Wegen des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung haben hessische Behörden im vergangenen Jahr in 14.078 Fällen eine offizielle Einschätzung abgegeben.

Bei einem Drittel habe sich der Verdacht bestätigt, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Bei 19 Prozent gab es eine "akute", bei 15 eine "latente" Kindeswohlgefährdung.

Vernachlässigung sei mit 49 Prozent die häufigste Gefährdung gewesen. 44 Prozent der Betroffenen waren unter sieben Jahre alt. In rund 4.100 Fällen kamen Minderjährige vorläufig in Obhut. Gut 1.000 Mal wurde Sorgerecht entzogen.