Der unter Terrorverdacht stehende Bundeswehroffizier Franco A. hat am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zu seinem "Doppelleben" als angeblicher Flüchtling ausgesagt.

"So aufwendig war das nicht", sagte der 32-Jährige auf Fragen des Gerichts. Er sei wohl "einmal im Monat bis alle sechs Wochen" in der ihm zugewiesenen Flüchtlingsunterkunft in Bayern gewesen, um Amtstermine wahrzunehmen oder Leistungen abzuholen.

A. muss sich unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verantworten.