Die Feuerwehr zieht einen Mercedes-Kleinwagen aus einem Regenrückhaltebecken an der L3352.

Ein 81 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Wagen in ein Becken für Regenwasser gestürzt. Die Feuerwehr rettete den Mann, der auf der Rückbank um Hilfe schrie. Danach begann die Suche nach weiteren Insassen.

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Feuerwehr zieht den Unglückswagen aus dem Graben.
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In Rosbach (Wetterau) ist am Montagmorgen ein Autofahrer im Kreisverkehr von der Fahrbahn abgekommen, hat einen Zaun durchbrochen und ist mit seinem Wagen in ein Rückhaltebecken für Regenwasser gestürzt.

"Als wir ankamen, haben wir einen Pkw im Regenrückhaltebecken vorgefunden, und eine Person war auf der Rückbank und hat um Hilfe gerufen", berichtet Martin Schneider, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Rosbach.

Bei der Person handelte es sich um einen 81-Jährigen aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg, wie die Polizei später mitteilte. Er habe einen "relativ verwirrten Eindruck" gemacht und sei leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

Weitere Personen im Auto vermutet

Zunächst aber hätte ihn die Feuerwehr aus dem drei mal acht Meter großen und rund 1,20 Meter tiefen Becken gerettet. "Wir haben die Scheiben eingeschlagen und ihn aus der Seitenscheibe gezogen", sagte Schneider.

Problematisch dabei: Der Mann gab zunächst an, dass sich weitere Personen im Auto befunden hätten. Also rückten Taucher der DLRG an, die das Becken durchsuchten, ehe das Wasser von der Feuerwehr abgepumpt wurde. Weitere Personen fanden die Einsätzkräfte dabei nicht.

Die Polizei geht nach den bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der 81-Jährige sich allein in dem Auto befand. Warum er die Kontrolle über seinen Wagen verlor, ist noch unklar.