Ein Wohnhaus in Kassel ist nach einem Kellerbrand unbewohnbar. Sieben Menschen schafften es wegen des dichten Rauchs nur mit Hilfe der Feuerwehr ins Freie.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Elf Bewohner in Notunterkunft

 Feuerwehrwagen
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Den unmittelbaren Sachschaden schätzt die Feuerwehr gerade einmal auf 5.000 Euro. Für die elf Bewohner eines fünfgeschossigen Gebäudes in Kassel sind die Umstände, die sich daraus ergeben, aber enorm: Sie mussten sich andere Unterkünfte suchen. Und einige kamen nur mit Hilfe der Feuerwehr aus dem verqualmten Haus.

Ein Feuer im Keller des Hauses hatte am späten Samstagabend zu einer "enormen Rauchausbreitung“ geführt", wie die Feuerwehr berichtet. Durch einen Kabelschacht habe sich der starke Qualm nicht nur in die Wohnungen aller Etagen verbreitet, sondern auch ins Treppenhaus.

In der Wohnung gefangen

Sieben Bewohner konnten deshalb nicht aus ihren Wohnungen heraus. Die Feuerwehr half ihnen mit sogenannten Fluchthauben. Das sind Schutzhauben mit Sichtfenstern und integrierten Filtern. Notarzt und Rettungsdienstmitarbeiter kümmerten sich um die Bewohner, von denen sie einen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelten.

Da das Haus vorerst nicht mehr bewohnbar sei, brachte ein Bus die Bewohner zu einer Notunterkunft der Stadt. Mehr als 40 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Ursache für das Feuer muss noch ermittelt werden.