medizinische Tauglichkeitsuntersuchung zur Pflicht werden. Wenn dabei festgestellt wird daß man die erforderlichen Fähigkeiten wie z. B. Sehvermögen, Reaktionsfähigkeit, abschätzen Geschwindigkeit und Abstand/Abmessung usw. nicht mehr erfüllt, muss der Führerschein eben entzogen werden.
    Das Argument man entziehe den Leuten dann die selbstbestimmte Mobilität kann und darf nicht zu einer Gefahr für Andere werden. Bei Fahranfängern gibt es ja zu Recht auch eine Probezeit
    Und bei der Empfehlung des ADAC sollte man bedenken, daß viele ältere Menschen zu dessen Mitgliedern gehören.

  • Immer unser schwarz/weiß Denken, hat jemand genügend Fahrpraxis, geht es besser, das ist bei ALT und JUNG so. Schon die Überschrift dieses Artikels regt mich auf: "Wenn alte Autofahrer zur Gefahr werden....", für mich blanke Hetze! Ich lasse das nur gelten, wenn junge Autofahrer oder das "Mittelalter" auch ins Visier genommen werden. Wer hat denn unlängst bei Bad Endbach-Weidenhausen den schweren Unfall produziert? Wer hat auf der A 5 bei Friedberg als Falschfahrer Menschenleben gefordert? War nicht am Wochenende wieder ein Unfall mit einem jungen Toten und seine noch jüngere schwer verletzte Begleiterin, was durch Alkohol am Steuer ausgelöst wurde! Journalismus kann manchmal ganz schön am Thema vorbei gehen!!! Hört auf mit der Hetze! Mit tut es auch leid um die junge Frau in Eschborn, so gar sehr leid. Jeder Tote ist zu bedauern, aber Drogen, Alkohol, sehr schnelles Fahren und Handy am Steuer sind wohl die meisten Unfallverursache!

  • Mich würde mal eine Gegenüberstellung der Unfallzahlen von jungen und alten Autofahrern interessieren. Wäre mal gespannt, ob bei ggf. auffällig hohen Unfallzahlen von jungen Fahrern auch alle gleich nach Sanktionen rufen.

  • Immer wieder diese aufgebauschte Berichterstattung. Und ein Polizist, der diesen Satz von sich gibt, das alte Menschen schon mal gerne in Schaufenster fahren, den müsste man eigentlich mal überprüfen ob seiner Vorurteile. Wenn ich mir die Nachrichten so anschaue, sind es überwiegend junge Menschen, die die schwersten Unfälle verursachen. Wie den z.B. am Wochenende in Schleswig-Holstein.19 jähriger rasiert einen Kreisel, er und sein 18jähriger Beifahrer werden aus dem Auto geschleudert. Seine 3 Passagiere im Fond werden eingeklemmt und verbrennen bei lebendigem Leib. Oder diese nächtlichen gefährlichen Rennen durch unsere Städte, sind das die Alten? Also mal die Kirche im Dorf lassen....auch dieser Polizist wird übrigens auch mal alt. Ob er dann auch gerne in Schaufenster fährt?

  • Es müsste dringend eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit im Alter geben. Die Statistiken des ADAC sind irreführend, weil dieser alle Senioren ab 65 Jahren in eine Gruppe packt. Dabei gibt es hier gewichtige Unterschiede. In der Altersgruppe 65 bis 75 Jahren fahren Senioren noch sehr sicher. Ab einem Alter von 75 und mehr Lebensjahren steigt die Unfallquote aber deutlich an und übersteigt sogar die von Fahranfängern. Spätestens ab dem 80. Geburtstag sind die meisten älteren Verkehrsteilnehmer deutlich eingeschränkt, weil Seh- und Hörvermögen sowie die Reaktionsfähigkeit bei fast allen nachlassen und das zum Teil sehr massiv.

  • Ja man hat auch genug Steuer bezahlt