Feuerwehrleute holen Pferde aus dem Morast

Ein Weihnachtsausflug hat mehreren Pferden im osthessischen Hilders nicht gut getan. Aber es gibt ja die Feuerwehr.

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren Spaziergänger an einem Waldrand nahe Eckweisback unterwegs, einem Ortsteil von Hilders (Fulda). Dabei entdeckten sie, dass drei Pferde in einer misslichen Lage waren: Sie steckten in einer durch die Dauernässe aufgeweichten Wiese fest - und zwar laut Polizei bis zum Rumpf in einem Schlammloch.

"Erheblicher körperlicher Einsatz"

Eine Streife der Polizeistation Hilders rückte aus und rief die Feuerwehr zur Hilfe. Es waren drei Pferde, die im Morast gefangen waren. Die Tiere gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sechs Pferden, die aus einer nahen Koppel ausgebrochen waren.

40 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hilders, Eckweisbach, Liebhards und Unterbernhards mussten am Feiertag ran. Ihnen gelang es laut Polizeibericht "mit erheblichem körperlichen Einsatz die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien". Keines der Pferde kam zu Schaden.