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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Den Frankfurter Zoodirektor zieht es in die Heimat

Löwe, Miguel Casares

Direktor Miguel Casares verlässt Ende Juni auf eigenen Wunsch den Frankfurter Zoo. Er selbst spricht von einer schweren Entscheidung.

Seit Februar 2018 leitet Miguel Casares den Frankfurter Zoo. Nun will der gebürtige Spanier dem Tierpark den Rücken kehren, Ende Juni verlässt er die Stadt und seinen Arbeitsplatz. Er habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, nach Spanien zurückzugehen, teilte der Zoo am Mittwoch mit.

"Den Frankfurter Zoo und mein Team zu verlassen, ist sicher eine der schwersten Entscheidungen, die ich in meinem Leben treffen musste", hieß es in einer Mitteilung von Casares, der vor der Übernahme des Direktorpostens bereits die wissenschaftliche Abteilung des Frankfurter Zoos geleitet hatte. Er werde künftig für den Bioparc in Valencia tätig sein.

"Casares brachte den Zoo maßgeblich voran"

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) bedauerte den bevorstehenden Weggang von Casares als "großen Verlust". Er habe den Frankfurter Zoo während der vergangenen drei Jahre "inhaltlich und strukturell maßgeblich vorangebracht". Es sei Casares und seinem Team zu verdanken, dass der Zoo auch in diesen Zeiten solide und zukunftsgerichtet aufgestellt sei.

Der Frankfurter Zoo ist über die Grenzen der Stadt hinaus ein Besuchermagnet und gehört zu den wichtigsten Freizeiteinrichtungen in Hessen - auch wenn seit Beginn der Corona-Pandemie die Besucher über Monate hinweg draußen bleiben mussten oder während der Lockerungen nur in begrenzter Zahl kommen konnten.