Wissenschaftler sind bei einer Forschungsbohrung nahe Riedstadt (Groß-Gerau) bereits mehr als 140 Meter in den Boden vorgedrungen.

Es seien somit schon mehr als 140 Ein-Meter-Bohrkerne gewonnen worden, sagte ein Sprecher des Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Die Bohrung soll bis zu einer Tiefe von 500 Metern vorangetrieben werden und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Detaillierte Untersuchungen sollen Aufschluss über die Entwicklung des Oberrheingrabens und über das Klima der vergangenen fünf Millionen Jahre geben.