Bonobo-Mutter Nayembi hält ihr totes Kind in den Armen.

In der Neujahrsnacht ist im Frankfurter Zoo ein Bonobo-Baby gestorben. Die Mutter des Äffchens trägt den leblosen Körper seitdem bei sich. So nimmt sie Abschied von ihrem Kind, wie der Zoo mitteilte.

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Eher zufällig machte ein Kamerateam des hr bei Dreharbeiten im Frankfurter Zoo am Donnerstag eine traurige Entdeckung: Im Gehege der Bonobo-Affen trug die 13-jährige Affen-Dame Nayembi den leblosen Körper ihres Jungen mit sich umher. Schnell war klar: Das erst im vergangenen Juli geborene Bonobo-Männchen Zikomo ist tot. Gemeinsam mit den anderen Zwergschimpansen trauert Nayembi um ihr Junges.

Wie der Zoo auf Anfrage mitteilte, starb Zikomo bereits in der Nacht zum 1. Januar. Woran, das ist unklar. Erst wenn die Mutter das tote Tier aus ihren Armen legt, kann es näher untersucht werden. Das hat Gründe: Bei den Menschenaffen werden tote Jungtiere so lange bei ihren Müttern belassen, bis diese sie ablegen.

Dieser Prozess des Abschieds solle nicht unterbrochen werden, erklärte eine Sprecherin - auch wenn der Anblick auf Besucher des Zoos verstörend wirken könnte.

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hessenschau vom 02.01.2020
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Sendung: hr-fernsehen, maintower, 2.1.2020, 18 Uhr