Rauchwolke

Der Großbrand im Hafen von Hanau ist gelöscht. Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten zuvor stundenlang gegen die Flammen gekämpft. Eine Schrottpresse war in Brand geraten.

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hsk
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Bei dem Großbrand im Hanauer Industriegebiet waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr fast elf Stunden lang mit Löscharbeiten beschäftigt. "Gegen 5.30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte den Brandort verlassen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstagmorgen.

Das Feuer war am Freitag gegen 18.40 Uhr auf einem Betriebsgelände in der Canthalstraße ausgebrochen. Laut Feuerwehr war bei einem Schrotthändler eine Presse in Brand geraten.

Eine riesige Rauchwolke zog über die Umgebung des Hafengeländes. Wegen der Rauchgase und der Geruchsentwicklung forderte die Feuerwehr die Anwohner auf, Fenster und Türen zu schließen. Was genau das Feuer auslöste, ist noch unklar.

Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung und es kann zu Geruchsentwicklungen im Bereich Hafen und Umgebung kommen. Bitte umfahren Sie den Bereich. Anwohner werden gebeten Fenster und Türen zu schließen. |rw #hanau

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Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. Das Altstadtfest im Stadtteil Steinheim wurde einem Feuerwehrsprecher zufolge gegen 22 Uhr geschlossen. Festbesucher hatten über Atemwegsreizungen geklagt. Auch das für den Abend geplante Johannisfeuer wurde abgesagt.

Unterstützung durch Löschboot

Etwa 100 bis 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Feuerwehren aus Hanau und Maintal (Main-Kinzig) wurden durch ein Löschboot aus Frankfurt unterstützt.

Über den entstandenen Schaden gab es zunächst keine Angaben.

Sendung: hessenschau kompakt, 21.6.2019, 21.45 Uhr