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Audioseite Vereinsschwimmer dürfen zurück in die Hallenbäder

Kinder im Becken beim Schwimmunterricht

Nach gut vier Monaten Lockdown kehrt Leben in die Frankfurter Hallenbäder zurück. Außer Schülern stehen sie nun Vereinsschwimmern offen. Auch Schwimmenlernen ist wieder möglich.

Mit Maske bis ans Becken, ausreichend Abstand zu den anderen Sportlern, Dusche nach dem Training erst zu Hause - unter Auflagen ist es Mitgliedern von Schwimmvereinen seit Dienstag wieder erlaubt, in den Frankfurter Hallenbädern ihrer Leidenschaft nachzugehen. Frankfurt ist die erste hessische Stadt, die ihre Bäder öffnet, seit sie Anfang November im ganzen Land aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen wurden.

Möglich ist das, weil die Landesregierung dafür am Montag kurzfristig ihr Okay gab. Sportdezernent Markus Frank (CDU) hatte sich in Wiesbaden um die Öffnung der städtischen Schwimmhallen bemüht und auf das seit vergangenem Jahr vorliegende Hygienekonzept der Bäderbetriebe verwiesen sowie darauf, dass auch Schüler von immerhin rund 40 Schulen im Rahmen ihres Sportunterrichts die Becken inzwischen wieder nutzen.

50 Vereine plus Schwimmkurse

In den Genuss kommen nun nach Auskunft von Bäderbetriebe-Chef Boris Zielinski die Mitglieder von rund 50 Schwimmvereinen aus Frankfurt und Umgebung. Allein die Schwimmgemeinschaft Frankfurt (SGF) habe etwa 7.000 Vereinsmitglieder. Dazu kämen Kinder, die schwimmen lernen wollen. Allein die Kurse der SGF besuchen jedes Jahr rund 1.000 angehende Seepferdchen oder Freistil-Torpedos.

Aufgrund der geltenden Corona-Vorschriften können die Kurse und Trainingseinheiten nur in loserem Takt und mit weniger Teilnehmern stattfinden - aber immerhin. Wann Freizeitschwimmer ohne Verein im Rücken wieder Kacheln zählen dürfen, ist unklar.

Sendung: hr4, hessenschaureport, 09.03.2021, 7.30 Uhr