Der Eingang des Bürgerhospitals in Frankfurt.
Bürgerhospital Frankfurt Bild © picture-alliance/dpa

Nach mehreren Norovirus-Infektionen entspannt sich die Lage im Frankfurter Bürgerhospital weiter. Seit Montagvormittag kann das Krankenhaus wieder Notfälle aufnehmen.

Das Krankenhaus sei seit 11 Uhr "wieder ganz normal an der Rettungsleitstelle angemeldet", teilte ein Sprecher der Klinik am Montag mit. Damit können im Frankfurter Bürgerhospital wieder Notfälle aufgenommen werden. Die Situation habe sich entspannt, so der Sprecher.

Die Klinik hatte sich am Freitag bei der Rettungsleitstelle für Notfälle abgemeldet, nachdem 15 Patienten und sechs Mitarbeiter von einem Norovirus befallen worden waren.

Am Sonntag hatte sich die Lage bereits entspannt. Ein Anstieg der Infektionen mit dem Magen-Darm-Virus konnte verhindert werden, zudem seien einige der betroffenen Patienten wieder symptomfrei, hatte das Krankenhaus mitgeteilt. Für Montag angesetzte Operationen und Einweisungen von Patienten könnten wie geplant stattfinden.

Intensiv- und Frühchenstation nicht betroffen

Auch sechs Mitarbeiter der Klinik waren am Freitag von dem Magen-Darm-Virus betroffen, darunter eine Oberärztin und ein Chefarzt. Die Fälle waren laut Klinikangaben in der Abteilung Inneres sowie Chirurgie aufgetreten. Die Intensivstationen sowie die Frühchenstation und die anderen pädiatrischen Bereiche waren nicht von dem Norovirus betroffen.

Beim Norovirus handele es sich zwar um eine sehr ansteckende Viruserkrankung. Sie heile aber in der Regel binnen zwei Tagen aus, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses.

Sendung: hr-iNFO, 25.03.2019, 12.00 Uhr